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Planfeststellung 2. Zugang S-Bf Prenzlauer Allee
geschrieben von Marienfelde 
Zitat
M48er
Zitat
IsarSteve
Ich war scho' gelangweilt nach dem zweiten Beitrag.

Deine Beiträge ohne inhaltlichen Bezug und mit pauschalem Rumgenörgele gegen alle Schreiber langweilen uns auch!

Die Sicht aus der Prenzlauer Allee kenne ich ganz gut.

IsarSteve
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IsarSteve
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M48er
Zitat
IsarSteve
Ich war scho' gelangweilt nach dem zweiten Beitrag.

Deine Beiträge ohne inhaltlichen Bezug und mit pauschalem Rumgenörgele gegen alle Schreiber langweilen uns auch!

Die Sicht aus der Prenzlauer Allee kenne ich ganz gut.

Dann lies nicht was dich nicht interessiert und erspare uns deine Kommentare dazu!
Wann geht es denn mit dem 2. Zugang weiter?
Zitat
Wutzkman
Wann geht es denn mit dem 2. Zugang weiter?

Die letzten beiden Meldungen dazu lassen sich leider mit "nicht sehr bald" zusammenfassen:

[www.tagesspiegel.de]

[www.berliner-woche.de]

Im Februar gab es im Rahmen der Planfeststellung einen Erörterungstermin und es hieß, das Verfahren wird noch mindestens 1 Jahr laufen, ohne dass heute schon ein Ergebnis absehbar wäre.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Wutzkman
Wann geht es denn mit dem 2. Zugang weiter?

Die letzten beiden Meldungen dazu lassen sich leider mit "nicht sehr bald" zusammenfassen:

[www.tagesspiegel.de]

[www.berliner-woche.de]

Im Februar gab es im Rahmen der Planfeststellung einen Erörterungstermin und es hieß, das Verfahren wird noch mindestens 1 Jahr laufen, ohne dass heute schon ein Ergebnis absehbar wäre.

Der 2. Ausgang am S Bf Prenzlauer Allee ist vor allem auch für die dortigen Anwohner gedacht. Wenn den Zecken dort, in ihren Rajon nicht geholfen werden soll, weil ein Spielplatz wichtiger ist, sollte man einfach das Geld an anderen Stellen einsetzen...
Zitat
Triebfahrzeugführer
Der 2. Ausgang am S Bf Prenzlauer Allee ist vor allem auch für die dortigen Anwohner gedacht. Wenn den Zecken dort, in ihren Rajon nicht geholfen werden soll, weil ein Spielplatz wichtiger ist, sollte man einfach das Geld an anderen Stellen einsetzen...

Bei der Planfeststellung ist es unerheblich, von wie vielen Menschen ein Argument vorgetragen wird. Selbst wenn bis auf wenige Anwohnende alle für den Zugang sind/wären, müssten die Argumente einzelner gehört und - wenn es gute Argumente sind - auch berücksichtigt werden. Ob es nun wirklich so viele sind, dass man auch bei einer eher kleinen Maßnahme ein ganzes Jahr für die Abwägung benötigt oder es eher an Personalmangel oder anderen Prioritätensetzungen bei der Planfeststellungsbehörde liegt, ist mir nicht wirklich klar.

Sämtliche Anwohnende über einen Kamm zu scheren und als Zecken zu bezeichnen ist hier wenig zielführend. Da ich dort selbst Anwohner bin, möchte ich Dich auch im Namen meiner Nachbarn bitten, dies zu ändern.
Heutzutage zählen doch nur noch Bäume, Spielplätze, Mopsfledermäuse und Otter! Dass Menschen, die nicht gut zu Fuß sind zweimal um den Block laufen müssen interessiert nicht. Eben "NIMBY".
Bedauerlicherweise zieht der Zugangsbereich von Schnellbahnstationen eine Menge Leute an, die sich dort aus ganz anderen Gründen, als eine Bahnfahrt anzutreten oder zu beenden dort aufhalten. Dass der zusätzliche Ausgang in dieser eng bebauten und zunehmend nachverdichteten Gegend ausgerechnet die raren Spielmöglichkeiten für die Kleinsten verschlechtert, ist ein erheblicher Einwand. Die Befürchtungen, dass sich auf Bänken und Spielgeräten Obdachlose, Drogenabhängige und deren Köter breitmachen, Alkohol/Drogen handeln oder konsumieren, Abfälle und Hundekot im Sandkasten landen, sind angesichts vieler schlechter Beispiele leider nicht von der Hand zu weisen. Die bahneigenen Sicherheitskräfte werden sich für öffentliche Anlagen als nicht zuständig betrachten, Polizei/Ordnungsamt besorgte Bürger an die Bundespolizei verweisen.
Dabei wäre ein Zugang oberhalb der S-Bahngleise oder an der Böschung zur Dunkerbrücke möglich, ohne einen Spielplatz einzuschränken. Vielleicht etwas teurer, aber vollständig auf Bahngelände und zu den Schulkomplexen beiderseits der Ringbahn (Schliemann- und Kollwitzoberschule) sehr günstig gelegen.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Bedauerlicherweise zieht der Zugangsbereich von Schnellbahnstationen eine Menge Leute an, die sich dort aus ganz anderen Gründen, als eine Bahnfahrt anzutreten oder zu beenden dort aufhalten. Dass der zusätzliche Ausgang in dieser eng bebauten und zunehmend nachverdichteten Gegend ausgerechnet die raren Spielmöglichkeiten für die Kleinsten verschlechtert, ist ein erheblicher Einwand. Die Befürchtungen, dass sich auf Bänken und Spielgeräten Obdachlose, Drogenabhängige und deren Köter breitmachen, Alkohol/Drogen handeln oder konsumieren, Abfälle und Hundekot im Sandkasten landen, sind angesichts vieler schlechter Beispiele leider nicht von der Hand zu weisen. Die bahneigenen Sicherheitskräfte werden sich für öffentliche Anlagen als nicht zuständig betrachten, Polizei/Ordnungsamt besorgte Bürger an die Bundespolizei verweisen.
Dabei wäre ein Zugang oberhalb der S-Bahngleise oder an der Böschung zur Dunkerbrücke möglich, ohne einen Spielplatz einzuschränken. Vielleicht etwas teurer, aber vollständig auf Bahngelände und zu den Schulkomplexen beiderseits der Ringbahn (Schliemann- und Kollwitzoberschule) sehr günstig gelegen.

Du hast recht, wir sollten alle Zugänge zu S-Bahnhöfen schließen. Damit sich niemand, der dir Unangenehm ist, dann an den Bus- oder Straßenbahn-Wartehäuschen aufhält, sollten wir auch beim Bus- und Straßenbahnverkehr nicht mehr anhalten. Der Fahrgast ist ohnehin das größte Hindernis im Betrieb. Dann können überflüssige Haltestellen und Bahnsteige auch ganz entfallen, womit sich die Diskussion zu Zwei-Zugängen ohnehin erledigt hat.

Nunja, kommen wir zurück zum ernsten Teil: Die Situation an der Prenzlauer Allee wurde hier schon einmal diskutiert. Ggf. möglich wäre ein Weg am Hang nördlich der S-Bahn-Strecke, wozu dort entsprechende Stützwände errichtet werden müssten. Manuel hat die Situation am S-Bahnhof damals umfangreich mit Fotos dokumentiert, leider habe ich das Thema auf die schnelle nicht gefunden.

Für eine Brücke längs zur Strecke müsste vermutlich die gesamte Bahntrasse überspannt werden, da zwischen den Gleisen vermutlich kein Platz für Brückenpfeiler wäre und eine Strecke von etwa 100m zu überbrücken ist. Dabei müsste man dann auch über die Oberleitung der Fernbahn herüber und man kann nicht einfach davon ausgehen, dass man sich an der Straßenbrücke abstützen kann.

Das alles, damit man keinen Fußgängerverkehr auf dem Spielplatz hat und die Schüler vom Gymnasium etwa 150m Fußweg gegenüber der Lösung mit dem Eingang aus der Kanzowstr. sparen.
@arec früher haben wir gesagt "Polemik-Leuchte an " heute wär es die "Populismus-Leuchte"

Wenn die Anwohner den Zugang nicht wollen, sollte er nicht gebaut werden und keine Planungs-Kapazitäten dort verschwendet werden, das Geld ist anderswo besser angelegt.

Die Klientel dort fährt doch lieber ihre Kinder mit dem SUV 100 Meter zu Schule, also wozu ein zusätzlicher S-Bahn-Ausgang ?

Man sollte die Leute dort nicht zu ihrem Glück zwingen.
Zitat
Wollankstraße
Die Klientel dort fährt doch lieber ihre Kinder mit dem SUV 100 Meter zu Schule, also wozu ein zusätzlicher S-Bahn-Ausgang ?

Es leben die Vorurteile... :-(

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Na gut sind Vorurteile, mein Kommentar war polemisch...

aber ist doch irgendwie was dran, sage nur NIMBY....
Zitat
Arec
Der Fahrgast ist ohnehin das größte Hindernis im Betrieb. Dann können überflüssige Haltestellen und Bahnsteige auch ganz entfallen, womit sich die Diskussion zu Zwei-Zugängen ohnehin erledigt hat.

Das siehst du falsch. Die Fahrgastbeförderung ist Sinn und Ziel des Betriebes. Eine große Mehrheit der zahlenden Fahrgäste würde allerdings auf die Anwesenheit von Bettlern und andere Asozialen in Zügen, auf Bahnsteigen und in den Eingangsbereichen gern verzichten. In Warenhäusern und Einkaufszentren beispielsweise funktioniert das.
Die Erleichterung des Zugangs sollte jedoch nicht die einzige grüne Nische in der Kanzowstraße zerstören, wozu sich Lopi2000 oben schon geäußert hat. Solange es Alternativen gibt.
Allerdings hat das Bezirksamt Pankow am 13.01.09 beschlossen, die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Grundstück Kranzowstr.12-14 mit dem Planungsziel Spielplatz aufzuheben. Das soll im Amtsblatt vom 06.02.09, S.343 veröffentlicht sein. Anschließend wurden die Grundstücke Kranzowstr. 13 und 14 mit Gebäuden bebaut. Nur die Nr.12 ist noch unbebaut.

Zitat
Arec
Für eine Brücke längs zur Strecke müsste vermutlich die gesamte Bahntrasse überspannt werden, da zwischen den Gleisen vermutlich kein Platz für Brückenpfeiler wäre und eine Strecke von etwa 100m zu überbrücken ist. Dabei müsste man dann auch über die Oberleitung der Fernbahn herüber und man kann nicht einfach davon ausgehen, dass man sich an der Straßenbrücke abstützen kann.

In Googlemaps und anderen Programmen lässt sich die Entfernung zwischen Bahnsteig und Kanzowstraße mit ca. 50m, die vom Bahnsteigende bis zur Dunckerbrücke mit ca. 70m bestimmen. Die Auslegermasten der Fernbahnfahrleitung stehen südlich der Trasse. Den Bau eines Weges oberhalb des nördlichen S-Bahngleises oder der nördlichen Böschung stehen sie nicht im Weg. Die Überquerung der Fernbahn zur Ahlbecker Straße würde die Variante Dunckerbrücke völlig vermeiden.
An Brücken kann man nichts abstützen. Ein paar Bohrpfähle in der bislang ungenutzten Böschung könnten einen Fußgängerweg tragen. Das Bahnsteigende müsste zur Aufnahme des Treppenaufgangs entsprechend verbreitert, das nördliche Ringbahngleis dazu etwas nach Norden verschoben werden.
Am Bahnhof Gesundbrunnen wurde durch die DB ein ähnlicher Zuweg von der Swinemünder Brücke zum Ostende des S-Bahnsteigs angelegt. Warum soll das zwei Stationen östlich nicht gehen?

