Zitat
B-V 3313
Alles was raus geht, ist fertig.

Wie meinen?


D

In Bus und Bahn offenbaren sich die sozialen Abgründe unserer Mitbürger.
Zitat
Stahldora
Zitat
B-V 3313
Alles was raus geht, ist fertig.

Wie meinen?

Man mustert nur Wagen aus, die Schäden haben.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Ganz sehenswerte Doku des WDR und BR, die der Frage nachgeht:
"Kann das Elektro-Auto die Umwelt retten?"

[www.ardmediathek.de]

Beleuchtet werden einige Problematiken des E-Autos (u.a. Herstellung und Verwertung des Akkus). Tenor: E-Mobilität bei Privatfahrzeugen ist wohl alles andere als umweltfreundlich.
Zum Schluss wird - aus Sicht der Reporter - ein sinnvoller Einsatz von E-Mobilität genannt: im vernetzten Fahren, wenn hohe Laufleistungen der Fahrzeuge auf kurzen Strecken erreicht werden (Bus, Taxi, Carsharing). Auch ein Bezug zur Vernetzung von Verkehrsangeboten in Berlin wird hergestellt, insofern passt es doppelt hier im Forum ;)
Dazu ganz interessant diese Position: Eine andere Meinung

Grüße
Abgesehen davon, dass weniger Autos immer die bessere Loesung ist, braucht man heute nicht mehr auf "Studien" fuer Vergleiche zurueckgreifen, man hat jetzt messbare Groessen. So sind z.B. in einer 70kWh Li-Batterie ca. 12kg Lithium, waehrend die Starterbatterie eines SUV ca. 8kg Blei enthaelt. Aber Blei wird ja so umweltschonend gewonnen und belastet auch spaeter die Umwelt nicht. Der immense Energieverbrauch beim Herstellen der Batterien/Elektroautos ist ebenso ein Maerchen. Weder in Fremont (TESLA Fabrik) noch in Reno (Batteriefabrik) mussten neue Kraftwerke gebaut werden, um die Fertigung aufrechtzuerhalten. Reno will mit Solarzellen auf dem Dach autark werden, sicherlich nicht moeglich mit irrsinnigem Energieverbrauch.
Uebrigens: Mein Chef hier in einem High-Tech Unternehmen in Silicon Valley hat mir gesagt, dass er inzwischen nur ungern Techniker/Wissenschaftler aus Deutschland einstellt, da "diese Burschen mehr Gehirnschmalz darauf verwenden, mir zu beweisen, dass etwas nicht funktioniert/machbar ist anstatt eine Loesung zu finden".
Ich bin mal gespannt, wie deutsche Autobauer die Kurve kriegen, um in Deutschland Elektroautos verkaufen zu koennen.
Henner
Zitat
md95129
Abgesehen davon, dass weniger Autos immer die bessere Loesung ist, braucht man heute nicht mehr auf "Studien" fuer Vergleiche zurueckgreifen, man hat jetzt messbare Groessen. So sind z.B. in einer 70kWh Li-Batterie ca. 12kg Lithium, waehrend die Starterbatterie eines SUV ca. 8kg Blei enthaelt. Aber Blei wird ja so umweltschonend gewonnen und belastet auch spaeter die Umwelt nicht. Der immense Energieverbrauch beim Herstellen der Batterien/Elektroautos ist ebenso ein Maerchen. Weder in Fremont (TESLA Fabrik) noch in Reno (Batteriefabrik) mussten neue Kraftwerke gebaut werden, um die Fertigung aufrechtzuerhalten. Reno will mit Solarzellen auf dem Dach autark werden, sicherlich nicht moeglich mit irrsinnigem Energieverbrauch.
Uebrigens: Mein Chef hier in einem High-Tech Unternehmen in Silicon Valley hat mir gesagt, dass er inzwischen nur ungern Techniker/Wissenschaftler aus Deutschland einstellt, da "diese Burschen mehr Gehirnschmalz darauf verwenden, mir zu beweisen, dass etwas nicht funktioniert/machbar ist anstatt eine Loesung zu finden".
Ich bin mal gespannt, wie deutsche Autobauer die Kurve kriegen, um in Deutschland Elektroautos verkaufen zu koennen.
Henner

