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Kurzmeldungen im Juli 2018 [ohne Bilder]
geschrieben von B-V 3313 
Zitat
Henning

In den 1960er-Jahren war es meines Wissens bei der BVG ziemlich gut, da viele neue Züge beschafft und viele neue Strecken gebaut wurden. Warum hat man damals diesen Spruch trotzdem verwendet?[/quote


Das hatte mit der Umstellung von der Straßenbahn auf den Bus und der U-Bahn zu tun. Im ummauerten West-Berlin gab es auch durch den S-Bahn Boykott so viele Baustellen das auf vielen Strassen kein durchkommen war. Jeder Abbau einer Straßenbahnstrecke hatte natürlich Einschränkungen im Autoverkehr zur Folge. Der U-Bahn Bau auch. Man konnte ja nix umfahren, da stand ja ringsherum die Mauer. Und im Wirtschaftswunderland wurden auch in Westberlin so viele Autos zugelassen, das es auch die BVG nicht geschafft hat Fahrpläne einzuhalten.
Die Auto gerechte Stadt wollte man ja damals Überall bauen. Nur in West-Berlin haben sich so viele Unabwegbarkeiten aufgetan das auch die BVG ihre hochgesteckten Ziele nicht einhalten konnte.
Fahrzeugneubeschaffungen waren dringend notwendig. Durch den 4 Mächte Status in Berlin gab es andere Voraussetzungen bei der Beschaffung neuer Fahrzeuge. Busse ? Straßenbahnen ? oder das System auf U-Bahn umstellen? Im Endeffekt kam heraus, das die Bimmel(Straßenbahn) weg kommt, und der Bus die Aufgabe übernimmt.

mfg alf1136.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.07.2018 02:22 von alf1136.
Zitat
aflo93
Gab‘s heute einen Gisela Umlauf auf der U1?
Ich glaube ich hätte bei mir zu Hause mit geöffneten Fenster einen Gisela-Zug gehört. :-D

War es evtl. die Sonderfahrt des A1 Zuges?
Es gibt hierzu im extra Tread einen Abendschaubeitrag.

Es grüßt - der Fuchs ;-)
Zitat
GraphXBerlin
[Und das ist genau das was ich seit jeher kritisiere. Dieses Bestellerprinzip gehört endlich mal abgeschafft. Vorher hat es mit der Individualität bei der BVG seit Anbeginn bestens geklappt. Wer und wann hat eigentlich diese Bestellerei erfunden? Habe ich ehrlich gesagt nie mitbekommen.

Du investierst da etwas zu viel Hoffnung, dass dein Feindbild an allem Schuld sei. Seit es Fahrpläne gibt muss es irgendeinen geben der sich vorher überlegt was genau gefahren werden muss.

Das ist doch auch bei DB Fernverkehr oder FlixBus so. Sind die beiden jetzt besser weil es dort nach deiner Definition nicht das Bestellerprinzip gibt?

Gerade im SPNV bin ich der Meinung, dass die Umstellung auf Bestellerprinzip, dort "Regionalisierung" genannt, ein Segen für das Angebot war. Ich würde mich sehr freuen wenn dies im Sinne dee Deutschlandtaktes auch im SPFV Einzug halten würde.

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2 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.07.2018 07:13 von Logital.
Zitat

"BVG-Fuchs" am 30.7.2018 um 6.23 Uhr:

Zitat

"aflo93" am 29.7.2018 um 23.25 Uhr:

Gab's heute einen Gisela-Umlauf auf der U1? Ich glaube, ich hätte bei mir zu Hause mit geöffneten Fenster einen Gisela-Zug gehört. :-D

War es evtl. die Sonderfahrt des A1-Zuges?

Der historische AI-Zug pendelte zwischen Breitenbachplatz und Krumme Lanke, also nicht auf der U1. (Davon unabhängig hört sich ein AI nicht wie eine Gisela an. ;-))

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
Logital
Zitat
GraphXBerlin
[Und das ist genau das was ich seit jeher kritisiere. Dieses Bestellerprinzip gehört endlich mal abgeschafft. Vorher hat es mit der Individualität bei der BVG seit Anbeginn bestens geklappt. Wer und wann hat eigentlich diese Bestellerei erfunden? Habe ich ehrlich gesagt nie mitbekommen.

