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U5 Alexanderplatz - Brandenburger Tor (Bauzeitraum ab 10/2014)
geschrieben von manuelberlin 
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Trittbrettfahrer

Vielleicht wird deswegen ab Gleisdreieck die Bahn Richtung Ruhleben immer voller und voller.

uiuiui, was macht man dann, wenn die nur bis Theo fährt? :'D
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Trittbrettfahrer
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B-V 3313
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Henning
Meine Mutter wollte in den 1990er-Jahren einmal am Halleschen Tor aus der U1 steigen, hat aber zu spät bemerkt. An der Prinzenstraße fand sie es lästig, dass man für den Richtungswechsel einmal nach unten und dann wieder hoch musste.

Eine Station weiter, am Kotti, hätte sie nur die Bahnsteigseite wechseln müssen.

Ist ja auch logisch, dass wenn man als mutmaßlich Ortsfremder seinen Halt verpasst, einfach so lange weiterfährt, bis wieder ein Mittelbahnsteig auftaucht. Wer tut das nicht?
Vielleicht wird deswegen ab Gleisdreieck die Bahn Richtung Ruhleben immer voller und voller.

Kaum jemand tut so etwas.
Ob eine Bahn voller oder leerer ist, hängt normalerweise nicht von den Mittel- oder Seitenbahnsteigen ab.
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Henning
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Trittbrettfahrer
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B-V 3313
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Henning
Meine Mutter wollte in den 1990er-Jahren einmal am Halleschen Tor aus der U1 steigen, hat aber zu spät bemerkt. An der Prinzenstraße fand sie es lästig, dass man für den Richtungswechsel einmal nach unten und dann wieder hoch musste.

Eine Station weiter, am Kotti, hätte sie nur die Bahnsteigseite wechseln müssen.

Ist ja auch logisch, dass wenn man als mutmaßlich Ortsfremder seinen Halt verpasst, einfach so lange weiterfährt, bis wieder ein Mittelbahnsteig auftaucht. Wer tut das nicht?
Vielleicht wird deswegen ab Gleisdreieck die Bahn Richtung Ruhleben immer voller und voller.

Kaum jemand tut so etwas.
Ob eine Bahn voller oder leerer ist, hängt normalerweise nicht von den Mittel- oder Seitenbahnsteigen ab.

Trollst du oder bist du hier der "special" Nutzer?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.11.2018 22:36 von Trittbrettfahrer.
Was meinst du damit? Ich sage doch die Wahrheit.
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Trittbrettfahrer
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Henning
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Trittbrettfahrer
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B-V 3313
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Henning
Meine Mutter wollte in den 1990er-Jahren einmal am Halleschen Tor aus der U1 steigen, hat aber zu spät bemerkt. An der Prinzenstraße fand sie es lästig, dass man für den Richtungswechsel einmal nach unten und dann wieder hoch musste.

Eine Station weiter, am Kotti, hätte sie nur die Bahnsteigseite wechseln müssen.

Ist ja auch logisch, dass wenn man als mutmaßlich Ortsfremder seinen Halt verpasst, einfach so lange weiterfährt, bis wieder ein Mittelbahnsteig auftaucht. Wer tut das nicht?
Vielleicht wird deswegen ab Gleisdreieck die Bahn Richtung Ruhleben immer voller und voller.

Kaum jemand tut so etwas.
Ob eine Bahn voller oder leerer ist, hängt normalerweise nicht von den Mittel- oder Seitenbahnsteigen ab.

Trollst du oder bist du hier der "special" Nutzer?

Ja ist er...
Da das Bautagebuch der Projektgesellschaft über einen Monat nicht aktualisiert wurde, mal wieder ein paar Bilder und Infos in lockerer Folge.

Fangen wir am Alexanderplatz an.
In der früheren Kehranlage wurde das Altbauwerk inzwischen weitgehend saniert. Um den Einbau der neuen Weichenverbindungen zu ermöglichen, mussten einige neue Stützen auf neu hergestellte Bankette gesetzt werden, andere wurden entfernt und vor allem die Tunneldecke stellenweise massiv verstärkt (Bild 1).

In Vorbereitung des Gleisbaus begann die Verlegung von (schwarzen) Unterschottermatten, auf dem Bild im künftigen Gleis 3, das rechts neben dem Streckengleis 1 (das kommt auf die Rampe Richtung Hauptbahnhof) zur unteren Ebene des U-Bahnhofs Rotes Rathaus führen wird -> Bild 2.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.12.2018 00:47 von der weiße bim.


Am U-Bahnhof Rotes Rathaus geht der Ausbau ohne großen Zeitdruck weiter. Gleise, Treppen, Fahrtreppen sind drin, die beiden Aufzüge im Bau, Wand- und Bodenbeläge ebenso.

In der GWA (Gleiswechselanlage) westlich des Bahnhofs im Marx-Engels-Forum wurden die Weichen und Kreuzung eingeschottert (Bild 3 mit Blick nach Westen).
Auch in der verbliebenen Logistiköffnung wird die Tunnelkonstruktion nun weiter gebaut. Bild 4 zeigt rechts die Mittelwand mit einer Schalung für den Bereich der Zwischendecke.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.12.2018 00:49 von der weiße bim.


