Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Wiederaufbau der Siemensbahn
geschrieben von Trittbrettfahrer 
Zitat
GraphXBerlin
Na dann lassen wir die Siemensbahn abreißen. Zufrieden?

Das verhindert der Denkmalschutz.

Zitat
GraphXBerlin
Und Deine Spandauer U-Bahn ist für die Zukunft evtl. lustig voll und bei Streik freut sich Siemens.

Genau, weil ja mindestens einmal die Woche bei Bahn oder BVG gestreikt wird.

Zitat
GraphXBerlin
Was willst Du nun eigentlich?

Eine ehrliche Überprüfung der Verkehrsbedürfnisse dort. Als die Siemensbahn eröffnet wurde, arbeiteten fast 100.000 Menschen dort. Heute sind es vielleicht noch 15% und es gibt eine U-Bahn.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Und ich habe nun mehrmals erklärt, dass wenn die S-Bahn bzw. Die Deutsche Bahn die Strecke reaktivieren will ist es völlig schnurz ob es dort eine U-Bahn gibt. Glaubst Du ernsthaft der Senat hätte da so einen Einfluß wenn die Bahn Interesse zeigt die Strecke zu reaktivieren? Und woher hast Du die 15%? Und sind es in zehn oder zwanzig Jahren immer noch nur 15%?
Zitat
GraphXBerlin
Und ich habe nun mehrmals erklärt, dass wenn die S-Bahn bzw. Die Deutsche Bahn die Strecke reaktivieren will ist es völlig schnurz ob es dort eine U-Bahn gibt.

Nee, das ist es eben nicht. Siehe die nicht reaktivierte Nachbarstrecke über Fürstenbrunn. Von daher gehören ehrliche Zahlen auf den Tisch.

Zitat
GraphXBerlin
Glaubst Du ernsthaft der Senat hätte da so einen Einfluß wenn die Bahn Interesse zeigt die Strecke zu reaktivieren?

Na aber sicher. Er ist der Besteller dieser Fahrten oder glaubst du, die DB fährt da auf eigene Rechnung?

Zitat
GraphXBerlin
Und woher hast Du die 15%? Und sind es in zehn oder zwanzig Jahren immer noch nur 15%?

Von Siemens selbst:
Link

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Die S-Bahnstrecke zwischen Jungfernheide und Spandau war aber nur ein Nachkriegsprovisorium, das eingeführt wurde nachdem der Lehrter Bahnhof stillgelegt wurde und keine Regionalbahnzüge mehr ab Lehrter Bahnhof in Richtung Spandau und Nauen gefahren sind. Diesen Zustand hat man ja bis 2006 - nur eben ohne den Bahnhof Fürstenbrunn - wiederhergestellt und das trotz U-Bahn.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Die S-Bahnstrecke zwischen Jungfernheide und Spandau war aber nur ein Nachkriegsprovisorium, das eingeführt wurde nachdem der Lehrter Bahnhof stillgelegt wurde und keine Regionalbahnzüge mehr ab Lehrter Bahnhof in Richtung Spandau und Nauen gefahren sind. Diesen Zustand hat man ja bis 2006 - nur eben ohne den Bahnhof Fürstenbrunn - wiederhergestellt und das trotz U-Bahn.

Ganz so einfach ist es nun nicht, auch andere Strecken waren Nachkriegsprovisorien. Nach Falkensee möchte man auch wieder mit der S-Bahn fahren, nach Teltow fahren die Züge schon seit jahren wieder.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Zitat
Florian Schulz
Man ist ja auch erst einmal bei den vorgezogenen Planungsleistungen, da wird die Begründung noch spannend werden. Da bin ich bei dir. Auf der anderen Seite haben wir noch gar nicht die städtebaulichen Rahmenbedingungen der eigentlichen Siemensstadt 2.0 in Betracht gezogen. Was ist denn dort an lokalen Verkehrsmitteln geplant? Hier könnte mich mir so etwas wie Olli 2.0 vorstellen, das die Anbindung an die S-Bahnhöfe sicherstellt. Im Gegensatz zu den Bahnhöfen der U7 ragen die S-Bahnhöfe Siemensstadt und Wernerwerk in die Quartiere rein, sodass deren Hinterausgänge zu entsprechenden Mobility-Hubs führen könnten, wo dann neben Olli auch Fahrradstationen, E-Ladestatioenn etc. installiert werden können. Somit wäre das Problem: Wie bekomme ich die Leute für die letzte Meile befördert in Quartieren, wo es heute nicht mal Werksverkehre oder entsprechende Buslinien gibt.

