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Stand der Straßenbahnplanungen
geschrieben von Marienfelde 
Hallo,

die Berliner Zeitung berichtet heute online (und vermutlich morgen gedruckt) über die Verlängerung der Straßenbahntrasse zum Bahnhof Jungfernheide:

Zitat

15.4.2021, 8.54 Uhr

Weiter in den Westen Berlins: 2028 soll die Straßenbahn bis Jungfernheide fahren

Planer stellen die Streckenführung vor. Auch Radwege entstehen. Doch klar ist: Parkplätze werden verschwinden, und einige Bäume müssen gefällt werden.

[...] Peter Neumann

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Wird es eine Wendeschleife oder sogar eine Blockumfahrung des Bahnhofes in der Max-Dorn-Straße geben? Oder eine Stumpfendstelle, weil die M10 am anderen Ende die ja auch hat. Und wie wird es einmal in der Urban-Straße aussehen?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Verwechselt gern Wuppertaler Schwebebahn mit der Schwäb'schen Eisenbahn
Zitat
Heidekraut
Wird es eine Wendeschleife oder sogar eine Blockumfahrung des Bahnhofes in der Max-Dorn-Straße geben? Oder eine Stumpfendstelle, weil die M10 am anderen Ende die ja auch hat. Und wie wird es einmal in der Urban-Straße aussehen?

Laut den Folien der Veranstaltung wird es eine viergleisige Stumpfendstelle neben der heutigen Endhaltestelle vom M27 geben.
Zitat
krickstadt
Hallo,

die Berliner Zeitung berichtet heute online (und vermutlich morgen gedruckt) über die Verlängerung der Straßenbahntrasse zum Bahnhof Jungfernheide:

Zitat

15.4.2021, 8.54 Uhr

Weiter in den Westen Berlins: 2028 soll die Straßenbahn bis Jungfernheide fahren

Planer stellen die Streckenführung vor. Auch Radwege entstehen. Doch klar ist: Parkplätze werden verschwinden, und einige Bäume müssen gefällt werden.

[...] Peter Neumann

Gruß, Thomas

Eine Klage gegen den Wiederaufbau der Strecke bis zum U-Bhf. Turmstraße hat es demnach wohl nicht gegeben, also wäre ein Baubeginn noch in diesem Jahr wohl möglich?

Ansonsten freut mich die angestrebte Rückkehr der Straßenbahn auch in die Osnabrücker Straße.

Nachtrag: Diesmal plant man also gleich mit einem 5-Minutentakt, erweist sich also immerhin als lernfähig.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.04.2021 17:44 von Marienfelde.
Zitat
Leyla
Zitat
Heidekraut
Wird es eine Wendeschleife oder sogar eine Blockumfahrung des Bahnhofes in der Max-Dorn-Straße geben? Oder eine Stumpfendstelle, weil die M10 am anderen Ende die ja auch hat. Und wie wird es einmal in der Urban-Straße aussehen?

Laut den Folien der Veranstaltung wird es eine viergleisige Stumpfendstelle neben der heutigen Endhaltestelle vom M27 geben.

Gibt's diese Folien schon im Netz?

Ich bin froh, dass es mit der Tram nun weiter gen Westen geht, ärgere mich aber nach wie vor über die exorbitant langen Realisierungszeiträume. Ja, der Bau der Tram wird genutzt, um mit ihr gleich die Gegend aufzuwerten und auch Verkehrsflächen anderer Teile des Umweltverbundes zu stärken. Ja, die Endstelle Jungfernheide ist ein neuralgischer Punkt bzw. wird dies sein, da dort viele Planungen ihren Anfang haben (Siemensbahn, Hochhaus, Tram zur UTR/Kutschi) und entsprechend langwierige Abstimmungsrunden von Nöten sind. Aber 7 Jahre nach Variantenfestlegung ist immer noch happig und inakzeptabel.
Zitat
hansaplatz
Gibt's diese Folien schon im Netz?

Die Folien wurde heute veröffentlicht und das Beteiligungsverfahren gestartet:
[mein.berlin.de]

--
Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
Mich freut die Sache auch sehr. Es wird sich zeigen, dass zumindest sehr gute Voraussetzungen für eine Belebung der ganzen Gegend in Moabit erfolgen wird. Das wird einiges nach sich ziehen.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Verwechselt gern Wuppertaler Schwebebahn mit der Schwäb'schen Eisenbahn
Zitat
der weiße bim
Zitat
Nemo
Meiner Ansicht nach wäre die Falckensteinstr. auch etwas, um diese Gummieinlagen im Gleis praktisch einzusetzen, sofern sie bis zum Beginn der Planfeststellung auch wirklich funktionieren.

