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Sammelthread: Nahverkehr in Brandenburg
geschrieben von Marc1 
Die Idee einer U9-Verlängerung bis nach Teltow (!!!) ist so dermaßen gaga, da komme ich gar nicht aus dem Kopfschütteln mehr heraus. Als ob die S-Bahn immer noch unter Ulbrichts Fuchtel steht...

Ansonsten sieht man auch in diesem Korridor mal wieder, dass überraschenderweise niemand mit einer Geldschatulle aus der Hecke hüpft und die Chancen für die Reaktivierung nicht besser werden, wenn man erst ein Biotop gedeihen lässt. Vom Gefühl her sollte die S25 bis "Sputendorfer Straße" vergleichsweise einfach realisierbar sein. Es gibt Trassenfreihaltung, kein Tunnel erforderlich. Der Ringschluss über Stahnsdorf wird deutlich zu hohe Kosten haben für das überschaubare Verkehrsaufkommen.

Auch für die Stammbahn sehe ich gewisse Chancen, aber eher mit dem Regionalverkehr denn als S-Bahn. Es muss aber halt der politische Wille da sein, und es ist eine Reaktivierung (was die Genehmigung etwas einfacher machen sollte als bei einem vollständigen Neubau).

Zu Lichterfelde Süd: Es wird nicht das gesamte Gebiet bebaut. Schaut euch bitte die Projektseite an! In der Mitte der Geistersstadt verbleibt weiterhin eine größere Grünfläche. Ein Südausgang wäre dennoch eine sehr sinnvolle Sache.
Zitat
Latschenkiefer
Die Idee einer U9-Verlängerung bis nach Teltow (!!!) ist so dermaßen gaga, da komme ich gar nicht aus dem Kopfschütteln mehr heraus. Als ob die S-Bahn immer noch unter Ulbrichts Fuchtel steht...

Zu "Ulbrichts Zeiten" war eine Verlängerung der U-Bahn in die Ostzone undenkbar.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Landete im falschen Thema, deshalb hier nochmal:
Zitat
PassusDuriusculus
Tschuldigt ich kanns mir nichtverkneifen: Man könnte doch die Verkehrströme entzerren... Die S25 bleibt beim Ast nach Stahnsdorf und die Geisterstadt wird absofort vom ICE erschlossen. Der hält dann ein Stück südlich von Lichterfelde Süd und durch die Länge des Zuges kann der Weg zum Zug für vielmehr künftige Bewohner der Geisterstadt realisiert werden, als durch so eine kleine Schnellbahn ;-ppp
Zitat
Latschenkiefer
Die Idee einer U9-Verlängerung bis nach Teltow (!!!) ist so dermaßen gaga, da komme ich gar nicht aus dem Kopfschütteln mehr heraus. Als ob die S-Bahn immer noch unter Ulbrichts Fuchtel steht...

Als ich vor 5 Wochen das erste Mal davon hörte, dachte ich noch, die CDU meint die Linienführung über Hindenburgdamm bis zur früheren Wiesenbaude (Phantomlinienplanung U10) und dann weiter über Goerzallee, vorbei an der "Billy-Wilder-Siedlung", nach Teltow... Nein, sie meinte über Lankwitz - Marienfelde, Waldsassener Str. (jahrzehntelange Trassenfreihaltung für U9 und das vorgesehene U-Bahnbetriebswerk südlich vom Lichterfelder Ring [de.wikipedia.org] und dann Richtung Teltow; oder bis S-Bhf. Lankwitz dann bis Bhf. Lichterfelde Ost und von dort eventuell "irgendwie" in die Geisterstadt und weiter nach Teltow. Nach der abgespeckten Planung der CDU soll die U9 (vorläufig?) am Bhf. Lichterfelde Ost enden...

