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S-Bahn: Abweichung vom Fahrplan & Minderleistungen ab 14.8.18
geschrieben von VvJ-Ente 
Zitat
Nordender
Es gibt doch noch optische Signale, Fahrsperren, Balisen und Streckenkenntnis. Es ist nicht zu glauben, wie unflexibel man einen Betrieb führen kann.
Wahrscheinlich wissen die Leute im Führerstand nicht, wie man im Kreis fährt

Kennst du die Richtlinie 408?
Ich bin zahlender Fahrgast und von Beruf Speditionskaufmann, vor der Wende Berufssoldat bei der NVA und Strassenbahnfahrer in Potsdam.
Also Laie, der noch funktionierenden Bahnverkehr kennt, also.
Zitat
Nordender
Ich bin zahlender Fahrgast und von Beruf Speditionskaufmann, vor der Wende Berufssoldat bei der NVA und Strassenbahnfahrer in Potsdam.
Also Laie, der noch funktionierenden Bahnverkehr kennt, also.

Dir ist schon bewusst wie Eisenbahn funktioniert? Dir ist bewusst, dass für jede Zugfahrt ZWINGEND ein Fahrplan erforderlich ist?

Das war übrigens schon zu Reichsbahnzeiten nicht anders...
Zitat
RF96
Zitat
Nordender
Ich bin zahlender Fahrgast und von Beruf Speditionskaufmann, vor der Wende Berufssoldat bei der NVA und Strassenbahnfahrer in Potsdam.
Also Laie, der noch funktionierenden Bahnverkehr kennt, also.

Dir ist schon bewusst wie Eisenbahn funktioniert? Dir ist bewusst, dass für jede Zugfahrt ZWINGEND ein Fahrplan erforderlich ist?

Das war übrigens schon zu Reichsbahnzeiten nicht anders...

Und wie hat dann das, was noch gefahren ist, den Fahrplan bekommen? Hält man da noch gedruckte Pläne vor bzw. hat sonstige Alternativen? Wie kann es überhaupt sein, dass so ein System ausfällt und man daran kapituliert?

Irgendwie lustig finde ich aber die Vorstellung, wie der Tf in Südkreuz am Bahnsteig mit den Worten "Ich weiß ja nicht, wie ich fahren muss. Als Ringbahn werde ich sicher in die Kehre fahren. Also bleib ich hier stehen" Feierabend macht..



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.12.2018 20:42 von FlO530.
Zitat
Nordender
Ich bin zahlender Fahrgast und von Beruf Speditionskaufmann, vor der Wende Berufssoldat bei der NVA und Strassenbahnfahrer in Potsdam.
Also Laie, der noch funktionierenden Bahnverkehr kennt, also.

Der Grundsatz ist, dass jeder Zug einen Fahrplan benötigt. Im Führerstand müssen La, Streckengeschwindigkeiten, Abfahrtzeiten etc. ersichtlich vorliegen. Ein Zug muss eine Zugnummer haben, die vorab mit ihrem Laufweg definiert ist. Das ist keine S-Bahnsache und auch keine reine DB-Sache. Das betrifft alle EVU.

Seit ein paar Jahren haben wir diese Angaben (mit Ausnahme der La, die erst seit ein paar Tagen) mittels Fassi in elektronischer Form, die große Bahn hat dafür noch viel länger ihr Ebula, die Hamburger S-Bahn hat alles noch in Papierform. Nun kann man sich sicher über die Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme streiten, nicht aber um den Fakt, dass die Unterlagen vorliegen müssen. Das ist so ziemlich das Erste, was man in der Ausbildung beigebracht bekommt.

Sowohl für Fassi als auch für Ebula gibt es Rückfallebenen, wenn das System ausfällt. Bei der S-Bahn ist das seit neustem das Tablet, auf dem die Unterlagen zur Verfügung stehen. Nun tritt hier sicherlich auch ein Umgewöhnungseffekt ein, wodurch es noch etwas länger dauert. Gerade ältere Kollegen sind mit dem Tablet-Umgang noch nicht so routiniert und brauchen noch etwas länger. Die sind Papier gewöhnt. Auf dem Ring ohne Zeiten am Endbahnhof natürlich keine gute Konstellation, da schaukelt sich die Verspätung dann hoch.

Grundsätzlich zur Sache an sich: Es ist immer fatal, wenn man zu Gunsten der Pünktlichkeit gegen Vorschriften verstößt und damit die Sicherheit gefährdet. Sich da also über die Tf zu "amüsieren" oder sie zu kritisieren, weil sie nicht in der Lage sind, ohne diese Unterlagen zu fahren, halte ich für unangemessen. Hier fährt immer so ein freundlicher Herr vom Eisenbahnbundesamt rum. Kommt der vorne auf den Zug und es fehlen Unterlagen, holt der seinen Rechnungsblock raus und fordert vom EVU einen netten Betrag. Ich muss wohl nicht dazu sagen, dass das EVU dann auch gerne mal beim Tf anfragt, was da denn los war. Im günstigeren Fall kommt der Vorgesetzte zur Kontrollfahrt und man könnte es vielleicht bei einer Er- oder Abmahnung belassen. Ganz schlecht sieht es aus, wenn der Zug dann verunfallt, der Tf vielleicht gar nicht mal die Schuld hat (PU, BÜ-Unfall etc.), EBA und Staatsanwalt dann in die Vorschrift gucken und fragen, wo denn eigentlich die Berechtigung war, diese Zugfahrt durchzuführen, schließlich gab es ja gar keinen Fahrplan. Ich möchte dann die Kommentare hier lesen, der Tf würde ja schließlich für bezahlt, will immer mehr Geld haben und macht seine Arbeit nicht mal richtig etc.

Seit der Einführung von Fassi vor Jahren war das der erste Komplettausfall, den ich erlebt habe und der Verkehr kam auch nicht zum erliegen oder ist "kollabiert". Hart getroffen hat es aus genannten Gründen den Ring.
Zitat
FlO530
Wie kann es überhaupt sein, dass so ein System ausfällt

So wie es eben auch passieren kann, dass der heimische PC oder das Smartphone streikt.
Nach der tollen Aktion der S-Bahner vom Montag wird es kaum noch Leute geben, die in irgendeiner Weise Verständnis für ausfallende Züge aufbringen. Habt ihr euch selbst eingebrockt, viel Spaß beim Auslöffeln der Suppe...
Zitat
VvJ-Ente
Nach der tollen Aktion der S-Bahner vom Montag wird es kaum noch Leute geben, die in irgendeiner Weise Verständnis für ausfallende Züge aufbringen. Habt ihr euch selbst eingebrockt, viel Spaß beim Auslöffeln der Suppe...

Das ist ja nun absolut albern und realitätsfremd!
Zitat
Railroader

Seit ein paar Jahren haben wir diese Angaben (mit Ausnahme der La, die erst seit ein paar Tagen) mittels Fassi in elektronischer Form, die große Bahn hat dafür noch viel länger ihr Ebula, die Hamburger S-Bahn hat alles noch in Papierform. [...]

Sowohl für Fassi als auch für Ebula gibt es Rückfallebenen, wenn das System ausfällt. Bei der S-Bahn ist das seit neustem das Tablet, auf dem die Unterlagen zur Verfügung stehen. Nun tritt hier sicherlich auch ein Umgewöhnungseffekt ein, wodurch es noch etwas länger dauert. Gerade ältere Kollegen sind mit dem Tablet-Umgang noch nicht so routiniert und brauchen noch etwas länger. Die sind Papier gewöhnt. Auf dem Ring ohne Zeiten am Endbahnhof natürlich keine gute Konstellation, da schaukelt sich die Verspätung dann hoch.


Sind im Fassi bzw. den digitalen Unterlagen eigentlich von jedem Bahnhof die Abfahrtszeiten hinterlegt oder nur von Startbahnhöfen und evtl. Aufenthalten? Und wenn ersteres, wie genau sind diese? Minutengenau oder in dem 6-Sekunden-Raster?

LG Til
Zitat
VvJ-Ente
Nach der tollen Aktion der S-Bahner vom Montag wird es kaum noch Leute geben, die in irgendeiner Weise Verständnis für ausfallende Züge aufbringen. Habt ihr euch selbst eingebrockt, viel Spaß beim Auslöffeln der Suppe...

Am Montag haben vor allem die Fahrdienstleiter gestreikt, die bei DB Netz und nicht bei der S-Bahn beschäftigt sind.

Verständnis für ausfallende Züge gibt es zurecht schon lange nicht mehr.

