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Kurzmeldungen [1]
geschrieben von Der Hanseat 
Wer zahlt da eigentlich, das Land oder der Kreis (oder teils/teils, Bahn/Bus)? Fuer Niedersachsen ist der HVV ja auch viel mehr ein Randthema als fuer SH, wo die Beschwerden bei geringeren Zuschuessen wohl nicht so viel ins Gewicht fallen, waehrend die Beschwerden der anderen Landesteile bei groesseren Zuschuessen ('warum die und nicht wir, etc') eher grosser sein duerften.
In der U Bahn wird bei Sternschanze nicht mehr der Messeeingang angesagt. Nur noch "Ausstieg zur Messe".
Re: Kurzmeldungen [1]
05.10.2017 16:05
Weiß jemand ob die HVV App momentan funktioniert (und auch den korrekten Stand anzeigt) ? Die Geofox auf der Webseite hat scheinbar den Geist aufgegeben. (vielleicht zuviele Anfragen? Oder überfordert mit den ganzen Störungen?)
Re: Kurzmeldungen [1]
05.10.2017 16:11
Zitat
flor!an
Weiß jemand ob die HVV App momentan funktioniert (und auch den korrekten Stand anzeigt) ? Die Geofox auf der Webseite hat scheinbar den Geist aufgegeben. (vielleicht zuviele Anfragen? Oder überfordert mit den ganzen Störungen?)
Abfahrten und Umgebungsplan funktioniert, aber die Verbindungssuche streikt.
Es dauert aber eine Ewigkeit bis eine Anfrage beantwortet wird.

Gruß Cedric
[www.pressreader.com]

„HVV-Ringe sollen abgeschafft werden“
CDU möchte das Tarifsystem überarbeiten

Dieser Vorstoß kommt vor allem aus den umliegenden
Bundesländern. Je weiter weg Pendler wohnen, desto
mehr der fünf Ringe (A bis E) müssen sie passieren – und
auch mehr zahlen.
Zitat
zurückbleiben-bitte
Je weiter weg Pendler wohnen, desto
mehr der fünf Ringe (A bis E) müssen sie passieren – und
auch mehr zahlen.

Ist ja irgendwie auch logisch. Nur frage ich mich, was die Abschaffung der Ringe daran ändern soll? Dann wird der Fahrpreis eben anders berechnet, aber lange Strecken werden immer noch teurer sein als kürzere. Daran würde nur ein Einheitstarif etwas ändern.
Zitat
Ingo Lange
Zitat
zurückbleiben-bitte
Je weiter weg Pendler wohnen, desto
mehr der fünf Ringe (A bis E) müssen sie passieren – und
auch mehr zahlen.

Ist ja irgendwie auch logisch. Nur frage ich mich, was die Abschaffung der Ringe daran ändern soll? Dann wird der Fahrpreis eben anders berechnet, aber lange Strecken werden immer noch teurer sein als kürzere. Daran würde nur ein Einheitstarif etwas ändern.

Das sagt auch die Hochbahn.

Ich persönlich finde auch, dass die unübersichtliche Struktur mit Zonen innen und Ringen (aber auch Zonen) außen reformieren muss.
So was schreckt Menschen ab.
Dazu ist aber so ein radikaler Schritt nötig das gewachsene Konstrukt über Bord zu werfen, dass sich keiner traut.
PAD
Re: Kurzmeldungen [1]
15.08.2019 07:23
In vielen anderen großen Städten gibt es keine Zonen. In Wien oder Stockholm z.B.
Re: Kurzmeldungen [1]
15.08.2019 20:06
Abendblatt

Auch der HVV entdeckt langsam den Weg in die Digitalisierung:
Die in Frankfurt bereits bewährte App "LateBack" soll es in wenigen Tagen auch für den HVV geben. Mit ihr sollen die Garantieanträge deutlich vereinfacht werden. Kontaktdaten und E-Mail etc. sind schon in der App gespeichert und man muss nurnoch die Verbindungen eingeben ohne dieses Onlineformular jedes mal neu auszufüllen. Über eine bargeldlose Auszahlung wird auch schon nachgedacht. Die App gibt es zwar schon im Google Play Store allerdings wird sie noch einige Tage mit den Servern des HVV synchronisiert bevor es losgeht.