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.07.2017 01:40 von der weiße bim.
Leute, lest doch bitte erstmal die vier vorhandenen Seiten, bevor ihr das Karussell wieder in Gang setzt und all das wiederholt, was längst durchgesprochen ist. Zumal einige von euch schon vor zwei Jahren beteiligt waren.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Moin!

Bin zwar kein direkter Anwohner, aber hin und wieder steig ich dort schon in die M2 um (meist Sonntags). Zumindest dann sind mir am bestehenden Eingang keine Drogenkonsumenten aufgefallen.

iGEL
Ihr erinnert Euch, dass ich schon vor zwei Jahren für den Steg zur Dunkerbrücke plädierte. Und die meisten aufschrien, dass das nicht möglich sei. Es ist kein Problem diesen Steg auf Stelzen zu stellen. Die Oberleitung wird gerade nicht überbrückt, was in dem anvisierten Plan aber der Fall ist. Die Wege sind für die meisten gleich lang, nur für ganz wenige etwas länger. Es werden weder die südliche noch die nördliche Baulücke in Anspruch genommen und man kann dort Spielplätze Grünzonen oder Lückenbebauung realisieren. Allen wäre geholfen und großartige Mehrkosten sehe ich auch nicht. Ich bin noch nicht einmal sicher, dass der Bahnsteig verbreitert werden muss. Man kann die Treppe auch weiter östlich aufstellen, wird der Steg halt noch ein paar Meter länger.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Verwechselt gern Wuppertaler Schwebebahn mit der Schwäb'schen Eisenbahn
Zitat
Triebfahrzeugführer
[Wenn den Zecken dort [...] nicht geholfen werden soll, [...] sollte man einfach das Geld an anderen Stellen einsetzen...

Zitat
Wollankstraße
Die Klientel dort fährt doch lieber [...] mit dem SUV

In Prenzl'berg fahren die Zecken SUV? Schau an, wieder was gelernt...
Tino Schopf (MdA für die SPD) hat sich in einer Schriftlichen Anfrage nach dem "Langzeitprojekt S-Bahnhof Prenzlauer Allee - 27 Jahre warten auf den zweiten Zugang" erkundigt.

"Im Erörterungstermin (am 14.02.2017, Marienfelde) stellte sich heraus, dass die Entwässerung des geplanten Bauwerkes noch nicht geklärt ist. Eine Einleitgenehmigung der Berliner Wasserbetriebe in den öffentlichen Mischwasserkanal liegt nicht vor.

Weiterhin besteht für die Zugangsbereiche zur Überführung noch weiterer Optimierungsbedarf. Probleme wurden auch beim Grunderwerb aufgezeigt.

Die DB Station & Service AG hat im Erörterungstermin Optimierungen der Zugänge und einzelne Planänderungen (u.a. zur Entwässerungsproblematik und Grunderwerb) zugesagt.

Bei den Themen insbesondere zur Planrechtfertigung, zum Variantenvergleich sowie weiteren Einwendungen der Anwohnenden (Lärm, Erschütterungen, Unfallgefahr, Unrat, Verslumung, Unsicherheit/Kriminalität,) blieben die Standpunkte zwischen den Einwendenden und der DB Station & Service AG konträr; eine Einigung konnte nicht erzielt werden. Zur Lösung der Probleme hat die Vorhabenträgerin weitere Gespräche mit den Betroffenen angeboten."

Zum Termin der Planfeststellung und dem Baubeginn kann der Senat keine Aussage treffen.

"Aus Sicht des Senats ist das Bauvorhaben nicht sehr komplex. Es besteht im Wesentlichen aus einer Fußgängerbrücke, zwei Zugängen und einer Treppenanlage zum Bahnsteig. Auf bestehende Probleme und die durch DB Station und Service angekündigte Planänderung wurde bereits bei den Antworten zu den Fragen 2 und 4 hingewiesen."

Hier noch ein Link dazu: [pardok.parlament-berlin.de]
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