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Ausbau Fernbahn Köpenick–Erkner
geschrieben von andre_de 
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def
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Jay
Das Eisenbahnbundesamt handelt als Genehmigungsbehörde nach geltender Rechtslage. Sofern du mindestens 18 Jahre alt und hier sesshafter deutscher Staatsbürger bist, hast du in ein paar Monaten die Gelegenheit mit zwei Kreuzchen auf einem Zettel an der Bestimmung der Entscheidungsträger mitzuwirken.

Welche Partei setzt sich dafür ein, optisch ansprechendere Lärmschutzwände (näher am Gleis, dafür niedriger, Glas statt Mauer) gesetzlich vorzuschreiben? Welche Partei muss ich also wählen, damit das ein Ende hat?

Die AfL - Alternative für Lärmschutz. ;-)

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TobiBER
Gibt keine, bedank dich bei der EU in Brüssel. :)

Was hat die EU damit zu tun? Weder kommt von der EU die Forderung des Vorranges aktiven Schallschutz gegenüber passiven noch fordert die EU hohe Schallschutzwände.
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Bd2001
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TobiBER
Gibt keine, bedank dich bei der EU in Brüssel. :)

Was hat die EU damit zu tun? Weder kommt von der EU die Forderung des Vorranges aktiven Schallschutz gegenüber passiven noch fordert die EU hohe Schallschutzwände.

Schön, dass mir da mal jemand zuvorgekommen ist. :) Für die Gestaltung der Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) liegt die Verantwortung bei der Bundesregierung. Ebenso bei der Ausrichtung der Deutschen Bahn als gewinnorientierter Konzern. Das sind die beiden maßgeblichen Faktoren für die Wandisierung des Landes. Würde die Bahn mehr Geld in die Hand nehmen, dann sind auch andere Lösungen möglich. Alternative Lösungen müssten wiederung deutlich stärker in der BImSchV verankert und gleichwertig (oder gar prioritär) zugelassen werden.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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Jay
Kleine Korrektur zu Bild 2: Das Stellwerk Köpenick bedient neben der Fernbahn auch noch die Kehranlage der S-Bahn, weswegen in deren Zufahrt auch für jede Richtung ein Signal steht.

und zu Bild 16: Das Stellwerk Friedrichshagen hat mitnichten ausgedient. Es ist noch viel perverser. Da es weiterhin als Blockstelle dient, hat der Fahrdienstleiter nun die Kameras auf Bild 17 erhalten, um weiterhin den Zugschluss prüfen zu können.

Ansonsten ein schöner Bilderbogen!

Ist dir zufällig etwas zu den Bauschäden am S-Bahnhof Friedrichsagen bekannt? Man kann deutliche Risse und Sicherungsmaßnahmen im Empfangsgebäude erkennen, die sicher Folge der Rammarbeiten für den neuen Zugang sind.

Danke für die Hinweise! Ich habe die beiden Bildbeschreibungen entsprechend korrigiert. Aber wie genau muss man sich das in der Kehranlage Köpenick vorstellen? Einfahrt vom Streckengleis erfolgt mittels Ks-Signal, und innerhalb der Kehranlage dann weiter mit alter Signaltechnik? Mir ist auch noch nicht ganz klar, was da überhaupt für Signale innerhalb der Kehranlage stehen. Und weißt Du, wieso man das so gelöst hat? Wird die Kehranlage dann erst zusammen mit dem Güterbahnhof umgebaut?

Bzgl. Friedrichshagen: Die Risse waren mir auch aufgefallen, in früheren Galerien hatte ich dazu auch Fotos gezeigt. Es muss ganz am Anfang passiert sein, da die aufgebrachten Gipsplomben später dann stabil aussahen. Genauere Hintergründe kenne ich leider nicht. Mal schauen, wie gut die Sanierung gelingt.

Viele Grüße
André
Wie das genau in Köpenick geregelt ist, weiß ich nicht. Ich gehe mal davon aus, dass für jede Rangierfahrt ein Telefonat zwischen Halensee und Köpenick stattfindet.

Bei der Einfahrt in die Kehre gibt dann Halensee das Ra12 am Bahnsteig und ist bis in die Einfahrt der Kehre zuständig. Da steht dann das Lichtsperrsignal, das von Köpenick gesteuert wird. Köpenick entscheidet dann, auf welches Kehrgleis der Zug geht.

Bei der Ausfahrt ist es dann logischerweise andersrum. Köpenick gibt das Ra12 am Kehrgleis und verantwortet die Rangierfahrt bis zum Lichtsperrsignal direkt vor dem Streckengleis nach Erkner. Ab da ist dann Halensee für die Rangierfahrt zuständig.

Der Grund für die Trennung dürfte die Überleitung von der S- zur Fernbahn sein, aber warum man das genau so umgesetzt hat, ist mir auch nicht bekannt. Der Zustand dürfte aber noch einige Zeit so bleiben, da der Umbau Köpenick ja erstmal ins Planungsverfahren geht, nachdem man sich nun geeinigt hat, wie der Regionalbahnhof umgesetzt werden soll. Vorher wird da vermutlich auch kein ESTW in Betrieb genommen.

Bei Friedrichshagen bin ich auch sehr gespannt, ob/wie die Sanierung gelingt. Die halbseitige Sperrung des Durchgangs sieht zwar nicht schön aus, stört mich aber nicht so sehr, wie der geschlossene Bahnhofskiosk. Ich hoffe, dass da die alten Betreiber weitermachen können und bald wieder öffnen dürfen. Zumindest wurden jetzt die Türen und Gitter wieder angebracht.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Hallo, ich bin Wolfgang, Laie und neu in diesem Forum. Seit Februar hat es auf der Baustelle weitere Fortschritte gegeben. So ist der nördliche Schienenstrang zwischen Friedrichshagen und Hirschgarten verlegt und im Moment wird am EÜ Neuenhagener Mühlenfließ auf der Südseite des Bahndamms die Brücke für die S-Bahn zusammengefügt.


Zitat
Info-Mail der DB Netz AG
BauInfoPortal der Deutschen Bahn AG

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Berlin – Frankfurt (Oder) – Bundesgrenze (D/PL)

19.6.2017

Zum Bauprojekt „Berlin – Frankfurt (Oder) – Bundesgrenze (D/PL)“
gibt es neue Informationen

Informationsveranstaltung in Berlin-Köpenick am 6. Juli 2017

Am Donnerstag, 6. Juli 2017 haben Sie von 18.30 bis 21 Uhr die
Möglichkeit, sich über die geplanten Arbeiten für den neuen
Regionalbahnhof Berlin-Köpenick zu informieren. Die
Projektverantwortlichen erläutern im Rathaus Köpenick, Rathaussaal, Alt
Köpenick 21, 12555 Berlin den derzeitigen Planungsstand und legen dar,
welche Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren eingereicht werden.
Darüber hinaus haben Sie Gelegenheit, Fragen an die Experten der Deutschen
Bahn zu richten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter „Anwohnerinfo“:
[bauprojekte.deutschebahn.com]

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Sperrung des Personentunnels am S-Bahnhof Wilhelmshagen

Im Rahmen der Arbeiten wird der Personentunnel am S-Bahnhof Wilhelmshagen
neu gebaut. Dafür muss der Tunnel von August 2017 bis Juli 2018 gesperrt
werden. Der S-Bahnsteig ist während der Bauzeit über eine temporäre
Fußgängerbrücke zugänglich. Der Wald auf der gegenüberliegenden Seite
ist während der Bauarbeiten nur über andere Wege erreichbar, denn eine
Verlängerung der Fußgängerbrücke auf die Waldseite hätte zu
erheblichen Eingriffen in die Natur geführt (Abholzung von Bäumen).

Weitere Informationen erhalten Sie unter „Anwohnerinfo“:
[bauprojekte.deutschebahn.com]

___________________________________________________________________________


Alle Angaben ohne Gewähr.

Weitere Informationsquellen:
Internet: www.bauprojekte.deutschebahn.com

allgemeine Fragen zum Newsletter: max.maulwurf@deutschebahn.com

Diese E-Mail wurde automatisiert generiert. Bitte antworten Sie nicht
auf diese E-Mail.