Edit: und die Sonntagstr. wäre ein guter Ort, um diese Dinge zu testen.

Zum Testen von Innovationen sind Neubaustrecken völlig ungeeignet, weil sie erst nach Jahren realisiert werden können, wenn überhaupt.
Es gibt genügend kritische Stellen im Straßenbahnnetz, wo man sofort mit solchen Tests beginnen könnte. Spontan fallen mir dazu die Kopernikus-, Wühlisch- und Weichselstraße in Friedrichshain ein, auch der Weinbergsweg in Mitte.

Warum sollten die Straßenbahnstrecken in diesen Straßen kritisch sein?
Zitat
Henning
Warum sollten die Straßenbahnstrecken in diesen Straßen kritisch sein?

Kritisch für Fahrradfahrer, da sie sich wegen der geringen Straßenbreite im Bereich der Rillenschienen bewegen. Mein Sohn ist dort auch schon mit dem Fahrrad gestürzt, zum Glück nur leicht verletzt.

so long

Mario
Ich lese bzgl. der Tramstrecke Pasedagplatz - Pankow immer von 3,8km Neubaustrecke, zum Beispiel auch im Artikel von Herrn Neumann in der Berliner Zeitung:
[www.berliner-zeitung.de]

Zitat
Peter Neumann in der Berliner Zeitung
Die 3,8 Kilometer lange Neubaustrecke im Nordosten Berlins würde am Pasedagplatz, wo heute die Linien 12 und 27 enden, ans bestehende Netz anschließen. Sie verläuft über die Rennbahn- und Romain-Rolland-Straße. An der Ecke Blankenburger Straße würde sie die ebenfalls vorgesehene Trasse zum S-Bahnhof Blankenburg queren. Jenseits der Sleipnerstraße, am Ende der Bebauung, biegt die Neubaustrecke zum S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf ab. Parallel zur Granitzstraße geht es weiter zum S- und U-Bahnhof Pankow. Dort würde die Neubaustrecke ebenfalls ans bestehende Straßenbahnnetz anschließen.

In google earth den mittlerweile feststehenden Verlauf nachgezeichnet komme ich auf runde 5,1km. Woher kommt die Differenz? Die NBS wird in Heinersdorf die letzten Meter der heutigen M2 benutzen, aber das sind etwa nur 700m. Bliebe immer noch eine Differenz von gut 600m.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.04.2021 12:40 von hansaplatz.
Zitat
hansaplatz
Die NBS wird in Heinersdorf die letzten Meter der heutigen M2 benutzen, aber das sind etwa nur 700m. Bliebe immer noch eine Differenz von gut 600m.

Selbst die bestehende Straßenbahnanlage in Heinersdorf muss zum Bau der NBS völlig neu errichtet werden, insofern kommt zur Errichtung der neuen Gleisanlagen noch der Rückbau der eingleisigen Bestandsstrecke in der R.-Rolland-Straße hinzu.
Das Gleichrichterwerk Heinersdorf in der Schwirzinastraße wurde zur Erneuerung der elektrotechnischen Ausrüstungen aus der BVB-Zeit außer Betrieb genommen. Das auf dem Gelände zwischengelagerte Containerwerk aus der Liebknechtstraße von der Alex-II-Strecke konnte dafür nicht mehr verwendet werden und wurde inzwischen durch einen Neubau-Container ersetzt.
So besteht zumindest für die Fahrstromversorgung der zu verlängernden M2 und der kreuzenden Trasse ab Pasedagplatz in Richtung S+U-Bhf Pankow schon mal Baufreiheit.

