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Sammelthread: Nahverkehr in Brandenburg
geschrieben von Marc1 
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fatabbot
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Alter Köpenicker
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Bäderbahn
Brandenburg, Werder, Potsdam, Wannsee, Charlottenburg bis Ostbahnhof, Fürstenwalde und Frankfurt/Oder sind lang genug, zu Erkner und Ostkreuz müsste ich lügen.

In Erkner hat gut und gerne mindestens noch ein sechster Wagen Platz am Bahnsteig. Ostkreuz war ich noch nicht, jedenfalls nicht auf dem fraglichen Bahnsteig.

Laut [www.deutschebahn.com] sind in beiden Stationen die Bahnsteige 210m lang.

Bringt aber herzlich wenig, denn wenn der RE1 die kleinen Bahnhöfe nicht mehr bedienen würde müsste man zusätzliche Regionalbahnleistungen ausschreiben - und auf Grund der Trassenkapazität die Infrastruktur ausbauen.

Der angedachte 20min-Takt im Berufsverkehr könnte dieses Problem lösen. Man könnte stündlich die kleinen Halte anbinden und dennoch mit langen durchfahrenden Zügen die Kapazität gewaltig erhöhen...

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.2018 09:52 von Nemo.
Doppelpost!
01.09.2018 09:47
...mal wieder "zitieren" statt "bearbeiten geklickt...

Hier wäre jetzt eine Löschfunktion sinnvoll.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.2018 09:53 von Nemo.
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Nemo
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fatabbot
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Alter Köpenicker
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Bäderbahn
Brandenburg, Werder, Potsdam, Wannsee, Charlottenburg bis Ostbahnhof, Fürstenwalde und Frankfurt/Oder sind lang genug, zu Erkner und Ostkreuz müsste ich lügen.

In Erkner hat gut und gerne mindestens noch ein sechster Wagen Platz am Bahnsteig. Ostkreuz war ich noch nicht, jedenfalls nicht auf dem fraglichen Bahnsteig.

Laut [www.deutschebahn.com] sind in beiden Stationen die Bahnsteige 210m lang.

Bringt aber herzlich wenig, denn wenn der RE1 die kleinen Bahnhöfe nicht mehr bedienen würde müsste man zusätzliche Regionalbahnleistungen ausschreiben - und auf Grund der Trassenkapazität die Infrastruktur ausbauen.

Der angedachte 20min-Takt im Berufsverkehr könnte dieses Problem lösen. Man könnte stündlich die kleinen Halte anbinden und dennoch mit langen durchfahrenden Zügen die Kapazität gewaltig erhöhen...

Dann ist es aber kein 20er-Takt mehr, sondern 3 Fahrten pro Stunde, die ungleich verteilt sind. Ich befürchte das Angebot auf dem RE1 wird zwar von der Kapazität und Anzahl der Züge besser, aber von der Verständlichkeit und Attraktivität her eher schlechter. Wo heute ein halbwegs glatter 30er-Takt fährt, ist es künftig außerhalb der HVZ eher 20/40.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
fatabbot
6-teilige Doppelstockzüge könnten folgende Linien im Berlin-Brandenburger-Raum bedienen:

Keine einzige.

Echt? Nicht mal beim RB 10? Ist der 6-teilige dann länger als ein 5+3 Talent? Hätte ich gar nicht gedacht.
Zitat
Jay
Zitat
Nemo
Der angedachte 20min-Takt im Berufsverkehr könnte dieses Problem lösen. Man könnte stündlich die kleinen Halte anbinden und dennoch mit langen durchfahrenden Zügen die Kapazität gewaltig erhöhen...

Dann ist es aber kein 20er-Takt mehr, sondern 3 Fahrten pro Stunde, die ungleich verteilt sind. Ich befürchte das Angebot auf dem RE1 wird zwar von der Kapazität und Anzahl der Züge besser, aber von der Verständlichkeit und Attraktivität her eher schlechter. Wo heute ein halbwegs glatter 30er-Takt fährt, ist es künftig außerhalb der HVZ eher 20/40.

Den (potenziell wirklich glatten) 30-Minuten-Takt kann man ja mit zwei Express-Zügen einrichten. Die RB dazwischen muss ja nicht zwingend irgendeinen Takt bilden, sie spricht ja in weiten Teilen eine andere Zielgruppe an als die RE. Außerhalb der HVZ (wenn man denn der Meinung ist, unbedingt ausdünnen zu müssen -> außerhalb der HVZ also...) fällt dann ein RE weg. Mit etwas geschickter Fahrplanung kann man es doch vielleicht erreichen, dass entweder in Berlin oder in Brandenburg und Frankfurt der verbleibende RE und die RB halbwegs einen 30-Minuten-Takt bilden.
Zitat
Jay
Dann ist es aber kein 20er-Takt mehr, sondern 3 Fahrten pro Stunde, die ungleich verteilt sind. Ich befürchte das Angebot auf dem RE1 wird zwar von der Kapazität und Anzahl der Züge besser, aber von der Verständlichkeit und Attraktivität her eher schlechter. Wo heute ein halbwegs glatter 30er-Takt fährt, ist es künftig außerhalb der HVZ eher 20/40.

