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Auf ins Pankower Mexiko-Viertel - SPD will U2, U3 und U8 verlängern
geschrieben von B-V 3313 
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Nemo
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Ingolf
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Nemo
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Latschenkiefer
Ich bin begeistert von den geplanten Bahnhofsnamen: Das weltläufige "Midfield Gardens" und "Airtown", kurz davor den Zungenbrecher "Schönefelder Seen" und die piefige Rudower Station "Liselotte-Berger-Platz" - ganz großes Kino.

In der Tat macht die schlangenförmige Streckenführung den Eindruck, dass auf Teufel komm raus sämtliches Potential im Flughafenbereich abgeschöpft werden muss, um die Maßnahme irgendwie über den Faktor 1 zu bekommen.

Irgendeinen Anreiz muss man Brandenburg und Schönefeld ja auch bieten für die Kostenbeteiligung. Ansonsten gibt es ja noch ein gewisses Risiko bei der Unterfahrung der Landebahn (Rastatt lässt grüßen).

Kurz und knapp:
Genau das ist der Grund, eine Unterfahrung der Landebahnen wird von der Flughafengesellschaft grundsätzlich ausgeschlossen.

Ingolf

Das können die einfach so? Als Privatmensch kann ich das doch auch nicht ausschließen.

Natürlich können die das. Es ist ganz einfach eine Sicherheitsfrage. Zudem sind ja Länder und Bund die Gesellschafter.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
... beim Unterfahren der Landebahn nur an BOStrab denken: Notausgänge in kurzen Abständen ins Freie ..... ::))

"In einem Tunnel müssen ins Freie führende Notausgänge vorhanden und so angelegt sein, dass der Rettungsweg bis zum nächsten Bahnsteig, Notausgang oder bis zur Tunnelmündung jeweils nicht mehr als 300 m lang ist"



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.02.2021 19:05 von Jim Knopf vom Niederrhein.
>Vielleicht lieber doch noch eine zusätzliche Schleife der Schleife über Waltersdorf und Schulzendorf?

Eins ist doch vollkommen klar, um Berlin, und vor allem die Westberliner Ku-Damm-City an Woltersdorf anzuschließen, bedarf es dringend einer eigenen U-Bahn.

Im übrigen, was hat die U7 mit der Frage zu tun, dass Schönefeld ne eigene Straßenbahn verdient hat. Vorbild Schöneichener oder Woltersdorfer Straßenbahn. Eine Aufgabe fürs Brandenburger Verkehrsministerium.

Natürlich sollte die U7 auf kürzestem Wege eine Verbindung von z.B. Neuköln an den BER herstellen und damit auch gleichzeitig eine Anbindung an den BAR.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Verwechselt gern Wuppertaler Schwebebahn mit der Schwäb'schen Eisenbahn
Na siehste, da ist noch nicht mal angefangen, die erste Verlängerung zu untersuchen, da wird gleich die nächste U-Bahn-Verlängerung gefordert. Diesmal von der IHK. Die U9 Nord hatten wir ja schon eine Weile nicht mehr in der Diskussion.
Diese ganze U-Bahnträumerei ist nur noch ermüdend.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
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B-V 3313
Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!

Deine Signatur fasst es ganz gut zusammen... ;-)
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Latschenkiefer
Na siehste, da ist noch nicht mal angefangen, die erste Verlängerung zu untersuchen, da wird gleich die nächste U-Bahn-Verlängerung gefordert. Diesmal von der IHK. Die U9 Nord hatten wir ja schon eine Weile nicht mehr in der Diskussion.

"Die Verlängerung ist schon fertig geplant" [Tagesspiegel, siehe oben Link]

Wie? Die BVG hat selbstständig Vorplanung, Genehmigungsplanung und Ausführungsplanung (oder wie die Stufen heißen) auf gut Glück fertig geplant, falls mal eine Planfeststellung zufällig aus dem All fällt??

Was da alles geschrieben wird.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.2021 09:48 von PassusDuriusculus.
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Latschenkiefer
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B-V 3313
Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!

Deine Signatur fasst es ganz gut zusammen... ;-)

Es ist doch so. Dieser Überbietungswettbewerb, "wer hat die beste und dringendste U-Bahnstrecke" im Portfolio, nervt nur noch.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Dabei hielte ich die U9-Nord (und Süd) für die wichtigsten. Dass in diesem Wettkampf ausgerechnet die U7 zur Heerstraße auf einmal einen Schritt weiter ist, lässt mich verwundert zurück.

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Serviervorschlag
Das ist nicht wirklich verwunderlich, nachdem man der so viele Bögen verpasst hat, dass sie möglichst viele Busse ersetzen kann.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.2021 10:21 von B-V 3313.
Könnte man die U4 nicht überall hin verlängern, also vom Innsbrucker Platz über Steglitz, Mexikoplatz zum BER und vom Wittenbergplatz über Heerstraße, Urban Tech Republic, Märkisches Viertel nach Pankow.

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#freeAssange



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.2021 10:23 von Bumsi.
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Philipp Borchert
Dabei hielte ich die U9-Nord (und Süd) für die wichtigsten. Dass in diesem Wettkampf ausgerechnet die U7 zur Heerstraße auf einmal einen Schritt weiter ist, lässt mich verwundert zurück.

Warum? Das ist doch offensichtlich. Ohne irgendeine Logik wurden erst 3, dann 4 Strecken für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie ausgewählt. Die weitere Entscheidung erfolgte nun ausschließlich aus diesem "Pool". Also haben alle Projekte, die nicht vorher ausgeklüngelt wurden, gar keine Chance weiter zu kommen, auch wenn sie vermutlich deutlich sinnvoller wären.

Ich finde es auch absurd, dass der zitierte Wirtschaftsvertreter weiter nach dem U6-Abzweig kräht, obwohl der mit Pauken und Trompeten durchgefallen ist.

--- Signatur ---
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Bumsi
Könnte man die U4 nicht überall hin verlängern, also vom Innsbrucker Platz über Steglitz, Mexikoplatz zum BER und vom Wittenbergplatz über Heerstraße, Urban Tech Republic, Märkisches Viertel nach Pankow.

Pack noch Düppel, Kleinmachnow und Altlandsberg dazu und ich bin dein Fan!

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
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nicolaas
Mein Highlight in der U-Bahn-Debatte kam übrigens von Franziska Giffey. Sie verstieg sich im Metropolen-Gespräch des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin zur These: »Die Anbindung des Flughafens ist keine regionale Frage, sondern eine Frage nationaler Bedeutung«.

Wer sich eine Zusammenfassung des Gesprächs durchlesen möchte, kann das in meinem Artikel in "nd" tun. Mit weiteren steilen verkehrspolitischen Thesen.

Das Video des Interviews findet sich hier.

Kaum 60 (vor zwei Tagen), erstmals in "Vorsichtsquarantäne" und schon senil.
Jetzt habe ich mir das komplette Ffideo mit der rechtssozialdemokratisch-prokapitalistischen Tante von der SPD angesehen - und mich insgesamt deutlich weniger ärgern müssen als angenommen.

Richtig gut gefallen hat mir natürlich der "Kleingärtnerteil": Kleingärten sind wichtig auch und gerade für den sozialen Zusammenhalt der Stadt und daher schützenswert, wenn auch nicht unbedingt die letzte einzelne Parzelle.

Richtig falsch (und von elementarer Bedeutung für die Mieterstadt Berlin) finde ich nach wie vor die Aussage, den Mietendeckel auslaufen zu lassen, weil der über Jahrzehnte - durch eine falsche Politik verursachte - Mangel an preisgünstigen Mietwohnungen nicht in wenigen Jahren behoben werden kann.

Richtig falsch erscheint mir auch die Überbetonung der Freiwilligkeit im Verkehr, weil sie im Ergebnis eben doch zu einer fortgesetzten - wenn auch abgemilderten - Dominanz des Autos in der Verkehrspolitik führt und der "Umweltverbund" eher die Rolle eines Reparaturbetriebs zugewiesen bekommt, um auch weiterhin einen zu großen, stadtunverträglichen Autoverkehrsanteil abzusichern. Hier sind starke verkehrspolitische Korrektive gefordert,

meint Marienfelde.
Zitat
Jay


Ich finde es auch absurd, dass der zitierte Wirtschaftsvertreter weiter nach dem U6-Abzweig kräht, obwohl der mit Pauken und Trompeten durchgefallen ist.

Es wurde aber auch kritisiert, dass man bei der UTR-Anbindung eine U-Bahn geplant hat und keine Hochbahn, welche eben das wirtschaftliche Ergebnis verbessert hätte. Die Fahrgastzahlen bleiben natürlich eher im oberen Bus oder mittleren Straßenbahnniveau.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Bei den Diskussionen kommt immer wieder die Frage hoch, dass bei der Ausführung einer Stadtbahnverbindung aus Hochbahn und nicht als Untergrundbahn die Kosten deutlich geringer ausfallen. Das ist an und für sich logisch. Andererseits werden die Kosten für eine Straßenbahn als noch einmal deutlich geringer als bei einer Hochbahnverbindung dargestellt. Auch eine Hochbahn kann oberhalb des Geländeniveaus mit Dämmeno0der Brückenkonstruktionen gebaut werden, aber viele Streckenabschnitte werden auch auf Geländeniveau ausgeführt werden können. Wie hoch dürfte der Zusatzaufwand sein, den eine Hochbahn Trasse gegenüber einer Straßenbahntrasse erfordert?

Mit besten Grüßen

phönix
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phönix
Wie hoch dürfte der Zusatzaufwand sein, den eine Hochbahn Trasse gegenüber einer Straßenbahntrasse erfordert?

Aus der Hüfte geschossen würde ich sagen U-Bahn: 120 M€/km, Hochbahn 55M€/km, Straßenbahn 12M€/km.

Eine Stadtbahnstrecke würde dann irgendwo zwischen 12 und 55 M€ liegen, je nach Häufigkeit der Dämme, Brücken und Unterführungen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Eines dürfte jedoch klar sein: All die U-Bahn-Schwärmer und Verlängerungsphantasten meinen damit keine Hochbahnen. Denn sobald die Bahnen oberirdisch fahren gilt das, was die gleichen Leute auch für den eigentlichen Bau der U-Bahn verdrängen: Man kann es nicht allen recht und müsste sich selbst auch mal gerade machen!
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Latschenkiefer
Na siehste, da ist noch nicht mal angefangen, die erste Verlängerung zu untersuchen, da wird gleich die nächste U-Bahn-Verlängerung gefordert. Diesmal von der IHK. Die U9 Nord hatten wir ja schon eine Weile nicht mehr in der Diskussion.

Na bitte - ungefähr 9,7 Kilometer U-Bahn vom Zoo nach Pankow in 14 Minuten. Das ergibt eine mittlere Reisegeschwindigkeit von 41,6 km/h, so die Auskunft meines Taschenrechners. Da kann die lahme S-Bahn nicht mithalten. Mal sehen, wie sich das "Niveau" der U-Bahndebatten weiter entwickelt,

Marienfelde.
Nein, viel schneller. Bisher braucht die U9 vom Zoo zur Osloer 11/12 Minuten.
Da bleiben nicht mehr viele Minuten der 14 bis Pankow übrig! Hyperloop!
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