Zu den Längen: Für den heutigen X54 geben BVG-Pläne zwischen den Haltestellen Pasedagplatz und S+U Pankow, Granitzstraße fast genau 4000m an. Ich könnte mir vorstellen, dass der Neubauabschnitt durch das Krieger-Baugebiet "Pankower Tor" unter einer anderen Projektnummer geführt wird. Damit wären die 3,8 km nur die Strecke zwischen Pasedagplatz und der Unterführung an der Prenzlauer Promenade.

so long

Mario
Ich gehe sogar davon aus, dass kein Meter der derzeitigen Heinersdorfer Strecke genutzt wird, da ja alles umgebaut werden muss. Der Kreuzungsbereich sowieso und bei einem Gleis in der nördlichen Romain-Rolland-Straße wird es ja wohl kaum bleiben - ergo Neuverlegung. Ich bin da auch bei guten fünf Kilometern. Die 3,9 km kommen zustande, wenn man den direkten Weg nimmt, den heute der X54 abfährt. Damit ist auch klar, wie groß der Umweg hoch nach Heinersdorf ist.

Für eine Querverbindung finde ich das nicht so gut. Meiner Meinung nach muss, wenn die Strecke so gebaut wird, der X54 komplett und in heutigem Angebotsumfang erhalten bleiben. Er könnte dann wieder zum richtigen Expressbus werden, da die Straßenbahn ja wohl hoffentlich mehr Haltestellen bekommen wird als in der Grafik der Berliner Zeitung dargestellt. Zu den fünf gezeigten Haltestellen müssen noch mindestens zwei hinzu kommen: Am EKZ (heute Romain-Rolland-Straße/Straße 16), im nördlichen Heinersdorf (irgendwo nördlich der heutigen Gleisschleife) und eventuell eine weitere an der Granitzstraße (ob die Bedienung durch den 255er in der Kissingenstraße ausreichend ist, müssen andere entscheiden).

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Neues vom "Blankenburger Süden" inkl. möglichem Tramverlauf plus Straßenbahnbetriebshof: [mein.berlin.de]

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Zitat
Philipp Borchert
..., da die Straßenbahn ja wohl hoffentlich mehr Haltestellen bekommen wird als in der Grafik der Berliner Zeitung dargestellt. Zu den fünf gezeigten Haltestellen müssen noch mindestens zwei hinzu kommen: Am EKZ (heute Romain-Rolland-Straße/Straße 16), im nördlichen Heinersdorf (irgendwo nördlich der heutigen Gleisschleife) und eventuell eine weitere an der Granitzstraße (ob die Bedienung durch den 255er in der Kissingenstraße ausreichend ist, müssen andere entscheiden).

Die Straßenbahn im Wohngebiet Pankower Tor wird keinesfalls eine Schnellstrecke. Eher verkehrsberuhigt wie auf dem Alexanderplatz.
Nach dem gegenwärtigen Planungsstand gibts zwischen S+U Pankow und S Pankow-Heinersdorf zwei Haltestellen:


Um die Förderfähigkeit sicherzustellen, muss man wohl die Kosten für den Busverkehr reduzieren. Am besten kurz zuvor noch auf Elektro umstellen, dass sich das auch lohnt.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Um die Förderfähigkeit sicherzustellen, muss man wohl die Kosten für den Busverkehr reduzieren. Am besten kurz zuvor noch auf Elektro umstellen, dass sich das auch lohnt.

Für etwaige Elektrobusse würden sich sicher auch andere Einsatzorte finden.

Gibt es eigentlich ein Linienkonzept? Irgendwie fehlt mir ein wenig die Fantasie. Wirklich sinnvoll wäre es ja erst mit der Durchbindung Richtung Pankower Zentrum, zugleich sähe ich aber die beiden M1-Äste auf der Schönhauser Allee und (bei Verlängerung der U2 zur Kirche) die 50 auf der Wollankstraße besser aufgehoben. Eine Verlängerung der 50 Richtung Weißensee hätte wahrscheinlich als Ganzes nur einen überschaubaren Verkehrswert, zumal sie dann ja zweimal den S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf berührte.
Zitat
Mario
Um die Förderfähigkeit sicherzustellen, muss man wohl die Kosten für den Busverkehr reduzieren.

Da sehe ich in diesem Fall aber keine Möglichkeit, die nicht der Idee einer Verkehrswende entgegen stehen würde. Schon wenn die Straßenbahn direkt fahren würde, ergäbe sich auf der wichtigen und nachgefragten Verbindung ein Umsteigevorgang X54/Straßenbahn. Das reicht meines Erachtens als negative Folge für die Fahrgäste, dann muss nicht auch noch dieser Umweg in kauf genommen werden. Wenn es denn die Verkehrswende sein soll, gehört die Straßenbahn on top.

Am sinnvollsten sähe ich auf der Strecke eine verlängerte 27, auch wenn diese schon recht lang ist. Oder eine ganz neue Linie, die kommen müsste, wenn man den X54 tatsächlich opfern würde - Pankow - Neu-Hohenschönhausen.

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Hat hier nicht letztens jemand geschrieben, dass eine Tramlinie 54 Falkenberg - Prerower Platz - Sulzfelder Str. - Pasedagplatz - Pankow in Planung ist?
Zitat
der weiße bim
Die Straßenbahn im Wohngebiet Pankower Tor wird keinesfalls eine Schnellstrecke. Eher verkehrsberuhigt wie auf dem Alexanderplatz.
Nach dem gegenwärtigen Planungsstand gibts zwischen S+U Pankow und S Pankow-Heinersdorf zwei Haltestellen:
Der Abschnitt zwischen den Bahnhöfen Pankow und Pankow-Heinersdorf beträgt etwa 1800m. Das bedeutet einen Haltestellenabstand von etwa 600 Metern, dies liegt über dem Berliner Durschnitt von etwa 500m und ist für die hier angedachte Bebauungsdichte keineswegs besonders kurz.
Für diesen betreffenden Abschnitt ist durchgehend ein eigener Gleiskörper vorgesehen.
Also wirklich Bedingungen, wie "verkehrsberuhigt wie auf dem Alexanderplatz", fehlt wirklich nur noch, dass da in der Gegend ein Fernsehturm gebaut wird, dann ist wirklich alles identisch wie mitten auf dem Alex... ;-)

Übrigens handelt es sich im obigen Bild nur um einen von sechs zur Diskussion gestellten städtebaulichen Entwürfen für das Areal.
Mehr dazu hier:
[www.pankower-tor.de]

Zitat
der weiße bim
Um die Förderfähigkeit sicherzustellen, muss man wohl die Kosten für den Busverkehr reduzieren. Am besten kurz zuvor noch auf Elektro umstellen, dass sich das auch lohnt.
Selbstverständlich erfolgt bei jeder netzverändernden Maßnahme eine Anpassung des Busnetzes. Doch im Moment ist es ziemlich unseriös zu benennen, welche Linien und Strecken wie angepasst werden. Selbst, wenn man an der Nutzen-Koste-Untersuchung mitgearbeitet hat und ein Netz für dem Mitfall definiert hat, ist es noch keineswegs sicher, dass dies genau so kommen wird - das zeigt die einem die jahrelange planerische Erfahrung.

Ingolf
Zitat
Ingolf
Übrigens handelt es sich im obigen Bild nur um einen von sechs zur Diskussion gestellten städtebaulichen Entwürfen für das Areal.
Mehr dazu hier:
[www.pankower-tor.de]

Der Vergleich mit dem Alexanderplatz hinkt natürlich und war etwas überspitzt gemeint. Entlang der Granitzstraße herrscht jetzt schon Tempo 30 in den Nachtstunden, im nächsten Schritt wahrscheinlich ganztags. Für die Feinerschließung von Wohngebieten kommt es ohnehin weniger auf die Geschwindigkeit an.
An dem Wohnquatiersentwürfen haben sich - auch bedingt durch lange Planungszeiten - schon viele Architekten versucht. Hier mal ein Entwurf von 2017 eines Prof. Wolfgang Christ, das eine gründerzeitliche Blockstruktur vorsieht und auf Möbelhaus, Baumarkt nebst Parkplätzen völlig verzichtet und sogar drei Straßenbahnhaltestellen vorsieht:



Der Entwurf (siehe [www.florakiez.de] ) kommt so immerhin auf 4000 Wohnungen, doppelt so viele wie in den derzeit diskutierten Vorschlägen. Solange noch diskutiert wird und auf dem Areal die streng geschützten Kreuzkröten siedeln (laut BUND nicht umsiedelbar), wird sich in Sachen Baugenehmigung nichts tun.
Daher wird die Querverbindung vom Pasedagplatz zunächst am S-Bf Pankow-Heinersdorf enden - oder noch einfacher, billiger und ohne Ärger mit renitenten Kleingärtnern - in der bestehenden M2-Gleisschleife im Dorf.

so long

Mario
Aber dann kann man sich das Ganze auch gleich sparen...

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