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Kurzmeldungen [1]
geschrieben von Der Hanseat 
Re: Kurzmeldungen [1]
25.09.2019 18:43
Zitat
h_guenther
so richtig "rund" lief so manches nicht beim diesjährigen VHT

Meine Fahrt gegen Mittag mit dem "Hanseat" in Barmbek mußte ich ausfallen lassen,
(meine kleine Tochter hatte vorübergehend andere Pläne als ich ...)
erst stand der "Hanseat" mehr als 10 min vor dem Signal
dann, als ein freies Gleis vorhanden war, bekam er trotzdem Einfahrt zum anderen Bahnsteig
und fuhr über Mundsburg statt Kellinghusenstrasse
Hupen / Luftpfeife hilft ja nicht mehr, seit aus dem Hochbahnhaus gesteuert wird ...

Und die "Bergedorf" hatte Maschinenausfall als ich grade an Bord war,
durfte ich auf der Elbe überklettern auf eine Barkasse von "Abicht"
nach relativ langer Wartezeit ohne Information.
Ich konnte mir den Grund denken, die meisten anderen an Bord nicht ...

Genau das habe ich auch erlebt, beide Situationen. Ich war auch auf der "Bergedorf." Auf einmal kam doch diese blaue Wolke, dann drängte uns eine Fähre an die Mauer gegenüber der Elphi.
Fast 45 Minuten hingen wir dort fest. Der Kapitän und die Kellnerin munkelten doch etwas von Stromausfall.
Dann kam eine Fähre um uns rüberzuholen, die war aber ungeeignet (zu niedrig?).
Später kam dann dieser Cabrio-Kahn, um uns rüberzuholen. Und hinter der "Bergedorf" wartete schon ein Polizeiboot, das dann dort längs ging, als wir ablegten.
Wieder an den Landungsbrücken, hatte ich keine Lust mehr und ging direkt zur S-Bahn, um heimzufahren.
Jemand sagte noch: "Nie wieder diese ollen Hafenfähren." War wohl kein "Einzelfall"...

***
Busbeschleunigungsprogramm - mit Vollgas und 20-Sitzplatz-Gelenkbussen ins Chaos.
[dialog.hochbahn.de]

Die U3 muss ab dem kommenden Jahr in der Innenstadt fit für die Zukunft gemacht werden. So müssen die Holzpfähle am Adolphsplatz, die das Bauwerk tragen und im Hamburger Wasser stehen, ersetzt werden. Im selben Rutsch sanieren wir noch fünf Viadukte, die Haltestelle Rödingsmarkt, die Tunnelstrecke bis zur Mönckebergstraße und machen die Haltestelle Rathaus barrierefrei.
Das Projekt soll nach jetzigem Planungsstand im September 2020 starten und wird dann 14 Monate dauern. In der Bauzeit wird der Streckenabschnitt von Hauptbahnhof bis Baumwall nicht bedient werden können.
Re: Kurzmeldungen [1]
30.09.2019 17:27
Na dann hoffen wir mal, dass der Umbau der Station Mönckebergstraße ebenfalls im "Windschatten" (Zitat Hochbahn) erfolgt.

Kann man da und überall sonst auf dem Umbauabschnitt auch den Umbau auf 120m Bahnsteiglänge machen?
Re: Kurzmeldungen [1]
30.09.2019 19:17
Zitat
bukowski
Na dann hoffen wir mal, dass der Umbau der Station Mönckebergstraße ebenfalls im "Windschatten" (Zitat Hochbahn) erfolgt.

Kann man da und überall sonst auf dem Umbauabschnitt auch den Umbau auf 120m Bahnsteiglänge machen?

Könnte man wohl, tut man aber nicht. Hat man schon bei den Landungsbrücken nicht gemacht wo es erheblich einfacher gewesen wäre. Vielleicht eine verpasste Gelegenheit aber bei der Mönckebergstraße kann ich das auch verstehen: einer Erweiterung würde den Umbau wohl ziemlich verkomplizieren, verteuern und verlängern, inklusive einer benötigten Straßensperrung. Also mehr Geld und Stau für ein Stück Bahnsteig das man (wohl auf Jahrzehnte hinaus) gar nicht benutzen kann. Das würde eher wie Schilda wirken.

Solange die Hochbahn nicht beabsichtigt in nicht all zu ferner Zukunft (10~20 Jahre) konsequent alle 80m-Stationen zu verlängern machen einzelne Verlängerungen keinen Sinn.
HOCHBAHN Der barrierefreie Ausbau der U-Bahnhaltestelle Mönckebergstraße wurde wegen einer Anrainerklage verschoben. /an
Re: Kurzmeldungen [1]
01.10.2019 11:13
Zitat
zurückbleiben-bitte
HOCHBAHN Der barrierefreie Ausbau der U-Bahnhaltestelle Mönckebergstraße wurde wegen einer Anrainerklage verschoben. /an

Dann wird es ja in den Jahren danach noch eine weitere Monate lange Sperrung geben. Na super.
Wegen Mö und Landebrücke etc.

Der Linientausch-Umbau Berliner Tor hatte einen damit zusammenhängenden Grund

U3 Ostteil (alt), U2 Westteil (alt) hatten genug Fahrgäste für 8 / 9 Wagen
U2 Ostteil Ring (alt) wäre auch mit 6 Wagen betreibbar.
der jeweils dazugehörige Westteil des Rings war aber nicht bezahlbar,
um ihn durchgehend auf 8/9 Wagen umzurüsten.

Daher hat man den Linientausch Berliner Tor gemacht
Der "Ring" ist nun die U3 (neu) und kommt prinzipiell mit 6 Wagen aus
Die U2 hat den Ost-Teil der U3 übernommen und fährt weiter im ursprünglichen Westteil der U2,
dafür aber von Bunnyhill bis Niendorf mit den nötigen 8/9 Wagen

Damit wurde der Umbau Berliner Tor im Verhältnis bezahlbar
und man hatte keine Not, den Ring auf 6 Wagen zu begrenzen.

Das wird nach Meinung der Hochbahn sicher noch viele Jahre so bleiben.

Man wird deshalb keine einzelnen Stationen umrüsten und dafür viel Geld in die Hand nehmen,
wenn die zusätzlichen Kapazitäten der Bahnsteiglänge dann "rumoxidieren" oder so ähnlich.

Man beachte den derzeitigen Zustand von Sengelmannstrasse
um abzuschätzen, was Investitionen in die Zukunft bringen, wenn man sie nicht nutzt
Gerüchtehalber muß für die geänderten Bedingungen zum Ausfädeln der U5
dort doch neu gebaut werden und vorher abgerissen

Und Hauptbahnhof Nord kann die U5 nur bei Neubau der Haltestelle für die U5
oder Abriss der Fahrstühle / Neubau der Fahrstühle ein / ausgefädelt werden.

Das haben wir alles entweder schon mit unseren Steuergeldern oder über die Fahrpreise
mitfinanziert, was heute vermutlich auch schwerer durchzusetzen wäre.
Re: Kurzmeldungen [1]
01.10.2019 15:53
Kann man so sehen, Aber der Ausbau aller Bahnsteige auf 125 m wird jetzt Prozentual teurer und dauert länger.
Re: Kurzmeldungen [1]
03.10.2019 16:31
Ist sonst noch jemandem die neue "Masche" der Bettler in der Bahn aufgefallen? Hatte ich mehrmals in der U1 und vorhin in der RE3. Es kommt eine Person durch den Wagen und verteilt auf jedem Vierer / Zweier eine Packung Taschentücher, auf der ein Zettel aufgeklebt ist, mit Aufschriften warum eine Spende benötigt wird und/oder "Gott segne deine Familie". Kurz darauf kommt die Person wieder zurück und sammelt alles wieder ein.
Re: Kurzmeldungen [1]
03.10.2019 16:47
So neu ist die nicht, ich meine sowas auch schon aus Hamburg gelesen zu haben, allerdings eher im Bereich S-Bahn.
In Berlin (in der S-Bahn) gibt es das schon seit Monaten/Jahren.
Re: Kurzmeldungen [1]
03.10.2019 16:52
Re: Kurzmeldungen [1]
04.10.2019 23:06
Laut Abendblatt sollen wohl bald Langzüge auf der S2 und S21 nach Bergedorf fahren. Welche Ausbauten dafür erforderlich sind, erschließt sich mir nicht. Es können doch aktuell schon Lanzüge bis Bergedorf fahren. Leider kann ich den Artikel nicht lesen, vielleicht kann mich wer aufklären ob noch Ausbauten nötig sind.

Abendblatt
Re: Kurzmeldungen [1]
05.10.2019 02:47
Klasse, Langzüge nach Bergedorf schicken wollen wo sie nicht benötigt werden,(lieber die S2 ganztägig fahren lasssen) aber die U3, die aus allen Nähten platzt, weiter mit 6 Wagen auf die Fahrgäste los lassen.
Das ist absolute ...
äh was, es sind bald wieder Wahlen?
Also alles nur heiße Luft,und ich dachte schon es würde sich mal etwas tun, wie dumm von mir.
Zitat
STZFa
Klasse, Langzüge nach Bergedorf schicken wollen wo sie nicht benötigt werden,(lieber die S2 ganztägig fahren lasssen) aber die U3, die aus allen Nähten platzt, weiter mit 6 Wagen auf die Fahrgäste los lassen.
Das ist absolute ...
äh was, es sind bald wieder Wahlen?
Also alles nur heiße Luft,und ich dachte schon es würde sich mal etwas tun, wie dumm von mir.

Was hat die U3 mit der S2/S21 zu tun?
Re: Kurzmeldungen [1]
05.10.2019 08:44
Laut Abendblatt sind die Bahnsteige zwar lang genug für Langzüge, jedoch ist die Stromversorgung für die Züge derzeit nicht ausreichend. Daher können fort aktuell noch keine Langzüge fahren. Dies soll sich nun bis Ende 2020 ändern.

Was mich erstaunt ist, dass man überhaupt eine nicht ausreichende Stromversorgung für die Züge gebaut hat, obwohl doch sogar schon extra längere Bahnsteige gebaut wurden.
Ich kann mich an eine Zeit erinnern, in der die S21 zur Hauptverkehrszeit mit Langzügen fuhr, dafür aber keine S2 fuhr.
Zitat
Neu Wulmstorf
Ich kann mich an eine Zeit erinnern, in der die S21 zur Hauptverkehrszeit mit Langzügen fuhr, dafür aber keine S2 fuhr.

Das war nur

- im Sommerfahrplan 1986 (Einbau Masse-Feder-System HBF Gleis 1+2 --> nur 5 Linien möglich, da alle Züge Ost-West nur ein Gleis zur Verfügung hatten)

- in den Sommerferien zu Sparschwein&Geizkragen-Zeiten

- während der Sparschwein&Geizkragen-Regierung ab Sommer 1989 (S2 nur 3 Fahrtenpaare)

- nach Beendigung der S2-Fahrten nach 7.40 Uhr als Rückläufer der von Elbgaustraße bis Bergedorf benötigten Langzüge wegen Berufschulen und FHs in Nettelburg und Bergedorf

der Fall.
Zitat
Andreas1
Was mich erstaunt ist, dass man überhaupt eine nicht ausreichende Stromversorgung für die Züge gebaut hat, obwohl doch sogar schon extra längere Bahnsteige gebaut wurden.

Die Letzten Langzugfahrten fuhren Sommer 2014 wg. Sperrung Diebsteich - Altona.
in der zweiten woche waren es nur noch Vollzüge, weil angeblich die Sprechanlgen zum Tf im letzten Zugteil nicht funktionierten (BR 472/473)...

Vermutlich war auch wie schon ein paar Jahre zuvor die Stromversorgung zusammengebrochen.

Die unterwerke Tiefstack, Mittlerer Landweg und Bergedorf wurden mal vor ein paar Jahren (10-15?) erneuert. Die Gebäude deutlich kleiner... Nun ja seitdem klappt es nicht mehr mit Langzügen.

Vielleicht sind die anlagen nicht mehr so stark dimensioniert, weil irgend so ein Geizkragen bei DB meinte, dass nur auf Vollzüge ausgerichtet werden muss, fährt ja nicht mehr, dann reicht das und man spart ein paar Cent...

Diesen Pfusch muss man wohl jetzt beseitigen.
Re: Kurzmeldungen [1]
05.10.2019 10:43
Die sollten lieber erst einmal dafür sorgen, dass das Ding überhaupt fährt und als nächstes auch den irgendwann einmal aufgestellten Fahrplan einhält.

Letztes Wochenende einmal den Versuch unternommen, statt mit dem Auto mit der S21 zu fahren und einmal zwangsweise mit der S21 gefahren, da am Ziel keine Parkplätze vorhanden. An beiden Tagen zusammen 93 Minuten Verspätung angesammelt, dieses Jahr insgesamt bereits über 150,-€ an Taxikosten ausgegeben, weil die Bahnen ausfielen und ich Anschlusszüge am Hbf erreichen musste - dabei nimmt man bewusst schon eine S21 früher und nimmt in Kauf, über 30 Minuten am Hbf rumzustehen. Lapidare Antwort des HVV: Sie hätten ja eine Bahn früher fahren können (kommt immer gut, wenn es sich um die erste Bahn des Tages handelt) und Sie bekommen einen Euro erstattet - WENN Sie sich dann eine neue Fahrkarte für ein Vielfaches kaufen, um diesen am Hbf abzuholen.

Langzug hin oder her, die S-Bahn hatte jetzt fast ein Jahr Zeit, die Probleme in den Griff zu bekommen, aber uns Autofahrer wird die so schnell nicht wieder als Pendler zurückgewinnen.
Die Bahnsteige von Elbgaustraße bis Bergedorf waren und sind langzugfähig, die Standzeiten zum Stärken und Schwächen (was in der Praxis bis vor ein paar Jahren morgens mit dem ersten Zug ab Aumühle in Bergedorf auch noch praktiziert wurde) in Bergedorf sind nach wie vor im Fahrplan enthalten.
Das Argument der Stromversorgung kann ich nachvollziehen, gerade zwischen Allermöhe und Nettelnburg kann man immer eindrucksvoll beobachten, wie die Stromschienenspannung in den Keller geht wenn beide Vollzüge in Allermöhe und Nettelnburg losfahren. Ist allerdings nicht die krasseste Stelle im Netz was das angeht.
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