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Erste Elektrobuslinie in Berlin
geschrieben von Heidekraut 
Mit dem Redesign soll eine höhere Zuverlässigkeit erreicht werden, in dem pro Einheit 26 Sitze entfernt wurden, so dass die Gesamtkapazität pro Einheit um 68 Fahrgäste (12,5 Prozent) erhöht wurde. Sonst müsste ab 2021 viele Fahrgäste im Innenstadtbereich am Bahnsteig stehen bleiben.

Die modernisierten Fahrzeugen haben an den Frontanzeigen keine farbige Liniennummer. Siehe [www.youtube.com]
Zitat
Harald01
Auch schön...

Schön ist was anderes. Mal sehen, wann der erste Batteriebus der BVG in Flammen steht, und ob es beim Laden auf dem Hof oder während des Einsatzes passiert.
Bei den Dieselbussen wurde die Brandhäufigkeit durch automatische Löschanlagen reduziert. Haben die E-Busse eigentlich auch eine, für die Batterien auf dem Dach?

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
Harald01
Auch schön...
Schön ist was anderes. Mal sehen, wann der erste Batteriebus der BVG in Flammen steht, und ob es beim Laden auf dem Hof oder während des Einsatzes passiert.

Solange kein siebzigjähriger hustender BVG-Busfahrer den Bus beim Aufladen gegen einen Baum brettert ...

Gruß
Micha

Zitat
der weiße bim
Zitat
Harald01
Auch schön...

Schön ist was anderes. Mal sehen, wann der erste Batteriebus der BVG in Flammen steht, und ob es beim Laden auf dem Hof oder während des Einsatzes passiert.

Das ist eher unwahrscheinlich, da keine brennbarere Flüssigkeiten im Batteriebus vorhanden sind.
Hallo,

Zitat
Henning
Das ist eher unwahrscheinlich, da keine brennbarere Flüssigkeiten im Batteriebus vorhanden sind.

Oooch, Henning, denk' doch mal an die Batterie selbst.

Viele Grüße vom Oberdeck...


BVG - Doofheit auf Rädern!
Zitat
Henning
Zitat
der weiße bim
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Harald01
Auch schön...

Schön ist was anderes. Mal sehen, wann der erste Batteriebus der BVG in Flammen steht, und ob es beim Laden auf dem Hof oder während des Einsatzes passiert.

Das ist eher unwahrscheinlich, da keine brennbarere Flüssigkeiten im Batteriebus vorhanden sind.

Wenn Du keine Ahnung hast... ( also wie immer...)

gurgel mal Brand Elektroauto..........

T6JP
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def
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Wutzkman
Donald "def" Trump

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Wutzkman
Hat dir deine Mutti keine Manieren beigebracht?

Ich glaube, mit diesen für Deine Ergüsse recht repräsentativen Ausschnitten würde ich die Diskussion mal beenden und Dich in Deinem Glauben belassen.

Besser ist das, wenn du offenbar noch nicht einmal weißt, dass etwas Repräsentatives deutlich öfter als 1x vorkommen muss. Aber so ist das eben, wenn eine Taube wie du Schach spielt. Muss ich nicht mögen, werde ich aber dennoch akzeptieren können.


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def
Und so halb zum Thema zurückkommen:

Oh, kommen jetzt doch noch Argumente gegen die Elektromobilität?


Zitat
def
Zitat

Bund investiert 20-mal so viel Forschungsgelder in Kfz wie in ÖPNV
Deutschland investiert deutlich mehr in die Kfz-Entwicklung als in den ÖPNV. Künftig erhalten Bahn und Bus sogar noch weniger.

[www.spiegel.de]

Doch nicht, schade...


Ich biete dir hiermit an, den Kindergarten sein zu lassen und wieder vernünftig zu diskutieren, einverstanden?

Zitat
def
Es geht offensichtlich also nicht darum, am Modal Split oder an der Verkehrspolitik irgendwas elementar oder auch nur minimal zu ändern. Es geht darum, die bestehenden Verhältnisse im Verkehrssektor zu zementieren und dem Zeitgeist entsprechend ein bisschen grün anzumalen.

