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Sammelthread: Verkehrspolitik in Berlin
geschrieben von Arnd Hellinger 
Zitat
Railroader
Das mag durchaus sein. Das Angebot war aber besser und die Züge dennoch voll. Auf der U5 folgten die Züge häufig im Raumabstand. Gut, da gab es den S-Bahn-Ring auch noch nicht, aber die Stadt ist seither auch gewachsen und die Wege zur Arbeit wurden länger.

Zu DDR-Zeiten?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313

Zu DDR-Zeiten?

Hahahaha, nee, Mitte der 90er.
Zitat
Wollankstraße
Das wieder zu machen, wäre eine große Hilfe für die Fahrgäste....
Aber mit dem ganzen Verwaltungsquatsch wird uns ein 5-Min-Takt mit Lücken von 10/15 Min. erhalten bleiben.

Dein billige Polemik übersieht da aber einige Sachen:
- sonntags war der 7,5er-Takt das höchste der Gefühle
- die U6 konnte nur mit Vierwagenzügen verkehren
- die U7 fuhr nicht mit allen Zügen nach Spandau
- der Berufsverkehr war ausgeprägter als heute
- kein (ab 1990 kaum) Nachtverkehr am Wochenende

Zitat
Wollankstraße
Soweit ich weiß, war der S-Bahn Takt Alex-Warschauer zu DDR-Zeiten dichter als heute, mit alter Technik

Mit entsprechend mieser Pünktlichkeit und das trotz zusätzlicher Bahnteigkante am Alex...

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.08.2019 00:58 von B-V 3313.
Falls ich da nicht durch Literatur falsch informiert bin, Auf der Stadtbahn wurde zu Kaiserzeiten mit Dampfzügen ein 2 1/2 Minuten Takt gefahren und nach Auskunft von meinem Vater (Gott habe ihn selig) mit den elektrischen Zügen zur Olympiade 1936 ein 90-Sekunden-Takt. Jedenfalls Stadtbahn.

Heute mit Elekronik und Digital soll das nicht mehr gehen ?

Wenn dem so ist, ist Digitalisierung ein Rückschritt.


Mal so als Denkansroß geschrieben....
Zitat
Railroader
Zitat
B-V 3313

Zu DDR-Zeiten?

Hahahaha, nee, Mitte der 90er.

Dann täuscht dich aber deine Erinnerung ganz gewaltig.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313

Dann täuscht dich aber deine Erinnerung ganz gewaltig.

Bei welchem Punkt genau?
Zitat
Wollankstraße
Heute mit Elekronik und Digital soll das nicht mehr gehen ?

Wenn dem so ist, ist Digitalisierung ein Rückschritt.

Tja, da gab es aber auch keine Rollstuhlfahrer die eine Rampe angelegt haben wollten. Die Zugsicherung war wesentlich mieser als heute. Möchtest du diese Zeiten wiederhaben?

Zitat
Wollankstraße
Mal so als Denkansroß geschrieben....

Dann denke doch bitte vor dem Tippen einmal selbst nach.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Railroader
Zitat
B-V 3313

Dann täuscht dich aber deine Erinnerung ganz gewaltig.

Bei welchem Punkt genau?

Das in den 90er dort (bei plamäßigen Verkehr) im "Raumabstand" gefahren wurde.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
@B-V 3313
Das mit dem Denkanstoß war so gemeint, neue Meinungen und Diskussionen anzustoßen.

Klar für eingeschränkte Personen sollte es mal eine Lösung ohne Klapprampen finden. Die Chance ist ja langfristig groß bei neuern Zügen.

Ist ja ein Widerspruch, unterschiedliche Einstiegshöhen z. B. bei der U-Bahn. Im Großprofil bei H-Zügen beim Rolli kein Problem, aber bei F-Zügen.

Hoffe das hat sich längerfristig erledigt mit neuen Zügen.

Ha,burg macht es vor, oft erhöhte Bahnsteigkanten für Züge mit Rolli-Abteilen

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Bleibt gesund !

Viele Grüße aus der Wollankstraße
Zitat
B-V 3313

Das in den 90er dort (bei plamäßigen Verkehr) im "Raumabstand" gefahren wurde.