Genau darum muss es doch gehen. Wie verändert sich das lokale Busliniennetz und wo entstehen neue Verbindungen oder "ganz neue" Mobiltätsmodelle? Zum nächsten Fernbahnhof (den Spandauer) reichen dann U-Bahn und Bus? Wie wirkt sich die zusätzliche Belastung einer weiteren Strecke auf die Ringbahnen und deren Betriebsstabilität aus?

Zitat
Florian Schulz
Doch, die gibt es: "Verkehrliche Erschließung der Siemensstadt 2.0 und Absicherung einer schnellen Anbindung an den Hauptbahnhof und den Flughafen BER (Anschluss an FEX).

Da sollte die Frage gestellt werden dürfen, warum man den FEX-Anschluss nicht per U7 an der Jungfernheide herstellen kann? Der würde dann auch den Hauptbahnhof anbinden.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Zitat
B-V 3313
Da sollte die Frage gestellt werden dürfen, warum man den FEX-Anschluss nicht per U7 an der Jungfernheide herstellen kann? Der würde dann auch den Hauptbahnhof anbinden.
Nur wie wendet man dann an der Jungfernheide? Außerdem ist die Bahnstrecke zwischen Lehrter Bahnhof und Spandau heute bereits überlastet!

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
B-V 3313
Da sollte die Frage gestellt werden dürfen, warum man den FEX-Anschluss nicht per U7 an der Jungfernheide herstellen kann? Der würde dann auch den Hauptbahnhof anbinden.
Nur wie wendet man dann an der Jungfernheide? Außerdem ist die Bahnstrecke zwischen Lehrter Bahnhof und Spandau heute bereits überlastet!

Das gehört dann in so eine Untersuchung.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Zitat
Nemo
Zitat
B-V 3313
Da sollte die Frage gestellt werden dürfen, warum man den FEX-Anschluss nicht per U7 an der Jungfernheide herstellen kann? Der würde dann auch den Hauptbahnhof anbinden.
Nur wie wendet man dann an der Jungfernheide? Außerdem ist die Bahnstrecke zwischen Lehrter Bahnhof und Spandau heute bereits überlastet!

Derzeit gar nicht, da Jungfernheide nur ein Hp ist. Deshalb muß sich die RB13 auch immer nach Moabit verziehen, um dann dort zu wenden.

Dennis
Bei aller Diskussion ist die Antwort doch bekannt: Siemens hat die Reaktivierung zur Bedingung gemacht.
Hallo,

das Land Berlin finanziert weitere 30 Millionen Euro für Planungsleistungen bis zum Fertigstellen der Genehmigungsplanung im Jahr 2025. Der eigentliche Wiederaufbau soll dann durch Bundesmittel erfolgen.

https://www.welt.de/regionales/berlin/article218898444/Siemansbahn-Land-und-Bahn-vereinbaren-Planungsfinanzierung.html

(Bemerkenswert, dass bei der Welt offenbar nicht einmal die Überschriften Korrektur-gelesen werden.)

Viele Grüße
André
Habe mir extra Siemensaktien zugelegt, jetzt auch Energy, im Falle die Bahn ein Erfolg wird.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Verwechselt gern Wuppertaler Schwebebahn mit der Schwäb'schen Eisenbahn
Hallo,

eine parlamentarische Anfrage nebst Antwort gibt einen Ausblick auf Planung und Bau der unteren Spreebrücke der Siemensbahn:

Zitat

Anfrage des Abgeordneten Andreas Statzkowski (CDU) vom 14.12.2020 und Antwort vom 23.12.2020: [...] Raumbedarf Brücke Siemensbahn [...]

Vorbemerkung der Verwaltung: Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Deutsche Bahn AG (DB AG) um Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wird in der Antwort an den entsprechend gekennzeichneten Stellen wiedergegeben.

Frage 1: Wie sieht der Raumbedarf bei einem Neubau für die Siemensbahn über die Spree aus? Welche Flächen sollen dafür in Anspruch genommen werden?

Antwort zu 1.: Die DB AG führt aus: "Für den Neubau der Siemensbahn über die Spree werden einige Flächen dauerhaft (d.h. auch nach Ende der Bauarbeiten), andere temporär (d.h. nur während der Bauarbeiten) genutzt. Nach aktuellem Planungsstand wird für den Neubau der unteren Spreebrücke über den Hauptarm lediglich eine sich nicht im Besitz der Deutschen Bahn AG befindliche Fläche dauerhaft benötigt. Hierbei handelt es sich um das "Flurstück 102, Flur 3, Gemarkung Charlottenburg" (ca. 467 m²), das sich südlich der Spree bis zum bestehenden Damm der Siemensbahntrasse erstreckt. Erste Abstimmungen mit dem Wasserstraßen-Neubauamt Berlin (Inhaber dieses Flurstückes) haben bereits stattgefunden. Die weiteren Flächen, die nach aktuellem Planungsstand für den Neubau dauerhaft genutzt werden, befinden sich im Besitz der DB Netz AG. Während der Realisierung der Baumaßnahmen sind weitere Flächen temporär zu nutzen. Welche Flächen dies betrifft, wird sich aus den 2021 startenden weiteren Planungen ergeben. Sollte dies Flächen betreffen, die sich nicht im Besitz der DB Netz AG befinden, wird hier frühzeitig Kontakt gesucht."

Frage 2: Wie sehen die Pläne zur Errichtung der Brücke über die Spree aus?

Antwort zu 2.: Die DB AG führt aus: "Derzeit wird der Zustand der noch vorhandenen unteren Spreebrücke über den Altarm inkl. Stützpfeiler geprüft. Die Ergebnisse werden vsl. Mitte 2021 vorliegen. Je nach Zustand der vorhandenen Brücke sieht die weitere Planung entweder einen Anschluss der neuen Brücke über den Hauptarm an die noch vorhandene Spreebrücke oder aber die Errichtung eines neuen Brückenzuges über beide Arme der Spree vor."

Frage 3: In welcher Höhe sind, für welche Haushaltsjahre, Mittel in den Landeshaushalt vorgesehen bzw. eingestellt?

Antwort zu 3.: Derzeit sind noch keine Mittel für die Errichtung der Brücke der Siemensbahn über die Spree im Landeshaushalt eingestellt.

Frage 4: Inwieweit wird das benötigte Gelände zeitweise oder dauerhaft benötigt?

Antwort zu 4.: Die DB AG führt aus: "Nach aktuellem Planungsstand wird für den Neubau der Siemensbahn, neben den sich im Besitz der Deutschen Bahn AG befindlichen Flächen, nur das "Flurstück 102, Flur 3, Gemarkung Charlottenburg" dauerhaft benötigt. Nach der Fertigstellung der Brücke bzw. der Brücken (vgl. hierzu Antwort auf Frage 2) wird der nördliche Teil (Bereich unmittelbar an der Spree) im Rahmen von Instandhaltungsmaßnahmen an den Brückenwiderlagern benötigt. Hierfür ist die Zugänglichkeit der Brückenwiderlager zu jeder Zeit sicherzustellen. Welche und inwieweit Flächen temporär genutzt werden müssen, wird sich aus den weiteren Planungen ergeben. Vgl. hierzu auch die Antwort auf Frage 1."

Frage 5: Wie viele Parzellen welcher Kolonien werden dafür benötigt?

Antwort zu 5.: Die DB AG führt aus: "Nach aktuellem Planungsstand werden für die Reaktivierung der Siemensbahn keine Parzellen dauerhaft benötigt. Welche und inwieweit Flächen temporär genutzt werden müssen, wird sich aus den weiteren Planungen ergeben. Bei eventuellen Betroffenheiten Dritter wird frühzeitig Kontakt gesucht."

Frage 6: Wann ist mit der Inanspruchnahme der Grundstücke zu rechnen?

Antwort zu 6.: Die DB AG führt aus: "Die in der Antwort auf Frage 1 erwähnten Grundstücke werden ab Beginn der Planungen zeitweise u. a. für Vermessungsarbeiten und Baugrunderkundungen benötigt. Diese Arbeiten beginnen Anfang des Jahres 2021."

