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Stand der Straßenbahnplanungen
geschrieben von Marienfelde 
Zitat
frolueb
Neues vom "Blankenburger Süden" inkl. möglichem Tramverlauf plus Straßenbahnbetriebshof: [mein.berlin.de]

Die Kommentare sind auch wieder vom Feinsten. Autos verursachen nur ein leichtes Säuseln und die Straßenbahnen 100 Dezibel.
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
frolueb
Neues vom "Blankenburger Süden" inkl. möglichem Tramverlauf plus Straßenbahnbetriebshof: [mein.berlin.de]

Die Kommentare sind auch wieder vom Feinsten. Autos verursachen nur ein leichtes Säuseln und die Straßenbahnen 100 Dezibel.

Nunja, die denken halt alle an Reko auf Großverbundplatte...

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
frolueb
Neues vom "Blankenburger Süden" inkl. möglichem Tramverlauf plus Straßenbahnbetriebshof: [mein.berlin.de]

Die Kommentare sind auch wieder vom Feinsten. Autos verursachen nur ein leichtes Säuseln und die Straßenbahnen 100 Dezibel.

Nunja, die denken halt alle an Reko auf Großverbundplatte...

Ich habe mir mal erlaubt, mich anzumelden und zu antworten...

Einerseits gut, dass man so niedrigschwellige Angebote zur Bürger:innenbeteiligung macht, andererseits kann das auch ziemlich schnell nach hinten losgehen, wenn sich Projektgegner:innen organisieren und/oder man aus anderen Gründen mit der Moderation überfordert ist.
Zitat
def
Zitat
Nemo
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Latschenkiefer
Zitat
frolueb
Neues vom "Blankenburger Süden" inkl. möglichem Tramverlauf plus Straßenbahnbetriebshof: [mein.berlin.de]

Die Kommentare sind auch wieder vom Feinsten. Autos verursachen nur ein leichtes Säuseln und die Straßenbahnen 100 Dezibel.

Nunja, die denken halt alle an Reko auf Großverbundplatte...

Ich habe mir mal erlaubt, mich anzumelden und zu antworten...

Einerseits gut, dass man so niedrigschwellige Angebote zur Bürger:innenbeteiligung macht, andererseits kann das auch ziemlich schnell nach hinten losgehen, wenn sich Projektgegner:innen organisieren und/oder man aus anderen Gründen mit der Moderation überfordert ist.

Moderation? Man läßt dort laufen, löscht allenfalls gesetzeswidrige Postings. Edit: Direkt antworten tun die Planer dort auch nicht.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.04.2021 13:31 von Nemo.
Zitat
def
Einerseits gut, dass man so niedrigschwellige Angebote zur Bürger:innenbeteiligung macht, andererseits kann das auch ziemlich schnell nach hinten losgehen, wenn sich Projektgegner:innen organisieren und/oder man aus anderen Gründen mit der Moderation überfordert ist.

Das ist doch schon längst passiert. Die Fronten sind hart und durch die neueren Planungen mit mehreren Straßen und der Straßenbahnstrecke mitten durch die "Erholungsanlage Familiengärten" zum S-Bahnhof Blankenburg wird es nicht besser. Die Straßenbahn ist bei den Eigentümern und sonstigen Grundstücksnutzern der Horror schlechthin. Die Gebietsgrenzen sind schon seit Jahren plakatiert.
Da es sich bei vielen der beplanten Grundstücken um Privateigentum handelt, ist die Inanspruchnahme erst nach rechtskräftiger Planfeststellung im Wege der Enteignung möglich. Diese Leute werden sich bis zur letzten Instanz wehren.