Dann nochmal genau lesen. Ich schrieb:

"Auf der U5 folgten die Züge häufig im Raumabstand.".

Fahrplanmäßig war es eine dichte Zugfolge mit 2-3 Minuten. Häufig folgten die Züge morgens auf dem Weg zur Schule aber tatsächlich im Raumabstand, der aber eben auch 2 Minuten Wartezeit ausmachen kann. Ich bin immer vom Frankfurter Tor zur Schillingstraße gefahren. Da gab es auch noch öfter die Situation, in der man erstmal im Tunnel stand, weil der Vordermann noch nicht weg war. Ich nehme zumindest an, dass es am dichten Takt lag. Erlebt man ja heute eher selten.
Zitat
Railroader
Zitat
B-V 3313

Das in den 90er dort (bei plamäßigen Verkehr) im "Raumabstand" gefahren wurde.

Dann nochmal genau lesen. Ich schrieb:

"Auf der U5 folgten die Züge häufig im Raumabstand.".

Fahrplanmäßig war es eine dichte Zugfolge mit 2-3 Minuten. Häufig folgten die Züge morgens auf dem Weg zur Schule aber tatsächlich im Raumabstand, der aber eben auch 2 Minuten Wartezeit ausmachen kann. Ich bin immer vom Frankfurter Tor zur Schillingstraße gefahren. Da gab es auch noch öfter die Situation, in der man erstmal im Tunnel stand, weil der Vordermann noch nicht weg war. Ich nehme zumindest an, dass es am dichten Takt lag. Erlebt man ja heute eher selten.

Wann soll das gewesen sein?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Railroader
Zitat
Nemo

Allerdings ist das bei der Sonntagstraße vollkommen egal, einfach weil sie für den Radverkehr absolut unwichtig ist und auch bleiben wird.

Ganz so unwichtig scheint sie nicht zu sein. Auf der Sonntagstraße sind recht viele Radler unterwegs, wenn auch zum großen Anteil auf den Gehwegen. Ein Bedarf scheint also vorhanden zu sein.

Eben genau deswegen läuft dieses gruselige Argument der beiden Anwohnenden ins Leere. Mit der Straßenbahn wird die Sonntagstraße asphaltiert sowie die Mehrzahl der Parkplätze eliminiert. Sie wird dann für Radfahrende zum ersten Mal vernünftig nutzbar (wenn auch nicht optimal, die Planungen stammen aus der Zeit vor dem Mobilitätsgesetz und genügen nicht dessen Anforderungen).
Zitat
B-V 3313


Wann soll das gewesen sein?

Wie ich bereits schrieb, Mitte der 90er. Vielleicht kann Mario da was zu sagen, der kennt sich ja aus. Ich kann mich aber tatsächlich noch sehr genau dran erinnern, weil ich damals keine Ahnung von der Sicherungstechnik bei der U-Bahn hatte, nicht mal wusste, dass es überhaupt eine gibt und ich immer dachte: Na nicht, dass dem jetzt der Hintermann auffährt, eben weil die Züge so dicht folgten. Hatte damals immer den Unfall in Spittelmarkt im Hinterkopf.

Letztendlich ist das aber für die Diskussion irrelevant. Es geht ja um dichtere Takte, die Erlebnisse mit den "sehr dichten Takten" waren hierzu nur eine Anekdote.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.08.2019 01:23 von Railroader.
Zitat
schallundrausch

Eben genau deswegen läuft dieses gruselige Argument der beiden Anwohnenden ins Leere. Mit der Straßenbahn wird die Sonntagstraße asphaltiert sowie die Mehrzahl der Parkplätze eliminiert. Sie wird dann für Radfahrende zum ersten Mal vernünftig nutzbar (wenn auch nicht optimal, die Planungen stammen aus der Zeit vor dem Mobilitätsgesetz und genügen nicht dessen Anforderungen).

Ja, das dachte ich auch, zumindest was das Argument für die Radfahrenden bzgl. der Asphaltierung betrifft. Hier verbessert sich die Situation für Radler und Fußgänger, wenn sich die Radler alle an die Regeln halten, was wir jetzt mal unterstellen.