Alles richtig. Wie die ganze Zeit schon angeprochen ist es mehr als bescheiden, wie die Verkehrspolitik derzeit gehandhabt wird. Man sieht es auch am Klimapaket. Die Bepreisung von CO2 fällt viel zu niedrig aus, um überhaupt jemals eines der selbstauferlegten Klimaziele erreichen zu können und gleichzeitig wird die Pendlerpauschale erhöht, soll heißen, weites Pendeln wird noch weiter belohnt. Da fässt man sich an den Kopf. Und trotzdem ist das kein Argument gegen die Elektromobilität und es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, wenn man die Mobilität verstromt.
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Wutzkman
Zitat
def
Zitat

Bund investiert 20-mal so viel Forschungsgelder in Kfz wie in ÖPNV
Deutschland investiert deutlich mehr in die Kfz-Entwicklung als in den ÖPNV. Künftig erhalten Bahn und Bus sogar noch weniger.

[www.spiegel.de]

Doch nicht, schade...

Ich biete dir hiermit an, den Kindergarten sein zu lassen und wieder vernünftig zu diskutieren, einverstanden?

Na dann widersprich doch...

Zitat
Wutzkman
Zitat
def
Es geht offensichtlich also nicht darum, am Modal Split oder an der Verkehrspolitik irgendwas elementar oder auch nur minimal zu ändern. Es geht darum, die bestehenden Verhältnisse im Verkehrssektor zu zementieren und dem Zeitgeist entsprechend ein bisschen grün anzumalen.

Alles richtig. Wie die ganze Zeit schon angeprochen ist es mehr als bescheiden, wie die Verkehrspolitik derzeit gehandhabt wird. Man sieht es auch am Klimapaket. Die Bepreisung von CO2 fällt viel zu niedrig aus, um überhaupt jemals eines der selbstauferlegten Klimaziele erreichen zu können und gleichzeitig wird die Pendlerpauschale erhöht, soll heißen, weites Pendeln wird noch weiter belohnt. Da fässt man sich an den Kopf. Und trotzdem ist das kein Argument gegen die Elektromobilität und es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, wenn man die Mobilität verstromt.

Doch, ist es. Denn der Schritt in die richtige Richtung geht einher mit fünf Schritten in die falsche, oder anders: der eine richtige Schritt dient als Rechtfertigung für fünf falsche. Mal angenommen, der M48 fährt durch die Verkürzung TATSÄCHLICH zuverlässiger: müsste man ihn dann nicht in zehn Buslinien à 2-3 Haltestellen teilen, um ihn noch zuverlässiger zu machen? Die eigentliche Maßnahme wäre doch gewesen, die Verspätungsgründe zu analysieren und konsequent zu beseitigen, und wenn es baulich getrennte (und durchgesetzte!) Busspuren und konsequent den Busverkehr bevorrechtigende Ampelschaltungen auf der ganzen Linie wären (ggf. natürlich mit Busspuren auch auf querenden Straßen, damit der Busverkehr auf anderen Linien dann nicht zusammenbricht).

Aber nein. Auf gar keinen Fall darf der Autoverkehr unter dem ÖPNV leiden, auch nicht im Zentrum einer Millionenstadt. Stattdessen bricht man eine Buslinie (und das auch noch kurz vor einer querenden U-Bahnlinie) und hat mit den Elektrobussen eine perfekte Ausrede.
Dem kann ich nur zustimmen. Ich hatte mich gleich gefragt, ob man nicht die ganzen langlaufenden Buslinien durch diverse kürzere ersetzen könnte. Eine Linie vom Johannesstift zum Rathaus Spandau, eine von dort zum U Ruhleben, eine von dort nach Westend...ihr wisst, worauf ich hinaus will...

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Dem kann ich nur zustimmen. Ich hatte mich gleich gefragt, ob man nicht die ganzen langlaufenden Buslinien durch diverse kürzere ersetzen könnte. Eine Linie vom Johannesstift zum Rathaus Spandau, eine von dort zum U Ruhleben, eine von dort nach Westend...ihr wisst, worauf ich hinaus will...

Klar kann man, aber ob die meisten Fahrgäste Vielumsteigerei als neuen Fetisch entwickeln könnten?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
def
(...) Mal angenommen, der M48 fährt durch die Verkürzung TATSÄCHLICH zuverlässiger: müsste man ihn dann nicht (...) Stattdessen bricht man eine Buslinie (und das auch noch kurz vor einer querenden U-Bahnlinie) und hat mit den Elektrobussen eine perfekte Ausrede.