Bevor die E-Karren nicht die Reichweite incl der Komfortmerkmale der SUV Klasse haben,
problemlos ohne App,Furz und Feuerstein an jeder Tanke o. dergl binnen 10 min geladen werden können,
ohne das es Unterschiede bei Steckern usw usef gibt, und das E-Auto nicht teurer ist als ein herkömmlicher PKW,
wird das ganze Elektrogedöns eh ein Nischenprodukt bleiben....egal von welchem Hersteller.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Bevor die E-Karren nicht die Reichweite incl der Komfortmerkmale der SUV Klasse haben,
problemlos ohne App,Furz und Feuerstein an jeder Tanke o. dergl binnen 10 min geladen werden können,
ohne das es Unterschiede bei Steckern usw usef gibt, und das E-Auto nicht teurer ist als ein herkömmlicher PKW,
wird das ganze Elektrogedöns eh ein Nischenprodukt bleiben....egal von welchem Hersteller.

Die Idee einer Eisenbahn ist praktisch unausführbar. Gibt es etwas Lächerlicheres und Absurderes als das Projekt eines Dampfwagens, welcher zweimal so rasch gehen soll als unser Postwagen? Eher ließe sich erwarten, daß man sich im Artillerielaboratorium zu Woolwich mittels einer Congreveschen Rakete befördern läßt, als durch die Gnade einer doppelt so schnell als unsere Postwagen laufenden Lokomotive.
(aus: Quarterly Review)

Viele Grüße
Florian Schulz

--
Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
Zitat
OlB
Dazu ganz interessant diese Position: Eine andere Meinung

Grüße

Uiuiui, eine argumentativ sehr schlagfertige Gegendarstellung. Und obendrein durchweg mit Quellen untermauert. Oder der Verfasser recherchierte die im Filmbeitrag genannten Studien hinterher. Danke, sehr lesenswert.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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Hier wie da wird allerdings ausgeblendet, dass Elektroautos vor allem eine Art Greenwashing für den MIV sind. Es ist auch mit elektrischer Energie problematisch, dass pro Person ein relativ hoher Energiebedarf nötig ist. Und vor allem: am absolut wahnsinnigen Platzbedarf des MIV gerade in Großstädten ändert sich nichts.
Dir def kann ich mal wieder nur voll zustimmen.


Was ist jetzt konkret an der "anderen Meinung" neu? Schön dass das jemand fundiert aufschreibt...
Zitat
def
Es ist auch mit elektrischer Energie problematisch, dass pro Person ein relativ hoher Energiebedarf nötig ist.

Jetzt interessiert mich eines: Wie sieht eigentlich die Energiebilanz mäßig ausgelasteter Züge aus? Also wenn sie gerade so besetzt sind, dass jeder für sich so viel Platz hat wie allein im Auto und ein bisschen Privatsphäre? Dem gegenüber müsste natürlich ein vollbesetztes Auto stehen, in dem vier bis fünf Personen sitzen - so, dass es zumindest für die drei auf der Rückbank auch nicht angenehmer als im Zug ist.

Ich finde ja beispielsweise, dass Nacht-Fernbusse nicht stärker besetzt sein sollten als zur Hälfte, sodass jeder zwei Sitze zum breit Machen hat. Aber ist der Fernbus dann noch so effizient wie oftmals gepriesen? Und wenn ich an die vielen RE-Fahrten denke, die ich schon in Tagesrandlagen gemacht habe, wenn ich außerhalb der Ballungsräume manchmal den ganzen Oberstock für mich allein habe...

