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Sammelthread: Verkehrspolitik in Berlin
geschrieben von Arnd Hellinger 
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def
Zitat
tram-kenner
Ist dann der erste Senat der keinen Kilometer Strassenbahn gebaut hat mit Grün an der Spitze im Verkehr , herrlich.

Welche Kilometer Straßenbahn hat denn der von 2001 bis 2006 amtierende Senat gebaut?

Eberswalder Straße - Nordbahnhof - eröffnet am 28.5.2006.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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tram-kenner
Ja , da ist sowas von dran ..scheinbar werden die Linien M 4 M 10 und 21 generell nur noch zur Weihnachtszeit durchgängig betrieben.
Genau so bescheiden werden die Linien M 13 50 und 12 betrieben.
Die 12 wird gern mal gleich ganz eingestellt wenn irgendwo ne Weiche ausgetauscht wird.

Sicherlich wird dieser "Vorstand" bald neue Erfolglszahlen vom Berlkönig herausgeben.

Vor allem ist es kaum möglich, eine Sperrung zu machen, ohne großflächig den Straßenbahnverkehr einzustellen. Vor allem bei der M10 sehr gelungen. Wenn am Hbf in der Schleife gebaut wird, muss ab FLJ-Sportpark SEV gefahren werden. Oder beim Marathon wird nahezu der gesamte Verkehr eingestellt, mangels Gleiswechseln - Zweirichtungs-Fahrzeuge hätte man ja inzwischen
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Latschenkiefer
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tram-kenner
Ja , da ist sowas von dran ..scheinbar werden die Linien M 4 M 10 und 21 generell nur noch zur Weihnachtszeit durchgängig betrieben.
Genau so bescheiden werden die Linien M 13 50 und 12 betrieben.
Die 12 wird gern mal gleich ganz eingestellt wenn irgendwo ne Weiche ausgetauscht wird.

Sicherlich wird dieser "Vorstand" bald neue Erfolglszahlen vom Berlkönig herausgeben.

Vor allem ist es kaum möglich, eine Sperrung zu machen, ohne großflächig den Straßenbahnverkehr einzustellen. Vor allem bei der M10 sehr gelungen. Wenn am Hbf in der Schleife gebaut wird, muss ab FLJ-Sportpark SEV gefahren werden. Oder beim Marathon wird nahezu der gesamte Verkehr eingestellt, mangels Gleiswechseln - Zweirichtungs-Fahrzeuge hätte man ja inzwischen

Tja, wenn man den Gleiswechsel am Nordbahnhof nutzen könnte...

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313
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Latschenkiefer
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tram-kenner
Ja , da ist sowas von dran ..scheinbar werden die Linien M 4 M 10 und 21 generell nur noch zur Weihnachtszeit durchgängig betrieben.
Genau so bescheiden werden die Linien M 13 50 und 12 betrieben.
Die 12 wird gern mal gleich ganz eingestellt wenn irgendwo ne Weiche ausgetauscht wird.

Sicherlich wird dieser "Vorstand" bald neue Erfolglszahlen vom Berlkönig herausgeben.

Vor allem ist es kaum möglich, eine Sperrung zu machen, ohne großflächig den Straßenbahnverkehr einzustellen. Vor allem bei der M10 sehr gelungen. Wenn am Hbf in der Schleife gebaut wird, muss ab FLJ-Sportpark SEV gefahren werden. Oder beim Marathon wird nahezu der gesamte Verkehr eingestellt, mangels Gleiswechseln - Zweirichtungs-Fahrzeuge hätte man ja inzwischen

Tja, wenn man den Gleiswechsel am Nordbahnhof nutzen könnte...

Tut man doch inzwischen, wenn auch mit recht hohem betrieblichen Aufwand.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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B-V 3313
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Latschenkiefer
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tram-kenner
Ja , da ist sowas von dran ..scheinbar werden die Linien M 4 M 10 und 21 generell nur noch zur Weihnachtszeit durchgängig betrieben.
Genau so bescheiden werden die Linien M 13 50 und 12 betrieben.
Die 12 wird gern mal gleich ganz eingestellt wenn irgendwo ne Weiche ausgetauscht wird.