Ist ja nicht so, dass die Vorgabe von Oben und außerhalb der BVG kommt. Die BVG muss sich fügen. Wie würdest du die Linien denn führen, wenn entsprechende Straßenabschnitte mit Dieselfahrverboten versehen sind?

Und ja, ich frage mich auch, wie man diese ganzen Linien nur am Zoo enden lässt. Mit dem M45, 245, X9, M49 und X34 ist man so gut wie an der U1 bzw. U3 und dann lässt man die Linien alle 200m Luftlinie vorher am Zoo enden. Also sowas von unverständlich. Von der Kantstraße kann man ja noch ums Eck umsteigen, aber von der Hardenbergstraße sind es ja schon fast über 400m zum Kudamm.
Nein, also wenn es danach geht, dann dürfte der M48 gar nicht mehr in den S-Bahnring fahren. Weil sobald der da drin ist, müsste er einmal bis Alex durchfahren, so wie er es getan hat, wobei ihn da auch nur die bestehenden Tramlinien gestoppt haben. Weil weiter geführt werden konnte er ab Alex ja nicht mehr, da jede Radiale von einer Tramlinie befahren wird. Und dass die Linie M48 auf der gesamten Strecke wenige Meter Luftlinie parallel zur S-Bahnlinie S1 fährt und bis zur Zurückziehung zur Mohrenstraße ab Potsdamer Platz bis zum Alex entlang der U-Bahnlinie 2 fuhr, scheint ja auch kein Argument gewesen zu sein, mal die Linie irgendwo sinnvoll enden zu lassen. In Berlin gibt es einfach noch viel zu viele Linien, die keine eigentliche Zu- oder Abbringerfunktion zur Schnellbahn haben. Und anstatt innerstädtisch kurze Linien einzusetzen, haben die meisten Linien eine Linienlänge von mehr als 40 Minuten pro Richtung - in der Innenstadt wohl gemerkt.
M29... M41... M48... M46...
Ganz ehrlich: Der Schritt beim 120 der kommen soll, den ich für völlig falsch halte, den in der HVZ zu verschachteln: Dann macht das doch konsequent auch bei diesen Linien. Wenn es egal ist, dass Fahrgäste dann auf den nächsten Bus der selben Linie warten müssen, weil diese Fahrt später gestartet ist, dann aber weiter fährt. Dann kann man aber daraus doch gleich eine eigenständige Linie machen.
Einfach nur eine Kapitulation gegenüber den MIV in der HVZ. Traurig. Wo sind denn die Staustellen auf dem 120? Wieso kann man da nicht einfach am Tage theoretische "Wartezeiten" einbauen. Die Wagen können doch am S+U Wedding und am Paracelsus-Bad ungestört mal 2 Minuten Wartezeit bekommen. Testen und Auswerten. Oder in den Abschnitten wo Stau ist, einfach mehr Fahrzeit reingeben. Also ich verstehe das nicht.
Zitat
Philipp Borchert
Dem kann ich nur zustimmen. Ich hatte mich gleich gefragt, ob man nicht die ganzen langlaufenden Buslinien durch diverse kürzere ersetzen könnte. Eine Linie vom Johannesstift zum Rathaus Spandau, eine von dort zum U Ruhleben, eine von dort nach Westend...ihr wisst, worauf ich hinaus will...