Wobei man hier schon so ehrlich sein muss, dass der glatte Takt in Berlin in Frankfurt zu einem 25/35 führt, der vom Gefühl eher ein 15/45 ist. In Füwa ist es dann praktisch ein 20/40, weil alleine die langsame Fahrt bis dorthin (aus FFO) 10 Minuten länger dauert - Merke: Diese abwechselnden Haltregime sehen vielleicht in Berlin auf dem Papier gut aus, in der Region sorgen sie schon heute für Murks.
Deswegen wäre ich ja, wenn die Verdichtung schon kommt, auch für einen 20er-Takt ganztägig von Mo-Fr bis Fürstenwalde: Da hätte Frankfurt dann einen glatten 30er und die Mehrheit würde sowieso den schnelleren - und dann hoffentlich auch längeren - Express nehmen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.2018 15:19 von eiterfugel.
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hvhasel
Echt? Nicht mal beim RB 10? Ist der 6-teilige dann länger als ein 5+3 Talent? Hätte ich gar nicht gedacht.
Ja, natürlich...

Die Mittelwagen sind 26,8m lang, der Steuerwagen 27,2m, die Lokomotive je nach verwendeter unterschiedlich - in der Regel wird mit BR143 bzw. BR112 (16,6m) und oder BR182 (19,3m) gefahren.

Macht bei 6 Wagen-Zügen mit BR143/BR112 177,8m Länge, bei Zügen mit BR182 180,5m.

Ein 3-teiliger Talent2 hat eine Länge von 56,2m, ist also als 3+3-Traktion 112,4m lang. Ein 5-teiliger Talent2 ist 88,4m lang, die 5+3-Traktion somit 144,6m.

(alle Werte gerundet)

Kürzere 6-teilige "Wagenzüge" könnte man natürlich durch den Einsatz von anderem als dem derzeitigen Material erreichen. Mit der BR445/446 könnte man 2-Triebwagen (jeweils 25,98m) + 4 Mittelwagen (je 26,8m) auf eine Zuglänge von 159,16m kommen.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.2018 20:45 von fatabbot.
Zitat
Jay
Dann ist es aber kein 20er-Takt mehr, sondern 3 Fahrten pro Stunde, die ungleich verteilt sind. Ich befürchte das Angebot auf dem RE1 wird zwar von der Kapazität und Anzahl der Züge besser, aber von der Verständlichkeit und Attraktivität her eher schlechter. Wo heute ein halbwegs glatter 30er-Takt fährt, ist es künftig außerhalb der HVZ eher 20/40.

Wobei zumindest westlich von Berlin ja auch kein glatter Takt besteht. In Brandenburg an der Havel, wo der Takt effektiv 20/40 beträgt, wird sogar vom „schnellen Zug“ und vom „langsamen Zug“ gesprochen.
Zitat
Jumbo
In Brandenburg an der Havel, wo der Takt effektiv 20/40 beträgt, wird sogar vom „schnellen Zug“ und vom „langsamen Zug“ gesprochen.
Oh, das hält sich ja. Die Bezeichnung gab´s schon zu meiner Zeit dort, als der Bahnhof noch furchtbar und der Vorplatz noch viel schlimmer war und man irgendwo in der Industriebrache stand (2001-2003).

Aber ist ja auch kein Wunder, der "schnelle" hält halt bis Potsdam Hbf. nur in Werder, der "langsame" in Götz, Groß Kreutz, Werder, Park Sanssouci, Charlottenhof. Und in östlicher Richtung dann noch an jeder Milchkanne zwischen Fürstenwalde und Frankfurt (Oder). Ist für viele jetzt nicht so relevant, ich hatte damals die Ehre die volle Strecke zu fahren.

Wir hätten uns ja damals einen Halt in Wust gewünscht, in der Stadt gab´s ja nix (außer das Loch). ;-)



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.09.2018 13:47 von fatabbot.
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Havelländer
Zitat

Und wo genau wäre der Vorteil Kapazitäten künstlich zu verknappen, wenn die Wagen ja trotzdem ihre Kilometer abklappern würden?

Bei anderen Bahnen in anderen Ländern sieht man darin Vorteile. Dort schafft man es allerdings auch mit dem Zug an kürzen Bahnsteigen zu halten als der Zug lang ist und die Fahrgäste darauf hinzuweisen.
Warum sollen 6 Wagen in Schwachlastzeiten voll geöffnet sein, wenn theoretisch auch 2-3 Wagen ausreichen?