Am Rande noch ein paar Eckdaten zur Nutzung der HVV Garantie:
2018: 108.114 Anträge mit 153.110 € Erstattung (Durchsch. 1,42 € pro Antrag)
Bis Mai 2019: 47.660 Anträge mit 66.920€ Erstattung.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.08.2019 20:08 von Daniel H.
Re: Kurzmeldungen [1]
16.08.2019 10:19
Zitat
zurückbleiben-bitte
Ich persönlich finde auch, dass die unübersichtliche Struktur mit Zonen innen und Ringen (aber auch Zonen) außen reformieren muss.
So was schreckt Menschen ab.
Dazu ist aber so ein radikaler Schritt nötig das gewachsene Konstrukt über Bord zu werfen, dass sich keiner traut.

Ob radikal oder nicht - es muss erst einmal ein Vorschlag her, wie denn ein anderes System aussehen würde.

Je einfacher ein System ist, um so pauschaler und damit im Zweifelsfall auch ungerechter wird es sein. Bei einem Einheitstarif werden kurze Strecken teuer, wenn man kürzere Strecken günstiger haben will, wird das System wieder unübersichtlicher.

Es gilt hier also einen guten und verständlichen Kompromiss zu finden. Dafür dürfte es aber zumindest notwendig sein, dass man nicht verschiedenartige Parameter (z.B. Zonen, konkrete Entfernungen / Anzahl Haltestellen, begrenzte Zeiträume wie Stundenkarten) mischt.

Langfristig dürfte aber auch die Digitalisierung in die Karten spielen - wenn mir der Automat oder die App für konkrete Verbindungen das richtige Ticket empfiehlt, dann muss ich mich nicht mehr mit den Details auseinandersetzen. Es sollte nur sichergestellt werden, dass ich nicht aus Unwissenheit in eine Falle tappe, z.B. wenn ich eine andere Route zum gewählten Ziel nehme.

Tobias
Warum sollen lange Strecken teurer sein als kurze?
Warum spielen die Taktdichte und Angebotsqualität keine Rolle?
Ist es nicht gerechter nach Einkommen zu staffeln?
Zitat
Computerfreak
Warum sollen lange Strecken teurer sein als kurze?

Frag das mal einen Taxifahrer...

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Zitat
Der Hanseat
Zitat
Computerfreak
Warum sollen lange Strecken teurer sein als kurze?

Frag das mal einen Taxifahrer...
.

Da die Verkehrswende nicht mit Taxen zu schaffen ist hinkt dieser Vergleich. Zumal der Taxiunternehmer auf Gewinne aus ist und kein Bestandteil öffentlicher Daseinsvorsorge ist, bei denen Fahrleistungen von öffentlicher Hand bestellt werden.

Und wenn das Taxi als Anrufsammeltaxi im Auftrag eines Verkehrsverbundes unterwegs ist, dann haben wir schon die Situation, dass unterschiedlich lange Strecken möglicherweise das gleiche Kosten. Weil der Fahrer dann halt mögliche Fehlbeträge erstattet bekommt. Unterschied klar geworden?

Bei Einzeltickets im ÖPV mag es ja in Ordnung sein, wenn die Entfernung beim Preis eine Rolle spielt, nicht jedoch bei den “Flatrate-Karten“. Wenn eine Karte 24 Stunden am Tag gültig ist fahre ich mit dieser nicht unbedingt weniger, wenn ich viele kurze Fahrten in einem kleineren Gebiet mache als jemand, der zwei lange Fahrten am Tag macht und in mehr Tarifzonen unterwegs ist.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.08.2019 23:00 von Wolf Tiefenseegang.
Re: Kurzmeldungen [1]
18.08.2019 22:21
Zitat
Daniel H
Auch der HVV entdeckt langsam den Weg in die Digitalisierung:
Die in Frankfurt bereits bewährte App "LateBack" soll es in wenigen Tagen auch für den HVV geben. Mit ihr sollen die Garantieanträge deutlich vereinfacht werden. Kontaktdaten und E-Mail etc. sind schon in der App gespeichert und man muss nurnoch die Verbindungen eingeben ohne dieses Onlineformular jedes mal neu auszufüllen. Über eine bargeldlose Auszahlung wird auch schon nachgedacht. Die App gibt es zwar schon im Google Play Store allerdings wird sie noch einige Tage mit den Servern des HVV synchronisiert bevor es losgeht.

Update: Die LateBack App funktioniert ab heute auch für den HVV.
Re: Kurzmeldungen [1]
20.08.2019 16:12
Bei der S-Bahn wurden zumindest einige ZZA umgestellt. Die Anzeige, die die nächsten 3 Züge anzeigt, zeigt nun "3min" statt 3 an. Und darauf, dass die letzten 3 Wagen in XYZ enden wird nun auch auf Englisch hingewiesen
Re: Kurzmeldungen [1]
20.08.2019 17:15
Zitat
NWT47
Und darauf, dass die letzten 3 Wagen in XYZ enden wird nun auch auf Englisch hingewiesen
Dito für "erst 3 Wagen zum Flughafen / letzten 3 Wagen nach Poppenbüttel". Bei "Bitte nicht einsteigen" gibt es in der 3. Zeile jetzt einen Grund - in Eidelstedt z.B. "Rangierfahrt" bei einer aussetzenden AKN.