Frage 7: Inwieweit gibt es eine Abstimmung mit dem Bauvorhaben Neubau der Rudolf-Wissel-Brücke?

Antwort zu 7.: Die DB AG führt aus: "Das Projekt Reaktivierung der Siemensbahn steht bereits seit Projektbeginn im engen Austausch mit der Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) zum Bauvorhaben Rudolf-Wissel-Brücke."

Frage 8: In welcher Form werden die Betroffenen in den Planungs- und Umsetzungsprozess einbezogen?

Antwort zu 8.: Die DB AG führt aus: "Informationen zum aktuellen Stand der Planungen zur Reaktivierung der Siemensbahn finden sich auf i2030.de. Eventuelle Fragen können an die E-Mail-Adresse i2030 @ VBB.de gestellt werden. Die aktuelle Planung sieht außerdem eine frühe Öffentlichkeitsbeteiligung in Form eines Infopunktes sowie via diverser Kommunikationsplattformen vor. Für den Neubau der unteren Spreebrücke ist ein Planrechtsverfahren erforderlich, in dem die Betroffenen unmittelbar einbezogen werden."

Gruß, Thomas

PS: Das in der "Antwort zu 1." genannte "Flurstück 102, Flur 3, Gemarkung Charlottenburg (ca. 467 m²)":



--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Leider weiss ich dem Bild immer noch nicht, wohin der Blick führt. Jungfernheide oder Siemensstadt? Ich kenne die Ecke leider gar nicht.
Zitat

"Nordender" am 7.1.2021 um 14.38 Uhr:

Leider weiß ich bei dem Bild immer noch nicht, wohin der Blick führt. Jungfernheide oder Siemensstadt?

In der "Antwort zu 1." steht: "Hierbei handelt es sich um das "Flurstück 102, Flur 3, Gemarkung Charlottenburg" (ca. 467 m²), das sich südlich der Spree bis zum bestehenden Damm der Siemensbahntrasse erstreckt.". Es handelt sich also um einen Blick nach Süden, das heißt Richtung Jungfernheide (Kartenlink). Das Foto ist ein Ausschnitt aus einem meiner Panoramen, das Du Dir auf der hier verlinkten Seite anschauen kannst.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.01.2021 14:57 von krickstadt.
Jetzt weiß ich es ganz genau, vielen Dank! Sogar eine Brücke gibt es dort noch, da lohnt es sich mal vor Ort zu gucken.
Ich weiß noch, wie ich vor wenigen Jahren an dieser Stelle auf den Damm hochgeklettert bin und die ehemalige Trasse erkundet habe. Hier fand ich den Zugang viel einfacher und fühlte mich dabei weniger beobachtet als in der Siemensstadt.
Sehr interessante Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wohnen des Berliner Abgeordnetenhauses: [www.youtube.com]

Beim Thema Siemensbahn gibt die Staatssekretärin Christoph ab Minute 58 an, dass es sich wohl abzeichne, dass eine Verlängerung der Siemensbahn, so diese denn komme, alleine aus lärschutztechnischen Gründen wohl unterirdisch erfolgen müsse.
Und die Staatssekretärin irrt. Natürlich könnte man eine Siemensbahn auch oberirdisch verlängern, wenn man mit der Bahn eher dran wäre als die Neubauten oder bei den Bauten in Gartenfeld den Schallschutz für eine oberirdische Siemensbahn eingeplant hätte. SenSW und der Gartenfeld-Investor haben aber andere Ziele, insbesondere schnelles Baurecht ohne kostspielige Auflagen zu bekommen. Die Kosten muss dann später der Verkehrsbereich tragen, und weil der das Geld dafür nicht haben wird, wird Gartenfeld dauerhaft der Endpunkt der Siemensbahn sein.
Also in Gartenfelde ist derzeit weit und breit niemand, den Lärm stören würde. Die bisherigen Hochbauten sind weit genug weg, würde ich sagen. Wenn man allerdings alle Grünzonen und Gärten beseitigen will und stattdessen Hochhäuser bauen, muss man sich nicht wundern.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Verwechselt gern Wuppertaler Schwebebahn mit der Schwäb'schen Eisenbahn




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.02.2021 19:08 von Heidekraut.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen