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U5-Planungen II (ab Machbarkeit U5 Mitte)
geschrieben von Forummaster Hamburg 
Zitat
schmidi
Das ist echt der Brüller.

Zitat:

Auch beim Bau der U5 wird viel Zeit ins Land gehen, bevor jemand mit ihr fahren kann. Der Bau des Ostteils soll laut Hochbahn Ende 2021 beginnen. Der erste Abschnitt City Nord bis Sengelmannstraße soll 2027 fertig sein. Da die U5 vollautomatisch fahren soll, wird es dort für ein bis zwei Jahre einen Probebetrieb geben. Ende der 20er soll die U5 erstmals auf einem kleinen Teilstück verkehren, danach werden Steilshoop und schließlich Bramfeld angeschlossen.


Echt jetzt, zwei Jahre Probebetrieb zwischen Sengelmannstrasse und Citynord. Danach erst Weiterbau bis Bramfeld.
Baubeginn 2021. In Wien geht das schneller.

Die Ausführungen im Hamburger Abendblatt wegen der Inbetriebnahme der U5-Ost sind allein deshalb nicht zielführend, weil sie auf hypothetischen Annahmen basieren, die kommulativ (!) auf Verzögerungsvarianten beruhen.
Der worst case muss nicht eintreten! Das Abendblatt lässt ihn jedoch bereits eintreten. Das ist keine seriöse Berichterstattung!

Über die Inbetriebnahme bzw. deren Vorlaufzeit ist an dieser Stelle noch nicht weiter diskutiert worden.
Wir haben im Grunde noch keine klaren Zeitfenster.
Sengelmannstrasse












Planfeststellungsverfahren läuft
Planfeststellungsverfahren läuft


8 Gleisige Abstellanlage hinter dem neuen Busdepot im Gleisdreck. Plus Waschhalle.

Neue Betriebswerkstatt in Richtung Ohlsdorf auf Höhe der S-Bahnwerkstatt mit Gleisverbindung zur U1 vorm U-Bahnhof Ohlsdorf.


Betriebswerkstatt 3 Gleisig plus Umfahrgleis.
Toll. Ein Tunnelbahnhof über der Erde! Feuert bitte den Architekten!

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Toll. Ein Tunnelbahnhof über der Erde! Feuert bitte den Architekten!

Moin,
Du hast Dich nicht mit dem Thema und den Gründen für die "geschlossene" Bebauung beschäftigt, nehme ich an.
Zitat
Djensi
Zitat
Nemo
Toll. Ein Tunnelbahnhof über der Erde! Feuert bitte den Architekten!

Moin,
Du hast Dich nicht mit dem Thema und den Gründen für die "geschlossene" Bebauung beschäftigt, nehme ich an.




Zitat
schmidi

Naja rechts (norden) macht es sinn. keine Frage!
Aber links (süden)? Damit die City Nord nicht von denen gestört wird die dort arbeiten? PS: Auf dem Bild wird zudem die GÜB von der Lärmschutzwand ausgeschlossen.
Ich denke das die komplette Einhausung der Station auch den Vorteil bietet und bei der Planung mit berücksichtigt wurde, die automatischen Bahnsteigtüren der U5 vor Wind und Wetter zu schützen. Solche Türen ist schließlich wieder anfällige wartungsintensive Technik. Zudem kann ich aus eigenen Erfahrung berichten, dass Aufzugstüren und Automatiktüren an den Bahnhöfen sehr unter "unsachgemäßer Nutzung" zu leiden haben, da wird dies hier noch sehr interessant werden...
Genau DB-Bahner,

natürlich dient so eine Einhausung zum Teil auch dem Schutz der künftigen Technik mit den Bahnsteigtüren. Was diese Technik betrifft sind Bahnsteigtüren in anderen Metrosystemen gängige Praxis, vor allem in Städten mit einem deutlich größeren Fahrgastsvolumen. Da kann man sicher von lernen :-)
Vom Komfort für die Um-und Einsteiger mal ganz zu schweigen. An vielen Stellen beklagt man sich im Forum wg. zu kurzer Bahnsteigdächer, hier erfolgt eine komplette Einhausung und bietet somit Schutz und Komfort. Ich möchte dazu die Haltestelle Dehnhaide erwähnen, auch wenn dort bei weitem nur ein Teil des Bahnsteigbereiches überdacht ist, so bietet dort die geschlossene Variante zu jeder Jahreszeit nach meinem Empfinden deutlich mehr Komfort für die Wartenden.
Inwiefern unterscheidet sich Dehnhaide von den anderen oberirdischen Stationen auf der Ost-U3, zumindest zwischen Landungsbrücken und Hamburger Str?
Zitat
tspndr
Inwiefern unterscheidet sich Dehnhaide von den anderen oberirdischen Stationen auf der Ost-U3, zumindest zwischen Landungsbrücken und Hamburger Str?

Moin,
das Haltestellendach Dehnhaide misst überdacht ca 100 m, ca. 90m des Bahnsteigbereichs sind überdacht und die Deckenhöhe ist niedriger. Hamburger Straße und Mundsburg sind es ca 40 m und dort jeweils eine andere Konstruktion. Uhlandstraße sind es ca. 50m, Lübecker Straße ist wie die weiteren eine Tunnelhaltestelle. Rödingsmarkt und Baumwall sind ähnlich wie die "Halle" der Hamburger Straße aber wohl knapp 50m und Landungsbrücken sind auch ca. 50m Bahnsteig überdacht.

Edit.: Der Zugang zu den Aufzügen am Nordende gehört natürlich mit zum Bahnsteigbereich



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.08.2019 08:48 von Djensi.
Uhlandstraße hat ein Alibidach - die Züge halten mit 5 von 6 Wagen im nicht überdachten Teil der Haltestelle.
Ah ok, danke. Ich bin nicht so oft auf der U3 unterwegs und hatte nicht in Erinnerung, wie lang das Dach in Dehnhaide tatsächlich ist. Dann ist das ja doch ein sehr viel besseres Dach als an den anderen Stationen.
ABER die Station Dehnhaide hat auf der gesamten Länge durchgänig Fenster auf beiden seiten und 1/3 der Dachbreite sind ebenfalls Glas. Siehe hier: [www.ravnsbak.dk]

Die neue Station Sengelmannstraße soll hingegen keine nennenswerte Fenster haben.
Das Problem ist ja nicht die Einhausung von Sengelmannstraße, sondern die "Architektur" dieser Halle.

Ein Primitivbetondach, das zerbrochen und nicht richtig wieder zusammengesetzt ist.

Eine Glashalle wie bei Elbbrücken wäre da wesentlich besser. Hinzu kommt, dass das Ambiente zerstört wird: Die oberirdische Station hat eine ruhige Atmosphäre, während so eine Einhausung ein Echo wie eine typische Bahnhofshalle produziert. Der Ausblick aufs Grüne darf nicht vergessen werden. Stützfrei wäre auch besser, da Stützen das Umsteigen behindern. Zu guter letzt sollten die orangen Kacheln und die Holzelemente erhalten bleiben. Davon ist auf dem Bild nichts zu sehen.
Zitat
Computerfreak
Das Problem ist ja nicht die Einhausung von Sengelmannstraße, sondern die "Architektur" dieser Halle.

Ein Primitivbetondach, das zerbrochen und nicht richtig wieder zusammengesetzt ist.

Ganz meine Meinung.

Zitat
Computerfreak
Eine Glashalle wie bei Elbbrücken wäre da wesentlich besser.

Bloß nicht. In Elbbrücken pfeift der Wind durch und regensicher ist das auch nicht. Das sollte in Sengelmannstraße schon besser gelöst werden.

Zitat
Computerfreak
Stützfrei wäre auch besser, da Stützen das Umsteigen behindern.

Aber irgendwie muss die Konstruktion doch gehalten werden, oder?

Zitat
Computerfreak
Zu guter letzt sollten die orangen Kacheln und die Holzelemente erhalten bleiben. Davon ist auf dem Bild nichts zu sehen.

Nein, die 1970er Jahre werden dort leider genauso lieblos entsorgt wie in der City-S-Bahn. Selbst wenn die U4-alt seinerzeit so realisiert worden wäre wie damals angedacht, würde die Haltestelle Sengelmannstraße jetzt wohl ein Face-Lift benötigen. Selbst Norderstedt-Mitte aus den 1990er Jahren könnte im Zuge der S21 nach Kaltenkirchen für eine spätere Elektrifizierung der A2 vorbereitet und dabei modernisiert werden. Die Dachkonstruktion in Norderstedt-Mitte ist ein Paradies für Flatterratten. Das darf in Sengelmannstraße nicht sein und sollte auch alsbald in Norderstedt-Mitte überarbeitet werden.
Zitat

Der Ausblick aufs Grüne darf nicht vergessen werden

Zur Nordseite geht der Ausblick in die Gärten der Anlieger, die darauf wenig Bock haben. Nach Süden ginge der Ausblick auf die Lärmschutzwand der Güterumgehungsbahn. Da entgeht einem richtig viel.
Oh man, warum muss es immer eine "herausragende Architektur" sein, was spricht dagegen einfach zwei Bahnsteige mit 2/3 Dach zu errichten, ohne das ganze bimborium?
Über den Hochbahn-Blog hat mir Pia Gängerich mittlerweile bestätigt, die Info sei korrekt, dass es tatsächlich vor der offiziellen Inbetriebnahme Probefahrten geben werde: "... Hintergrund: Hier wird nicht nur für diesen Teil der U5, sondern auch für den ganzen restlichen getestet. Da es sich um ein komplett neues System handelt, wollen wir das ausgiebig auf Herz und Nieren testen, bevor es dann in den Fahrgastbetrieb geht."

Die genauen Zeitfenster sind aber immer noch nicht genannt. Im HA stand es insofern ungenau, als der zeitliche Rahmen des Baues und des Probebetriebs bzw. der Streckenabschnitt, auf dem schon Züge rollen werden, völlig durcheinander gebracht wurde, wenn auch die Tatsache über den Probebetrieb als solchen richtig benannt wurde.

Gelegentlich liest man, der Probebetrieb beginne 2026, dann soll er wieder erst zum Zeitpunkt der ursprünglichen Inbetriebnahme, nämlich 2027, losgehen, worauf dann erst 2 Jahre später der Fahrgastbetrieb aufgenommen werde. Es gibt nicht nur eine gelegentlich unseriöse Berichterstattung, sondern auch widersprüchliche Aussagen von Politikern und Planern.

Warten wir also ab, ob zunächst die Planfeststellung und die Ausschreibung mit Baubeschluss rechtzeitig bis Ende 2021 vonstatten gehen.
Es ist durchaus denkbar, dass es weitere Terminverschiebungen gibt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.08.2019 19:31 von Günter Wolter.
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