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Automatischer U-Bahnbetrieb die Vierte
geschrieben von Flexist 
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Bd2001
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andre_de
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Henning
Wenn man das nicht macht, wird der Beruf als Fahrer weiter attraktiv bleiben.

Der Beruf des U-Bahn-Fahrers ist in Berlin aber nicht attraktiv und kann es daher auch nicht bleiben! Oder was glaubst Du, warum die BVG kaum Nachwuchs findet? Und sobald man mal die Chance hatte, einen U-Bahn-Zug zu fahren, erkennt man sehr schnell, wie komplett stupide und anspruchsfrei diese Tätigkeit heutzutage (d.h. mit Geschwindigkeitsvorwahl, lastabhängiger Abbremsung usw.) ist. So etwas fängt kaum jemand mehr neu an, weil es beim heutigen Stand der Technik einfach keine sinnvolle Tätigkeit mehr ist. S-Bahn/Eisenbahn und Tram spielen da vom geistigen Anspruch her in einer ganz anderen Liga.

Momisch nur, daß für dieses Jahr schon alle Lehrgänge für U.Bahnfahrer voll sind und auch schon für nächstes Jahr das gleiche Abzeichnet.

Dass die BVG keine leeren Lehrgänge durchführt, ist ja klar. Die Frage ist, ob die Anzahl der Fahrer, die am Ende dabei rauskommen (und dann wirklich in den Beurf einsteigen), die Anzahl der Abhänge ausreichend ersetzen wird und vor allem, ob sie dann auch sehr lange dabeibleiben werden (was wohl gerade bei Tram und Bus ein großes Problem zu sein scheint). Nur aus der Tatsache, dass die angebotenen Kurse voll sind, lässt sich dazu keine Aussage ableiten.


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Bd2001
Deine Geschwingigkeitsvorwahl und lastabhängiger Bremse haben nur die wenigsten Züge. Bei den meisten ist Gefühl und Erfahrung gefordert.

Meines Wissens haben dies alle H/HK/IK-Züge und die kommenden J/JK natürlich ebenfalls, damit also die gesamte Ziel-Fahrzeugflotte, die für das Berufsleben der jetzt neu einsteigenden Fahrer relevant ist.

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Bd2001
Die Tätigkeit ist in der Tat anspruchsfrei, das Problem ist, daß man bei Abweichungen vom Normalbetrieb dann sofort reagieren und richtig handeln muß. Das ist wie ein Pilot, der mit Autopilot fliegt und auch blitzschnell reagieren muß wenn etwas abweicht.

Genau, das ist das Problem. Je anspruchsloser und stupider der Alltags-Job ist, umso schlechter funktioniert dann die Reaktion bei Abweichungen vom Alltag. Mein Lieblings-Beispiel ist der Tunnelrettungszug bei dem ICE-Unfall damals im Landrückentunnel, wo die Lokführer des Rettungszugs seit 15 Jahren auf ein solches einzelnes Eregnis "gewartet" haben, und dann in dem einen Moment, wo es darauf ankam, leider besoffen waren. Der Mensch ist für solche Szenarien einfach nicht gemacht.

Auch @Harald: Mir ist bewusst, dass ich mit meiner obigen Aussage nicht überall auf Gegenliebe stoße, ich möchte damit auch niemandem zu nahe treten. Sicher wird es auch in Zukunft Leute geben, die gerne als U-Bahn-Fahrer arbeiten und für die dies ausreichend erfüllend ist. Steht ja jedem frei. Die Frage ist, ob sich in der wandelnden Arbeitswelt mit ihren sich ebenfalls wandelnden Ansprüchen und Lebenswegen in Zukunft noch ausreichend solche Leute finden lassen, die diesen Job ein halbes oder ein ganzes Arbeitsleben lang machen wollen. Und da habe ich erhebliche Zweifel.

Viele Grüße
André
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andre_de

Auch @Harald: Mir ist bewusst, dass ich mit meiner obigen Aussage nicht überall auf Gegenliebe stoße, ich möchte damit auch niemandem zu nahe treten. Sicher wird es auch in Zukunft Leute geben, die gerne als U-Bahn-Fahrer arbeiten und für die dies ausreichend erfüllend ist. Steht ja jedem frei. Die Frage ist, ob sich in der wandelnden Arbeitswelt mit ihren sich ebenfalls wandelnden Ansprüchen und Lebenswegen in Zukunft noch ausreichend solche Leute finden lassen, die diesen Job ein halbes oder ein ganzes Arbeitsleben lang machen wollen. Und da habe ich erhebliche Zweifel.

Viele Grüße
André

Meine Opposition bezog sich hauptsächlich auf die Aussage, die Tätigleit wäre "komplett stupide und anspruchsfrei". Das ist sie eben, nach den Erzählungen meines Bekannten zu urteilen, definitiv nicht!

Beste Grüße
Harald Tschirner
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Harald Tschirner
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andre_de

Auch @Harald: Mir ist bewusst, dass ich mit meiner obigen Aussage nicht überall auf Gegenliebe stoße, ich möchte damit auch niemandem zu nahe treten. Sicher wird es auch in Zukunft Leute geben, die gerne als U-Bahn-Fahrer arbeiten und für die dies ausreichend erfüllend ist. Steht ja jedem frei. Die Frage ist, ob sich in der wandelnden Arbeitswelt mit ihren sich ebenfalls wandelnden Ansprüchen und Lebenswegen in Zukunft noch ausreichend solche Leute finden lassen, die diesen Job ein halbes oder ein ganzes Arbeitsleben lang machen wollen. Und da habe ich erhebliche Zweifel.

Viele Grüße
André

Meine Opposition bezog sich hauptsächlich auf die Aussage, die Tätigleit wäre "komplett stupide und anspruchsfrei". Das ist sie eben, nach den Erzählungen meines Bekannten zu urteilen, definitiv nicht!

Kein Problem ohne Lösung. André ich finde Du reitest zu sehr auf der Arbeitsunterforderung rum. Dass die BVG vor allem sich selbst im Weg steht, ist nichts neues, unstrittig, hier aber auch bar jeder Erkenntnis. Das sind ja alles keine Argumente gegen eine Halbautomatisierung per se. In Wien geht das ja auch. Dort bekommt jeder Mitarbeiter im U-Bahnbereich auch die Fahrberechtigung, z.B. auch das dort überall vorhandene Stationspersonal. Und die verhältnismäßig kurze Ausbildung für den 'stupiden' Job ermöglicht es auch erst, im großen Maßstab Teilzeit- und Aushilfskräfte zu beschäftigen. In Wien kannst du problemlos mal 12h die Woche für einen OK-en Stundenlohn nebst Jahreskarte nebst Benefits ein paar Runden U-Bahn fahren und dir so was dazuverdienen. Also ich finde das höchst attraktiv.
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schallundrausch
Dass die BVG vor allem sich selbst im Weg steht, ist nichts neues (...)

Für die BVG wäre das sicherlich eine völlig überraschende Erkenntnis. Statt sich der möglicherweisen Eintönigkeit (und der damit einhergehenden Gefahren) bewusst zu sein hat man mit der Teilung BT und BVG schon mal den Einsatzbereich jedes U-Bahn-Fahrers eingeschränkt. Dazu kommen die getrennten Netze. So kommt mal als Fahrer auf nur wenigen Routen zum Einsatz. Finde ich zumindest fragwürdig.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
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schallundrausch
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Harald Tschirner
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andre_de

Auch @Harald: Mir ist bewusst, dass ich mit meiner obigen Aussage nicht überall auf Gegenliebe stoße, ich möchte damit auch niemandem zu nahe treten. Sicher wird es auch in Zukunft Leute geben, die gerne als U-Bahn-Fahrer arbeiten und für die dies ausreichend erfüllend ist. Steht ja jedem frei. Die Frage ist, ob sich in der wandelnden Arbeitswelt mit ihren sich ebenfalls wandelnden Ansprüchen und Lebenswegen in Zukunft noch ausreichend solche Leute finden lassen, die diesen Job ein halbes oder ein ganzes Arbeitsleben lang machen wollen. Und da habe ich erhebliche Zweifel.

Viele Grüße
André

Meine Opposition bezog sich hauptsächlich auf die Aussage, die Tätigleit wäre "komplett stupide und anspruchsfrei". Das ist sie eben, nach den Erzählungen meines Bekannten zu urteilen, definitiv nicht!