Gleichzeitig wurden bzw. werden die neuen Eisenbahn- und Autobahnbrücken am Bahnhof Blankenburg in der originalen Breite erneuert. Dass da ein neues Wohngebiet mit zigtausend Einwohnern entstehen soll, wird bei der Wiederherstellung dieser Verkehrsanlagen völlig ausgeblendet.

so long

Mario


Auch wenn ich jeden verstehen kann, der seinen Kleingarten dort nicht aufgeben möchte:

Vielleicht sollte man den guten Leuten mal erzählen, dass sich auch eine unterirdische U-Bahn nicht ohne Enteignungen und jahrelange großflächige Baumaßnahmen errichten lässt...?
Nein, diese Leute braucht man eh nicht mit der Realität zu konfrontieren. Die wollen einfach ihre U-Bahn in eine Einfamilienhaussiedlung (denn die neuen Wohngebiete wollen sie ja auch nicht.)

Das Tolle ist ja, dass in der Gegend am meisten CDU und "AfD" gewählt wird - und gemeinsam mit der FDP hatten diese beiden Parteien in den fast allen Wahllokalen der Gegend über 50 % (nur in einem etwas weniger; Quelle).

Zumindest die drei aktuellen Senatsparteien haben also nicht viel zu befürchten, wenn sie sowohl das Wohngebiet als auch die Straßenbahnanbindung einfach durchdrücken, auch angesichts der derzeit eher geringen Einwohnerzahl. Gleichzeitig gäbe es einiges zu gewinnen, wenn man glaubwürdig in großem Rahmen Wohnbauten schafft.

Es ist wie im Görlitzer Park auch: Bürgerbeteiligung - ja! Bedenken berücksichtigen, Kompromisse finden - ja! 95 % der Gesellschaft in Geiselhaft nehmen, weil man sich ein paar besonders lauten NIMBYs beugt - nein! (Und, @Mario, auch Dein Foto scheint ja Zaun und Stil nach letztlich an einem Grundstück entstanden zu sein.)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.04.2021 14:35 von def.
Dann wollen wir doch mal hoffen – auf offene Berliner Bauweise mit 50 m breiten Graben für die Tunnelbaustelle, wird bestimmt viele "Freunde" vor Ort finden … und das dauert dann bestimmt nicht nur ein verlängertes Wochenende bis das Loch dann wieder zu zu ist
Zitat
Gleisdreiecke
Dann wollen wir doch mal hoffen – auf offene Berliner Bauweise mit 50 m breiten Graben für die Tunnelbaustelle, wird bestimmt viele "Freunde" vor Ort finden … und das dauert dann bestimmt nicht nur ein verlängertes Wochenende bis das Loch dann wieder zu zu ist

Die U-Bahn würde ja gar nicht in die Nähe dieser Kleingartensiedlung kommen. Da wären dann ganz andere Wohngebiete betroffen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
def
Das Tolle ist ja, dass in der Gegend am meisten CDU und "AfD" gewählt wird - und gemeinsam mit der FDP hatten diese beiden Parteien in den fast allen Wahllokalen der Gegend über 50 % (nur in einem etwas weniger; Quelle).

Zumindest die drei aktuellen Senatsparteien haben also nicht viel zu befürchten, ...

Ich verstehe, die Bewohner sollen für ihre politische Meinung bestraft werden durch Enteignung ihres Grundeigentums. Hier geht es ja nicht um ein paar Laubenpieper, die vom Kleingartenverein ein paar Quadratmeter landeseigener potentieller Baufläche gepachtet haben, sondern um in Grundbüchern verbrieften Besitz. Privates Eigentum steht nach Artikel 14 Grundgesetz unter dem besonderen Schutz des Staates. Ob man die alteingesessenen Bürger vertreiben kann, werden Gerichte entscheiden müssen - solange das Geld der Betroffenen für gute Anwälte reicht.

so long

Mario
Ich kenne die Stimmungslage da nicht, daher frage ich nach. Enteignung "nur" für eine breitere Straße + Gehweg wäre OK? Denn eine Oberflächenerschließung (=Straßen) braucht man auch mit U-Bahn.

@Mario.
Eigentum verpflichtet - steht im gleichen Artikel =)
Und enteignet wird zum großen Teil in Deutschland für Straßenbauprojekte. Da gibt es seltenst so einen öffentlichen Aufschrei.