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im Auftrag der
Deutschen Bahn AG
Kommunikation Infrastruktur
Potsdamer Platz 2
10785 Berlin

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Viele Grüße
Arnd



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.06.2017 22:57 von Arnd Hellinger.
Hallo, betrifft die EÜ Neuenhagener Mühlenfließ (Erpe): die östliche Seite der Joche zum Aufbau der S-Bahnbrücke stehen nach zwei Tagen Regen fast im Wasser. Hoffentlich hält die Pfahlgründung stand. Aber eine andere Frage bewegt mich. Die S-Bahngleise befinden sich auf der nördlichen Seite der Trasse. Der Aufbau der Brücke erfolgt jedoch auf der Südseite des Fahrdammes. D.h. nach Fertigstellung der S-Bahnbrücke muss diese über die Fernbahngleise geschoben und in die Widerlager gehoben werden. Als Laie stelle ich mir vor, dass der Aufbau der Brücke auf der nördlichen Seite des Dammes für das Einheben leichter wäre.
Wolfgang



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.2017 22:44 von BJ 43.


Zu den Rangierfahrten in Köpenick:
Die Rangierfahrt zwischen Bahnsteig und Kehranlage ist technisch etwas kompliziert geregelt, aber das immer noch mechanische Stellwerk Kp auf der einen Seite und der notwendige Flankenschutz für die Zugfahrten auf der S-Bahn machen das erforderlich.

Im Stellwerk Kp gibt es eine Schlüsselsperre. Wenn eine Rangierfahrt in die Kehranlage erfolgen soll, gibt der Fahrdienstleiter ESTW den Schlüssel frei. Mit diesem Schlüssel kann dann der Fahrdienstleiter des Stellwerks Kp seine Flankenschutz bietenden Weichen und Gleissperren aufschließen und umstellen. Am Ende muss er die Weichen und Gleissperren wieder in die Grundstellung bringen, und den Schlüssel wieder in die Schlüsselsperre einschließen. Die Kommunikation dürfte im Regelfall über die Zugnummernmeldeanlage erfolgen. Weiterhin gibt es Leuchtmelder, mit denen man sehen kann, welches Signal der andere Fdl schon auf Fahrt gestellt hat.

Dieser Zustand wird beibehalten, bis der Umbau der Fernbahn in diesem Bereich beginnt (ca. 2020). Im Endzustand wird es dann eine Fahrstraßenanpassung zwischen den beiden ESTW Fernbahn und S-Bahn geben, mit der es dann wesentlich unkomplizierter geht.
Hallo,

hier einige weitere Aufnahmen von:
- einem ungewöhnlichen Schienenfahrzeug
- dem neuen S-Bahn-Überbau am Neuenhagener Mühlenfließ
- und den ersten Bauarbeiten an den Bahnhöfen Rahnsdorf und Wilhelmshagen:

http://baustellen-doku.info/berlin_frankfurter_bahn/ausbau-fernbahn-koepenick-erkner/20170627/

Weiß jemand, wo in Wilhelmshagen die provisorische Fußgängerbrücke hinkommt?

Viele Grüße
André
Die provisorische Fußgängerbrücke wird ca. 50 m östlich des jetzigen Zugangs kommen. Diese war, so meine ich, auch in den PF-Unterlagen dargestellt.
Zitat
Latschenkiefer
Die provisorische Fußgängerbrücke wird ca. 50 m östlich des jetzigen Zugangs kommen. Diese war, so meine ich, auch in den PF-Unterlagen dargestellt.

Danke für die Info! Von dort liegen mir die PF-Unterlagen leider nicht vor. D.h., die Brücke wird dann unmittelbar östlich des Bahnsteigdachs auf den Bahnsteig führen? Und hast Du ggf. auch eine Info, wann die Brücke aufgebaut wird?

Die beräumte Fläche links (westlich) vom Empfangsgebäude wird dann wohl einfach einen Kran und Baustelleneinrichtung aufnehmen. Ich habe die Texte in der Galerie entsprechend korrigiert.
Hallo,
S-Bahnbrücke an EÜ Neuenhagener Mühlenfließ - warum die Zusammensetzung der Brücke nicht auf der nördlichen Seite der Bahntrasse erfolgt - hier die Stellungnahme der DB - Netz:

"Ursprünglich war es vorgesehen, auch den S-Bahnüberbau auf einem seitlichen Traggerüst, allerdings nördlich der S-Bahngleise zu errichten und dann in einer einer Sperrpause einzuschieben. Die Einschubvorrichtung hätte in der Achse des Endbauwerks positioniert werden müssen. In der Verlängerung dieser Achse befindet sich auf der S-Bahnseite jedoch die Straßenbrücke.
Da die Baugrundverhältnisse für die Gründung dieser Einschubvorrichtung so ungünstig sind, dass beim der Einbringen der Träger in unmittelbarer Nähe der Straßenbrücke eine Setzung nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, wurde die Technologie geändert und der Einschub von der Fernbahnseite gewählt, wo Gründung für das Traggerüst ohnehin noch aus dem Einschub des Fernbahnüberbaus vorhanden waren."

Sollte es jemanden interessieren.
Viele Grüße Wolfgang
Zitat
BJ 43
S-Bahnbrücke an EÜ Neuenhagener Mühlenfließ - warum die Zusammensetzung der Brücke nicht auf der nördlichen Seite der Bahntrasse erfolgt - hier die Stellungnahme der DB - Netz: .. Sollte es jemanden interessieren.

Ja sehr, danke!
Auszug aus der Antwort der DB-Netz:
"Da die Baugrundverhältnisse für die Gründung dieser Einschubvorrichtung so ungünstig sind, dass beim der Einbringen der Träger in unmittelbarer Nähe der Straßenbrücke eine Setzung nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, . . ."

Mit dieser Begründung erschließt sich mir auch der Sinn des seltsamen Türmchen auf der nördlichen Seite des Bahndamms. Es enthält Messgeräte.

Gruß Wolfgang



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.07.2017 11:25 von BJ 43.


Zitat
BJ 43
Mit dieser Begründung erschließt sich mir auch der Sinn des seltsamen Türmchen auf der nördlichen Seite des Bahndamms. Es enthält Messgeräte.

Genau, wobei von dort (es gibt zwei solcher Türmchen) die Lage des S-Bahngleises auf den Hilfsbrücken überwacht wird. Siehe:

http://baustellen-doku.info/berlin_frankfurter_bahn/ausbau-fernbahn-koepenick-erkner/20160802/, Bilder 34-36 (Reflektoren, noch ohne Türmchen)

http://baustellen-doku.info/berlin_frankfurter_bahn/ausbau-fernbahn-koepenick-erkner/20170427/, Bild 12 (östliches Türmchen)

Viele Grüße
André
Hallo,
an der S-Bahnbrücke über die Erpe wurde indessen die nördliche Seite der Kappen betoniert. Somit dürfte die Brücke in Kürze fertig sein.

Gruß Wolfgang


Zitat
Latschenkiefer
Zu den Rangierfahrten in Köpenick:
Die Rangierfahrt zwischen Bahnsteig und Kehranlage ist technisch etwas kompliziert geregelt, aber das immer noch mechanische Stellwerk Kp auf der einen Seite und der notwendige Flankenschutz für die Zugfahrten auf der S-Bahn machen das erforderlich.

Im Stellwerk Kp gibt es eine Schlüsselsperre. Wenn eine Rangierfahrt in die Kehranlage erfolgen soll, gibt der Fahrdienstleiter ESTW den Schlüssel frei. Mit diesem Schlüssel kann dann der Fahrdienstleiter des Stellwerks Kp seine Flankenschutz bietenden Weichen und Gleissperren aufschließen und umstellen. Am Ende muss er die Weichen und Gleissperren wieder in die Grundstellung bringen, und den Schlüssel wieder in die Schlüsselsperre einschließen. Die Kommunikation dürfte im Regelfall über die Zugnummernmeldeanlage erfolgen. Weiterhin gibt es Leuchtmelder, mit denen man sehen kann, welches Signal der andere Fdl schon auf Fahrt gestellt hat.

Dieser Zustand wird beibehalten, bis der Umbau der Fernbahn in diesem Bereich beginnt (ca. 2020). Im Endzustand wird es dann eine Fahrstraßenanpassung zwischen den beiden ESTW Fernbahn und S-Bahn geben, mit der es dann wesentlich unkomplizierter geht.

Das ist fast richtig. Lediglich die Leuchtmelder für die Rangiersignale des anderen Fdl sind Geschichte, seit dem Einbau der Gleissperren. Außerdem hat die ZN-Anlage mit den S-Bahn-Rangierfahrten nichts zu tun. Die Kommunikation zwischen Fdl BKP und özF BE erfolgt schlichtweg über GSM-R.
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