Westlich der GWA war der Auftragnehmer Gleisbau inzwischen fleißig. In beide Tunnelröhren wurden in die Gleiströge des Masse-Feder-Systems die Unterschottermatten ausgelegt, Schotter, Holzschwellen und darauf Fahrschienen eingebaut. Bild 5 zeigt das derzeitige Ende des Gleis 1 aus Richtung Alexanderplatz kurz vor der temporären Schottwand am Zugangsbauwerk U-Bhf Museumsinsel.
Im Zugangsbauwerk selbst arbeitet die Baufirma Implenia an der Herstellung der Bahnhofs-Stollen. Bild 6 blickt zurück auf die sogenannte Brillenwand mit den Einmündungen beiden Tübbingröhren aus der GWA. An der Brillenwand zeichnet sich die Fußbodenebene der Nebenräume sowie die spätere Notausgangstreppe bis zu dem schmalen Durchbruch in der Decke des Zwischengeschosses. An dieser Decke erkennt man die Bewehrungsanschlüsse für die Nebenräume und die Seitenwände des Raumes für die festen Treppe und die Fahrtreppen. Die werden später vom Kamerastandpunkt bis zum Zwischengeschoß durchlaufen.
Zunächst müssen durch die Logistiköffnung die Aushubmassen der beiden Seitenstollen sowie sämtliche Ausbaumaterialien der rund 100 Meter langen Bahnsteige und die Betriebsräume gekrant werden.

so long

Mario


Danke an Mario für die spannenden Fotoeindrücke! Gut zu sehen, dass es kontinuierlich voran geht.

Viele Grüße
André
Ganz lieben Dank an Mario für die aufschlussreichen Bilder.

Viele Grüße
Arnd
Ganz tolle Baudoku, danke, dass Du den Job von der Kommunikationsabteilung übernimmst!
Verweilen wir noch etwas im östlichen Zugangsbauwerk des künftigen Bahnhofs Museumsinsel unter dem Schloßplatz.
Der bergmännisch im Block aus gefrorenem Erdreich bis Ende Juli erstellte Mittelstollen erhielt zunächst eine stark bewehrte Sohle als Teil der späteren Tunnelsohle des Bereichs unter dem Bahnsteig. Dann wurden die an der Oberfläche hergestellten Bewehrungskörbe für den Deckenbereich einzeln in die Baugrube hinabgelassen, auf einem Schalwagen auf der Sohle in den Mittelstollen gefahren und an der endgültigen Position betoniert. Letzte Woche war das letzte, kürzere Segment noch eingeschalt.

Zur Barbarafeier am 4.12. wird die Tunneldecke des Mittelstollens komplett fertig sein und auf den temporären Stahlstützen ruhen, so dass danach mit dem Aushub der Seitenstollen begonnen werden kann. Hier befinden sich noch immer die wegen der Kräfte im Eisblock mit Stahlstützen ausgesteiften Tübbingröhren, die im Zuge der Seitenstollen mit abgebrochen werden.

Bild 7 und 8 zeigen den am östlichen Ende im Deckenbereich noch eingeschalten Mittelstollen und rechts/links davon die Isolierwand des Eiskörpers, hinter der sich die beiden Schildvortriebsröhren verbergen (erkennbar an den Zugangstüren). Rings um die Röhren befinden sich die Vereisungsrohre, die den gefrorenen Zustand bewahren.
Die auf Bild 7 in der Decke zum Zwischengeschoß sichtbare Öffnung dient später dem Aufzug zwischen Bahnsteig und Schloßplatz.

so long

Mario


Weiter nach Westen geht es durch den Mittelstollen, der den mittleren Bereich des künftigen Bahnsteigs bilden wird.

Bild 9 zeigt den Schalwagen vom Stollen aus gesehen, auf dem das letzte Deckensegment gerade aushärtet.
Auf Bild 10 sieht man den fertigen Mittelstollen mit den bauzeitlichen Stützen. Nach jeweils vier dieser Stahlrohre gibt es eine kleine Lücke mit Bewehrungsanschlüssen. Hier werden die endgültigen Natursteinpfeiler eingesetzt, wenn die Seitenstollen fertig sind. Am Boden die beiden Fahrschienen für den Schalwagen, einfache U-Profile. Oben wird eine neue Rohrleitung montiert, wahrscheinlich neue Kältemittelrohre, da die Leitungen in den Tübbingröhren wegen ihres bevorstehenden Abrisses ersetzt werden müssen.

so long

Mario


Die letzten Bilder für heute zeigen zuerst das Westende des Mittelstollens aus dem westlichen Zugangsbauwerk vor dem Zeughaus (Straße Unter den Linden) gesehen (Bild 11).

Und Bild 12 nochmals eine der ausgesteiften Tübbingröhren, die demnächst verschwinden werden. In deren Inneren herrscht Dauerfrost um die minus 20°C. Zum Fotografieren muss man die Luft anhalten, sonst bannt man nur Nebel auf den Chip ;-)

so long

Mario


Danke fuer die tollen Aufnahmen. 1000 mal besser als das offizielle "Bautagebuch".
Henner
Hallo,

heute wurde wieder nach exakt einem Jahr die heilige Barbara mit einer Prozession durch den U-Bahntunnel getragen, anschließend konnte man den Beginn der Abbrucharbeiten einer der beiden "Bärlinde-Röhren" beobachten. Die Abendschau war dabei:



Abendschau-Webseite: <https://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20181204_1930/barbara-feier-der-tunnerlbauer-der-baerlinde.html>
RBB-Mediathek: <https://mediathek.rbb-online.de/tv/Abendschau/Barbara-Feier-der-Bauleute-der-U-5/...>

Gruß, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Es gibt mal wieder News aus dem Bautagebuch. Zwei Artikel: hier und hier.

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