Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Straßenbahn ohne Oberleitung: Warum nicht in Nürnberg?
geschrieben von HansL 
Zitat
Marktkauf
Zum einen könnt ihr Daniel nicht den Mund verbieten.

Niemand hat hier versucht Daniel den Mund zu verbieten!

Aber falls du diese Falschbehauptung weiter aufrecht erhalten willst, darfst du gerne Belege oder Zitate bringen, die deine Unterstellung beweisen.

Es ist bei dieser Aussage wie bei allen deinen "Argumenten", keine Substanz außer plumpen Behauptungen, ohne Beispiel und ohne Begründung. Von einen Beleg ganz zu schweigen.


Und! dein Tonfall grenzt teilweise an Beleidigungen und Ausfälligkeiten. Ich bitte darum, sich einer angemessen Sprache zu befleißigen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.09.2018 22:31 von Stanze.
Zitat
Stanze
Zitat
Marktkauf
Zum einen könnt ihr Daniel nicht den Mund verbieten.

Niemand hat hier versucht Daniel den Mund zu verbieten!

Aber falls du diese Falschbehauptung weiter aufrecht erhalten willst, darfst du gerne Belege oder Zitate bringen, die deine Unterstellung beweisen.

Es ist bei dieser Aussage wie bei allen deinen "Argumenten", keine Substanz außer plumpen Behauptungen, ohne Beispiel und ohne Begründung. Von einen Beleg ganz zu schweigen.


Und! dein Tonfall grenzt teilweise an Beleidigungen und Ausfälligkeiten. Ich bitte darum, sich einer angemessen Sprache zu befleißigen.

Ich habe alle Zeilen gelesen. Vielen Dank für diesen Beitrag!
Ich glaube nicht daran, dass sich derzeit bei der Stadt und bei der VAG sich jemand mit Akkus für Straßenbahnen beschäftigt.
Das Diesel Theater in der Politik zeigt, dass man viel mehr auf einen sinnvollen und leistungsstarken ÖPNV setzen sollte, ja muss! Der Ausbau der Strassenbahn in Nürnberg, aber auch in anderen Stadten, ist im Grunde fast schon ohne Alternative. U-Bahn viel zu teuer, S-Bahn zu unflexibel, Busse sind viel besser als PKW's, haben aber halt auch Abgase. Und der E-Bus ist noch in weiter Ferne.

Die Altstadt Strecke mit Oberleitung, kann zum Herzstück, eines sehr leistungsfähigen und sinnvollen Strassenbahnnetz werden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.10.2018 07:32 von Marktkauf.
Nürnberg hat über 160.000 Einpendler.
2/3 des Autoverkehrs geht über die Nürnberger Stadtgrenze hinaus.

Diese Probleme löst man nicht mit der Altstadt Linie, oder durch andere innerstädtische Linien. Dazu braucht man leistungsfähigen ÖPNV in der Region.

Das Diesel gekasper ist ein anderes Thema, bei dem keine Seite gut aussieht.
Der Nahverkehr hier ist einfach zu teuer. Spätestens ab 2 Personen ist das Auto günstiger. Vom Komfort brauchen wir gar nicht erst sprechen. 4er Ticket Zone A 11 Euro? Da kannst lang für Parken.
Wie will man die Pendler verteilen, wenn man mit der Strassenbahn mich mal die Altstadt anfahren kann.

Für die Region sollte auch die S-Bahn ihren Beitrag leisten...

Doch, keine Strassenbahn mit Oberleitung durch die Altstad und keinen vernünftigen S-Bahn Ausbau mit zwei Gleisen, bringt schon mal überhaupt keinen Autofahrer zum ÖPNV.

Und ja, die teuren Fahrpreise sind auch nicht der Knüller... :-(



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.10.2018 21:16 von Marktkauf.
Wahrscheinlich wären wir schneller, wenn wir auflisten würden, was bei uns im ÖPNV kein Krisengebiet ist... *duck*

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Vermutlich muss ich dir da zustimmen. Die Oberleitungsgeschichte und das Märchen von Akkus für Strassenbahnen hat der Altstadtstrecke enorm geschadet.

Noch viel dramatischer, ist der Blödsinn mit den eingleisigen S-Bahnabschnitten in und um Nürnberg. Der Istzustand Fürth ist wohl der Gipfel der Krönung! :-(



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.10.2018 03:46 von Marktkauf.
Verkehrsministerin Aigner war im September auf der Innotrans in Berlin. Dort ging es auch um neue Hybridantriebslösungen. Pressemitteilung:

[www.bauministerium.bayern.de]

>> Aigner bei Leitmesse für Verkehrstechnik 'Innotrans'

München, 19.09.2018

Infos zur Bahntechnik aus erster Hand

• 3000 Aussteller aus mehr als 60 Ländern
• Aussteller informieren über fahrerloses Fahren im SPNV und Umsetzung von e-Ticketing
• Aigner: „Das Diesel-Zeitalter im Schienenverkehr ist in den letzten Zügen. Wir brauchen innovative Antriebe.“