Sicherlich wird dieser "Vorstand" bald neue Erfolglszahlen vom Berlkönig herausgeben.

Vor allem ist es kaum möglich, eine Sperrung zu machen, ohne großflächig den Straßenbahnverkehr einzustellen. Vor allem bei der M10 sehr gelungen. Wenn am Hbf in der Schleife gebaut wird, muss ab FLJ-Sportpark SEV gefahren werden. Oder beim Marathon wird nahezu der gesamte Verkehr eingestellt, mangels Gleiswechseln - Zweirichtungs-Fahrzeuge hätte man ja inzwischen

Tja, wenn man den Gleiswechsel am Nordbahnhof nutzen könnte...

Oder Chausseestr. noch eine Blockumfahrung hätte...
Zitat
VvJ-Ente
Oder Chausseestr. noch eine Blockumfahrung hätte...

Die gibt es an der Friedrichstraße.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Ich will ja kein Spielverderber sein, aber was hat die Diskussion über Umleiterstrecken bei Straßenbahn-Bauarbeiten mit dem Thema dieses Threads zu tun? Hier soll es doch um Verkehrspolitik in Berlin gehen. Es wäre schön, wenn wir mal wieder zum Thema zurückkehren könnten...
Zitat
B-V 3313
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Latschenkiefer
Zitat
tram-kenner
Ja , da ist sowas von dran ..scheinbar werden die Linien M 4 M 10 und 21 generell nur noch zur Weihnachtszeit durchgängig betrieben.
Genau so bescheiden werden die Linien M 13 50 und 12 betrieben.
Die 12 wird gern mal gleich ganz eingestellt wenn irgendwo ne Weiche ausgetauscht wird.

Sicherlich wird dieser "Vorstand" bald neue Erfolglszahlen vom Berlkönig herausgeben.

Vor allem ist es kaum möglich, eine Sperrung zu machen, ohne großflächig den Straßenbahnverkehr einzustellen. Vor allem bei der M10 sehr gelungen. Wenn am Hbf in der Schleife gebaut wird, muss ab FLJ-Sportpark SEV gefahren werden. Oder beim Marathon wird nahezu der gesamte Verkehr eingestellt, mangels Gleiswechseln - Zweirichtungs-Fahrzeuge hätte man ja inzwischen

Tja, wenn man den Gleiswechsel am Nordbahnhof nutzen könnte...

Solche Gelegenheiten für stundenlange Abschaltung ohne Ersatzverkehr stellen zu müssen, ist bei der Planung von Instandhaltungsmaßnahmen hoch willkommen. Durch den ständigen 24-Stunden-Betrieb ohne Betriebspausen auf den sogenannten Metrolinien kommt man nur sehr selten an bestimmte Fahrleitungsabschnitte, Kabelstrecken und Unterwerke, aber auch Weichen und andere kritische Punkte ran. Am Marathontag sind zahlreiche Techniker aller Fachbereiche im Einsatz, um die gesetzlich vorgeschriebenen Revisionsarbeiten ohne zusätzliche Betriebsunterbrechungen auszuführen. Die Sonntagszuschläge sind für die Firma erheblich günstiger als Planung, Vorbereitung und Durchführung von Ersatzverkehrsleistungen unter der Woche. Und sie beeinträchtigen nicht die erwerbstätige Bevölkerung auf ihren Arbeitswegen.

so long

Mario



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.08.2019 00:16 von der weiße bim.
Zitat
Peter Billtinger
Ich will ja kein Spielverderber sein, aber was hat die Diskussion über Umleiterstrecken bei Straßenbahn-Bauarbeiten mit dem Thema dieses Threads zu tun? Hier soll es doch um Verkehrspolitik in Berlin gehen. Es wäre schön, wenn wir mal wieder zum Thema zurückkehren könnten...