Die frühere "Bauvorleistung" U-Bahnhof Parks Range gibt es nicht mehr: [de.wikipedia.org]

Herzliche Grüße von
'Möckernbrücke'
Dipl.-Fahrgast h.c.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.04.2021 19:30 von Möckernbrücke.
Die Berliner Zeitung berichtet heute über den Stand der Bahn/S-Bahn-Planungen in Brandenburg.
[www.berliner-zeitung.de]

Mit besten Grüßen

phönix
Neue Anzeigetafeln am Bahnhof Basdorf zeigen die Auslastung der Züge in Echtzeit an

[www.vbb.de]

*******
Meine Signatur hinzugefügt.
[www.bz-berlin.de]

Morgen wird in Brandenburg die Brücke am Bahnhof Altstadt gesprengt.
Vom 15. bis 25.5. wird die RB51 zwischen Brandenburg Hbf und Pritzerbe im SEV betrieben.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Es möge sich aber bitte niemand dafür interessieren. Keiner kann was sehen, niemand darf privat mit 'ner Drohne drüber (weil der Helikopterflugplatz des Krankenhauses um die Ecke liegt) und eigentlich ist's auch überhaupt nicht interessant. Die Brücke wird schließlich gar nicht gesprengt. Nur ihre Pfeiler. Und was dann passiert ist ja langweilig.

[www.stadt-brandenburg.de]

XD

~ Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt ~
Da donnern dann also ein paar Tonnen Beton auf die Gleise?
Zitat
PassusDuriusculus
Da donnern dann also ein paar Tonnen Beton auf die Gleise?

Sowas wird durch Sandschichten abgedeckt, daher auch die lange Streckensperrung.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Philipp Borchert
[www.stadt-brandenburg.de]

XD

Interessant ist, dass hier immer noch von "der Brücke Altstadt Bahnhof/ Brücke des 20. Jahrestages" die Rede ist. Welcher 20. Jahrestag könnte wohl gemeint sein?... genannt wird er nicht...

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Philipp Borchert
Es möge sich aber bitte niemand dafür interessieren. Keiner kann was sehen, niemand darf privat mit 'ner Drohne drüber (weil der Helikopterflugplatz des Krankenhauses um die Ecke liegt) und eigentlich ist's auch überhaupt nicht interessant. Die Brücke wird schließlich gar nicht gesprengt. Nur ihre Pfeiler. Und was dann passiert ist ja langweilig.

[www.stadt-brandenburg.de]

XD

"Es gibt hier nichts zu sehen, gehen Sie weiter" xD
Zitat
Harald Tschirner
Interessant ist, dass hier immer noch von "der Brücke Altstadt Bahnhof/ Brücke des 20. Jahrestages" die Rede ist. Welcher 20. Jahrestag könnte wohl gemeint sein?... genannt wird er nicht...

Ich weiß zwar nicht so recht, ob die Frage ernst gemeint war, aber ich beantworte sie gerne. Es ist der 20. Jahrestag (der Gründung) der DDR gemeint. In dem Jahr (1969) wurde die Brücke fertiggestellt und eröffnet.

Jens



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.05.2021 23:42 von Jens Fleischmann.
Zitat
Jens Fleischmann
Zitat
Harald Tschirner
Interessant ist, dass hier immer noch von "der Brücke Altstadt Bahnhof/ Brücke des 20. Jahrestages" die Rede ist. Welcher 20. Jahrestag könnte wohl gemeint sein?... genannt wird er nicht...

Ich weiß zwar nicht so recht, ob die Frage ernst gemeint war, aber ich beantworte sie gerne. Es ist der 20. Jahrestag (der Gründung) der DDR gemeint. In dem Jahr (1969) wurde die Brücke fertiggestellt und eröffnet.

Natürlich war das nicht ernst gemeint. Aber ich frage mich., warum man den vollen Namen nicht nennt? Entweder heißt sie noch so oder sie heißt nicht mehr so, dann ist das Namensfragment mehr als albern.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Philipp Borchert
Es möge sich aber bitte niemand dafür interessieren. Keiner kann was sehen, niemand darf privat mit 'ner Drohne drüber (weil der Helikopterflugplatz des Krankenhauses um die Ecke liegt) und eigentlich ist's auch überhaupt nicht interessant. Die Brücke wird schließlich gar nicht gesprengt. Nur ihre Pfeiler. Und was dann passiert ist ja langweilig.