Bei den Parkplätzen haben wir unterschiedliche Ansichten, aber das wissen wir Beide ja. ;-)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.08.2019 01:24 von Railroader.
Zitat
Railroader
Wie ich bereits schrieb, Mitte der 90er. Vielleicht kann Mario da was zu sagen, der kennt sich ja aus.

Ich bin zwar nicht Mario, aber im Fahrplan ab dem 23. Mai 1993 gab es einen 3 Minuten-Takt ab Biesdorf-Süd Richtung Alex nur zwischen 6:15 und 7:51. Zwischen 15:06 und 18:12 noch einmal einen 3-3-4-Minuten-Takt.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.08.2019 01:23 von B-V 3313.
Zitat
B-V 3313

Ich bin zwar nicht Mario, aber im Fahrplan ab dem 23. Mai 1993 gab es einen 3 Minuten-Takt ab Biesdorf-Süd Richtung Alex nur zwischen 6:15 und 7:51. Zwischen 15:06 und 18:12 noch einmal einen 3-3-4-Minuten-Takt.

Und das widerspricht sich jetzt in wiefern? Auf den Aushängen stand immer "dichte Zugfolge *alle 2-3 Minuten*". Passt ja auch. Und Schule beginnt um 8 Uhr (oder 7 Uhr? Weiß das gar nicht mehr). Auf jedem Fall in dem von dir benannten Zeitraum. Also was ist unplausibel?
@B-V 3313: Interessehalber: Was sagen die Fahrpläne von 1995, 1996 und 1997?
Zitat
Railroader
Und das widerspricht sich jetzt in wiefern? Auf den Aushängen stand immer "dichte Zugfolge *alle 2-3 Minuten*". Passt ja auch.

Das passt überhaupt nicht. Wenn höchstens alle 3 Minuten gefahren wird, wäre *alle 2-3 Minuten* gelogen.

Zitat
Railroader
Also was ist unplausibel?

Der angebliche Raumabstand ist unplausibel. Das mag bei Störungen vorgekommen sein, aber so dicht war es planmäßig dann doch nicht. Sonntags gab es damals auf der U5 zwischen 10:00 und 20:00 nur einen 7/8 Minuten-Takt. So ändern sich die Zeiten.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Railroader
@B-V 3313: Interessehalber: Was sagen die Fahrpläne von 1995, 1996 und 1997?

94/95 wie 93/94 - ab spätestens 95 war der 3/4/3 Minuten-Takt das höchste der Gefühle. Zusammenhänge mit der zunehmenden Motorisierung und der Veränderung der Arbeitswelt in Ostberlin sind rein zufällig... ;-)

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313

Das passt überhaupt nicht. Wenn höchstens alle 3 Minuten gefahren wird, wäre *alle 2-3 Minuten* gelogen.

Das stand da aber. Übrigens auch mindestens bei der U7. Oben stand immer "dichte Zugfolge" mit *. Unten in der Fußzeile stand dann "* alle 2-3 Minuten". Kann ich ja nichts für.^^

Zitat
B-V 3313
Der angebliche Raumabstand ist unplausibel. Das mag bei Störungen vorgekommen sein, aber so dicht war es planmäßig dann doch nicht. Sonntags gab es damals auf der U5 zwischen 10:00 und 20:00 nur einen 7/8 Minuten-Takt. So ändern sich die Zeiten.

Dass das Angebot am Wochenende oder in der Nacht damals schlechter war ist unbestritten. Ich rede ja von der HVZ. Ich kann es nicht beurteilen, ob es Störungen waren, es kam aber sehr oft vor. Wobei ich nochmals betonen will, dass es auch 2 Minuten brauchte, bis der eine Zug raus war und der nächste am Bahnsteig stand. Ob du mir nun glaubst oder nicht spielt auch eigentlich keine Rolle. Du kannst ja von den 3 Minuten ausgehen, die du auf deinen Papieren hast. Die haben wir heute nicht mehr und im Rahmen einer Verkehrswende wäre es schön, wenn wir auf einen 3-Minutentakt in der HVZ zurückkommen, wenn wir Straßen zurückbauen wollen. Damals hatten wir keine geplante Verkehrswende und keine Klimadiskussion und dennoch hat es funktioniert.
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