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Aktuelle Fotos Berlin+Brandenburg III.Quartal 2019
geschrieben von 485er-Liebhaber 
Voll zutreten konnte man in Pankow, später Köpenick ja aus baulichen- und staulichen Gründen ja selten....
Und ratzfatz gaben die Dinger mal schnell den Geist auf....:)
Zitat
der weiße bim
Ich kann mich noch gut an unsere Berliner Schaltradwagen erinnern.

Wobei die Schalträder in den Zürcher Straßenbahnen nicht mit denen in alten Berliner Straßenbahnen vergleichbar sind. Bei der Berliner Variante wurde ja über eine Kette direkt der Fahrschalter betätigt und die Kontakte geschaltet, während es sich in Zürich nur um eine sozusagen andere Variante des Fahrhebels handelt. Mit anderen Worten: Es schaltet sich ganz anders und das nicht nur, weil die Zürcher kleiner sind.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Der Vollständigkeit halber hier noch der Arbeitsplatz eines Zürcher Trams, Typ Be 4/6, Serie II, sowie das einer Cobra, Typ Be 5/6. Keine Ahnung, wer da die Scheibe putzt... ;-)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.2019 12:03 von bhf-li10317.


Hallo,

bei den nach Lenkrädern von Kraftfahrzeugen aussehenden Schalträdern in Straßenbahnführerständen (gerade beim vorletzten Bild von "bhf-li10317" mit dem "Sportlenkrad" ;-)) würde ich als Nicht-Straßenbahnfahrer ständig versuchen, in die Richtung zu "lenken", in die die Straßenbahn fahren soll (kann). Geht Euch Straßenbahnfahrern das auch so und ist das "Abgewöhnen" einer derartigen Bewegung mühsam?

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
Hallo,

bei den nach Lenkrädern von Kraftfahrzeugen aussehenden Schalträdern in Straßenbahnführerständen (gerade beim vorletzten Bild von "bhf-li10317" mit dem "Sportlenkrad" ;-)) würde ich als Nicht-Straßenbahnfahrer ständig versuchen, in die Richtung zu "lenken", in die die Straßenbahn fahren soll (kann). Geht Euch Straßenbahnfahrern das auch so und ist das "Abgewöhnen" einer derartigen Bewegung mühsam?

Gruß, Thomas

Den "Dreh" hast du ganz schnell raus. Ich bin sieben Jahre lang in Berlin mit "Sollwertgeber" gefahren, und seit vier Jahren mit "Controller" (so der hiesige Begriff) in Zürich. Bereits nach dem ersten Tag in der Fahrschule hast du dich daran gewöhnt, dass das "Rad" kein Lenkrad ist, sondern dass du damit Fahr- und Bremsbefehle gibst. So war es zumindest bei mir.
Zitat
krickstadt
Hallo,

bei den nach Lenkrädern von Kraftfahrzeugen aussehenden Schalträdern in Straßenbahnführerständen (gerade beim vorletzten Bild von "bhf-li10317" mit dem "Sportlenkrad" ;-)) würde ich als Nicht-Straßenbahnfahrer ständig versuchen, in die Richtung zu "lenken", in die die Straßenbahn fahren soll (kann). Geht Euch Straßenbahnfahrern das auch so und ist das "Abgewöhnen" einer derartigen Bewegung mühsam?

Gruß, Thomas

Nö, das hat einem damals ( 1984) beim TE mit dem Wartburglenkrad die Fahrschule gründlich beigebracht, wo fahren und bremsen ist und dass man nicht den Gleisen nachlenken muß.
( Auch wenn ich damals nicht Auto, sondern nur Motorrad vorbelastet war )
Hatte sich beim TZ und TDE aufgrund anderer Bedienelemente ja eh von selbst erledigt.
KT und T6 fahren war dann schon wie Automatikauto, auch wenns solche im Osten kaum gab.

Nach der Wende hat man sich ab und zu bei von links reindrängelnden LKW den Spaß erlaubt, fix das TE-Schaltrad nach links ( bremsen) zu drehen..
der Lasterfahrer hat dann mächtig geankert weil er dachte die Bimmel zieht jetzt links raus ;-))))

T6JP
Danke, "bhf-li10317" und "T6Jagdpilot"!

Zitat

"T6Jagdpilot" am 1.8.2019 um 12.53 Uhr:

[...] der Lasterfahrer hat dann mächtig geankert, weil er dachte die Bimmel zieht jetzt links raus ;-))))

Hehe, schöne Geschichte. Ich kann mir auch vorstellen, dass man sich als Straßenbahnfahrer nicht zu sehr am Schaltrad festhalten sollte (wie es Autofahrer manchmal tun), weil man dann eventuell in einer Kurve durch Fliehkräfte provoziert am Rad dreht und einen unbeabsichtigten Steuerbefehl auslöst (linke Kurve = bremsen, rechte Kurve = Geschwindigkeit erhöhen).