Man kann es ja auch übertreiben. Man muss halt schon sehen, was die Linie hergibt. Man kann zwar am Zoo mit 2-3 Wagen stehen, am Johannesstift dagegen nur eher mit guten 2, wobei das auch schon sehr an der Grenze ist mit vorne Platz lassen zum Vorbeifahren und hinten, dass der 671 noch rankommt, der auch in der HVZ mit GN fährt. Muss man also heute nach einer knappen Stunde Fahrzeit mit 7-11 Minuten Haltezeit auskommen. Bei einer Linie, die auch sehr anfällig ist. Da kann Stau in Charlottenburg allgemein oder nur am Zoo sein und du nimmst die Verspätung, wenn du Pech hast mit bis nach Spandau. Ist was an der Stadtautobahn, dann kannste Westend vergessen. Und dann ist man noch immer nicht in Spandau. Allein am Rathaus steigen 70% neue Fahrgäste (gefühlt) zu. Das zeigt aber auch nur, dass obwohl die Linie in die Innenstadt fährt viele in die U7 wohl umsteigen. Früher hatte der 145 auch zwei E-Wagen auf jeder Seite einen. zwischen DRK und U Ruhleben ging es alle 10 Minuten. Würde heute sogar reichen. >.< Und man hätte an den Enden jeweils einen 5er Takt. Aber man kann den ja auch einfach durchgängig fahren. Macht die Linie auch etwas attraktiver.
Es gibt ja auch Anregungen den M45 mit dem M32 zu tauschen, dass der M32 dann zum Johannesstift fährt und der M45 am Rathaus endet. Würde spätestens im nachtverkehr für Entspannungen im Anschlussgefüge sorgen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.11.2019 19:17 von Nahverkehrsplan.
Zitat
Nahverkehrsplan
Man kann es ja auch übertreiben. Man muss halt schon sehen, was die Linie hergibt. Man kann zwar am Zoo mit 2-3 Wagen stehen, am Johannesstift dagegen nur eher mit guten 2, wobei das auch schon sehr an der Grenze ist mit vorne Platz lassen zum Vorbeifahren und hinten, dass der 671 noch rankommt, der auch in der HVZ mit GN fährt.

Ging früher alles ganz locker und easy - da wurden allerdings noch Doppeldecker eingesetzt. Das ist aber alleine Sache der BVG.

Zitat
Nahverkehrsplan
Muss man also heute nach einer knappen Stunde Fahrzeit mit 7-11 Minuten Haltezeit auskommen. Bei einer Linie, die auch sehr anfällig ist. Da kann Stau in Charlottenburg allgemein oder nur am Zoo sein und du nimmst die Verspätung, wenn du Pech hast mit bis nach Spandau.

Ging früher auch - und da gab es noch keine Busspuren! Und das ganze lief ganz entspannt mit der 1/6-Regelung.

Zitat
Nahverkehrsplan
Früher hatte der 145 auch zwei E-Wagen auf jeder Seite einen. zwischen DRK und U Ruhleben ging es alle 10 Minuten.

Eher zwischen DRK und Zoo und Klinkeplatz (Schulzeiten udn abends mal bis zum Stift) und Spandau-West.

Zitat
Nahverkehrsplan
Würde heute sogar reichen. >.< Und man hätte an den Enden jeweils einen 5er Takt. Aber man kann den ja auch einfach durchgängig fahren. Macht die Linie auch etwas attraktiver.

Dichte Takte entlang der ganzen Linie sind immer besser. Eher sollte man mal überlegen abends alle 10 Minuten bis Spandau zu fahren. Das wäre attraktiv!

Zitat
Nahverkehrsplan
Es gibt ja auch Anregungen den M45 mit dem M32 zu tauschen, dass der M32 dann zum Johannesstift fährt und der M45 am Rathaus endet. Würde spätestens im nachtverkehr für Entspannungen im Anschlussgefüge sorgen.

Das ist nun eine absolut selten dämliche Idee. Die 54-54er-145er-M45er-Achse besteht schon so seit Vorkriegszeiten und hat sich bewährt! Man muss sich nur einmal vorstellen, ein Rudel M45er kommt zeitgleich am Rathaus an. Dann ist die Endstelle am Amtsgericht völlig zu. Die Nachtfahrzeiten beim M45er sind auch recht entspannt, da ist der M32er-Rennwagen weitaus schlimmer dran!

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Gibt es denn eine nennenswerte Zahl Fahrgäste, die vom M45er-Ast auf die Ruhlebener Chaussee will? Die größer ist als z.B. die derer, die aus dem dicht bebauten M32er-Gebiet eigentlich auch ganz gern mal ein Stück weiter als zum Rathaus will?

Mir kommt es in Spandau eigentlich eher so vor, als dass gar nicht eindeutig auszumachen ist, was für Fahrgastzahlen von welchem Nord- auf welchen Südast wollen, sondern dass man die Äste auch beliebig anders kombinieren könnte - dann würden eben andere "Durchfahrer" profitieren als bisher. Und als wären die Äste tatsächlich hauptsächlich nach "Tradition" verknüpft.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Nahverkehrsplan
Ist ja nicht so, dass die Vorgabe von Oben und außerhalb der BVG kommt. Die BVG muss sich fügen. Wie würdest du die Linien denn führen, wenn entsprechende Straßenabschnitte mit Dieselfahrverboten versehen sind?