Aus meiner Erfahrung als Tf sehe ich da aber auch Nachteile drin. Als ich z.B. bei einem 5-Wagen-Dosto-Zug mal zwei benachbarte Wagen wegen einer Störung absperren musste, hat sich die Zeit für den Fahrgastwechsel verdoppelt (und das in einer schwach frequentierten Zeit). Die Leute wissen ja vorher nicht, wo welche Wagen abgesperrt sind und stehen also über den ganzen Bahnsteig verteilt. Wenn dann die letzten Wagen abgesperrt sind und der Fahrgast nunmal dort steht, wird er erstmal versuchen dort einzusteigen. Bis man dann bemerkt hat, dass die Tür nicht aufgehen wird, vergehen schonmal bis zu 10-20 Sekunden (ja, auch wenn Licht aus ist und der Klebezettel dranhängt). Dann wird der Fahrgast es an der nächsten Tür auch nochmal kurz probieren. Zurufen bringt nicht viel, da sind bis zu 130m dazwischen.

Meiner Meinung nach wiegt das schwerer als ein paar eingesparte kWh für das ausgeschaltete Licht.

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MfG, S5M
Zitat
S5 Mahlsdorf
Meiner Meinung nach wiegt das schwerer als ein paar eingesparte kWh für das ausgeschaltete Licht.

Wobei ausgeschaltetes Licht ja noch zusätzlich zum Mitfahren einlädt und auch Fahrgäste anzieht, die zuvor an der richtigen Stelle gewartet haben und nun erstmal zu dem gesperrten Wagen eilen.

Wenn die Bahn gerne Strom spart, indem sie das Licht ausschaltet, verstehe ich die helle, grelle Beleuchtung in manchen Reisezugwagen nicht, die mich sogar vom Zugfahren abhält.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Zitat
Alter Köpenicker
Wenn die Bahn gerne Strom spart, indem sie das Licht ausschaltet, verstehe ich die helle, grelle Beleuchtung in manchen Reisezugwagen nicht, die mich sogar vom Zugfahren abhält.

Find ich auch immer nett, wenn dem/der ZuB kurz nach 3 Uhr morgens auffällt, dass ja der Zug schon fährt und immer noch Schlummerlicht an ist - was natürlich nicht sein kann und sofort auf Flutlicht umgeschaltet wird.

Was waren die VVO-Dostos mir ihrem blauen Licht da angenehm...
Zitat
Tradibahner
Die knieschonenden Müllkübel haben auch andere Baureihen, so z.B. der GTW 646, aber auch die hier nicht verkehrenden Möpse, BR 440, dort noch schlimmer, an den vierer Sitzen kann man nicht aus dem Fenster sehen, weil genau an dem das Klappfenster eingebaut ist.

Grade die 440 haben doch Mülleimer, die zwar scheiße aussehen (weil im Fenster hängend), dadurch kriegt man aber die Knie darunter...
Zitat
Untergrundratte
Wie kann man denn bestens ausgelastete Doppelstockzüge auf Einstockzüge umstellen, deren Länge sich nicht groß ändert. Wenn nun so ein Zug ein Doppelstockzug ersetzen soll, dann müsste dieser annähernd doppelt so lang sein, waren sie aber nie aufgrund zu kurzer Bahnsteige.

Sie müssen etwa ein Drittel länger sein - Doppelstockwagen verschwenden u.a. durch die Treppenhäuser viel Platz.
Zitat
JeDi
Doppelstockwagen verschwenden u.a. durch die Treppenhäuser viel Platz.

Mir scheint, das Platzproblem ist in schweizerischen Doppelstock-IC viel besser gelöst (nur eine lange Treppe in Seitenlage, Wagenübergang oben), wodurch mehr Sitzplätze vorhanden sind. Vor allem durch die couchartigen Sitzgruppen im Bereich der Wagenübergänge entsteht dieser Eindruck. Andererseits wird beispielsweise in den RE 3 und 5 eindrucksvoll vorgeführt, daß die Treppen auch eine Menge Platz bieten.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Zitat
Alter Köpenicker
Andererseits wird beispielsweise in den RE 3 und 5 eindrucksvoll vorgeführt, daß die Treppen auch eine Menge Platz bieten.

Oder auch die tollen neuen Riesen-Ablagen in den Twindexx (BR 445), die im Oberdeck gefühlt die halbe Wagenlänge einnehmen.
In einem Gelenkbus der Oberhavel Verkehrsgesellschaft hat es auf dem Linienweg des 824 (Hennigsdorf <-> Oranienburg) ein "Unplugged Buskonzert" gegeben, was wohl bei allen Beteiligten für ziemliche Begeisterung gesorgt hat:
[www.maz-online.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.09.2018 14:52 von Marc1.
Zitat
Marc1
[www.maz-online.de]

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Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Schnappschuss übern Gartenzaun in Schöneiche.
Zur Zeit Werkstatt und Fahrerschulungen.

T6JP


Zitat
Alter Köpenicker
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Leute, Leute...gefühlt bei jedem zweiten verlinkten Online-Zeitungsartikel dasselbe und jedes Mal wird wieder erklärt: Gebt die Schlagzeile bei Google ein, klickt auf die "News"-Suche, dann lässt sich das in der Regel völlig problemlos lesen.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
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