+++ Erstmalig hat ein Mitglied des bayerischen Kabinetts die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik, die „Innotrans“ in Berlin, besucht: Verkehrsministerin Ilse Aigner zeigte sich beeindruckt von den dort präsentierten Neuentwicklungen und dem Erfolg der Messe mit dem neuen Rekordwert von über 3.000 Ausstellern aus mehr als 60 Ländern. „Der Besuch ist eine sehr gute Gelegenheit, mich über neue Trends und fachliches Know-how in Sachen Bahntechnik komprimiert zu informieren. Beeindruckt hat mich auch die Leistungsfähigkeit der bayerischen Aussteller.“ Im Fokus des über fünfstündigen Messebesuchs der Ministerin standen die neuen Antriebstechniken für Züge, die Chancen durch die Digitalisierung und innovative Zukunftsmöglichkeiten im Schienenpersonenverkehr und im Schienengüterverkehr. +++ <<

Zu den Antriebslösungen:

>> Aigner informierte sich auch detailliert über die Hybrid-Technik. Das von Siemens gebaute Oberleitungs-/Batterie-Hybrid-Fahrzeug der Desiro-ML-Reihe wird in Kürze in Österreich bei der ÖBB als „City Jet eco“ zum Einsatz kommen. Nachdem zurzeit neben Siemens auch weitere Hersteller derartige Fahrzeuge entwickeln, setzt sich die Verkehrsministerin dafür ein, dass es bald auch zu Testfahrten in Bayern kommt. „Ich will nicht nur am Schreibtisch und auf Messen, sondern auch auf den bayerischen Gleisen Signale geben, dass sich das Diesel-Zeitalter im Schienenverkehr in den letzten Zügen befindet“, betonte die Ministerin.

Vom Schweizer Fahrzeughersteller Stadler inspizierte Aigner die sechsachsige dieselelektrische Eurodual-Lokomotive, die ab dem Jahr 2020 von der Havelländischen Eisenbahn im Güterverkehr eingesetzt wird. „Derartige Loks sind im Grundsatz auch für Personenverkehr geeignet. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass ein solches Fahrzeugkonzept für Mischstrecken in Bayern mit Elektrifizierungs- und Dieselanteilen wie zum Beispiel von München nach Prag bis zur durchgehenden Elektrifizierung eine Alternative ist.“ <<

[www.siemens.com] [unten: Link auf Datenblatt Desiro ML ÖBB Cityjet eco]

[www.stadlerrail.com] [unten: Links auf Datenblätter]

Ich verstehe die Rigorosität nicht, mit denen einige Foristen hier die Batteriepufferung "bekämpfen". Wie man an ihrer Ausdrucksweise leicht erkennt, haben sie in Wirklichkeit keinen Einfluss auf irgendeine Entscheidung, sodass ich ihre Tiraden zukünftig einfach übergehe.
Geht die Oberleitung durch, braucht es keinen Akku. Wir brauchen diese, oder eine andere Querverbindungen. Unser Netz hat sich in zwei Teile geteilt und braucht wieder eine sinnvolle Strecke als Bindeglied. Ich komme vom westlichen Teil des Strassenbahn Netzes nicht zum Hauptbahnhof!!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.10.2018 10:30 von Marktkauf.
Mich erinnert das ganze an einen Ausspruch von Dieter Hildebrand: "Kein Atomkraftwerk ist je ohne meinen Protest ans Netz gegangen" Das sagt eigentlich alles aus, was man wissen muss: Natürlich können wir hier niemals nicht verhindern, das die Dinge in die falsche Richtung laufen (werden), aber aus der Ohnmacht heraus zu schweigen, würde von der Obrigkeit als schweigende Zustimmung aufgefasst, und zumindest dieser Irrtum kann verhindert werden.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.10.2018 13:46 von Daniel Vielberth.
Es geht auch ohne Oberleitung wie hier

[de.wikipedia.org]

oder in Nizza.

Die Städte in Frankreich hatten den Vorteil, dass man die Straßenbahn damals abschaffte und deshalb keine Altlasten wie z.B. "alte" Fahrzeuge mehr vorhanden waren.
Zitat
Marktkauf
... keinen vernünftigen S-Bahn Ausbau mit zwei Gleisen...

es wäre ja schon gut, wenn an den Haltestellen zwei Gleise wären.
z.B. Rothenburger Str., wenn eine S-Bahn Verspätung hat, muss automatisch die andere im HBF oder Steinbühler Tunnel warten bis der Bahnhof wieder frei ist.


Zitat
Marktkauf
Wie will man die Pendler verteilen, wenn man mit der Strassenbahn mich mal die Altstadt anfahren kann.

Fürs Verteilen der Pendler bringt die Altstadt Linie eher nichts. Die Lorenzer Altstadt ist mit der UBahn hervorregend erschlossen, in die Sebalder müssen die Pendler eher nicht hin. Wie an derer Stelle schon geschrieben wurde, würde für die Innerstädtische Verteilung von Pendlerströmen eher Querverbindungen und Netzverknüpfungen außerhalb des Zentrums benötigt.