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
manuelberlin
Unten noch drei Bilder von Fahrerplätzen mit unterschiedlichen Layouts, alle vor ein paar Jahren in Gotha fotografiert. Die Zuordnung und Erklärung müsste jemand anderes übernehmen, das bringe ich leider nicht mehr zusammen - wäre sehr dankbar dafür.

Hallo Manuel, sehr schöne Fahrerstandsbilder. Die sind ja bereits in der richtigen Reihenfolge.

Oben (Bild D754978) ist der Fahrerstand von Wagen 39, der einer nur für Gotha 1955 gebauten Kleinserie, sozusagen der Übergang vom LOWA zum Einheitstriebwagen (Typ 57).
Darunter (Bild D754987) haben wir den T57-Prototyp Wagen 43 aus dem Jahr 1956, bereits mit Ratschenhandbremse statt der althergebrachten Handbremskurbel. Beide mit dem Rekowagen-Schaltbrett aus der Produktion des RAW Schöneweide, das fast alle dort grundinstandgesetzten Gothawagen erhielten.
Das dritte Bild (D754996) zeigt schließlich den Fahrerstand des Gelenkwagens G4 Nr. 215 mit dem schaltradbetätigten Unterflurfahrschalter StNFB4. Den erhielten auch die ab 1962 fast ausschließlich gefertigten Einrichtungs-Zweiachser.
Alle drei Fahrzeuge besitzen einen weiteren Handhebel zur Betätigung des Fangkorbs, der unter dem Wagenboden das Überfahren von Personen oder Gegenständen verhindern sollte. Da nach Änderung der BOStrab 1965 nur noch Bahnräumer gefordert waren, haben fast alle Betriebe diese Dinger recht schnell ausgebaut. Durch den DDR-weit schlechter werdenden Gleiszustand und im Winterbetrieb mit Schnee und Eis kam es immer öfter zu Fehlauslösungen und Betriebsstörungen.

Das weitere Foto (D747398) aus dem folgenden Betrag zeigt den Leipziger Ur-LOWA-Triebwagen, ursprünglich ohne Kleinspannungsanlage und damit ohne Schaltbrett. Die Leipziger haben den Einheitsfahrschalter StNFB1 (Weiterentwicklung aus dem Vorkriegsmodell der AEG) mit einem Schaltrad umgebaut, wie ihre Vorkriegswagen auch. Schalten konnte man dennoch nur mit der linken Hand, die rechte hatte stets an der Handbremse zu bleiben.

so long

Mario
Hallo,

Zitat
T6Jagdpilot
Nach der Wende hat man sich ab und zu bei von links reindrängelnden LKW den Spaß erlaubt, fix das TE-Schaltrad nach links ( bremsen) zu drehen..
der Lasterfahrer hat dann mächtig geankert weil er dachte die Bimmel zieht jetzt links raus ;-))))

Das erinnert mich direkt an dieses Video - ja, Oma kann das auch. ;)

Viele Grüße vom Oberdeck...


BVG - Doofheit auf Rädern!
Zitat
krickstadt
Danke, "bhf-li10317" und "T6Jagdpilot"!

Zitat

"T6Jagdpilot" am 1.8.2019 um 12.53 Uhr:

[...] der Lasterfahrer hat dann mächtig geankert, weil er dachte die Bimmel zieht jetzt links raus ;-))))

Hehe, schöne Geschichte. Ich kann mir auch vorstellen, dass man sich als Straßenbahnfahrer nicht zu sehr am Schaltrad festhalten sollte (wie es Autofahrer manchmal tun), weil man dann eventuell in einer Kurve durch Fliehkräfte provoziert am Rad dreht und einen unbeabsichtigten Steuerbefehl auslöst (linke Kurve = bremsen, rechte Kurve = Geschwindigkeit erhöhen).

Gruß, Thomas

Festhalten musste man sich nicht daran, festgeklammert haben sich eigentlich nur Leute,
die eh puren Streß beim fahren haben, die gibts heute noch..die pressen sozusagen das Wasser ausm Joystick.
Was manchmal vorkam, das sich Fahrer beim TZ verschaltet haben, dadurch das die Kurbel seitlich lag.

Den Leipziger Pullmanwagen haben ich mal fahren dürfen, mit dem Schaltrad an der Seite bin ich nicht so klargekommen,
da war mir die Kurbel weitaus lieber. Auch weil der Nullpunkt in L anders liegt als in B.

T6JP
Zitat
Oberdeck
Hallo,

Zitat
T6Jagdpilot
Nach der Wende hat man sich ab und zu bei von links reindrängelnden LKW den Spaß erlaubt, fix das TE-Schaltrad nach links ( bremsen) zu drehen..
der Lasterfahrer hat dann mächtig geankert weil er dachte die Bimmel zieht jetzt links raus ;-))))

Das erinnert mich direkt an dieses Video - ja, Oma kann das auch. ;)

Viele Grüße vom Oberdeck...

