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Sammelthread Störungen S-Bahn [2]
geschrieben von Forummaster Hamburg 
Ich denke mal nach dem 11.9.2001 sind die Mitmenschen nur achtsamer geworden, entsprechend häufig sich solche Meldungen mit den Personen im Gleis oder auch mit den spielenden Kindern in Gleis Nähe.

Aber lieber so was auch ärgerlich ist, als wenn was passiert und noch ärgerlicher ist.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Djensi
... Wie handhaben das andere Nationen?


England: Volle Breitseite Horn und wer nicht seine Beine in die Hand nimmt und sich schnell vom Acker macht, hat Pech gehabt. Absolut Null Mitleid.

Frankreich: Bei Selbstmorden soll der Fahrzeugführer – wenn er dazu in der Lage ist – bis zum nächsten regulären Halt weiterfahren und am Bahnsteiganfang anhalten, damit die Putzkolonne die Überreste beseitigen kann. Man ist der Meinung, dass es die beste Methode der Verarbeitung ist. Die traditionell hohe Zahl der Suizide ist dadurch auf ein Drittel gesunken. Ansonsten wird getrötet, dass das Zeug hält, aber weiter keine Rücksicht auf Verirrte.

Australien: Ähnlich wie in England, wobei dort keine hohen Geschwindigkeiten gefahren werden.
Funktioniert mal wieder nicht in Deutschland. Kann man ja nicht einfach.... Doch könnte man, auch wenns jetzt böse klingt. Wenn eine Person was falsch macht, müssen immer alle anderen Rücksicht nehmen!?! Hallo? Die Welt dreht sich um uns und nicht um einen. Ja, es ist engstirnig gedacht, aber in anderen Ländern funktioniert es ja anscheinend...
Zitat
NVB
Zitat
Djensi
... Wie handhaben das andere Nationen?


England: Volle Breitseite Horn ...

finde ich etwas fragwürdig. Sollte jemand etwa zudicht am Gleis stehen, könnte er durch das "gehupe" vor schreck ins Gleis fallen....
Jemand der den Freitot wählt, währe es wohl auch egal ob gehupt wird oder nicht. Jemand der bereits im Gleisbett liegt übrigens auch. Bremsen ist viel wichtiger.
Zitat
Masso
Wenn eine Person was falsch macht, müssen immer alle anderen Rücksicht nehmen!?! Hallo? Die Welt dreht sich um uns und nicht um einen. Ja, es ist engstirnig gedacht, aber in anderen Ländern funktioniert es ja anscheinend...
naja, am ende wird da eine Person "pulverisiert". Das "verdaut" man nicht mal eben. Noch schlimmer eine Situation wo das Opfer durch fremdeinwirkung auf die Gleise befördert wird. Da wird wohl auch keiner sagen "huch, naja, kann man abwaschen, wir fahren weiter".
Also die Infos bei anderen Ländern sind interessant aber nicht unbedingt hilfreich? Erstmal müsste man halt wissen wie sich 'Personen im Gleis' in Hamburg halt so aufbröselt, also z.B. niemand angetroffen, Betrunken, Suizid/Suizidversuch, Kinder/Teenager, Verwirrt, Wegrennen (ggf. aufbröseln nach Polizei/Personal/anderen Fahrgästen). Und wer macht in Hamburg eigentlich immer so Meldungen, wie viele von Fahrern, Fahrgästen, anderen? Und vergleiche U-Bahn, S-Bahn, AKN, Fernbahn. Dann schauen was die Zahlen in anderen Städten so sind. Und dann vergleichen wie mit damit betrieblich Umgegangen wird, und zwar nicht nur wenn der Fahrer jemanden sieht, sondern auch z.B. wenn eine Meldung gemacht wird, was dann passiert.

Bei so vielen Störungten durch Leute im Gleis kann ich mir nicht vorstellen dass der HVV oder die Stadt die Sache schon mal ausführlich studiert hat - man gibt doch hoffentlich auch nicht Millionen für Zäune aus ohne ein gute Studie. Ist da nichts veröffentlich?
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