Ganz einfach. In der Zeit des "Sparens bis es Quietscht" verschwanden viele Gleisbögen und auch -wechsel. Das macht jetzt die Sache schwierig, bei Störungen oder Bauarbeiten vernünftig den Linienverkehr aufrecht zu halten. Das hat sehr wohl etwas mit der Verkehrspolitik in Berlin zu tun.

Nicht nur bei Neubaustrecken, auch bei neuen Gleisbögen oder -wechsel tut sich die Politik schwer: Wieviel wurden in letzter Zeit neu gebaut?
Zitat
Peter Billtinger
Ich will ja kein Spielverderber sein, aber was hat die Diskussion über Umleiterstrecken bei Straßenbahn-Bauarbeiten mit dem Thema dieses Threads zu tun? Hier soll es doch um Verkehrspolitik in Berlin gehen. Es wäre schön, wenn wir mal wieder zum Thema zurückkehren könnten...

Natürlich gehören Umleitungsstrecken zum Thema.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313

Natürlich gehören Umleitungsstrecken zum Thema.

Dann gehört alles und nichts zum Thema. Hier soll es um Entwicklungen der Berliner Verkehrspolitik gehen, nicht um Baustellenverkehre bei einzelnen Straßenbahnstrecken. Dafür gibt es genügend andere Threads.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.08.2019 09:40 von Peter Billtinger.
Zitat
Peter Billtinger
Dann gehört alles und nichts zum Thema. Hier soll es um Entwicklungen der Berliner Verkehrspolitik gehen, nicht um Baustellenverkehre bei einzelnen Straßenbahnstrecken. Dafür gibt es genügend andere Threads.

Es geht ja auch nicht um einzelne Baustellen und Strecken, sondern um den grundsätzlichen Umgang mit Baustellenverkehren bzw. anderen Umleitungen und systematische Probleme dabei. Da ist man dann schon bei der Verkehrspolitik und den Vorgaben, die diese der BVG möglicherweise machen sollte.
Zitat
Peter Billtinger
Zitat
B-V 3313

Natürlich gehören Umleitungsstrecken zum Thema.

Dann gehört alles und nichts zum Thema. Hier soll es um Entwicklungen der Berliner Verkehrspolitik gehen, nicht um Baustellenverkehre bei einzelnen Straßenbahnstrecken. Dafür gibt es genügend andere Threads.

Es ist aber letztlich Teil einer größeren Frage: wieviel vermeintlichen "Luxus" (also nicht unmittelbar für den Alltagsbetrieb notwendige Ressourcen) leisten wir uns im ÖPNV? Das meint natürlich einerseits die Infrastruktur (Umleitungsstrecken bei der Straßenbahn, zusätzliche Kreuzungsgleise und zweigleisige Ausbauten bei S-Bahn und Regionalverkehr), aber auch zusätzliche Fahrzeuge und Personal, Reservezüge etc.

Das war ja - in Deutschland wie in Berlin - eines der Hauptprobleme der Verkehrspolitik der letzten 25, 30 Jahre: Grundlage war der Alltagsbetrieb, allenfalls an Stadien hat man sich vielleicht mal einen etwas größeren Bahnhof gegönnt. Die Folge: eine völlig unterdimensionierte Infrastruktur, die schon bei kleinsten Störungen (z.T. schon bei Verspätung eines Zuges) völlig aus dem Ruder läuft, Ressourcen- und Personalmangel. Exemplarisch in Berlin eben an zurückgebauten Verbindungskurven und Wendemöglichkeiten bei der Straßenbahn zu sehen, ganz schlimm aber auch am Bahnhof Spandau (zu wenige Bahnsteigkanten, viel zu schmale Treppen).
Einige Zahlen zur Entwicklung der Abschlepp-Vorgänge sowie des PKW-Bestands:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr-es-wird-immer-mehr-abgeschleppt/24883332.html

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de
Einige Zahlen zur Entwicklung der Abschlepp-Vorgänge sowie des PKW-Bestands:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr-es-wird-immer-mehr-abgeschleppt/24883332.html

Viele Grüße
André

Zitat
Tagesspiegel
Luthe fordert mehr Parkhäuser, um den Platz ökonomisch zu nutzen.

Herrlich! Warum Wohnhäuser, wenn man auch Parkhäuser bauen kann?

Wie das dann aussehen kann, zeigt wohl das FDP-Vorbild USA.
Zitat
hvhasel
Zitat
andre_de
Einige Zahlen zur Entwicklung der Abschlepp-Vorgänge sowie des PKW-Bestands:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr-es-wird-immer-mehr-abgeschleppt/24883332.html

Viele Grüße
André

Zitat
Tagesspiegel
Luthe fordert mehr Parkhäuser, um den Platz ökonomisch zu nutzen.

Herrlich! Warum Wohnhäuser, wenn man auch Parkhäuser bauen kann?

Wie das dann aussehen kann, zeigt wohl das FDP-Vorbild USA.

Wahnsinn. Man kann einfach nicht davon ausgehen, dass die Menschen durch besseren Zugang zu Informationen schlauer werden. Wir greifen alle auf dieselben Daten, Fakten, Untersuchungen und Studien zu. Und trotzdem muss man Leuten wie Herrn Luthe erklären dass, man mit Straßenausbau und Parkraumschaffung den verkehr keinen Deut flüssiger bekommt. (Und wird wahrscheinlich bei dem Versuch scheitern).

Dass aktuell so viel abgeschleppt wird - und sich das auch in den Zahlen niederschlägt - liegt übrigens an dem Einsatz von nur zwei "Berufsquerulanten", Andreas Schwiede aus Kreuzberg und Lennart Buggert aus Prenzlauer Berg. Die haben das bis zum Senator und der Polizeipräsidentin durchgequängelt. Ich weiß nicht, ob ich die beiden als "sympathisch" beschreiben würde, aber ich bin den beiden unglaublich dankbar für das, was sie erreicht haben. Zeigt es doch, dass man auch "allein" unglaublich viel erreichen kann.
Zitat
hvhasel
Herrlich! Warum Wohnhäuser, wenn man auch Parkhäuser bauen kann?

Noch herrlicher wäre wenn man beides in einem Gebäude hinbekommt und das dann auch noch nach Weltstadt aussieht :-)

Gruß aus dem Speckgürtel :-)

Regio + S-Bahn + U-Bahn + Tram + Bus = nur gemeinsam stark
Seit März habe ich immer mal wieder Termine in Falkensee und heute hatte ich mal Bock von dort mit dem Fahrrad nach Hause zu fahren. Ein Fahrzeitvergleich:

Nackte Zahlen
Fahrrad:
18,6 km
Fahrzeit (theoretisch, aber inkl. Ampeln und Rücksicht im Straßenverkehr) 48 Min
Fahrzeit real 56 Min

Auto:
19km
Fahrzeit (theoretisch googlemaps, Aktuelle Verkehrslage): 36 Min
Fahrzeit real 60+ Min

Bahn
Theoretisch (inkl. Fußweg von/zu Bahnhöfen + Umsteigezeiten) 40-43 Min
Praktisch 40-60 Min, je nach konkreter Verbindung unter Berücksichtigung, dass man um pünktlich zu sein ja etwas zu früh fahren muss, bzw. nach Dienstschluss man ja auch am Bahnhof auf den nächsten Zug warten muss


Erläuterungen Rad

Die theoretische und reale Fahrzeit unterscheiden sich hier, weil die Infrastruktur (die Radwege) oft nur auf Freizeitradler ausgelegt sind. Da sind Gartenwegsteine als Untergrund eines benutzungspflichtigen Radweges. Für eine Freizeittour i.O., aber nicht wenn man schnell von A nach B möchte. Zudem waren diese Wege gerade in Falkensee/Albrechtshof noch gemeinsamer Fuß-/Radweg, wo ich diverse Rollatoren, Kinderwägen und Gassigehende Hunde abwarten musste und nur langsam und vorsichtig fahren konnte (bzw. wollte, weil ich kein Assiradler sein wollte)
Ich fordere keine Fahrradautobahn. Wenn alle Wege einfach normal asphaltiert wären, käme man deutlich schneller voran.

Nichtsdestotrotz natürlich eine Entfernung, die ich im Alltag (vor allem bei dieser lähmenden Hitze) nicht oft machen wollen würde. Aber ich war überrascht, wie zügig man trotz der widrigen Bedingungen von A nach B kam, vor allem verglichen zu Auto und Zug.


Erläuterungen Auto
Als Dank, dass wir bei meiner Bühnenpartnerin zu Hause proben, hat sie mir einmal angeboten mich nach Hause zufahren. Den Fehler mache ich nie wieder. Bis das Auto aus der Garage war, das Garagentor geschlossen war, man durch den zähfließenden Berufsverkehr durch war und ein Parkplatz am Zielort gefunden war waren weit über eine Stunde vergangen. Mit dem Regio wäre ich längst zu Hause gewesen.


Erläutetungen Bahn
Die schnellste Verbindung, die es mind. einmal stündlich gibt (Ringbahn + RE6/RE2V) besteht aus 5 Min Fußweg + 21 (23) Min Fahrzeit inkl. 5 (6) Min Umsteigen in Jungfernheide + 10 (14) Minuten Fußweg. (In Klammern Rückfahrt. Da sich der Bahnhofstunnel in Falkensee am "falschen" Bahnsteigende befindet, ist der Fußweg zurück deutlich länger) Macht in der Summe unschlagbare 36 (42) Minuren

Zwischendurch gibt es 2 bis 4 weitere Verbindungen pro Stunde, teils mit Umsteigen in Spandau, wo es entsprechende Zeitverluste gibt. Maximal dauert es von Tür zu Tür 50 Minuten.



So das ganze soll nur mal ein stichprobenartiger Fahrzeitvergleich und Erfahrungsbericht pro Ausbau Fahrradinfrastruktur und pro Ausbau und bessere Vertaktung Vorortzüge sein.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.08.2019 19:00 von PassusDuriusculus.
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Havelländer
Noch herrlicher wäre wenn man beides in einem Gebäude hinbekommt und das dann auch noch nach Weltstadt aussieht :-)

Das gelingt allerdings selten bis nie. Irgendwie muss man die Autos leider ebenerdig in die Gebäude reinbekommen. Die Lösungen, die da in der Praxis realisiert werden, reichen von überdimensionierten Tordurchfahrten bis zu kompletten Erdgeschossen, die zum Parken genutzt werden. Alles Dinge, die die Attraktivität des prägendsten Bereichs des Gebäudes erheblich einschränken. Das ist dann doch eher das Niveau einer amerikanischen Vorstadt als dass es der traditionellen europäischen Stadt gerecht wird.

Das Problem ist auch, dass die Parkflächen zwar oft erwartet werden, aber quersubventioniert werden müssen. Die zum Abstellen eines PKW inkl. Erschließung erforderlichen ca. 30 qm könnte man als Gewerbefläche in guter Lage für 600 Euro vermieten. Für einen Parkplatz wird man in Deutschland kaum soviel verlangen können, obwohl die Tiefgaragengeschosse aufwändiger errichtet werden müssen als die oberirdischen.
Hallo,

eine kleine Anfrage befasst sich mit diversen Fahrradverkehrsthemen. U.a. Wachstum, Unfälle, bauliche Maßnahmen:

http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-20236.pdf

Viele Grüße
André
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