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
... oder man trennt zwischen Vorortzügen, die im Berufsverkehr häufig und mit 6-7 Doppelstockwagen in den Speckgürtel bzw. nahe Städte fahren (bis Brandenburg, Wustermark, Nauen, Neuruppin, Oranienburg, Angermünde, Strausberg, Frankfurt, Cottbus, Wünsdorf, Luckenwalde, Belzig)

und solchen die als Dreiertalent oder Triebwagen im Stundentakt auch die in der SVZ und alle anderen Strecken bedienen...
Zitat
Florian Schulz
Zitat
T6Jagdpilot
Bevor die E-Karren nicht die Reichweite incl der Komfortmerkmale der SUV Klasse haben,
problemlos ohne App,Furz und Feuerstein an jeder Tanke o. dergl binnen 10 min geladen werden können,
ohne das es Unterschiede bei Steckern usw usef gibt, und das E-Auto nicht teurer ist als ein herkömmlicher PKW,
wird das ganze Elektrogedöns eh ein Nischenprodukt bleiben....egal von welchem Hersteller.

Die Idee einer Eisenbahn ist praktisch unausführbar. Gibt es etwas Lächerlicheres und Absurderes als das Projekt eines Dampfwagens, welcher zweimal so rasch gehen soll als unser Postwagen? Eher ließe sich erwarten, daß man sich im Artillerielaboratorium zu Woolwich mittels einer Congreveschen Rakete befördern läßt, als durch die Gnade einer doppelt so schnell als unsere Postwagen laufenden Lokomotive.
(aus: Quarterly Review)

Viele Grüße
Florian Schulz

Und beim Wechsel vom Dampfwagen zur Elektrischen Lokomotive bis zur faktischen Abstellung der schwarzen Rösser hat es wie lange gedauert????

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
md95129
Abgesehen davon, dass weniger Autos immer die bessere Loesung ist, braucht man heute nicht mehr auf "Studien" fuer Vergleiche zurueckgreifen, man hat jetzt messbare Groessen. So sind z.B. in einer 70kWh Li-Batterie ca. 12kg Lithium, waehrend die Starterbatterie eines SUV ca. 8kg Blei enthaelt. Aber Blei wird ja so umweltschonend gewonnen und belastet auch spaeter die Umwelt nicht. Der immense Energieverbrauch beim Herstellen der Batterien/Elektroautos ist ebenso ein Maerchen. Weder in Fremont (TESLA Fabrik) noch in Reno (Batteriefabrik) mussten neue Kraftwerke gebaut werden, um die Fertigung aufrechtzuerhalten. Reno will mit Solarzellen auf dem Dach autark werden, sicherlich nicht moeglich mit irrsinnigem Energieverbrauch.
Uebrigens: Mein Chef hier in einem High-Tech Unternehmen in Silicon Valley hat mir gesagt, dass er inzwischen nur ungern Techniker/Wissenschaftler aus Deutschland einstellt, da "diese Burschen mehr Gehirnschmalz darauf verwenden, mir zu beweisen, dass etwas nicht funktioniert/machbar ist anstatt eine Loesung zu finden".
Ich bin mal gespannt, wie deutsche Autobauer die Kurve kriegen, um in Deutschland Elektroautos verkaufen zu koennen.
Henner

Bevor die E-Karren nicht die Reichweite incl der Komfortmerkmale der SUV Klasse haben,
problemlos ohne App,Furz und Feuerstein an jeder Tanke o. dergl binnen 10 min geladen werden können,
ohne das es Unterschiede bei Steckern usw usef gibt, und das E-Auto nicht teurer ist als ein herkömmlicher PKW,
wird das ganze Elektrogedöns eh ein Nischenprodukt bleiben....egal von welchem Hersteller.

T6JP

Beiträge wie Deiner zeigen, dass es keine Verkehrswende geben kann, da der geneigte Bürger qua inhärenter Bräsigkeit sich immer für die ineffizientere Technik entscheiden wird - weils billiger/bequemer/dicker/... ist. Es sei denn, es wird regulativ eingegriffen. Ups, aber dann schreit der Jagdpilot wieder und wedelt mit Protestplakaten "Verbotspartei, Verbotspartei!"

Komisch, wie haben das nur die Norweger geschafft? Und auch nur so lautlos?