Ich habe mir nichts einbegrockt und auch nichts auszulöffeln. Warum machst du mir Vorwürfe? Ich bin meine Schicht gefahren und musste dann selbst mit dem Bus nach hause und war später zu hause als üblich.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.12.2018 03:11 von Railroader.
Zitat
PassusDuriusculus

Sind im Fassi bzw. den digitalen Unterlagen eigentlich von jedem Bahnhof die Abfahrtszeiten hinterlegt oder nur von Startbahnhöfen und evtl. Aufenthalten? Und wenn ersteres, wie genau sind diese? Minutengenau oder in dem 6-Sekunden-Raster?

Die Abfahrtzeiten sind bei jedem Halt sekundengenau, es gibt einen Countdown. Man hat die eigentliche sekundengenaue Abfahrtzeit noch um ein paar Sekunden im Fassi ergänzt, damit die Tf nicht zu früh abfahren.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.12.2018 00:12 von Railroader.
Streiks wird es vorerst keine geben denn man hat sich in der Nacht geeinigt. Details sollen heute vormittag bekanntgegeben.
Ein Ringfahrer ist wohl so begeistert darüber, das er nicht zum Dienst erschien. Die S41 um .41 ab Ostkreuz fehlt jedenfalls.
Zitat
Railroader
Zitat
VvJ-Ente
Nach der tollen Aktion der S-Bahner vom Montag wird es kaum noch Leute geben, die in irgendeiner Weise Verständnis für ausfallende Züge aufbringen. Habt ihr euch selbst eingebrockt, viel Spaß beim Auslöffeln der Suppe...

Am Montag haben vor allem die Fahrdienstleiter gestreikt, die bei DB Netz und nicht bei der S-Bahn beschäftigt sind.

Verständnis für ausfallende Züge gibt es zurecht schon lange nicht mehr.

Ich habe mir nichts einbegrockt und auch nichts auszulöffeln. Warum machst du mir Vorwürfe? Ich bin meine Schicht gefahren und musste dann selbst mit dem Bus nach hause und war später zu hause als üblich.
Kommunikation ist das hüpfende Komma. Wenn man sein Streikrecht wahrnehmen und trotzdem Solidarität erfahren möchte, sollte man die betroffenen Fahrgäste zumindest rechtzeitig informieren und ihnen nicht zusätzlich eine mitgeben.

Wir haben glücklicherweise Montags unsere Konferenzen und konnten es verkraften, dass ein Drittel der Belegschaft später kam. Ich habe aber auch jemand aus der Hauskrankenpflege gesprochen und die hatten am Montag richtig Stress. Muss ein tolles Gefühl sein, wenn du Sonntag früh mit der Ansage Fernverkehr wird bestreikt schlafen gehst, Montag früh zum S-Bahnhof läufst, und dann kommt kein Zug (gut, kommt öfter vor), aber auch keine Busse, weit und breit keine Taxis zu bekommen und alle Straßen knüppeldicke voll. Das alles mit dem Wissen, dass du Patienten hast, die bis 8 Uhr Medikamente einnehmen müssen.

Aber wenn DB Netz an dem ganzen Schlamassel schuld ist, dann ist es doch prima. An den alltäglichen Ausfällen sind ja zu 99% auch DB Netz und Fahrgäste schuld. Wie praktisch.
Ganz meine Meinung und das auf dem Ring gestern hat das Fass bei mir zum Überlaufen gebracht.
Und dann kann ich mich heute Abend bei der Kälte noch mit der mal wieder unterbrochenen S5 rumärgern. Mahlsdorf mal wieder grottenschlecht erreichbar.
Zitat
VvJ-Ente
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Railroader
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VvJ-Ente
Nach der tollen Aktion der S-Bahner vom Montag wird es kaum noch Leute geben, die in irgendeiner Weise Verständnis für ausfallende Züge aufbringen. Habt ihr euch selbst eingebrockt, viel Spaß beim Auslöffeln der Suppe...

Am Montag haben vor allem die Fahrdienstleiter gestreikt, die bei DB Netz und nicht bei der S-Bahn beschäftigt sind.

Verständnis für ausfallende Züge gibt es zurecht schon lange nicht mehr.

Ich habe mir nichts einbegrockt und auch nichts auszulöffeln. Warum machst du mir Vorwürfe? Ich bin meine Schicht gefahren und musste dann selbst mit dem Bus nach hause und war später zu hause als üblich.
Kommunikation ist das hüpfende Komma. Wenn man sein Streikrecht wahrnehmen und trotzdem Solidarität erfahren möchte, sollte man die betroffenen Fahrgäste zumindest rechtzeitig informieren und ihnen nicht zusätzlich eine mitgeben.

Wir haben glücklicherweise Montags unsere Konferenzen und konnten es verkraften, dass ein Drittel der Belegschaft später kam. Ich habe aber auch jemand aus der Hauskrankenpflege gesprochen und die hatten am Montag richtig Stress. Muss ein tolles Gefühl sein, wenn du Sonntag früh mit der Ansage Fernverkehr wird bestreikt schlafen gehst, Montag früh zum S-Bahnhof läufst, und dann kommt kein Zug (gut, kommt öfter vor), aber auch keine Busse, weit und breit keine Taxis zu bekommen und alle Straßen knüppeldicke voll. Das alles mit dem Wissen, dass du Patienten hast, die bis 8 Uhr Medikamente einnehmen müssen.

Aber wenn DB Netz an dem ganzen Schlamassel schuld ist, dann ist es doch prima. An den alltäglichen Ausfällen sind ja zu 99% auch DB Netz und Fahrgäste schuld. Wie praktisch.

An welcher Stelle wurde behauptet, dass nur der FV bestreikt wird? Wäre auch komisch wenn die FdL streiken. Es wurde ab Samstagmittag über sämtliche Medien informiert, dass es ab Montag zu Streiks im kompletten Bahnnetz inklusive Privatbahnen kommen wird kann, Sonntag wurde dann der konkrete Termin für Montag mitgeteilt, es kann also keiner behaupten, dass er davon überrascht wurde, dass keine S-Bahn verkehrt, außer man verzichtet auf sämtlichen Medienkonsum, dann ist man aber selber Schuld.
Zitat
Bumsi
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VvJ-Ente
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Railroader
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VvJ-Ente
Nach der tollen Aktion der S-Bahner vom Montag wird es kaum noch Leute geben, die in irgendeiner Weise Verständnis für ausfallende Züge aufbringen. Habt ihr euch selbst eingebrockt, viel Spaß beim Auslöffeln der Suppe...

Am Montag haben vor allem die Fahrdienstleiter gestreikt, die bei DB Netz und nicht bei der S-Bahn beschäftigt sind.

Verständnis für ausfallende Züge gibt es zurecht schon lange nicht mehr.

Ich habe mir nichts einbegrockt und auch nichts auszulöffeln. Warum machst du mir Vorwürfe? Ich bin meine Schicht gefahren und musste dann selbst mit dem Bus nach hause und war später zu hause als üblich.
Kommunikation ist das hüpfende Komma. Wenn man sein Streikrecht wahrnehmen und trotzdem Solidarität erfahren möchte, sollte man die betroffenen Fahrgäste zumindest rechtzeitig informieren und ihnen nicht zusätzlich eine mitgeben.

Wir haben glücklicherweise Montags unsere Konferenzen und konnten es verkraften, dass ein Drittel der Belegschaft später kam. Ich habe aber auch jemand aus der Hauskrankenpflege gesprochen und die hatten am Montag richtig Stress. Muss ein tolles Gefühl sein, wenn du Sonntag früh mit der Ansage Fernverkehr wird bestreikt schlafen gehst, Montag früh zum S-Bahnhof läufst, und dann kommt kein Zug (gut, kommt öfter vor), aber auch keine Busse, weit und breit keine Taxis zu bekommen und alle Straßen knüppeldicke voll. Das alles mit dem Wissen, dass du Patienten hast, die bis 8 Uhr Medikamente einnehmen müssen.

Aber wenn DB Netz an dem ganzen Schlamassel schuld ist, dann ist es doch prima. An den alltäglichen Ausfällen sind ja zu 99% auch DB Netz und Fahrgäste schuld. Wie praktisch.

An welcher Stelle wurde behauptet, dass nur der FV bestreikt wird? Wäre auch komisch wenn die FdL streiken. Es wurde ab Samstagmittag über sämtliche Medien informiert, dass es ab Montag zu Streiks im kompletten Bahnnetz inklusive Privatbahnen kommen wird kann, Sonntag wurde dann der konkrete Termin für Montag mitgeteilt, es kann also keiner behaupten, dass er davon überrascht wurde, dass keine S-Bahn verkehrt, außer man verzichtet auf sämtlichen Medienkonsum, dann ist man aber selber Schuld.

