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Neuauslage der Pläne für die Straßenbahn über Ostkreuz (Tram21)
geschrieben von Nemo 
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ECG7C
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Arnd Hellinger
Die grundsätzlichere Frage wäre aber immer noch, warum Vorhabenträger (BVG, DB Netz...) bei solchen Projekten die Feuerwehr und andere - dort ja hinreichend bekannte - TÖBs nicht schon in der Phase der Entwurfs- und Genehmigungsplanung intensiv einbinden (dafür dann im PFV nur noch pro forma) und wie es denn sein kann, dass der Feuerwehr solch ein Problem erst zu einem Zeitpunkt auffällt, zu dem das Verfahren eigentlich abgeschlossen werden sollte. Da sollte m. E. wohl auch strukturell nochmal nachgearbeitet werden...

Stichwort Blockdammweg. Ab diesem Zeitpunkt ging das Problem los. Davor gab es keine Probleme.

[twitter.com]

Nein, da ging es nicht los-da ist das Kind in den Brunnen gefallen..
die Probleme gab es schon vorher, nur an diesem Ereignis ist es eskaliert.
Und jede Menge Schlipsträger mussten Farbe bekennen, was schiefgelaufen ist.
Den kleinen Leuten vor Ort konnte man keinen Vorwurf machen, die haben im Rahmen der ihnen gegebenen Möglichkeiten getan was sie konnten.

T6JP
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Nemo
Notstand hat die Feuerwehr vor allem bei den Krankenwagen.
Beim Rest ist es sicherlich nicht so dass die Leute bei einem Dienst immer nur einen Einsatz nach dem anderen fahren und dazwischen nie zurück auf die Wache kommen.

Die Ausstattung mit Personal und auch Technik mag sicherlich verbesserungswürdig sein.

Ich zitier mal den Kurier: [www.berliner-kurier.de]

Zu den RTW- die werden auch mit Personal der anderen Fahrzeuge besetzt, ein(e) Feuerwehrmann/Frau schiebt nicht nur Dienst auf dem RTW.

T6JP
vielleicht stehe ich gerade auf dem Schlauch, aber wie hängt der Unfall auf dem Blockdammweg jetzt mit Oberleitungen zusammen?
Zitat
Krumme Lanke
vielleicht stehe ich gerade auf dem Schlauch, aber wie hängt der Unfall auf dem Blockdammweg jetzt mit Oberleitungen zusammen?

Ich zitire mich selber:

Eine ganze Menge-angefangen bei der chronisch unterbesetzten Fw ( die sich jetzt schon an normalen Tagen permanent im Bereich des Ausnahmezustands bewegt),
dazu also kaum noch Personal für Unterweisungen freistellen kann, bis hin zur Ortskenntnis usw.


Ergo-keine Leute> keine Unterweisung> kein Abschalten oder gar kappen der OL durch die FW.

T6JP
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Krumme Lanke
vielleicht stehe ich gerade auf dem Schlauch, aber wie hängt der Unfall auf dem Blockdammweg jetzt mit Oberleitungen zusammen?

Es geht um fehlende oder wenigstens unzureichende "proaktive" Kooperation zwischen den beiden Landesbetrieben BVG und Feuerwehr bei der Straßenbahn.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Krumme Lanke
vielleicht stehe ich gerade auf dem Schlauch, aber wie hängt der Unfall auf dem Blockdammweg jetzt mit Oberleitungen zusammen?

Ich zitiere mich selber:

Eine ganze Menge-angefangen bei der chronisch unterbesetzten Fw ( die sich jetzt schon an normalen Tagen permanent im Bereich des Ausnahmezustands bewegt),
dazu also kaum noch Personal für Unterweisungen freistellen kann, bis hin zur Ortskenntnis usw.


Ergo-keine Leute> keine Unterweisung> kein Abschalten oder gar kappen der OL durch die FW.

Und ich bleibe dabei: Das sind alles Dinge, die sich unter erwachsenen Führungskräften von BVG und Fw eigentlich zielführend regeln ließen, so beide Seiten dies denn ernsthaft wollten. Ich kann mich etwa aus Bochum und Würzburg an regelmäßig angesetzte gemeinsame Übungen von städtischem Verkehrsunternehmen und ebensolchem Brandbekämpfungsbetrieb erinnern, bei denen Eingleisen, Abschalten, Erden, Bergen von Fahrgästen etc. gelehrt und geprobt wurde.

Es sollte mich schon sehr wundern, stellten solcherlei gemeinsame Fortbildungstermine in Berlin ein Ding absoluter Unmöglichkeit dar...

Viele Grüße
Arnd
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Arnd Hellinger
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Krumme Lanke
vielleicht stehe ich gerade auf dem Schlauch, aber wie hängt der Unfall auf dem Blockdammweg jetzt mit Oberleitungen zusammen?

