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Umbau SRS-Haltestelle Friedrichshagen
geschrieben von Harald Tschirner 
Hier gibt es Näheres zum "Straßenbahnvorhaben Haltestelle S-Bahnhof Friedrichshagen":

[www.uvp-verbund.de]

Auszug aus "Auslegung von Planunterlagen zum Zwecke der Planfeststellung für das „Straßenbahnvor-
haben Haltestelle S-Bahnhof Friedrichshagen“
in dem Bezirk Treptow-Köpenick von Berlin"

"Das Vorhaben umfasst die Erweiterung der bestehenden Straßenbahnanlage um ein Gleis
am westlichen Straßenrand der Dahlwitzer Landstraße. Hier sieht das Vorhaben eine etwa
30 m lange barrierefreie Haltestelle vor, wodurch in unmittelbarer Nähe zum S-Bahnhof
Friedrichshagen ein Fahrgastwechsel ermöglicht wird. An beiden Enden der Haltestelle quert
das als Schleife angeordnete zusätzlich Gleis die Fahrbahn der Dahlwitzer Landstraße in
Form von Gleisbögen. Mit dem Vorhaben geht eine Neuaufteilung des Straßenraumes ein-
her."

Beste Grüße
Harald Tschirner



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.03.2022 23:18 von Harald Tschirner.
Zitat
Harald Tschirner
Hier gibt es Näheres zum "Straßenbahnvorhaben Haltestelle S-Bahnhof Friedrichshagen":

[www.uvp-verbund.de]

"Auslegung von Planunterlagen zum Zwecke der Planfeststellung für das „Straßenbahnvor-
haben Haltestelle S-Bahnhof Friedrichshagen“
in dem Bezirk Treptow-Köpenick von Berlin"

(...)

Hmm, hätte es eine Fußgänger-LSA über die Dahlwitzer Landstraße nicht auch getan? Wie kommt es, dass jetzt plötzlich gehen soll, was vorher 30 Jahre lang von Senatsverwaltung, Bezirksamt etc. für absolut unmöglich erklärt wurde? Wie sieht es mit dem barrierefreien Ausbau der gleichnamigen BVG-Haltestellen auf der Südseite des Bahnhofs aus?

Fragen über Fragen...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Harald Tschirner
Hier gibt es Näheres zum "Straßenbahnvorhaben Haltestelle S-Bahnhof Friedrichshagen":

[www.uvp-verbund.de]

"Auslegung von Planunterlagen zum Zwecke der Planfeststellung für das „Straßenbahnvor-
haben Haltestelle S-Bahnhof Friedrichshagen“
in dem Bezirk Treptow-Köpenick von Berlin"

(...)

Hmm, hätte es eine Fußgänger-LSA über die Dahlwitzer Landstraße nicht auch getan? Wie kommt es, dass jetzt plötzlich gehen soll, was vorher 30 Jahre lang von Senatsverwaltung, Bezirksamt etc. für absolut unmöglich erklärt wurde? Wie sieht es mit dem barrierefreien Ausbau der gleichnamigen BVG-Haltestellen auf der Südseite des Bahnhofs aus?

Fragen über Fragen...

Aha, jetzt wird mal ene positive Maßnahme angekündigt (noch wird nicht gebaut!) und nun ist es auch wieder nicht recht und eine einfache Ampel hätte auch gereicht? Was soll man zu so einer Nörgelei noch sagen? Und das Problem der BVG-Haltestellen dürfte mit dem Umbau bei der SRS nichts zu tun haben.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Harald Tschirner
Hier gibt es Näheres zum "Straßenbahnvorhaben Haltestelle S-Bahnhof Friedrichshagen":

[www.uvp-verbund.de]

"Auslegung von Planunterlagen zum Zwecke der Planfeststellung für das „Straßenbahnvor-
haben Haltestelle S-Bahnhof Friedrichshagen“
in dem Bezirk Treptow-Köpenick von Berlin"

(...)