Welches Dieselfahrverbot? Wie viele E-Busse fahren denn derzeit auf dem 200er und damit durch die Leipziger Straße? Das mit den angeblichen Fahrverboten und "Verfügungen von oben" also nichts als ein Märchen oder gelinde gesagt, eine Schutzbehauptung.

Zitat
Nahverkehrsplan
Und ja, ich frage mich auch, wie man diese ganzen Linien nur am Zoo enden lässt. Mit dem M45, 245, X9, M49 und X34 ist man so gut wie an der U1 bzw. U3 und dann lässt man die Linien alle 200m Luftlinie vorher am Zoo enden. Also sowas von unverständlich.

Das liegt an dem seit 58 1/2-Jahren vorhandenen großen Abstellplatz an der Hertzallee. Der Bahnhof Zoo ist nur für den Betrieb ein günstiger Brechpunkt, weniger für die Fahrgäste.

Zitat
Nahverkehrsplan
Nein, also wenn es danach geht, dann dürfte der M48 gar nicht mehr in den S-Bahnring fahren. Weil sobald der da drin ist, müsste er einmal bis Alex durchfahren, so wie er es getan hat, wobei ihn da auch nur die bestehenden Tramlinien gestoppt haben. Weil weiter geführt werden konnte er ab Alex ja nicht mehr, da jede Radiale von einer Tramlinie befahren wird.

Naja, theoretisch wäre da noch der Ast zur Michelangelostraße drin gewesen. Aber zum Alex war doch gut, quasi als "Straßenbahnvorlauf".

Zitat
Nahverkehrsplan
Und dass die Linie M48 auf der gesamten Strecke wenige Meter Luftlinie parallel zur S-Bahnlinie S1 fährt und bis zur Zurückziehung zur Mohrenstraße ab Potsdamer Platz bis zum Alex entlang der U-Bahnlinie 2 fuhr, scheint ja auch kein Argument gewesen zu sein, mal die Linie irgendwo sinnvoll enden zu lassen.

Da der M48er, anders als die Schnellbahnen, vornehmlich für Kurzstreckenverkehre genutzt wurde, ist er genau richtig gewesen.

Zitat
Nahverkehrsplan
In Berlin gibt es einfach noch viel zu viele Linien, die keine eigentliche Zu- oder Abbringerfunktion zur Schnellbahn haben.

Und das ist auch gut so! Wir leben nicht mehr in den 50er Jahren, wo der "gebrochene Verkehr" der ganze heiße Scheiß war.

Zitat
Nahverkehrsplan
Ganz ehrlich: Der Schritt beim 120 der kommen soll, den ich für völlig falsch halte, den in der HVZ zu verschachteln: Dann macht das doch konsequent auch bei diesen Linien. Wenn es egal ist, dass Fahrgäste dann auf den nächsten Bus der selben Linie warten müssen, weil diese Fahrt später gestartet ist, dann aber weiter fährt. Dann kann man aber daraus doch gleich eine eigenständige Linie machen.
Einfach nur eine Kapitulation gegenüber den MIV in der HVZ. Traurig. Wo sind denn die Staustellen auf dem 120? Wieso kann man da nicht einfach am Tage theoretische "Wartezeiten" einbauen. Die Wagen können doch am S+U Wedding und am Paracelsus-Bad ungestört mal 2 Minuten Wartezeit bekommen. Testen und Auswerten. Oder in den Abschnitten wo Stau ist, einfach mehr Fahrzeit reingeben. Also ich verstehe das nicht.

Da bin ich völllig bei dir, der X33er zeigt, dass genau das geht.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Und das ist auch gut so! Wir leben nicht mehr in den 50er Jahren, wo der "gebrochene Verkehr" der ganze heiße Scheiß war.

Das war er in den Nullerjahren auch. Alles kommt mal wieder...