Im übrigen muss ich def und PD rechtgeben, die Reduzierung von Elektromobilität auf Batterieautos ist natürlich ökologischer Humbug. Es ist eine Krankheit der Autoindustrie (nicht nur, aber insbesondere der deutschend), jeden Fortschritt und Effizienzsteigerung antriebsseitig durch noch mehr Masse und noch mehr Leistung überzukompensieren. Die Autos werden nicht effizienter oder grüner, sie werden nur immer größer und ... bräsiger.

Sinnbildlich dafür steht zum Beispiel die Firma Audi. Die hat nun ihr erstes vollelektrisches Modell auf dem Markt und der Autoöko in mir schreit YAY! 2,6 Tonnen Leergewicht mit gerade mal einer halben Tonne maximaler Zuladung, 406 PS ein geländegängiges Fahrzeug für die täglichen Herausforderungen der Großstadt. Was zur Hölle?
Dieselbe Firma hatte vor Jahren ein Konzept am Markt, das genau in die entgegengesetzte Richtung ging, Effizienz und Vernunft vor Testosteron und verchromten Klöten. Nannte sich A2, ließ sich mit deutlich unter 5 l/100km fahren und war damit effizienter als, alles, was jetzt als E-SUV auf der Straße rumfährt. Hat aber anscheinend nicht zum Markenimage gepasst.

Henner hat vollkommen recht, Elektroautos sind heute ein no-Brainer. Aber E heißt noch lange nicht öko, weil mit den lokalen Emissionen noch nicht ansatzweise die ganzen anderen Grundprobleme des Autofahrens an sich gelöst sind.
Nicht ein Wort, bei dem ich sagen möchte "Moment mal...!"

Die weiterhin immer umfangreicher werdenden Autos mit Elektroantrieb auszurüsten ist genau derselbe Kokolores wie die Idee, alle Plastiktüten durch welche aus anderen Materialien zu ersetzen. Oder Einwegbesteck auf Holz.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
schallundrausch
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
md95129
Abgesehen davon, dass weniger Autos immer die bessere Loesung ist, braucht man heute nicht mehr auf "Studien" fuer Vergleiche zurueckgreifen, man hat jetzt messbare Groessen. So sind z.B. in einer 70kWh Li-Batterie ca. 12kg Lithium, waehrend die Starterbatterie eines SUV ca. 8kg Blei enthaelt. Aber Blei wird ja so umweltschonend gewonnen und belastet auch spaeter die Umwelt nicht. Der immense Energieverbrauch beim Herstellen der Batterien/Elektroautos ist ebenso ein Maerchen. Weder in Fremont (TESLA Fabrik) noch in Reno (Batteriefabrik) mussten neue Kraftwerke gebaut werden, um die Fertigung aufrechtzuerhalten. Reno will mit Solarzellen auf dem Dach autark werden, sicherlich nicht moeglich mit irrsinnigem Energieverbrauch.
Uebrigens: Mein Chef hier in einem High-Tech Unternehmen in Silicon Valley hat mir gesagt, dass er inzwischen nur ungern Techniker/Wissenschaftler aus Deutschland einstellt, da "diese Burschen mehr Gehirnschmalz darauf verwenden, mir zu beweisen, dass etwas nicht funktioniert/machbar ist anstatt eine Loesung zu finden".
Ich bin mal gespannt, wie deutsche Autobauer die Kurve kriegen, um in Deutschland Elektroautos verkaufen zu koennen.
Henner

Bevor die E-Karren nicht die Reichweite incl der Komfortmerkmale der SUV Klasse haben,
problemlos ohne App,Furz und Feuerstein an jeder Tanke o. dergl binnen 10 min geladen werden können,
ohne das es Unterschiede bei Steckern usw usef gibt, und das E-Auto nicht teurer ist als ein herkömmlicher PKW,
wird das ganze Elektrogedöns eh ein Nischenprodukt bleiben....egal von welchem Hersteller.

T6JP

Beiträge wie Deiner zeigen, dass es keine Verkehrswende geben kann, da der geneigte Bürger qua inhärenter Bräsigkeit sich immer für die ineffizientere Technik entscheiden wird - weils billiger/bequemer/dicker/... ist. Es sei denn, es wird regulativ eingegriffen. Ups, aber dann schreit der Jagdpilot wieder und wedelt mit Protestplakaten "Verbotspartei, Verbotspartei!"

Komisch, wie haben das nur die Norweger geschafft? Und auch nur so lautlos?

Im übrigen muss ich def und PD rechtgeben, die Reduzierung von Elektromobilität auf Batterieautos ist natürlich ökologischer Humbug. Es ist eine Krankheit der Autoindustrie (nicht nur, aber insbesondere der deutschend), jeden Fortschritt und Effizienzsteigerung antriebsseitig durch noch mehr Masse und noch mehr Leistung überzukompensieren. Die Autos werden nicht effizienter oder grüner, sie werden nur immer größer und ... bräsiger.

Sinnbildlich dafür steht zum Beispiel die Firma Audi. Die hat nun ihr erstes vollelektrisches Modell auf dem Markt und der Autoöko in mir schreit YAY! 2,6 Tonnen Leergewicht mit gerade mal einer halben Tonne maximaler Zuladung, 406 PS ein geländegängiges Fahrzeug für die täglichen Herausforderungen der Großstadt. Was zur Hölle?
Dieselbe Firma hatte vor Jahren ein Konzept am Markt, das genau in die entgegengesetzte Richtung ging, Effizienz und Vernunft vor Testosteron und verchromten Klöten. Nannte sich A2, ließ sich mit deutlich unter 5 l/100km fahren und war damit effizienter als, alles, was jetzt als E-SUV auf der Straße rumfährt. Hat aber anscheinend nicht zum Markenimage gepasst.

Henner hat vollkommen recht, Elektroautos sind heute ein no-Brainer. Aber E heißt noch lange nicht öko, weil mit den lokalen Emissionen noch nicht ansatzweise die ganzen anderen Grundprobleme des Autofahrens an sich gelöst sind.

Wie haben es die Norweger geschafft?? Alles Kurzstreckenfahrer?? Und wo willste eigentlich hin in dem Land?
(Von da im Überfluss vohandenem Billigstrom wegen Wasserkraft mit unserem sauteurem Strom auch nicht vergleichbar)
Die haben sicher kein E-Auto entwickelt, was 700km am Stück fährt mitKlima/Heizung/ Licht!! ( grad im dusteren Norwegen!!)
Was nutzt einem ein E-Mobil, was stundenlang zum laden braucht?? Und dann doch nicht weiter kommt als 300km?
Berlin -Halberstadt in 10 Stunden, nur weil man sich keinen Tesla leisten kann,mit priorisierten Edelladeäulen??
Es muss kein 3,5 to SUV sein- ein vergleichbares Model ala Skoda Karoq oder Suzuki Vitara als Beispiel würde reichen. Aber halt bezahlbar.
Den A2 hat damals wirklich fast jeder verschmäht, nicht nur wegen dem Aussehen,Audi hat sich diese "Innovation" zu teuer bezahlen lassen wollen.

T6JP
Zitat
schallundrausch
...Sinnbildlich dafür steht zum Beispiel die Firma Audi. Die hat nun ihr erstes vollelektrisches Modell auf dem Markt und der Autoöko in mir schreit YAY! 2,6 Tonnen Leergewicht mit gerade mal einer halben Tonne maximaler Zuladung, 406 PS ein geländegängiges Fahrzeug für die täglichen Herausforderungen der Großstadt. Was zur Hölle?
Dieselbe Firma hatte vor Jahren ein Konzept am Markt, das genau in die entgegengesetzte Richtung ging, Effizienz und Vernunft vor Testosteron und verchromten Klöten. Nannte sich A2, ließ sich mit deutlich unter 5 l/100km fahren und war damit effizienter als, alles, was jetzt als E-SUV auf der Straße rumfährt. Hat aber anscheinend nicht zum Markenimage gepasst.

Henner hat vollkommen recht, Elektroautos sind heute ein no-Brainer. Aber E heißt noch lange nicht öko, weil mit den lokalen Emissionen noch nicht ansatzweise die ganzen anderen Grundprobleme des Autofahrens an sich gelöst sind.

Zunaechst mal: Wenn ich naechstes Jahr wieder nach Berlin ziehe, werde ich mir vermutlich kein Auto mehr anschaffen trotz Tiefgarage und Steckdose; oeffentlicher Verkehr und hin und wieder ein Leihwagen werden mir ausreichen.

Uebrigens: Bei Elektrofahrzeugen (Bus, PKw) spielt das Gewicht nur eine untergeordnete Rolle. Arbeit wird verrichtet beim Beschleunigen, Bergauffahren, Ueberwindung des Luftwiderstands und des Rollwiderstands. Bei einem schwereren Elektrofahrzeug erhoeht sich nur der (recht geringe) Rollwiderstand, der Luftwiderstand bleibt gleich. Im Gegensatz zum schweren Fahrzeug mit Verbrennungsmotor wird beim Abbremsen sowie Bergabfahren die Energie zum grossen Teil wieder zurueckgespeist, was auch bei der Verminderung des Feinstaubs hilft. Deswegen ist auch der "Verbrauch" - km/kWh bei fast allen Elektrofahrzeugen aehnlich.
Henner
Zitat
T6Jagdpilot

Was nutzt einem ein E-Mobil, was stundenlang zum laden braucht?? Und dann doch nicht weiter kommt als 300km?
Berlin -Halberstadt in 10 Stunden, nur weil man sich keinen Tesla leisten kann,mit priorisierten Edelladeäulen??
Es muss kein 3,5 to SUV sein- ein vergleichbares Model ala Skoda Karoq oder Suzuki Vitara als Beispiel würde reichen. Aber halt bezahlbar.

Der VAG-Konzern hätte da noch den e-Golf im Angebot.
Der schafft unter allerbesten Bedingungen 271 km und kostet in der absoluten Basisausstattung 36k EUR, realistisch gesehen also eher 40k EUR.

@schallundrauch Du kannst den Bürgern nicht Bräsigkeit vorwerfen, wenn sie die effizientere Technik verschmähen, solange die einfach nicht alltagskompatibel ist.



Zitat

Den A2 hat damals wirklich fast jeder verschmäht, nicht nur wegen dem Aussehen,Audi hat sich diese "Innovation" zu teuer bezahlen lassen wollen.

Beim Aussehen scheiden sich bis heute die Geister. Ein Exemplar steht immerhin in New York im Museum of Modern Art.
Dass aber die katastrophale Innenausstattung mit dem Charme einer Kunststoffhöhle in keinem Verhältnis zum Preis stand, ist hingegen unstrittig.

Grüße
Nic
Von der Reichweite heutiger Verbrennerwagen werden wir auch uns eh verabschieden. Daran werden wir uns gewöhnen. Handys hielten früher auch mal ne Woche durch, als man mit ihnen nur Telefonieren konnte. Heute halten sie bei den meisten genau einen Tag und dennoch haben sie sich durchgesetzt. Weil sie andere Vorteile haben.
Wenn man in die Innenstadt irgendwann nur noch ohne Verbrenner kommt könnte das auch so ein gewichtiger Vorteil sein.,damit sich Stromer durchsetzen.

*******
Aufgrund von Verzögerungen im Schreibablauf kommt es bei einige Beiträgen zu Verspätungen und Ausfällen.
Am 31. Juli 2019 sind die ersten 30 Ladesäulen für die neuen E-Busse auf dem Betriebshof Indira-Gandhi-Straße abgenommen worden.

Damit ist der erste Bauabschnitt zur Hochlaufphase E-Mobilität realisiert. Die Bauarbeiten zum 2. Bauabschnitt haben derweil bereits begonnen, zum Jahresanfang 2020 sollen die nächsten 40 Ladepunkte auf dem Betriebshof Indira-Gandhi-Straße betriebsbereit sein.

Während die jetzt in Betrieb genommenen Ladesäulen jeweils maximal 100 kW Gleichstromladeleistung abgeben können, werden in der 2. Bauphase bereits 150 kW-Ladesäulen installiert.

so long

Mario


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