Hmm, hätte es eine Fußgänger-LSA über die Dahlwitzer Landstraße nicht auch getan? Wie kommt es, dass jetzt plötzlich gehen soll, was vorher 30 Jahre lang von Senatsverwaltung, Bezirksamt etc. für absolut unmöglich erklärt wurde? Wie sieht es mit dem barrierefreien Ausbau der gleichnamigen BVG-Haltestellen auf der Südseite des Bahnhofs aus?

Fragen über Fragen...

Aha, jetzt wird mal ene positive Maßnahme angekündigt (noch wird nicht gebaut!) und nun ist es auch wieder nicht recht und eine einfache Ampel hätte auch gereicht? Was soll man zu so einer Nörgelei noch sagen? Und das Problem der BVG-Haltestellen dürfte mit dem Umbau bei der SRS nichts zu tun haben.

Ich habe grundsätzlich nichts gegen das Vorhaben, Harald. Ich finde es nur irgendwo problematisch, für die Dorfbahn jetzt die absolute Luxus-Lösung - die jetzige Haltestelle der 88 ist schon barrierefrei - ins PFV zu geben, während für die verkehrlich mindestens ebenso wichtigen BVG-Haltestellen bisher noch nicht einmal Grobplanungen vorgelegt werden können, wo die genau angelegt und wie gestaltet werden sollen.

Dieses ewige "Jeder plant und baut für sich" bei Umsteigeknoten nervt einfach. :-(

Die Sache ist halt leider auch, dass jeder Euro im Topf nur einmal ausgegeben kann, und da macht die Frage nach der LSA als günstigerer Variante leider schon Sinn, wenn dadurch die zügige Realisierung der BVG-Haltestellen erleichtert werden könnte. Oder bezahlt die NEB/SRS den Umbau komplett aus Eigenmitteln...?

Viele Grüße
Arnd
Arnd, dir ist echt nicht mehr zu helfen.

Ich bin seit 2007 bei der SRS und schon damals war die Verbesserung der Umsteigesituation ein Thema. Nach all den Jahren kommt bei diesem Marathon nun endlich mal so langsam die Zielgerade in Sicht und dann kommst du mit der anderen Brückenseite um die Ecke, die nur deswegen bisher nicht gelöst ist, weil sich Senat, Bezirk und BVG nicht auf eine Lösung einigen können/wollen!

Erinnert sei hier nur an die Posse mit der schriftlichen Anfrage im Abgeordnetenhaus. Die Ampel kommt, aber erst, wenn die Schleife umgebaut wird. Ein Zebrastreifen ist unzulässig und eine Ampel eigentlich auch, weil die benachbarte Ampel mit der komplizierten Kreuzung zu dicht dran ist. Der Trick ist nun eine Anforderungsampel, die aber nur bei geringem Fußgängeraufkommen funktioniert. Das Fußgängeraufkommen lässt sich aber nur als gering einstufen, wenn die Umsteiger von der SRS diese Ampel nicht nutzen müssen.

Positiver Nebeneffekt ist der Umbau der Dahlwitzer Landstraße von Kopfsteinpflaster auf Asphalt und aus Sicht der SRS die andere Haltestellenlage, durch die die Türseite nur noch nachmittags/abends in der Sonne liegt. Eine bessere Sicht auf den S-Bahnhof und damit auf die ankommenden Umsteiger, die sich nun nicht mehr über die Fahrbahn quälen müssen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Harald Tschirner
Aha, jetzt wird mal ene positive Maßnahme angekündigt (noch wird nicht gebaut!) und nun ist es auch wieder nicht recht und eine einfache Ampel hätte auch gereicht? Was soll man zu so einer Nörgelei noch sagen? Und das Problem der BVG-Haltestellen dürfte mit dem Umbau bei der SRS nichts zu tun haben.

Ich habe grundsätzlich nichts gegen das Vorhaben, Harald. Ich finde es nur irgendwo problematisch, für die Dorfbahn jetzt die absolute Luxus-Lösung - die jetzige Haltestelle der 88 ist schon barrierefrei - ins PFV zu geben, während für die verkehrlich mindestens ebenso wichtigen BVG-Haltestellen bisher noch nicht einmal Grobplanungen vorgelegt werden können, wo die genau angelegt und wie gestaltet werden sollen.

Dieses ewige "Jeder plant und baut für sich" bei Umsteigeknoten nervt einfach. :-(

Grundsätzlich hast du ja Recht, an einem Umsteigeknoten sollten die Beteiligten sich schon abstimmen. Aber an diesem Knoten hier haben die beiden Straßenbahnbetriebe aufgrund der trennenden Wirkung des Bahndamms meiner Meinung nach nichts miteinander zu tun, sodass eine Abstimmung nicht unbedingt nötig ist. Vielmehr besteht dann die Gefahr, dass wieder ewig gar nichts passiert, weil weiterhin einer auf den anderen wartet.
Wenn wenigstens auf einer Seite ein Anfang gemacht wird, hat man vielleicht sogar ein zusätzliches Argument nach dem Motto: warum kriegt die SRS eine vernünftige Umsteigesituation hin, aber die BVG nicht?

Zitat
Arnd Hellinger
Die Sache ist halt leider auch, dass jeder Euro im Topf nur einmal ausgegeben kann, und da macht die Frage nach der LSA als günstigerer Variante leider schon Sinn, […]
Ob eine LSA insgesamt betrachtet wirklich günstiger (und vor allem sicherer) ist, wage ich auch zu bezweifeln. Wie oft wird die wohl ignoriert werden, weil umsteigende Personen den Anschlusszug schon sehen, während die Ampel grad wieder auf Rot gesprungen ist und nun 20 Minuten zusätzliche Wartezeit drohen‽
Negatives Beispiel ist Brandenburg Hbf, wo man es leider versäumt hat, im Zuge der Umgestaltung der Haltestellen anlässlich der BUGA die Straßenbahn (wieder) auf die Südseite der B1/B102 vor das Bahnhofsgebäude zu verlegen.
Die Hauptaufgabe der SRS ist der Zubringerverkehr zur S-Bahn und ausgerechnet die wichtigste Hst. am S-Bf. Friedrichshagen ist in ihrer Anlage an Primitivität nicht zu übertreffen und m. E. ein Unsicherheitsfaktor der bestimmt Fahrgäste von der Benutzung der 88 abhält.
Und nun ist Besserung in Sicht und in einem Nahverkehrsforum, in dem es zumeist Verkehrsfreunde gibt, wird sofort dagegen opponiert.
Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr! :-(

Beste Grüße
Harald Tschirner



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.03.2022 09:29 von Harald Tschirner.
Kürzere Umsteigewege und der Wegfall der bisher notwendigen Straßenüberquerung sind auch eine Form von Barrierefreiheit. Und aus Sicht eines attraktiven Nahverkehrs sehr sympathisch. Was das Gegenteil von "jeder baut für sich" in diesem Fall jetzt besser gemacht hätte, also offenbar das Zusammenziehen der SRS- und BVG-Projekte, verstehe ich auch nicht. Dauern die Vorhaben halt noch länger. Wenn gar jemand juristische Gründe gegen einen Planungsteil auf der BVG-Seite geltend machen würde, würde dies den Bau auf der SRS-Seite gleich mit verzögern. Dann lieber zwei getrennte Verfahren für die zwei ohnehin schon unabhängig voneinander funktionierenden Straßenbahnanlagen.

Eine als interessante pragmatische Lösung empfinde ich das Beibehalten des alten Schleifengleises als Umfahrungsgleis.

--
Das Gegenteil von umfahren ist umfahren.
Nunja, der Vorteil einer gemeinsamen Baustelle wäre wohl lediglich dass man die Beeinträchtigungen des MIV zusammenfassen oder trennen kann - je nachdem was sinnvoller ist.

Ich halte es für grundsätzlich sinnvoll, wenn die Straßenbahn vor dem Bahnhof hält und man nicht über die Straße muss. Das hat sich in Berlin bisher halt nur nicht rumgesprochen, dass man auch kurze Wege realisieren kann. Der Nachteil in diesem Fall kann lediglich sein, dass die Straßenbahnen an den Ampeln so viel Fahrzeit verlieren können, dass der Anschluss in Richtung Berlin nicht mehr klappt und in Gegenrichtung so viel Verspätung erzeugt wird, dass der enge Umlaufplan der SRS im "Schnellverkehr" nicht mehr fahrbar ist. Man bräuchte dann ein Fahrzeug mehr.

Ich bin jedenfalls skeptisch, dass es der VLB* gelingt, hier eine vernünftige Ampelschaltung zu planen oder sie beizubehalten, falls jemand anderes die Ampelschaltungen plant.

*: oder wie der Verein gerade heißt

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Harald Tschirner
m. E. ein Unsicherheitsfaktor der bestimmt Fahrgäste von der Benutzung der 88 abhält.

Meinst Du wirklich? Ich kann mir das Überqueren einer Straße nur schwer als Hinderungsgrund für die Benutzung einer Straßenbahn vorstellen, erst recht nicht bei der 88 in Friedrichshagen, wo es kaum bis gar keine adäquaten Alternativen gibt.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Harald Tschirner
m. E. ein Unsicherheitsfaktor der bestimmt Fahrgäste von der Benutzung der 88 abhält.

Meinst Du wirklich? Ich kann mir das Überqueren einer Straße nur schwer als Hinderungsgrund für die Benutzung einer Straßenbahn vorstellen, erst recht nicht bei der 88 in Friedrichshagen, wo es kaum bis gar keine adäquaten Alternativen gibt.

Alternativen zur 88? Das Auto (nicht nach Friedrichshagen, denn da hat man auch das Querungsproblem) und der Bus nach Erkner und dann der RE1 statt der langsamen S3.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Harald Tschirner
m. E. ein Unsicherheitsfaktor der bestimmt Fahrgäste von der Benutzung der 88 abhält.

Meinst Du wirklich? Ich kann mir das Überqueren einer Straße nur schwer als Hinderungsgrund für die Benutzung einer Straßenbahn vorstellen, erst recht nicht bei der 88 in Friedrichshagen, wo es kaum bis gar keine adäquaten Alternativen gibt.

Wer eine Alternative zum zwei mal täglichen gefährlichen Überqueren der Dahlewitzer Landstraße hat wird sie wählen.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Nemo
Zitat
Alter Köpenicker
bei der 88 in Friedrichshagen, wo es kaum bis gar keine adäquaten Alternativen gibt.

Alternativen zur 88? Das Auto (nicht nach Friedrichshagen, denn da hat man auch das Querungsproblem) und der Bus nach Erkner und dann der RE1 statt der langsamen S3.

Nicht von allen Haltestellen der 88 fahren Busse nach Erkner, schon gar nicht in gleicher Regelmäßigkeit. Inwiefern der RE1 eine Alternative darstellen soll, erschließt sich mir auch nicht. Er hält weder in Friedrichshagen noch tangiert er Schöneiche oder Rüdersdorf in irgend einer Weise.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
Harald Tschirner
Wer eine Alternative zum zwei mal täglichen gefährlichen Überqueren der Dahlewitzer Landstraße hat wird sie wählen.

Mal abgesehen von der Dahlwitzer Landstraße, die so schlimm nun auch wieder nicht ist, aber ich halte das für reichlich übertrieben.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Harald Tschirner
Wer eine Alternative zum zwei mal täglichen gefährlichen Überqueren der Dahlewitzer Landstraße hat wird sie wählen.

Mal abgesehen von der Dahlwitzer Landstraße, die so schlimm nun auch wieder nicht ist, aber ich halte das für reichlich übertrieben.

Als jemand, der da schon mal fast unterm LKW lag, möchte ich dir gern widersprechen. Die aktuelle Situation ist extrem unübersichtlich und gefährlich. Dass deswegen eine nennenswerte Zahl an Personen auf die Straßenbahnnutzung verzichtet, halte ich aber auch für reichlich übertrieben. Dass der Verzicht aufgrund der Umsteigesituation mit dem gefährdeten Anschluss erfolgt, kann ich mir hingegen durchaus vorstellen. Der Parkplatz in der Schleife ist gut gefüllt mit Fahrzeugen, die aus Schöneiche kommen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Alter Köpenicker
Inwiefern der RE1 eine Alternative darstellen soll, erschließt sich mir auch nicht. Er hält weder in Friedrichshagen noch tangiert er Schöneiche oder Rüdersdorf in irgend einer Weise.

Gemeint ist hier vor allem die Kombination aus 950er Bus und RE1. Bringt für Schöneiche natürlich nichts, für Rüdersdorf hingegen schon. Der 950er fährt auch in einem dichten Takt und als Plusbus sogar am Wochenende.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Harald Tschirner
Die Hauptaufgabe der SRS ist der Zubringerverkehr zur S-Bahn und ausgerechnet die wichtigste Hst. am S-Bf. Friedrichshagen ist in ihrer Anlage an Primitivität nicht zu übertreffen und m. E. ein Unsicherheitsfaktor der bestimmt Fahrgäste von der Benutzung der 88 abhält.
Und nun ist Besserung in Sicht und in einem Nahverkehrsforum, in dem es zumeist Verkehrsfreunde gibt, wird sofort dagegen opponiert.
Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr! :-(

Es hat sich doch nur einer gegen die Querung ausgesprochen. Gut, wenn der Weltmeister im Dagegen-sein online geht, kommen sie auf zwei, wenn die Querung einen Fahrradstreifen bekommt, schaffen sie es vielleicht sogar auf vier. Aber der Großteil ist doch für die neue Endhaltestelle...
Zitat
Jay
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Harald Tschirner
Wer eine Alternative zum zwei mal täglichen gefährlichen Überqueren der Dahlewitzer Landstraße hat wird sie wählen.

Mal abgesehen von der Dahlwitzer Landstraße, die so schlimm nun auch wieder nicht ist, aber ich halte das für reichlich übertrieben.

Als jemand, der da schon mal fast unterm LKW lag, möchte ich dir gern widersprechen. Die aktuelle Situation ist extrem unübersichtlich und gefährlich. Dass deswegen eine nennenswerte Zahl an Personen auf die Straßenbahnnutzung verzichtet, halte ich aber auch für reichlich übertrieben. Dass der Verzicht aufgrund der Umsteigesituation mit dem gefährdeten Anschluss erfolgt, kann ich mir hingegen durchaus vorstellen. Der Parkplatz in der Schleife ist gut gefüllt mit Fahrzeugen, die aus Schöneiche kommen.

Der Hauptgrund dürfte wohl eher im Preisunterschied für Zeitkarten "Berlin AB" vs. "Berlin ABC" zu suchen sein, den die automobilen Umlandbewohner als zu hoch empftnden...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Jay
Arnd, dir ist echt nicht mehr zu helfen.

Auch hier macht der Ton die Qualität der Musik aus...

Zitat
Jay
Ich bin seit 2007 bei der SRS und schon damals war die Verbesserung der Umsteigesituation ein Thema. Nach all den Jahren kommt bei diesem Marathon nun endlich mal so langsam die Zielgerade in Sicht und dann kommst du mit der anderen Brückenseite um die Ecke, die nur deswegen bisher nicht gelöst ist, weil sich Senat, Bezirk und BVG nicht auf eine Lösung einigen können/wollen!

Dann lass' uns doch bitte lieber gemeinsam darauf hinarbeiten, dass solche Prozesse schneller und koordinierter ablaufen. Ich könnte mir z. B. vorstellen, die Zuständigkeit der Bezirksämter generell auf nachrangige Straßen mit reiner Erschließungsfunktion zu beschränken und Hauptstraßen insgesamt der jeweils für Verkehr zuständigen Senatsverwaltung oder - wie etwa in Hamburg - einem dafür zu gründenden Eigenbetrieb des Landes zuzuordnen.

Jedenfalls kann ich "meiner" eigenen Verbandsklientel auf Dauer kaum erklären, dass man (in ein paar Jahren?) am S Friedrichshagen zwar barrierefrei zwischen S3 und Tram 88, nicht aber zu/von Tram 60/61 und Bussen umsteigen können soll. Den Leuten ist nun einmal relativ egal, ob BVG, DB oder SRS auf den Fahrzeugen und Aushangfahrplänen steht, sofern sie das überhaupt wahrnehmen.

Zitat
Jay
Erinnert sei hier nur an die Posse mit der schriftlichen Anfrage im Abgeordnetenhaus. Die Ampel kommt, aber erst, wenn die Schleife umgebaut wird. Ein Zebrastreifen ist unzulässig und eine Ampel eigentlich auch, weil die benachbarte Ampel mit der komplizierten Kreuzung zu dicht dran ist. Der Trick ist nun eine Anforderungsampel, die aber nur bei geringem Fußgängeraufkommen funktioniert. Das Fußgängeraufkommen lässt sich aber nur als gering einstufen, wenn die Umsteiger von der SRS diese Ampel nicht nutzen müssen.

Wenn ich an die Abstände zwischen LSA rund um den Alex, in Karlshorst oder am S Köpenick denke, kann ich das Geschwafel (sorry) von SenUMVK über die angebliche Unzulässigkeit einer Fußgängerampel oder wenigstens eines Zebrastreifens über die Dahlwitzer Landstraße ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Alternativ wäre auch ein durch "Drempels" untermauertes Tempolimit auf 20km/h mit Fußgänger-Mittelinsel denkbar gewesen. Hier aber scheint die Verwaltung wohl wieder einmal mit Gewalt nach Gründen gesucht zu haben, etwas ihr Missliebiges blockieren zu können.

Zitat
Jay
Positiver Nebeneffekt ist der Umbau der Dahlwitzer Landstraße von Kopfsteinpflaster auf Asphalt und aus Sicht der SRS die andere Haltestellenlage, durch die die Türseite nur noch nachmittags/abends in der Sonne liegt. Eine bessere Sicht auf den S-Bahnhof und damit auf die ankommenden Umsteiger, die sich nun nicht mehr über die Fahrbahn quälen müssen.

OK. Das ist natürlich ein Argument... :-)

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Harald Tschirner
Die Hauptaufgabe der SRS ist der Zubringerverkehr zur S-Bahn und ausgerechnet die wichtigste Hst. am S-Bf. Friedrichshagen ist in ihrer Anlage an Primitivität nicht zu übertreffen und m. E. ein Unsicherheitsfaktor der bestimmt Fahrgäste von der Benutzung der 88 abhält.

Mag ja sein, nur gibt es m. E. mit der Tarifzonengrenze einen weitaus gewichtigeren Hinderungsgrund.

Zitat
Harald Tschirner
Und nun ist Besserung in Sicht und in einem Nahverkehrsforum, in dem es zumeist Verkehrsfreunde gibt, wird sofort dagegen opponiert. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr! :-(

Sorry, Harald, das geht zu weit! Nur weil ich für ein unbestritten vorhandenes Problem eine wenigere aufwendige Lösung in Erwägung ziehe, um bei begrenztem Budget evtl. auch noch andere Haltestellen noch in diesem Leben barrierefrei gestalten zu können, muss ich mir kaum vorhalten lassen, ein "Feind des ÖPNV" zu sein.

Etwas mehr Diskussionskultur gepaart mit rationaler Herangehensweise täte auch Dir bisweilen gut...

Viele Grüße
Arnd
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