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Gibt es denn eine nennenswerte Zahl Fahrgäste, die vom M45er-Ast auf die Ruhlebener Chaussee will? Die größer ist als z.B. die derer, die aus dem dicht bebauten M32er-Gebiet eigentlich auch ganz gern mal ein Stück weiter als zum Rathaus will?

Eine "Ruhlebener Chaussee" gibt es nicht. ;-) Es gibt durchaus einige Fahrgäste, die aus dem Wohngebiet am Güterbhf Ruhleben weiter als bis zum Rathaus fahren. Gemessen hat diese Zahlen (M45er vs. M32er) wohl noch niemand.

Zitat
Philipp Borchert
Mir kommt es in Spandau eigentlich eher so vor, als dass gar nicht eindeutig auszumachen ist, was für Fahrgastzahlen von welchem Nord- auf welchen Südast wollen, sondern dass man die Äste auch beliebig anders kombinieren könnte - dann würden eben andere "Durchfahrer" profitieren als bisher. Und als wären die Äste tatsächlich hauptsächlich nach "Tradition" verknüpft.

Der M45er ist die letzte Traditionslinie in dem Sinne. Alles andere wurde schon häufiger mal neu verknüpft und/oder gekappt.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
B-V 3313
Und das ist auch gut so! Wir leben nicht mehr in den 50er Jahren, wo der "gebrochene Verkehr" der ganze heiße Scheiß war.

Das war er in den Nullerjahren auch. Alles kommt mal wieder...

Glücklicherweise konnten da einige Bolzen verhindert werden, andere haben wir bis heute an der Backe.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Nahverkehrsplan
Ist ja nicht so, dass die Vorgabe von Oben und außerhalb der BVG kommt. Die BVG muss sich fügen. Wie würdest du die Linien denn führen, wenn entsprechende Straßenabschnitte mit Dieselfahrverboten versehen sind?

Welches Dieselfahrverbot? Wie viele E-Busse fahren denn derzeit auf dem 200er und damit durch die Leipziger Straße? Das mit den angeblichen Fahrverboten und "Verfügungen von oben" also nichts als ein Märchen oder gelinde gesagt, eine Schutzbehauptung.

Das Linienkonzept kam von der BVG und wurde vom Aufgabenträger mit Bauchschmerzen genehmigt, weil er sich eine Stabilisierung für TXL und M48 erhofft hat. Die Destabilisierung vom 245er wurde billigend in Kauf genommen, weil ja Ende 2020 die U5 eröffnet werden soll und er dann wieder zurückgezogen wird.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Ich bin ja beeindruckt, was für Wellen mein sarkastischer Vorschlag, den M48er in 10 Linien à 2-3 Haltestellen zu teilen, geführt hat.

Zitat
B-V 3313
Zitat
Nahverkehrsplan
Es gibt ja auch Anregungen den M45 mit dem M32 zu tauschen, dass der M32 dann zum Johannesstift fährt und der M45 am Rathaus endet. Würde spätestens im nachtverkehr für Entspannungen im Anschlussgefüge sorgen.

Das ist nun eine absolut selten dämliche Idee. Die 54-54er-145er-M45er-Achse besteht schon so seit Vorkriegszeiten und hat sich bewährt!

Und eben das kann man für den M48 auch behaupten, natürlich von der teilungsbedingten Unterbrechnung abgesehen (die auch nach 1990 nicht sofort wieder aufgehoben wurde, da die Verkehrsströme ja auch noch einige Jahre gebraucht haben, um sich anzupassen). Meine These: ohne Teilung hätte es stets eine durchgehende Straßenbahn- oder Buslinie vom Alex nach Steglitz gegeben.

Zitat
Philipp Borchert
Und als wären die Äste tatsächlich hauptsächlich nach "Tradition" verknüpft.

In Berlin gibt es nicht allzuviele Linien, die über Jahrzehnte konstant sein. Man schaue sich zum Vergleich mal einen Wiener Stadtplan aus den 20er Jahren an. Zumindest rechts der Donau (im "Kern-Wien") gibt es ziemlich viele Linien, die bis heute auf gleicher oder ähnlicher Strecke verkehren. Wenn dann in Berlin, wo es erst die Teilung und dann allein seit der Wende zwei große Netzreformen gab, eine über die Jahrzehnte konstante Linienführung gibt, scheint die schon nicht so ganz verkehrt zu sein.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.11.2019 06:34 von def.
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