Du investierst da etwas zu viel Hoffnung, dass dein Feindbild an allem Schuld sei. Seit es Fahrpläne gibt muss es irgendeinen geben der sich vorher überlegt was genau gefahren werden muss.

Prinzipiell richtig, nun kommt das aber: Es geht ja nicht um die Fahrten nach Fahrplan, die fanden ja scheinbar statt. Es geht ja gerade darum, wenn plötzlich die Nachfrage (erwartbar) höher ist, daß man dann verdichtet, ohne das diese Verdichtung im Fahrplan steht. Es geht also um Flexibilität, und die ist leider inzwischen Mangelware. Ist ja nun nicht so, daß die Fahrgäste nun ungeplant so zahlreich unterwegs waren, immerhin weiß die BVG oder müßte wissen, daß bei Sommerwetter die Auslastung um ein Vielfaches höher ist als normal. Auch der Senat weiß es oder müßte es wissen. Genau hier beißt sich aber das linke Hand-rechte Hand-Symptom - Verantwortung hin- und herschieben, keiner will es plötzlich verantworten und ändern tut sich nichts.

Zitat
Logital
Das ist doch auch bei DB Fernverkehr oder FlixBus so. Sind die beiden jetzt besser weil es dort nach deiner Definition nicht das Bestellerprinzip gibt?

Gerade im SPNV bin ich der Meinung, dass die Umstellung auf Bestellerprinzip, dort "Regionalisierung" genannt, ein Segen für das Angebot war. Ich würde mich sehr freuen wenn dies im Sinne des Deutschlandtaktes auch im SPFV Einzug halten würde.

FlixBus (oder vielmehr FlixTrain) will ich da mal ausklammern - da findet gerade ein wunderbarer Streit zwischen DB Netze und FlixTrain beim EBA statt. Auch bei DB Fernverkehr merkt man aber, daß hier längst nicht alles rundläuft, weil mitunter zu knapp kalkuliert wird. Einerseits gibt es teilweise Regelungen, daß auf bestimmten Abschnitten die Fernzüge mit Fahrausweisen des lokalen Verkehrsverbunds genutzt werden dürfen, was dann zu Überfüllungen in den Fernzügen führt, andererseits vergißt man dabei zugleich, daß der Bahnbetrieb auch in gewisser Weise eine Daseinsvorsorge zu sein hat.
Der Staat hat es wunderbar geschafft, einerseits den Bahnbetrieb zu privatisieren (Hauptsache Gewinn), aber die Infrastruktur nicht von der Bahn als Betreiber zu entflechten. Schön, daß man zwar reichlich Tochtergesellschaften gegründet hat, aber vergessen hat, diese auch sauber zu entflechten. Nach wie vor findet auf der Schiene kein echter Wettbewerb statt, da würde auch ein Bestellerprinzip wenig dran ändern.

Dennis
Zitat
aflo93
Gab‘s heute einen Gisela Umlauf auf der U1?
Ich glaube ich hätte bei mir zu Hause mit geöffneten Fenster einen Gisela-Zug gehört. :-D

Du hattest richtig gehört. Seit gestern fährt die Einheit 1070 auf der U1.
Nicht mal auf der geteilten Stadtbahn bekommt man einen stabilen Betrieb hin:
S3 Richtig Erkner nur alle 20 Minuten
S5 in beide Richtungen Ausfälle
S7 fährt, mangels S5 knueppeldickevoll
S9 keine Ahnung

Auf der Webseite steht nix.
Zitat
Nordender
Nicht mal auf der geteilten Stadtbahn bekommt man einen stabilen Betrieb hin:
S3 Richtig Erkner nur alle 20 Minuten
S5 in beide Richtungen Ausfälle
S7 fährt, mangels S5 knueppeldickevoll
S9 keine Ahnung

Auf der Webseite steht nix.

Die Unregelmäßigkeiten haben mit der Stadtbahnunterbrechung wenig bis nichts zu tun. Zumindest sind sie dafür nicht ursächlich. Die S3 fährt zur Zeit planmäßig im 20min Takt wegen der Baustelle in Karlshorst. Und der Rest sind Auswirkungen der unregelmäßigen S5 zurzeit, weil es in Petershagen nach einer Zugkollision den Bahnübergang zerlegt hat (lt. strecken.info). leitstreifen bombardiert einem fleißig mit Störungsmeldungen und auch die S-Bahn-Homepage hat die Meldung zu Petershagen drin.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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Es waren Mahlsdorfer, die sollten eigentlich fahren.