Kein Problem ohne Lösung. André ich finde Du reitest zu sehr auf der Arbeitsunterforderung rum. Dass die BVG vor allem sich selbst im Weg steht, ist nichts neues, unstrittig, hier aber auch bar jeder Erkenntnis. Das sind ja alles keine Argumente gegen eine Halbautomatisierung per se. In Wien geht das ja auch. Dort bekommt jeder Mitarbeiter im U-Bahnbereich auch die Fahrberechtigung, z.B. auch das dort überall vorhandene Stationspersonal. Und die verhältnismäßig kurze Ausbildung für den 'stupiden' Job ermöglicht es auch erst, im großen Maßstab Teilzeit- und Aushilfskräfte zu beschäftigen. In Wien kannst du problemlos mal 12h die Woche für einen OK-en Stundenlohn nebst Jahreskarte nebst Benefits ein paar Runden U-Bahn fahren und dir so was dazuverdienen. Also ich finde das höchst attraktiv.

Da bin ich ja komplett bei Dir. Das von Dir beschriebene (halb)automatische Modell in Wien ist doch aber nicht das bestehende in Berlin. Hier gibt's bisher keine Automatisierung, also braucht man auch eine große Menge an festangestellten Fahrern, mit denen man verlässlich planen kann und die diverse Fahrzeugtypen, Strecken usw. beherrschen müssen und eine vollständige Fahrausbildung haben. Solange man nicht zumindest in eine Teilautomatisierung in Berlin einsteigt, wird dieser Bedarf an festangestellten und langfristig "dienenden" Fahrern auch so bleiben und dann nach meiner Überzeugung immer schwerer zu besetzen sein. Mit Zulauf der Neufahrzeuge J/JK wird das Problem der Unterforderung immer deutlicher werden und einen solchen Job werden immer weniger Leute ein Leben lang machen wollen. Daher halte auch ich den Schritt in Berlin für überfällig, endlich in die Automatisierung einzusteigen. Bis das dann mal in relevantem Umfang läuft, vergehen ja noch Jahre bis Jahrzehnte...

Viele Grüße
André
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Philipp Borchert
Für die BVG wäre das sicherlich eine völlig überraschende Erkenntnis. Statt sich der möglicherweisen Eintönigkeit (und der damit einhergehenden Gefahren) bewusst zu sein hat man mit der Teilung BT und BVG schon mal den Einsatzbereich jedes U-Bahn-Fahrers eingeschränkt. Dazu kommen die getrennten Netze. So kommt mal als Fahrer auf nur wenigen Routen zum Einsatz. Finde ich zumindest fragwürdig.

Das war aber schon immer so und ist seit über 117 Jahren kein Problem.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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andre_de
Daher halte auch ich den Schritt in Berlin für überfällig, endlich in die Automatisierung einzusteigen. Bis das dann mal in relevantem Umfang läuft, vergehen ja noch Jahre bis Jahrzehnte...

Da ist man doch schon längst wieder ausgestiegen. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, verkehrte doch die U9 eine Zeit lang halbautomatisch und auch auf der U5 gab es entsprechende Experimente. Sind nicht auch die H-Züge für einen automatischen Betrieb vorbereitet?


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
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B-V 3313
Das war aber schon immer so und ist seit über 117 Jahren kein Problem.

Na, da wird heute abend aber jemand wieder rechnen.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
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Alter Köpenicker
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andre_de
Daher halte auch ich den Schritt in Berlin für überfällig, endlich in die Automatisierung einzusteigen. Bis das dann mal in relevantem Umfang läuft, vergehen ja noch Jahre bis Jahrzehnte...

Da ist man doch schon längst wieder ausgestiegen. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, verkehrte doch die U9 eine Zeit lang halbautomatisch und auch auf der U5 gab es entsprechende Experimente. Sind nicht auch die H-Züge für einen automatischen Betrieb vorbereitet?

Ja insofern, als dass die notwendigen Einbauräume für Rechner, Sensoren und Kommunikationstechnik freigehalten und z.T. kabeltechnisch vorbereitet sind.
Zitat
andre_de
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Henning
Wenn man das nicht macht, wird der Beruf als Fahrer weiter attraktiv bleiben.

Der Beruf des U-Bahn-Fahrers ist in Berlin aber nicht attraktiv und kann es daher auch nicht bleiben! Oder was glaubst Du, warum die BVG kaum Nachwuchs findet? Und sobald man mal die Chance hatte, einen U-Bahn-Zug zu fahren, erkennt man sehr schnell, wie komplett stupide und anspruchsfrei diese Tätigkeit heutzutage (d.h. mit Geschwindigkeitsvorwahl, lastabhängiger Abbremsung usw.) ist. So etwas fängt kaum jemand mehr neu an, weil es beim heutigen Stand der Technik einfach keine sinnvolle Tätigkeit mehr ist. S-Bahn/Eisenbahn und Tram spielen da vom geistigen Anspruch her in einer ganz anderen Liga.

Warum sollte dies bei der S- und Eisenbahn bzw. Straßenbahn anders sein?
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schallundrausch
In Wien kannst du problemlos mal 12h die Woche für einen OK-en Stundenlohn nebst Jahreskarte nebst Benefits ein paar Runden U-Bahn fahren und dir so was dazuverdienen. Also ich finde das höchst attraktiv.

In Wien fahren die U-Bahner auch gerne mal spontan Doppelschichten und finanzieren sich so ihre Häuser oder Reisen. Ich glaube, dass die attraktiven Konditionen da Einiges wettmachem.
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schallundrausch
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Alter Köpenicker
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andre_de
Daher halte auch ich den Schritt in Berlin für überfällig, endlich in die Automatisierung einzusteigen. Bis das dann mal in relevantem Umfang läuft, vergehen ja noch Jahre bis Jahrzehnte...

Da ist man doch schon längst wieder ausgestiegen. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, verkehrte doch die U9 eine Zeit lang halbautomatisch und auch auf der U5 gab es entsprechende Experimente. Sind nicht auch die H-Züge für einen automatischen Betrieb vorbereitet?

Ja insofern, als dass die notwendigen Einbauräume für Rechner, Sensoren und Kommunikationstechnik freigehalten und z.T. kabeltechnisch vorbereitet sind.

Apro Sensoren..mir wurde mal berichtet herumfliegende Tauben im Bahnhof hätten Fehlfunktionen ausgelöst..ist es an dem gewesen??
Ohne verschlossene Bahnsteigkanten wird es eh nicht gehen, es treibt sich genug unbefugtes Volk in den Tunneln herum, vom Dealer bis zu Sprayer..da steht die Fuhre dann mehr als sie fährt.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Apro Sensoren..mir wurde mal berichtet herumfliegende Tauben im Bahnhof hätten Fehlfunktionen ausgelöst..ist es an dem gewesen??

Ich hatte kürzlich die Geglegenheit zu einem Leitstellenbesuch in Nürnberg, da wurde das ebenfalls berichtet. Allerdings hat man dort das Problem irgendwie in den Griff bekommen, weil man der Technik beibringen konnte, die typischen Flugbewegungen von Tauben zu erkennen und als ungefährtlich einzustufen.
Zitat
Jumbo
Zitat
T6Jagdpilot
Apro Sensoren..mir wurde mal berichtet herumfliegende Tauben im Bahnhof hätten Fehlfunktionen ausgelöst..ist es an dem gewesen??

Ich hatte kürzlich die Geglegenheit zu einem Leitstellenbesuch in Nürnberg, da wurde das ebenfalls berichtet. Allerdings hat man dort das Problem irgendwie in den Griff bekommen, weil man der Technik beibringen konnte, die typischen Flugbewegungen von Tauben zu erkennen und als ungefährtlich einzustufen.

Ah cool, warst du bei der VIV-Tour dabei?

Das Problem ist softwareseitig auf jeden Fall lösbar. Die Systeme sind ja lernfähig. Das Problem mit den Sprayern sehe ich auch eher positiv - mit einer Bahnsteigkantenüberwachung lässt sich der Weg schonmal ausschließen.
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schallundrausch
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Jumbo
Ich hatte kürzlich die Geglegenheit zu einem Leitstellenbesuch in Nürnberg

Ah cool, warst du bei der VIV-Tour dabei?

Ja.
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Henning
Ich habe das geschrieben, weil ich nicht für die Automatisierung bin. Wenn man das nicht macht, wird der Beruf als Fahrer weiter attraktiv bleiben.

Wieso sollte man Berufe zwingend erhalten? Dank modernen Druckmaschinen und Druckern ist der Beruf des Schriftsetzern praktisch ausgestorben. Bankfilialen sterben auch gerade, weil man praktisch alle Bankgeschäfte online erledigen kann.

Volkswirtschaftlich ist es Unsinn, wenn man Rationalisierungsmöglichkeiten nicht nutzt. Es arbeiten trotz Automatisierung mehr Menschen denn je in besser bezahlten Berufen. Und selbst der Niedriglohnsektor sorgt oftmals dafür, dass der Wohlstand in anderen Ländern wächst - Beispielsweise arbeiten Osteuropäer bei Lieferdiensten, die damit in ihren Heimatländern eine ganze Familie versorgen können.

Natürlich gibt es auch Ausbeuter in diesem ganzen System, aber unter dem Strich funktioniert unser Wirtschaftssystem ziemlich gut und sorgt auch dafür, dass die Schere zwischen Arm und Reich nicht so groß ist.


Zurück zur U-Bahn: Durch die Automatisierung wird der Betrieb deutlich günstiger und man kann für relativ wenig Geld die Kapazität des gesamten Systems deutlich steigern und auch neue Angebote schaffen. Beispielsweise in Randzeiten die U-Bahn weiterhin alle 2-3 Minuten kommen lassen, aber dann eben nur mit einem einzigen Wagen (ich weiß, dass das mit HK und IK nicht geht).
Wenn man in den Zügen kein Personal mehr braucht, dann kann man auch darüber nachdenken, ob man die Bahnhöfe wieder mit Service-/Sicherheitspersonal ausstattet. Und auch in die Reinigung der Züge und Bahnhöfe kann man dann mehr Geld stecken, um so den ÖPNV attraktiver zu machen.
[

Wollte dir gerade komplett zustimmen und dann kam dieser Satz:
Zitat
Beförderungsfall Nr. 8821
....und sorgt auch dafür, dass die Schere zwischen Arm und Reich nicht so groß ist.


Wenn die Jahreseinkommen zwischen 9000 und 450.000 je nach Berufsbranchen schwanken ist die Schere zwischen Arm und Reich aber immer noch zu groß.

Quelle hier im folgenden Zeitungsartikel(siehe Link)
[www.google.com]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.2019 16:34 von PassusDuriusculus.
Zitat
Beförderungsfall Nr. 8821
Zurück zur U-Bahn: Durch die Automatisierung wird der Betrieb deutlich günstiger und man kann für relativ wenig Geld die Kapazität des gesamten Systems deutlich steigern und auch neue Angebote schaffen. Beispielsweise in Randzeiten die U-Bahn weiterhin alle 2-3 Minuten kommen lassen, aber dann eben nur mit einem einzigen Wagen (ich weiß, dass das mit HK und IK nicht geht).
Wenn man in den Zügen kein Personal mehr braucht, dann kann man auch darüber nachdenken, ob man die Bahnhöfe wieder mit Service-/Sicherheitspersonal ausstattet. Und auch in die Reinigung der Züge und Bahnhöfe kann man dann mehr Geld stecken, um so den ÖPNV attraktiver zu machen.

In den Zügen wäre es bei ziemlich verkehrsschwachen Zeiten wie nach dem Betriebsbeginn frühmorgens und vor dem Betriebsschluss spätabends mit Sicherheitspersonal deutlich besser.
Zitat
Henning
In den Zügen wäre es bei ziemlich verkehrsschwachen Zeiten wie nach dem Betriebsbeginn frühmorgens und vor dem Betriebsschluss spätabends mit Sicherheitspersonal deutlich besser.

Wie kommst Du denn eigentlich immer wieder darauf, spätabends sei eine verkehrsschwache Zeit?


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Henning
In den Zügen wäre es bei ziemlich verkehrsschwachen Zeiten wie nach dem Betriebsbeginn frühmorgens und vor dem Betriebsschluss spätabends mit Sicherheitspersonal deutlich besser.

Wie kommst Du denn eigentlich immer wieder darauf, spätabends sei eine verkehrsschwache Zeit?

Ich frage jetzt mal ganz unbedarft:
"Ist es wirklich so?".

Sind beide Feststellungen nicht stark verallgemeinert? Gibt es nicht auch Gegenden, wo sich spätabends Fuchs und Hase "Gute Nacht"-sagen?
Womit ich, denke ich, klar zu verstehen geben dass ich verstehe was Alter Köpenicker meint.
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