PS: "Bestraft" wird hier niemand wegen seiner politischen Einstellung. Was ist denn das für eine Argumentation. Wurden die Eigentümer der Häuser, die für die A100 16. BA enteignet wurden, auch für eine politische Einstellung "bestraft"? Das müsstest du mir Mal erklären, was du damit meinst?
def hat dargelegt, dass die Enteignung wohl keine politische Auswirkung im Sinne von Änderungen bei Wahlen haben werden, weil ohnehin die Mehrheit der abgegebenen Stimmen nicht den Senatsparteien zufiel.
Enteignungen presst man ja leider ganz schnell durch, siehe der Landwirte die sich Gas oder Stromleitungen unter ihren Äckern erwehren wollten.
Da wurde teilweise den Gerichtsentscheidungen sogar vorgegriffen, egal was der Landwirt auf dem Stimmzettel ankreuzt.

T6JP
Zitat
der weiße bim
Zitat
def
Das Tolle ist ja, dass in der Gegend am meisten CDU und "AfD" gewählt wird - und gemeinsam mit der FDP hatten diese beiden Parteien in den fast allen Wahllokalen der Gegend über 50 % (nur in einem etwas weniger; Quelle).

Zumindest die drei aktuellen Senatsparteien haben also nicht viel zu befürchten, ...

Ich verstehe, die Bewohner sollen für ihre politische Meinung bestraft werden durch Enteignung ihres Grundeigentums.

Nö, Du verstehst nicht, oder viel eher: Du stellst Dich dumm, das zeigt jedenfalls Dein sehr selektives Zitieren. Aber dafür kannst Du das mit dem selektiven Zitieren sehr gut, siehe Dein Hinweis auf Artikel 14. Ich erlaube mir mal, ihn vollständig zu zitieren und die entscheidenden Stellen zu markieren:

Zitat
Art. 14 GG
(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.
(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.

Es geht also nicht um Enteignungen, weil es dort eine Mehrheit aus Konservativen und Neonazis gibt, sondern ums Wohl der Allgemeinheit.

Aber gut, selektiv zitieren kann ich auch:

Zitat
der weiße bim
Ich [...]soll[...] durch Enteignung [...] ein paar Quadratmeter landeseigener potentieller Baufläche gepachtet haben, [...] unter dem besonderen Schutz des Staates. Ob man die alteingesessenen Bürger vertreiben kann, werden Gerichte entscheiden müssen - solange das Geld der Betroffenen für gute Anwälte reicht.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.04.2021 18:09 von def.
Es hat doch aber schon Geschmäckle, wenn sich Parteien an verschiedenen Orten in der gleichen Thematik unterschiedlich positionieren.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Zitat
B-V 3313
Es hat doch aber schon Geschmäckle, wenn sich Parteien an verschiedenen Orten in der gleichen Thematik unterschiedlich positionieren.

Ich würd's weniger als Geschmäckle als viel mehr als politischen Opportunismus sehen. Jede Partei, von ganz links bis ganz rechts, ist doch darauf bedacht, die eigene Klientel zu bedienen, ohne sie zu verschrecken. Das heißt dann im Zweifelsfall auch, dass man eben diese Klientel vor den negativen Auswirkungen (und auch vor gefühlten negativen Auswirkungen) der eigenen und von ihr gewählten Politik schützt. Die FDP würde wahrscheinlich auch ihre Skepsis gegenüber Schnellstraßen entdecken, wenn man eine Autobahn quer durch Villenkolonien in Wannsee oder Dahlem plante.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.04.2021 19:28 von def.
Zitat
T6Jagdpilot
Enteignungen presst man ja leider ganz schnell durch, siehe der Landwirte die sich Gas oder Stromleitungen unter ihren Äckern erwehren wollten.
Da wurde teilweise den Gerichtsentscheidungen sogar vorgegriffen, egal was der Landwirt auf dem Stimmzettel ankreuzt.

Ja sicher, bei Ödland oder Acker geht es ja "nur" um die Entschädigung für die Verlegung von Leitungswegen.
Wenn der Bauer aber seinen seit Generationen bewirtschafteten Bauernhof verlassen soll, damit eine Stromleitung oder Pipeline einen Kilometer kürzer trassiert werden kann, dann wirds interessant.