Genau so...die haben abgeguckt ,-))

T6JP
Hallo Mario, hallo zusammen!

Zitat
der weiße bim
Hallo Manuel, sehr schöne Fahrerstandsbilder. Die sind ja bereits in der richtigen Reihenfolge. [...]

Danke für Deine ausführlichen Erläuterungen!

Zitat
der weiße bim
Das weitere Foto (D747398) aus dem folgenden Betrag zeigt den Leipziger Ur-LOWA-Triebwagen, ursprünglich ohne Kleinspannungsanlage und damit ohne Schaltbrett. [...]

Der Leipziger Ur-LOWA-Triebwagen hat bis heute keine Kleinspannungsanlage. Dementsprechend hat er beispielsweise auch keine Blinker, sondern die originalen roten Leuchten an den Seiten, die vermutlich mit dem silbernen Schalter auf dem Armaturenbrett geschaltet werden können und wohl dem auf der jeweiligen Seite folgenden Verkehr Halt gebieten. Darüber hinaus hat der Wagen keinerlei Rückspiegel.

Die gesamte Beleuchtung hängt direkt an der Fahrdrahtspannung, weitere elektrische Einrichtungen hat der Wagen nicht. Die Weichensteuerung, die wohl erst für museale Sonderfahrten unter das Pult gebaut wurde, arbeitet mit einem Akku.

Ich weiß nicht, ob der Wagen aktuell noch gültige Fristen hat, aber im Jahr 2015 habe ich mit dem Wagen in diesem Zustand an einer Sonderfahrt in Leipzig teilgenommen. Ohne Blinker und Rückspiegel im Straßenraum zu fahren, dürfte für den Fahrer heute gewöhnungsbedürftig sein. Ein von seiner technischen Ausstattung her reduzierteres Fahrzeug habe ich nie gesehen, in dieser Hinsicht sehr beeindruckend.

Viele Grüße
Manuel
Zitat
tram-kenner
Das schlecklichste war KT4D -Beschleuniger

Warum findest du den KT4D-Beschleuniger schrecklich?
Habe als Kind oft hinter der Fahrertür der damals neuen Rekowagen gestanden und mich darüber gewundert, was der Straßenbahnfahrer da wohl mit dem Lenkrad aus dem Wartburg meines Vaters machen will. Schöne Bilder.

Ich habe am Dienstag die Gelegenheit, am Hauptbahnhof zu sein, für ein paar Bilder genutzt.



3498 als M85



1819 als 142



1822 als 142



4811als TXL


und auch von mir noch eine Straßenbahn:



9046


Gruß
Micha


Bei der Strausberger Eisenbahn gibt es bis 4.8. Bauarbeiten:

[www.strausbergereisenbahn.de]

Im Pendelverkehr S-Bahnhof - Schlagmühle war heute tagsüber der Wagen 22 (Tatra KT8D5.RN2S) im Einsatz, als Reserve dient offensichtlich der Wagen 30 (Tatra T6C5), der an der Schlagmühle abgestellt war. Den Pendelverkehr Garzauer Straße - Lustgarten bediente der Flexity 042.

Beste Grüße
Harald Tschirner


Hallo Harald,

danke für die interessanten Bilder!

Sehr bemerkenswert, welche Mühe sich die Strausberger Eisenbahn immer wieder macht, in solchen Situationen einen für die Fahrgäste möglichst guten Verkehr aufrecht zu erhalten. Nicht nur der T6 als Ersatzfahrzeug, andere würden notfalls Busse schicken. Besonders bemerkenswert ist der provisorische Bahnsteig. Damit ist die Strausberger Eisenbahn in puncto Kundenfreundlichkeit einfach ganz weit vorne.

Viele Grüße
Manuel
Das könnte man ihr so unterstellen, aber man könnte auch annehmen, dass die Organisation von Bussen für den SEV den größeren Aufwand bedeuten.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Grüezi mitenand nochmals,

da ja durch die Blume mitgeteilt wurde, dass man sich auch abseits von Berlin und Brandenburg über das eine oder andere Bild freut, resultiert die Frage, ob man (oder ich) ab und zu aus dem Eidgenössischem was zeigen darf? Das Auslandsforum ist ja nicht sehr rege frequentiert.

Besten Dank und Gruss

Sven
Ich persönlich würde mir hier schon eine Beschränkung auf Berlin-Brandenburg wünschen. Aber ich bin ja nicht die Forenpolizei.
Gegen einen Link zu Bildern aus anderen Regionen hätte ich nichts einzuwenden.

Bäderbahn
Ich hingegen würde mich freuen, auch mal etwas anderes zu sehen, als das, was man ohnehin jeden Tag live hat. Aber ich habe ja darüber nicht zu befinden. Ins Auslandforum sehe ich auch hin und wieder aber viel los ist dort wirklich nicht.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
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