Also da muss ich die leider widersprechen.
Ich arbeite in einer kleinen Gemeinde vor den Toren Berlins, wo man morgens nur mit dem Regio hin kommt.
Ich wusste von dem Streik, bin aber davon ausgegangen, da überall stand, dass der Streik hauptsächlich NRW betreffen sollte. Als ich dann Montag morgen in die App geschaut habe, erlebte ich die Überraschung, dass nix fuhr.
Taxis? Fehlanzeige, alle besetzt oder gar nicht erst erreichbar. Musste mich dann im Endeffekt von meinem Opa zur Arbeit fahren lassen, um den Laden pünktlich auszuschließen.

Meine Mutter zum Beispiel, hat zur Zeit keine Verbindung zur Außenwelt, da deren Internet nicht funktionierte und Fernsehen auf übers Netz läuft.
Vom Streik hat sie erst erfahren, als sie bereits in der S25 saß und sich gewundert hat, warum die Bahn in südkreuz endet und die Busse alle so voll sind.
Man hätte wenigstens an den s-bahnhöfen irgendwelche Infos aushängen können, was fährt und was nicht, denn nicht jeder schaut vor seiner Fahrt in sein Viereck um herauszufinden, ob die Bahn überhaupt kommt, die man nehmen will, ist zwar in Berlin mittlerweile eigendlich Pflicht, weil man sich auf die Fahrpläne eh nicht mehr verlassen kann.
Sonntag abend war letzer Stand: S-Bahn möglicherweise betroffen.
Und die App hat morgens um 5:00 dasselbe erzählt wie Sonntag, dann musste ich weg.
In Pankow war anhand der Massen zu merken, dass man drin sitzen bleiben kann.
Daisy wurde irgendwann nach 6:00 mit Streiktext versehen. Ich halte es für notwendig, dass diese Systeme rum um die Uhr betreut werden. Auch in "Friedenszeiten".
Zitat
Nordender
Sonntag abend war letzer Stand: S-Bahn möglicherweise betroffen.
Und die App hat morgens um 5:00 dasselbe erzählt wie Sonntag, dann musste ich weg.
In Pankow war anhand der Massen zu merken, dass man drin sitzen bleiben kann.
Daisy wurde irgendwann nach 6:00 mit Streiktext versehen. Ich halte es für notwendig, dass diese Systeme rum um die Uhr betreut werden. Auch in "Friedenszeiten".

Bis kurz vor 6 Uhr fuhren alle S-Bahnen auch noch planmäßig. Ich war zu dem Zeitpunkt auf dem Ring unterwegs und schaute immer wieder in die Abfahrtszeiten aller Züge vom Ostkreuz rein. Bis dahin wusste nicht mal die S-Bahn, dass sie bestreikt werden wird. Das hatte sie nach dem Streikbeginn auch transparent auf der Homepage verkündet. Auch die Deutsche Bahn wusste gegen sechs Uhr nur von zwei Streikregionen: Bayern und NRW. So stand es in strecken.info. Richte deine Kritik also gegen die Gewerkschaft EVG, die ihre wahren Streikpläne unzureichend und zu spät kommunizierte.

Viele Grüße
Florian Schulz

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Damit wollte ich auch nur ausdrücken, dass der Wille zum Informieren da ist. Hier wurde nämlich das Gegenteil behauptet.
Und einigen Arbeitgebern ist das absolut schnurz.
Ich war Tf in der Nachtschicht und habe selbst erst um 5.45 Uhr die Info bekommen, dass die Maßnahme um 6 Uhr los geht. Die Gewerkschaft hat es der S-Bahn vorher schlichtweg nicht mitgeteilt. Ich habe meine Fahrgäste die 15 Minuten an jeder Station informiert und Ihnen gesagt, dass es wohl besser ist, auf die U-Bahn umzusteigen und ich nicht weiß, wie weit wir noch kommen. Auch habe ich die Info hier ins Forum gestellt. Mehr kann ich einfach nicht tun. Ich war genau so überrascht über die kurzfristige Ankündigung. Warum eine Zeitung geschrieben hat, die Berliner S-Bahn sei gar nicht betroffen, kann ich nicht verstehen. Das wurde so von der EVG mE nie gesagt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.12.2018 15:55 von Railroader.
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