Es geht um fehlende oder wenigstens unzureichende "proaktive" Kooperation zwischen den beiden Landesbetrieben BVG und Feuerwehr bei der Straßenbahn.

Ich hatte das etwas anders gemeint. Mit anderen Worten: Seit dem Blockdammweg-Unfall bzw. dem Nachspiel blockiert die Feuerwehr die Straßenbahnstrecke am Ostkreuz. Mit der Ausrede 2. Rettungsweg. Dieses Thema war vorher keines bzw. stellt zuvor nie ein Problem dar.

Ansonsten einfach mal gucken wer in der Sonntagstraße genau wohnt. Und wer der Arbeitgeber dieser Person ist. Da schließt sich dann der Kreis.
Zitat
Arnd Hellinger
Es geht um fehlende oder wenigstens unzureichende "proaktive" Kooperation zwischen den beiden Landesbetrieben BVG und Feuerwehr bei der Straßenbahn.

Seit wann ist die Berliner Feuerwehr ein Landesbetrieb?

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
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Arnd Hellinger
Es geht um fehlende oder wenigstens unzureichende "proaktive" Kooperation zwischen den beiden Landesbetrieben BVG und Feuerwehr bei der Straßenbahn.

Seit wann ist die Berliner Feuerwehr ein Landesbetrieb?

Ob Du's glaubst oder nicht, aber die unterschiedlichen juristischen Verfasstheiten beider "Dienstleistungseinheiten des Landes Berlin" sind mir sehr wohl bekannt. Da benötige ich nicht wirklich Belehrungen Deinerseits...

Und mit etwas Nachdenken sollte sich selbst Dir erschließen, auf welche Umstände bzw. diesbezügliche Steuerungsmöglichkeiten meine Formulierung anspielt.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Ob Du's glaubst oder nicht, aber die unterschiedlichen juristischen Verfasstheiten beider "Dienstleistungseinheiten des Landes Berlin" sind mir sehr wohl bekannt.

Ich glaube es nicht.

Zitat
Arnd Hellinger
Da benötige ich nicht wirklich Belehrungen Deinerseits...

Anscheinend schon.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
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Arnd
Und ich bleibe dabei: Das sind alles Dinge, die sich unter erwachsenen Führungskräften von BVG und Fw eigentlich zielführend regeln ließen, so beide Seiten dies denn ernsthaft wollten. Ich kann mich etwa aus Bochum und Würzburg an regelmäßig angesetzte gemeinsame Übungen von städtischem Verkehrsunternehmen und ebensolchem Brandbekämpfungsbetrieb erinnern, bei denen Eingleisen, Abschalten, Erden, Bergen von Fahrgästen etc. gelehrt und geprobt wurde.

Genau diese Abstimmungen, Unterweisungen, Beschaffung und Übergabe von Entstörmaterial, gemeinsame Übungen haben längst stattgefunden und werden regelmäßig wiederholt.

Man muss nur endlich zur Kenntnis nehmen, dass der Neubau oberirdischer Bahninfrastruktur zunehmend schwieriger und teurer wird. Das geschieht nicht zur Verhinderung des ÖPNV-Ausbaues, sondern im Zuge der Verbesserung des Sicherheits- und Komfortniveaus. Die Vorgaben kommen nicht von der BVG und nicht von der Berliner Feuerwehr, sondern aus Landesverordnungen, Bundesgesetzen und anerkannten Regeln der Technik. Wenn aufgrund von Oberleitungsanlagen planfestgestellter Schienenbahnen zweite Rettungswege nicht über Drehleitern funktionieren, müssen Hausbesitzer solche Wege auf andere Weise baulich herstellen lassen und dazu im Zuge der Planfeststellung verpflichtet werden.

so long

Mario
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B-V 3313
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Arnd Hellinger
Ob Du's glaubst oder nicht, aber die unterschiedlichen juristischen Verfasstheiten beider "Dienstleistungseinheiten des Landes Berlin" sind mir sehr wohl bekannt.

Ich glaube es nicht.

OK, Dein Bier...

Schade nur, dass Du außer besserwisserischen Sprüchen wenig Content zur Sache lieferst. Da sind sogar die Beiträge von T6JP in diesem Thread zigfach lesenswerter.

Viele Grüße
Arnd
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Arnd Hellinger
Schade nur, dass Du außer besserwisserischen Sprüchen wenig Content zur Sache lieferst. Da sind sogar die Beiträge von T6JP in diesem Thread zigfach lesenswerter.

Bringen uns deine halbgaren Fragen, Unterstellungen und Behauptungen weiter? Der Neubau muss sich an Gesetze halten, wo ist das Problem? Diese Regeln gelten auch für die Feuerwehr und die BVG. Man schafft es ja auch in anderen Städten, Neubaustrecken auf die Beine zu stellen. Also muss das Problem in der Verwaltung sitzen, in Berlin dauert es halt länger.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
Der Neubau muss sich an Gesetze halten, wo ist das Problem? Diese Regeln gelten auch für die Feuerwehr und die BVG. Man schafft es ja auch in anderen Städten, Neubaustrecken auf die Beine zu stellen. Also muss das Problem in der Verwaltung sitzen, in Berlin dauert es halt länger.

In anderen Städten kommt die Feuerwehr nicht kurz vor Feierabend um die Ecke und verlangt einen 2. Rettungsweg. Der vorher nie Thema war. Ganz so einfach ist dieser Vergleich also nicht.
Zitat
ECG7C
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B-V 3313
Der Neubau muss sich an Gesetze halten, wo ist das Problem? Diese Regeln gelten auch für die Feuerwehr und die BVG. Man schafft es ja auch in anderen Städten, Neubaustrecken auf die Beine zu stellen. Also muss das Problem in der Verwaltung sitzen, in Berlin dauert es halt länger.

In anderen Städten kommt die Feuerwehr nicht kurz vor Feierabend um die Ecke und verlangt einen 2. Rettungsweg. Der vorher nie Thema war. Ganz so einfach ist dieser Vergleich also nicht.

Genau. Die Frage ist, warum es in Berlin länger dauert als in Frankfurt/Main, Mannheim oder Bremen, wo bekanntlich dieselben bundesrechtlichen Vorgaben für Planungen sowie Planfeststellungen von Straßenbahnen gelten und warum die Feuerwehr in Berlin nach Ende sämtlicher Anhörungs- bzw. Erörterungsverfahren noch derart massiv intervenieren und das Projekt verzögern kann. Dass in der Gegend bewohnte Häuser dicht an Straßen stehen, dürfte allen Beteiligten nämlich schon lange vor Beginn des eigentlichen PFV in 2017 bekannt gewesen sein - da hätte man also durchaus vorher schon einmal...

Viele Grüße
Arnd
In den genannten Städten wurden in jüngerer Zeit aber auch keine Strecken mit solchen Querschnitten gebaut.

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"Hmmm...durchsichtige Cola!"
Zitat
Philipp Borchert
In den genannten Städten wurden in jüngerer Zeit aber auch keine Strecken mit solchen Querschnitten gebaut.

Dann nimm von mir aus gerne die vor zwei Jahren planfestgestellte Neubaustrecke durch die Theaterstraße in Würzburg im Zuge der Hublandlinie. Dort dürfte es sogar noch enger zugehen als in der Sonntagstraße.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Philipp Borchert
In den genannten Städten wurden in jüngerer Zeit aber auch keine Strecken mit solchen Querschnitten gebaut.

Dann nimm von mir aus gerne die vor zwei Jahren planfestgestellte Neubaustrecke durch die Theaterstraße in Würzburg im Zuge der Hublandlinie. Dort dürfte es sogar noch enger zugehen als in der Sonntagstraße.

Die Gebäude sind aber auch niedriger.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
In der Sonntagstraße geht es nicht mit rechten Dingen vor sich. Der 2. Rettungsweg dort tauchte erst nach dem Unfall am Blockdammweg auf. Mit anderen Worten: Irgendjemand bei der Berliner Feuerwehr möchte die Straßenbahn durch die Sonntagstraße verhindern. Und das auf Teufel komm raus. Über die Folgen scheint man sich bei der Feuerwehr nicht im klaren zu sein. Oder aber die Feuerwehr sabotiert absichtlich die Verkehrswende.

Ich zitiere hierzu mal eine Aussage aus dem Artikel vom Neuen Deutschland:

Der Einwand der Feuerwehr hat das Potenzial, den Ausbau der Straßenbahn in Berlin auszubremsen, wenn sich keine technische Lösung findet. Das betrifft dann zum Beispiel die geplante Verlängerung der M10 von der Warschauer Straße zum Hermannplatz, die ebenfalls durch vergleichsweise enge Straßen in Altbauquartieren führen soll. Insgesamt zehn Strecken mit 47 Kilometern Länge sind derzeit in Planung.
Zitat
Nemo
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Philipp Borchert
In den genannten Städten wurden in jüngerer Zeit aber auch keine Strecken mit solchen Querschnitten gebaut.

Dann nimm von mir aus gerne die vor zwei Jahren planfestgestellte Neubaustrecke durch die Theaterstraße in Würzburg im Zuge der Hublandlinie. Dort dürfte es sogar noch enger zugehen als in der Sonntagstraße.

Die Gebäude sind aber auch niedriger.

Nein, jedenfalls nicht in der Theaterstraße.

Viele Grüße
Arnd
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