Schade. Wenn man den "Bitte nicht einsteigen"-Schirm schon anfässt, hätte ich mir doch das gewüscht, was die Fahrgäste am meisten interessiert: Wann kommt der nächste Zug? Und das wird weiterhin nicht angezeigt.
Das Update hat die Anzeigen leider verschlechtert: Die Folgezüge werden nicht mehr im Wechsel angezeigt. Über 3 Minuten bis zur Abfahrtszeit werden dauerhaft die Folgezüge angezeigt, danach gar geht mehr.
Bisher gab es die Möglichkeit, wenn man zum Beispiel in Harburg stand und der einfahrende Zug sehr voll war, zu sehen, ob es sich lohnt auf den nächsten zu warten. Dies geht jetzt nicht mehr, was sich nicht positiv auf die Überfüllung der S3 auswirken dürfte.
Andersherum erfährt man erst kurz vor der Einfahrt, ob ein Langzug oder Vollzug kommt.
Ich hoffe, dass dies nur ein Fehler ist und nicht das geplante neue Verhalten.

epochevi.webege.com
Zitat
zurückbleiben-bitte
[www.pressreader.com]

„HVV-Ringe sollen abgeschafft werden“
CDU möchte das Tarifsystem überarbeiten

Dieser Vorstoß kommt vor allem aus den umliegenden
Bundesländern. Je weiter weg Pendler wohnen, desto
mehr der fünf Ringe (A bis E) müssen sie passieren – und
auch mehr zahlen.

Ein schöner Scherz - die sollen sich mal an die eigene Nase fassen, die CDU regiert doch sowohl in SH und Niedersachsen mit. Denn ein Grund warum der HVV-Tarif so kompliziert ist, ist doch wegen der Sonderwünsche aus den Nachbarländern. Und gerade die Einteilung in Ringe ist ein typisches Beispiel - so gibt es in Niedersachsen keine Bahnstationen in Ring D, nach C kommt gleich E, was dafür sorgt dass die Preise dort höher sind (beziehungsweise, da der HVV ja um einiges billiger ist die vorher geltenden Tarife, bei der Erweiterung des HVV die Fahrpreise weniger gesunken und die Zuschüsse weniger gestiegen sind). SH ist da ja um einiges großzügiger - vergleiche mal Lauenburg und Horst (beide in D) mit Tostedt (näher aber in F!)...

Innerhalb des ehemaligen Großbereiches sind die Ringe doch belanglos - gibt es eigentlich noch irgendwelche Fahrkarten die A gelten und nicht in B oder umgekehrt? Und die Zonen fast auch schon - nur die 2/3-Zonenkarte-Zeitgarte ist billiger als Hamburg AB, und ich glaube nicht dass davon viele verkauft werden.

(Wenn ich mich richtig erinnere wollte der HVV die Zonenkarten innerhalb des Großbereich in den 80ern schon mal ganz abschaffen. Ursprünglich war der Großbereich relativ teurer, d.h. auch bei 4-5-6 Zonen war eine Zonenkarte billiger. Dann wurde der Großbereich relativ so günstig gemacht wie er jetzt ist, und die 2-3 Zonen-Karten sollten abgeschafft werden. Damals gab es aber noch die CC-Karten, und zwar für eine festgesetzte Zone die immer ein Vorortzentrum war (z.B. 301 Blankenese, 308 Harburg oder 506 Bergedorf) plus 2 weitere Zonen, und insbesondere aus den Elbvororten gab es ziemlich Proteste von Leuten die gerne mit der 48 zu den edlen Geschäften und Restaurants in Blankense fuhren. So blieben sie halt, und damit auch die Zonen.)
Zitat
christian schmidt
Innerhalb des ehemaligen Großbereiches sind die Ringe doch belanglos - gibt es eigentlich noch irgendwelche Fahrkarten die A gelten und nicht in B oder umgekehrt? Und die Zonen fast auch schon - nur die 2/3-Zonenkarte-Zeitgarte ist billiger als Hamburg AB, und ich glaube nicht dass davon viele verkauft werden.

Es gibt dennoch einen festen Kundenkreis. Den Ring A braucht man aber vor allem deshalb, um Fahrten aus den Ringen C, D oder E nach Harburg oder Bergedorf nicht unverhältnismäßig teuer zu machen.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
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