Auf jeden Fall könnten viele Enteignungsverfahren den Baubeginn nach dem Planungsabschluss deutlicher verzögern als irgendwelche Schallgutachten. Für die Verkehrswende muss aber die Straßenbahn deutlich schneller ausgebaut werden, um leistungsfähige Zubringer zum Schnellbahnnetz zu schaffen.
Selbst zu DDR-Zeiten plante die Aufbauleitung Tatra beim Schnellbahnbau Berlin die Schnellstraßenbahntrassen in Lichtenberg, Marzahn, Hohenschönhausen und Hellersdorf eben nicht durch bestehende Stadtstruktur, sondern drum herum.
Auch deswegen hatte man von Baugebieten wie Bucholz-Nord, Blankenburg-Süd und Malchow seinerzeit Abstand genommen. Die Verkehrsprobleme wären unlösbar gewesen. Für Blankenburg-Süd wurde ja die U-Bahnverbindung über Weißensee als notwendig erachtet und im Generalverkehrsplan dokumentiert. Da alle Baukapazitäten gebunden waren, konnte man das seinerzeit nicht verwirklichen.

so long

Mario
Zitat
T6Jagdpilot
Enteignungen presst man ja leider ganz schnell durch, siehe der Landwirte die sich Gas oder Stromleitungen unter ihren Äckern erwehren wollten.

Was für ein Unsinn. In solchen Fällen wird überhaupt nicht enteignet.
Zitat
andre_de
Zitat
T6Jagdpilot
Enteignungen presst man ja leider ganz schnell durch, siehe der Landwirte die sich Gas oder Stromleitungen unter ihren Äckern erwehren wollten.

Was für ein Unsinn. In solchen Fällen wird überhaupt nicht enteignet.

In der Tat, hier geht es um Geh-, Fahr- und Leitungsrechte zugunsten der Allgemeinheit (ja, dazu werden auch Versorgungsunternehmen gezählt, auch wenn sie privatrechtlich organisiert sind) auf privaten Grundstücken. Diese sind angemessen zu entschädigen, aber vom Grundstückseigner zu dulden. Aber es ist eben keine Enteignung.

Ingolf
Zitat
Jay
Zitat
Gleisdreiecke
Dann wollen wir doch mal hoffen – auf offene Berliner Bauweise mit 50 m breiten Graben für die Tunnelbaustelle, wird bestimmt viele "Freunde" vor Ort finden … und das dauert dann bestimmt nicht nur ein verlängertes Wochenende bis das Loch dann wieder zu zu ist

Die U-Bahn würde ja gar nicht in die Nähe dieser Kleingartensiedlung kommen. Da wären dann ganz andere Wohngebiete betroffen.

Schade, trifft also - wie immer - die falschen.
Zitat
Gleisdreiecke
Zitat
Jay
Zitat
Gleisdreiecke
Dann wollen wir doch mal hoffen – auf offene Berliner Bauweise mit 50 m breiten Graben für die Tunnelbaustelle, wird bestimmt viele "Freunde" vor Ort finden … und das dauert dann bestimmt nicht nur ein verlängertes Wochenende bis das Loch dann wieder zu zu ist

Die U-Bahn würde ja gar nicht in die Nähe dieser Kleingartensiedlung kommen. Da wären dann ganz andere Wohngebiete betroffen.

Schade, trifft also - wie immer - die falschen.

Die U-Bahn würde in 25 Jahren allenfalls bis zum Rathaus Weißensee gehen und bräuchte eigentlich erst recht einen Straßenbahnzubringer nach Blankenburg. Alleine das gesparte Geld für die weitere Verlängerung würde ausreichen,um die paar Lauben oder Einfamilienhäuser zu kaufen, abzureißen, die Straßenbahn zu bauen und die Restgrundstücke dann teurer weiter zu verkaufen - sie haben jetzt ja eine Verkehrsanbindung.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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