Unter Baumaßnahme finde ich keinen 20 Minutentakt bei der S3

Ist wohl trotzdem für eine so wichtige Verbindung durch die Stadt zu wenig



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.07.2018 16:10 von Nordender.
Zitat
Bd2001
Du hattest richtig gehört. Seit gestern fährt die Einheit 1070 auf der U1.

Am Nachmittag gesellte sich noch die Einheit 1092 dazu. Da beide Umläufe um 30 Minuten versetzt fahren, treffen sie sich jede halbe Stunde etwa am Gleisdreieck.

so long

Mario
Zitat
Nordender
Es waren Mahlsdorfer, die sollten eigentlich fahren.

Unter Baumaßnahme finde ich keinen 20 Minutentakt bei der S3

Ist wohl trotzdem für eine so wichtige Verbindung durch die Stadt zu wenig

Das stimmt. Die Info über den ausgedünnten Takt auf der S3 findet man nur in der pdf-Bauinfo, gehört aber auch in die Online-Meldung.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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Zitat
der weiße bim
Zitat
Bd2001
Du hattest richtig gehört. Seit gestern fährt die Einheit 1070 auf der U1.

Am Nachmittag gesellte sich noch die Einheit 1092 dazu. Da beide Umläufe um 30 Minuten versetzt fahren, treffen sie sich jede halbe Stunde etwa am Gleisdreieck.

Also nur je eine Einheit?

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
der weiße bim
Zitat
Bd2001
Du hattest richtig gehört. Seit gestern fährt die Einheit 1070 auf der U1.

Am Nachmittag gesellte sich noch die Einheit 1092 dazu. Da beide Umläufe um 30 Minuten versetzt fahren, treffen sie sich jede halbe Stunde etwa am Gleisdreieck.

Also nur je eine Einheit?

Ja. Der 1070 im Umlauf 13 und der 1092 im Umlauf 16.
U7 Parchimer Allee hält wieder auf beiden Seiten aber der neue Fahrstuhl ist noch nicht in Betrieb. Wird auch noch dauern. Oben ist der Fußweg zum Einstieg noch nicht betoniert. 2 Wochen dauert es wohl noch würde ich vermuten.
Ja, der einseitige Halt in Richtung Rudow in Parchimer Allee war ja nur bis 30.07.18 03:30 geplant und vorgesehen!
Nur der Fahrstuhleinbau wurde ja bis zum 10.08.18 verlängert!
Seit 23.07.18 bis 18.08.18 ist ja nun der südliche Ein- und Ausgang von Parchimer Allee gesperrt.

Btw: Der Fahrstuhl war wohl zuerst für den Bhf. Blissestr. gedacht, denn am 23.07. stand auf der Folie der abgeklebten Metallteile in der Kabine des neuen Fahrstuhl noch mit Edding der Name "(Bhf.) Blissestr."!
Zitat
Zektor
Btw: Der Fahrstuhl war wohl zuerst für den Bhf. Blissestr. gedacht, denn am 23.07. stand auf der Folie der abgeklebten Metallteile in der Kabine des neuen Fahrstuhl noch mit Edding der Name "(Bhf.) Blissestr."!

Die Kabinen sehen ja alle gleich aus. Scheinen ja Standardfahrstühle zu sein.
Da muß man nicht verstehen warum das immer so lange dauert.

Gruß Giebelsee
Zitat
aflo93
Gab‘s heute einen Gisela Umlauf auf der U1?
Ich glaube ich hätte bei mir zu Hause mit geöffneten Fenster einen Gisela-Zug gehört. :-D

Ja, gab es. Hab mich auch gewundert.
Wäre es doch nur nicht so heiß und nicht gleichzeitig noch die lange oben fahrende U1. Dann könnte man sich das auch mal anschauen. Von innen und von außen.
Mehrere Schadzüge und eine Signalstörung sorgen derzeit auf dem Ring in beiden Richtungen für volle Züge und einen 10-Minuten-Takt.
Wieder mal ist die gekürzte M6 ein Trauerspiel, der verspaetet einsetzende Zug ab LaPe rutscht langsam in den Takt der naechsten Bahn. Aendert nix an der Überfüllung.
Ist besonders schön weil hier keine Verstärker fahren und auch nicht vorgesehen sind.
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