Niemand hat die Absicht, eine Brücke zu sprengen.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
phönix
Die Berliner Zeitung berichtet heute über den Stand der Bahn/S-Bahn-Planungen in Brandenburg.
[www.berliner-zeitung.de]

Außer Rangsdorf (hier wird jetzt 2028 genannt, zusammen mit der Fernbahn) dauert also alles länger. Der Systementscheid für die Stammbahn steht weiterhin aus.

Zur Wiederaufnahme des S-Bahnbetriebs nach Velten (für die Fertigstellung wurde bisher Mitte/Ende der 2030er Jahre genannt, jetzt ohne Angabe) ein Zitat (Fettdruck durch mich):

"Die Realisierung und Fertigstellung der Ausbaumaßnahmen ist neben dem Abschluss der technischen Planungen weiterhin an die erfolgreiche Sicherung der Baufinanzierung durch den Bund und an die Erteilung der behördlichen Genehmigungen gebunden. Dies erfordert umfangreiche Prozesse, die aktuell keine verbindlichen Festlegungen für Umsetzungstermine zulassen“, teilt Staatssekretär Streese mit."

Klar, letztlich geht es ja so oder um Bundesmittel - dennoch kann man über so eine Formulierung durchaus stolpern,

Marienfelde.
Zitat
Harald Tschirner
Natürlich war das nicht ernst gemeint. Aber ich frage mich., warum man den vollen Namen nicht nennt? Entweder heißt sie noch so oder sie heißt nicht mehr so, dann ist das Namensfragment mehr als albern.

Hm, ist denn der volle Name wirklich „Brücke des 20. Jahrestags der Gründung der DDR“ oder ging man damals bei der Namensvergabe davon aus, dass sowieso jeder weiß, welcher Jahrestag gemeint war?

Siehe die „Straße des 17. Juni“, wo jeder wissen soll, dass das Jahr 1953 gemeint ist – oder in Leipzig die „Straße des 18. Oktober“. Als ich diese meinem ersten Besuch in jüngerer Zeit sah, dachte ich, da erinnert man an die friedliche Revolution im Jahr 1989, die ja von Leipzig ausging, indem man eine Straße nach dem Datum des Rücktritts des Vorsitzenden des Staatsraats der DDR und Generalsekreträs des Zentralkommitees der SED, Erich Honecker, benannt hat. Umso erstaunter war ich, als ich diesen Namen später auf einem historischen Stadtplan aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts entdeckte.
Ich habe seit es in den Medien um dieses Brückenthema ging stets nur von "Brücke 20. Jahrestag" gelesen, wenn überhaupt. Ein vernünftiger, voll ausgeschriebener Name ist nie gefallen (oder mir nie aufgefallen). Keine Ahnung wie das Ding nun hieß, jetzt ist's passé.

[www.youtube.com]

Ich war nicht direkt vor Ort, sondern wollte eigentlich schauen, ob ich ein Foto mit Straßenbahn und Staubwolke aufnehmen kann. War aber nicht viel zu sehen. Wahrscheinlich hätte nicht mal 'n Asthmatiker, der am Bauzaun gestanden hätte Probleme bekommen.





~ Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt ~
In Polen ist das auch sehr beliebt. Siehe Gorzów, wo solche Straßennamen geradezu inflationär vorkommen. Vermutlich müssen die Schüler dort die ganzen Jahrestage auswendig lernen.

Viele Grüße
Manuel

Zitat
Jumbo
Siehe die „Straße des 17. Juni“, wo jeder wissen soll, dass das Jahr 1953 gemeint ist – oder in Leipzig die „Straße des 18. Oktober“. [...]
Zitat
manuelberlin
In Polen ist das auch sehr beliebt. Siehe Gorzów, wo solche Straßennamen geradezu inflationär vorkommen. Vermutlich müssen die Schüler dort die ganzen Jahrestage auswendig lernen.

Ich finde das eigentlich immer ganz interessant, weil man dadurch neugierig wird und sich evtl. näher damit beschäftigt. Wir haben hier, in unserem schönen Köpenick, übrigens den 'Platz des 23. April' anzubieten. Jeder richtige Köpenicker weiß auch etwas damit anzufangen, weil wir es in der Schule gelernt haben.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
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