Zitat
Marktkauf
...bringt schon mal überhaupt keinen Autofahrer zum ÖPNV.

Die Autofahrer bringt man zum umsteigen, indem es überhabt halbwegs vernünftige Verbindungen in die Stadt gibt.
Ich bin in verschiedenen großen Firmen tätig, nach meiner Erfahrung nutzen die Mehrheit ÖPNV, bei denen es machbar ist.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.2018 11:30 von Stanze.
Zitat
Stanze
Fürs Verteilen der Pendler bringt die Altstadt Linie eher nichts. Die Lorenzer Altstadt ist mit der UBahn hervorregend erschlossen, in die Sebalder müssen die Pendler eher nicht hin.

Da liegst Du in allen Punkten völlig falsch.

– Sehr wohl wird die Straßenbahn-Altstadtquerung benötigt, um die Fahrgäste (Pendler) sinnvoll zu "verteilen", sprich ihre Ziele schneller und mit weniger Umsteigen erreichbar zu machen. Denn sie verbindet wieder das in zwei Teilnetze zerfallene Straßenbahnnetz, so dass gestreckte Durchmesserlinien geschaffen werden können und sich sehr viel mehr Linien im Stadtzentrum wieder treffen (Umsteigemöglichkeiten).

– Erschlossen mag die Lorenzer Altstadt zwar sein, keineswegs ist sie jedoch an die übrige Stadt hervorragend angebunden. Dort ist das Stadtzentrum Nürnbergs, der absolute Schwerpunkt. Und es fährt aber nur eine einzige Linie hin, die U1. Eine groteske Netzfehlplanung. In Städten vergleichbarer Struktur und Größenordnung fahren an einen solch wichtigen Ort fast alle oder wenigstens zwei Drittel städtischen Bahnlinien hin (bspw. Hannover Kröpke, Essen Rathaus, Bochum Rathaus, Stuttgart Charlottenplatz).



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.2018 18:50 von benji2.
Zitat
benji2
– Sehr wohl wird die Straßenbahn-Altstadtquerung benötigt, um die Fahrgäste (Pendler) sinnvoll zu "verteilen", sprich ihre Ziele schneller und mit weniger Umsteigen erreichbar zu machen.

Pendler Sind Menschen, die von außerhalb kommend in der Stadt in die Arbeit wollen.

Jetzt zeig doch mal ein Szenario auf, bei dem Pendlerströme (nicht einzelne) durch die Altstadt müssten.
Herr Stanze, wo soll ich anfangen???

Benji2 hat alle Punkte erwähnt!

Von keiner einzigen Strassenbahnhalltestelle aus, die westlich vom Hauptbahnhof und der Christuskirche liegt, komme ich ohne Umsteigezwang zum Hauptbahnhof.

Von keiner einziegen Strassenbahnhaltestelle aus, komme ich ohne Umsteigezwang in die Innenstadt!

Das ist das Gegenteil von hervorragend erschlossen. Der Plärrer und der Hauptbahnhof ist die große Hürde, die jeder Fahrgast überwinden muss. Mit der U3 am Friedrich-Ebert-Platz, hat man seit einigen Jahren eine weitere Hürde ins Netz gebaut.

Die Altstadt brauch kein Szenario. Die Altstadt ist das Herz unserer wunderschönen Stadt! Dort will Mann und Frau hin...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.2018 09:33 von Marktkauf.
Zitat
Stanze
Jetzt zeig doch mal ein Szenario auf, bei dem Pendlerströme (nicht einzelne) durch die Altstadt müssten.

Zum Beispiel Fahrgäste der Stadt-Umland-Bahn, die aus dem Erlanger Süden und Nürnberger Norden kommen und Ziele im Nürnberger Westen oder Südwesten haben, die sie mit Linien ab Nürnberg Hbf erreichen können. Für sie wäre eine zum Hbf statt dem Plärrer geführte StUB besser, spart 1x Umsteigen.
@Marktkauf, kann es sein, dass Sie nicht wissen was Pendler sind?

Man kann froh sein, dass die ganzen Fabriken und Bürotürme nicht in der Altstadt sind, aber Sie wollen alle in die Altstadt schicken?
Zitat
benji2
Zitat
Stanze
Jetzt zeig doch mal ein Szenario auf, bei dem Pendlerströme (nicht einzelne) durch die Altstadt müssten.

Zum Beispiel Fahrgäste der Stadt-Umland-Bahn, die aus dem Erlanger Süden und Nürnberger Norden kommen und Ziele im Nürnberger Westen oder Südwesten haben, die sie mit Linien ab Nürnberg Hbf erreichen können. Für sie wäre eine zum Hbf statt dem Plärrer geführte StUB besser, spart 1x Umsteigen.


was macht es für einen Unterschied, ob Fahrgäste aus dem norden, die in den Westen wollen am HBF oder am Plärrer in die U1 steigen?

Richtig, Umsteigen am Plärrer erspart ihnen 3 U-Bahnhaltestellen. Ziel Südwesten entsprechend in U2/3
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen