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Fragen (I/2020)
geschrieben von Ruhlebener 
Re: Fragen (I/2020)
19.03.2020 02:49
Natülich ist der Unfall gutachterlich untersucht worden. Der Gutachterbericht wird bei der Gerichtsverhandlung auch verlesen werden.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Re: Fragen (I/2020)
19.03.2020 08:10
Zitat
Zektor
Mal eine Frage*:

Soll eigentlich der 5-Minutentakt beim M44 zum Stuthirtenweg jetzt tagsüber Mo. - Sa. so beibehalten bleiben?
Denn der neue Fahrplan ab Mo. 23.03.2020 weist Mo. - Sa. tagsüber immer noch den 5-Minutentakt bis Stuthirtenweg aus,
obwohl ja die Bauarbeiten an der Haltestelle "Alt-Buckow (Dorfteich)" schon beendet sind.
Nur abends in der 21- und 22-Uhr Stunde gibt es 6 Aussetzfahrten mit Ziel "Alt-Buckow".

Schon mal Danke im voraus für die Antworten.


* eigentlich nicht verwunderlich in einem Fragen-Thread ;-D

Es hat weniger mit der Endhaltestelle zu tun, sondern mit der Linksabbiegerampel von Alt-Buckow in den Buckower Damm. Soweit ich weiß fehlt da ein Ersatzteil damit die Busse Vorrang haben.
Die Aussetzfahrten dürften dann vom Buckower Damm links in die Johannisthaler Ch.abbiegen würde ich vermuten.
Re: Fragen (I/2020)
19.03.2020 17:35
Zitat
B-V 3313
Natürlich ist der Unfall gutachterlich untersucht worden. Der Gutachterbericht wird bei der Gerichtsverhandlung auch verlesen werden.

Deine Antwort spricht dafür, dass Anlass besteht, Anklage zu erheben. Genau so wichtig: Gibt es Informationen zur Funktionsfähigkeit und Sinnhaftigkeit der eingesetzten technischen Mittel im Bus?

Mit besten Grüßen

phönix
Re: Fragen (I/2020)
19.03.2020 22:53
Zitat
phönix
Zitat
B-V 3313
Natürlich ist der Unfall gutachterlich untersucht worden. Der Gutachterbericht wird bei der Gerichtsverhandlung auch verlesen werden.

Deine Antwort spricht dafür, dass Anlass besteht, Anklage zu erheben.

Das entscheidet der Staatsanwalt.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Joe
Re: Fragen (I/2020)
21.03.2020 14:13
Zitat
micha774
Zitat
Zektor
Mal eine Frage*:

Nur abends in der 21- und 22-Uhr Stunde gibt es 6 Aussetzfahrten mit Ziel "Alt-Buckow".


Es hat weniger mit der Endhaltestelle zu tun, sondern mit der Linksabbiegerampel von Alt-Buckow in den Buckower Damm. Soweit ich weiß fehlt da ein Ersatzteil damit die Busse Vorrang haben.
Die Aussetzfahrten dürften dann vom Buckower Damm links in die Johannisthaler Ch.abbiegen würde ich vermuten.

Wie Micha schon schrieb, hat die Änderung der Fahrten zum Dorfteich zum Schluß nichts mehr mit den Bauarbeiten zu tun gehabt, sondern mit den Abbiegevorgängen in Alt Buckow.
Die abendlichen 4 Wagen (+2 Aussetzer) werden jetzt wohl wieder zum Dorfteich geführt, die fahren ja auch wieder zurück zur Hermannstraße. Um die Zeit ist der Rückstau dann ja doch nicht mehr relevant.
Zunächst einmal zwei, nicht unbedingt Berlin-spezifische Fragen, die ich hier stelle, weil diese in den anderen Unterforen mangels aktiver Leser wohl unbeantwortet bleiben würden:

(1) Wie lauten die Mindestabmessungen für Mehrzweckbereiche in (niederflurigen) Straßenbahnfahrzeugen, sodass ein Rollstuhl dort problemlos hineinpassen würde?

(2) Das Unternehmen Stemmann dürfte einigen möglicherweise bekannt sein, von diesem kommen nämlich die unter anderem auch auf Berliner Bahnen montierten Stromabnehmer. Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, technische Details und insbesondere Konstruktionszeichnungen (mit Abmessungen) zu vergangenen, längst nicht mehr hergestellten Produkten zu erhalten? Mir geht es hierbei insbesondere bzw. ausschließlich um ein spezifisches Modell, nämlich den BS 71, ungefährer Zeitraum 1950er bis 70er Jahre (genaue Daten unbekannt). Eine ausgiebige Internetrecherche hat, bis auf einen einzigen Anhaltspunkt, zu keinen hilfreichen Ergebnissen geführt.

Ich bräuchte diese Informationen für ein privates Hobbyprojekt.
Re: Fragen (I/2020)
23.03.2020 09:43
Zitat
Joe
Zitat
micha774
Zitat
Zektor
Mal eine Frage*:

Nur abends in der 21- und 22-Uhr Stunde gibt es 6 Aussetzfahrten mit Ziel "Alt-Buckow".


Es hat weniger mit der Endhaltestelle zu tun, sondern mit der Linksabbiegerampel von Alt-Buckow in den Buckower Damm. Soweit ich weiß fehlt da ein Ersatzteil damit die Busse Vorrang haben.
Die Aussetzfahrten dürften dann vom Buckower Damm links in die Johannisthaler Ch.abbiegen würde ich vermuten.

Wie Micha schon schrieb, hat die Änderung der Fahrten zum Dorfteich zum Schluß nichts mehr mit den Bauarbeiten zu tun gehabt, sondern mit den Abbiegevorgängen in Alt Buckow.
Die abendlichen 4 Wagen (+2 Aussetzer) werden jetzt wohl wieder zum Dorfteich geführt, die fahren ja auch wieder zurück zur Hermannstraße. Um die Zeit ist der Rückstau dann ja doch nicht mehr relevant.

Ja, Danke!
Es gibt 6 Aussetzfahrten nach Alt-Buckow [Dorfteich] von denen laut der Öffi-App wohl 3 nochmal zurück nach S+U-Bhf. Hermannstr. fahren dürfen,
die anderen 3 fahren wohl als Betriebsfahrt auf den Hof Britz.
Re: Fragen (I/2020)
23.03.2020 14:01
Zitat
B-V 3313
Das entscheidet der Staatsanwalt.

Nö, der Richter. Der Staatsanwalt kann nur die Anklageerhebung beantragen.
T6
Re: Fragen (I/2020)
23.03.2020 14:09
Zitat
fatabbot
Zitat
B-V 3313
Das entscheidet der Staatsanwalt.

Nö, der Richter. Der Staatsanwalt kann nur die Anklageerhebung beantragen.

Nein, das Gericht (§ 199 StPO).
Das kann, je nach Verfahrensgericht, ein Einzelrichter, eine Kammer oder ein Senat sein.
Näheres regelt der Geschäftsverteilungsplan des zuständigen Gerichtes.
Zitat
phönix
Zitat
B-V 3313
Natürlich ist der Unfall gutachterlich untersucht worden. Der Gutachterbericht wird bei der Gerichtsverhandlung auch verlesen werden.

Deine Antwort spricht dafür, dass Anlass besteht, Anklage zu erheben. Genau so wichtig: Gibt es Informationen zur Funktionsfähigkeit und Sinnhaftigkeit der eingesetzten technischen Mittel im Bus?

Red doch mal Klartext - dann kannst Du Dir auch mit den vorliegenden Informationen selber eine Meinung bilden ;)

Dir geht's um den Abbiegeassistenten, richtig? Zu diesem ist zu sagen, dass es sich hier um eine Verkürzung seitens der Berichterstattung handelt.
Es gibt zwei Sorten von Abbiegeassistenten, solche mit Warnung, und solche mit Notbremsfunktion. Die Warnung erfolgt optisch durch eine Lampe (zum Beispiel im entsprechenden Außenspiegel) und/oder durch einen Warnton oder einen Vibration im Sitz.
Hier ist ein (sehr sehr langes!) Video über den eCitaro. Darin geht es auch über den sog. side cut assist, ich habe mal die entsprechende Stelle rausgesucht.
https://youtu.be/BzfI0L864wk?t=1870
Die BVG-Busse - aktuelle wie zukünftige - haben nichts davon. Das wird auch in dem Video kritisiert, in dem es auch um die neuen Busbeschaffungen der BVG geht.

Was die BVG-Citaros haben ist ein Monitor, auf dem bei Fahrt ein Kamerabild von dem Bereich außen neben der vorderen Tür aufgeschaltet wird.

Jetzt musst Du Deine eignen Schlüsse ziehen, meine sehen wie folgt aus: Das Kamerabild ist ganz nett, aber eigentlich witzlos. Der abgebildete Bereich muss bei korrekter Einstellung der Spiegel eh sichtbar sein, mindestens im Weitwinkelspiegel. Es ist eine zusätzliche Hilfe, mehr nicht. Der Monitor hat wie alle Spiegel das Problem: sehen =/= hinschauen. Wer nicht hinschaut, sieht auch nix. Der Monitor erfüllt damit nicht die Anforderungen eines Assistenten.
Der Assistent gibt nämlich aktiv eine Warnung (Licht/Ton/Vibration) aus oder führt sogar eine Bremsung aus. Hier scheiden sich allerdings die Geister. Ich behaupte, ein Assistent ohne Notbremsfunktion ist vollkommen wertlos, denn im Zweifelsfall hat der Assistent noch brav vor der Kollision gewarnt, die Person ist aber trotzdem tot. Es gibt aber auch die andere Meinung, die auch der Busfahrer im Video äußert: dass selbst die aktive Warnung schon blöd ist, weil sie so oft warnt, dass der Sitz im Stadtverkehr eigentlich die ganze Zeit vibriert, und man als Fahrer dagegen abstumpft.

Ich weiß nicht, wie man den Konflikt lösen kann.

Fazit: Der betreffende Bus hatte keinen Abbiegeassistent an Bord. Damit ist auch unerheblich, ob der (Kamera und Monitor) funktionierte oder nicht. Die getötete Radfahrerin hätte auf jeden Fall in den Spiegeln sichtbar sein müssen. Wenn sie es nicht war, waren die Spiegel fehlerhaft (eingestellt). Wenn sie sichtbar war, dann liegt das Versäumnis beim fahrlässigen Abbiegen und dem nicht-Prüfen auf Freisein des Weges.

In beiden Fällen liegt die die Verantwortung beim Fahrpersonal. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Gericht hier schuldhaftes Verhalten erkennt, halte ich unabhängig von allen anderen Unfallumständen für sehr hoch.
Zitat
J. aus Hakenfelde
Zunächst einmal zwei, nicht unbedingt Berlin-spezifische Fragen, die ich hier stelle, weil diese in den anderen Unterforen mangels aktiver Leser wohl unbeantwortet bleiben würden:

(1) Wie lauten die Mindestabmessungen für Mehrzweckbereiche in (niederflurigen) Straßenbahnfahrzeugen, sodass ein Rollstuhl dort problemlos hineinpassen würde?

(2) Das Unternehmen Stemmann dürfte einigen möglicherweise bekannt sein, von diesem kommen nämlich die unter anderem auch auf Berliner Bahnen montierten Stromabnehmer. Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, technische Details und insbesondere Konstruktionszeichnungen (mit Abmessungen) zu vergangenen, längst nicht mehr hergestellten Produkten zu erhalten? Mir geht es hierbei insbesondere bzw. ausschließlich um ein spezifisches Modell, nämlich den BS 71, ungefährer Zeitraum 1950er bis 70er Jahre (genaue Daten unbekannt). Eine ausgiebige Internetrecherche hat, bis auf einen einzigen Anhaltspunkt, zu keinen hilfreichen Ergebnissen geführt.

Ich bräuchte diese Informationen für ein privates Hobbyprojekt.

(1) hat nix mit Straßenbahn zu tun, aber allgemein: 1,50 Wendekreis bei jeder Richtungsänderung, ansonsten reichen 90 cm Gangbreite.
(2) ...frag doch mal bei Stemman direkt an. Vielleicht haben die ein eignes Archiv und freuen sich über Interesse?
Zitat
schallundrausch
(2) ...frag doch mal bei Stemman direkt an. Vielleicht haben die ein eignes Archiv und freuen sich über Interesse?

Daran habe ich zunächst auch gedacht, allerdings zeitgleich befürchtet, dass eine solche Anfrage, die nicht von einem (gewerblichen) Kunden kommt, sondern rein privaten Hobbyzwecken dient, möglicherweise nicht ernst genommen und daher ignoriert bzw. abgelehnt werden könnte.
Was schlimmeres als das wird aber auch nicht passieren. :-) ;-) Nur Mut.
Re: Fragen (I/2020)
25.03.2020 17:35
Zitat
fatabbot
Zitat
B-V 3313
Das entscheidet der Staatsanwalt.

Nö, der Richter. Der Staatsanwalt kann nur die Anklageerhebung beantragen.

Du liegst falsch. Schau dir an auf was ich wie geantwortet habe und du siehst deinen Fehler hoffentlich ein.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Re: Fragen (I/2020)
25.03.2020 17:52
Zitat
schallundrausch
Was die BVG-Citaros haben ist ein Monitor, auf dem bei Fahrt ein Kamerabild von dem Bereich außen neben der vorderen Tür aufgeschaltet wird.

Wenn der rechte Blinker betätigt wird, sonst nicht.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Re: Fragen (I/2020)
25.03.2020 19:49
Ich habe gesehen, dass auf bei 485er Zügen auf den Türen so ein Aufkleber drauf ist. Weiß jemand was da drauf steht?

*******
Die Signatur ist zu kurz um sie mit Inhalten zu verstopfen.
Re: Fragen (I/2020)
25.03.2020 21:20
Gestern war er auch auf der S-Bahnseite zu finden.

Es geht um Verhaltensregeln in der Bahn wg. Corona.

Edit: auf der DB-Seite dann doch gefunden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.03.2020 21:44 von micha774.


Wie soll man das denn lesen?

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Nicht-dynamische Signatur
Das klebt ja wohl hoffentlich so, dass der Text IM Zug zu lesen ist...

****
Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
Re: Fragen (I/2020)
25.03.2020 22:24
Zitat
Philipp Borchert
Das klebt ja wohl hoffentlich so, dass der Text IM Zug zu lesen ist...

Ja
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