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Aktualität und Richtigkeit der Fahrgastinformation II
geschrieben von Alter Köpenicker 
Doch, und Bd2001 wollte zum Ausdruck bringen, dass eben diese Sätze genau genug sind und die Daisys demzufolge genau so genau arbeiten wie die S-Bahn-Anzeiger.

Ich sehe das allerdings anders. Einen Bahnsteig gedanklich in vier Teile teilen und sich in eines der Viertel begeben, wo laut Anzeiger die Zugteile halten werden halte ich für eine einfachere Aufgabe als mit der Anzeige "Kurzzug hält hinten" und der Frage über die zu erwartende Länge des Zuges sowie der Definition von "hinten" arbeiten zu müssen.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Ich hab bisher eigentlich noch nie erlebt, dass viele Menschen diesen Sätzen folge geleistet haben. Kam ein Kurzzug rein, liefen dann plötzlich alle nach vorne, als hätten sie es dann nicht gewusst. An einen Einstieg in Wagen 1 oder 4 war nicht mal zu denken. Dafür kam ein in den anderen beiden Wagen alles viel normaler vor. :)
Zitat
Philipp Borchert
Einen Bahnsteig gedanklich in vier Teile teilen und sich in eines der Viertel begeben, wo laut Anzeiger die Zugteile halten werden halte ich für eine einfachere Aufgabe als mit der Anzeige "Kurzzug hält hinten" und der Frage über die zu erwartende Länge des Zuges sowie der Definition von "hinten" arbeiten zu müssen.

Ist doch eigentlich genauso einfach, wenn Du den Bahnsteig bei der U-Bahn gedanklich in drei Teile einteilst. Die Frage über die zu erwartende Länge des Zuges stellt sich doch auch gar nicht wirklich: Sobald der Satz im Anzeiger auftaucht, ist doch eigentlich klar, daß der Zug weniger als sechs Wagen umfaßt (Großprofil). Einen Zwei-Wagen-Zug kenne ich nur von der U4, also bleiben doch nur vier Wagen übrig. Oder werden auch Zwei-Wagen-Züge außerhalb der U4 eingesetzt?


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Das kann ich tun, weil ich unsere Zuglängen kenne. Tut aber nicht jeder.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Philipp Borchert
Einen Bahnsteig gedanklich in vier Teile teilen und sich in eines der Viertel begeben, wo laut Anzeiger die Zugteile halten werden halte ich für eine einfachere Aufgabe als mit der Anzeige "Kurzzug hält hinten" und der Frage über die zu erwartende Länge des Zuges sowie der Definition von "hinten" arbeiten zu müssen.

Ist doch eigentlich genauso einfach, wenn Du den Bahnsteig bei der U-Bahn gedanklich in drei Teile einteilst. Die Frage über die zu erwartende Länge des Zuges stellt sich doch auch gar nicht wirklich: Sobald der Satz im Anzeiger auftaucht, ist doch eigentlich klar, daß der Zug weniger als sechs Wagen umfaßt (Großprofil). Einen Zwei-Wagen-Zug kenne ich nur von der U4, also bleiben doch nur vier Wagen übrig. Oder werden auch Zwei-Wagen-Züge außerhalb der U4 eingesetzt?

Wirklich sicher ist man aber nur, wenn man im mittleren Drittel steht - welche Halteposition Daisy anzeigt, scheint vollkommen irrelevant. Ich hab schon erlebt, daß die Spitze des 4-Wagenzugs entgegen der Anzeige Kurzzug hält vorn eben erst am Ende des ersten Drittels hielt, also hinten. Umgekehrt genauso, von daher kann man sich die Anzeige eigentlich sparen - Kurzzug würde reichen. Im Gegensatz zur S-Bahn, wo die H-Tafeln verbindliche Haltepositionen sind, und sich die Tf eigentlich dran halten, ist das bei der U-Bahn nicht der Fall.

Dennis
Da es eine Menge Gründe gibt, trotz dem (unverbindlichen) Daisy-Hinweis ganz vorn am Bahnsteiganfang zu halten, könnte man ganz allgemein den Hinweis streuen, bei Kurzzug-Ankündigung sich etwa in Bahnsteigmitte aufzuhalten. Das passt eigentlich immer, mal abgesehen von den Minizügen auf der U4.
Ein ähnliches Problem sind die oft unkorrekten Anzeigen an Endbahnhöfen, welcher Zug tatsächlich als erster fährt, wenn beide Bahnsteigseiten belegt sind. Ein Blick auf die Signale am Bahnsteiganfang hilft hier weiter, der Zug auf der Seite mit grüner "Ampel" fährt als nächster.

so long

Mario
Vorhin in der S-Bahn: Die Stationsanzeige im Zug war versetzt. Interessant die Scharen von Touristen, die an jedem Bahnhof ausstiegen und dann wieder panisch zustiegen. Kann oder will der Witzbold im Fuehrerstand das nicht reparieren?
Ach ja: Unwichtige Rolltreppe Ringbahn/Erdgeschoss am Ostkreuz kaputt. Zettel mit Reparaturdatum: 5.10. Werden die Ersatzteile von Hand gefeilt, mit dem Fahrradkurier von Passau aus hergefahren und ein Monteur in der Zwischenzeit von Aktensortierer umgeschult?
Nochwas: Ist auf den Bahnhoefen hier Rauchzwang?
Henner
Irgendwie verstehen wir hier vorne und hinten komplett unterschiedlich. Für mich hält der Zug vorne, wenn er ganz nach vorne durchfährt...

Letzendlich sind die Bilderchen bei der S-Bahn da sinnvoller und auch für jeden zu verstehen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
drstar
Im Gegensatz zur S-Bahn, wo die H-Tafeln verbindliche Haltepositionen sind, und sich die Tf eigentlich dran halten, ist das bei der U-Bahn nicht der Fall.

In der Mehrzahl der Fälle wird auch bei der U-Bahn am Signal Sh7 (Haltetafel) korrekt angehalten. Aber selbst Profis können nicht ahnen, wenn z.B. ein Rollstuhlfahrer raus möchte und der Zugfahrer dann am Signal Sh7a mit der Zahl 4 vorbeifährt und am "H" an der Ausfahrt stoppt. In diesem Fall braucht aber trotzdem niemand zu rennen, denn das Aufschießen der Klapprampe, Anlegen, Aussteigenlassen des Rollis, Zusammenklappen und Anschließen der mobilen Rampe dauert etwas. Hielte die Zugspitze an der "4", würde das wegen der zusätzlichen Wege noch etwa drei Minuten länger dauern, was im Spätverkehr mit Kurzzügen zu Anschlussverlusten führen kann.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Hielte die Zugspitze an der "4", würde das wegen der zusätzlichen Wege noch etwa drei Minuten länger dauern, was im Spätverkehr mit Kurzzügen zu Anschlussverlusten führen kann.

Eine weitere Klapprampe an der 4er-Position aufstellen und das Problem wäre gelöst.

Viele Grüße
Florian Schulz

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Zitat
Nemo
Letzendlich sind die Bilderchen bei der S-Bahn da sinnvoller und auch für jeden zu verstehen.

Kaum.
Da werden drei Bügeleisen abgebildet und der einfahrende Zug besteht aus sechs Wagen.
Und auf dem Nachbarbahnsteig sind die Züge rot und auf der blauen Anzeige stehen über/unter dem Fahrtziel irgendwelche Großbuchstaben ...

so long

Mario
Das ist doch aber irrelevant. Der Bahnsteig wird in vier Teile geteilt und wie viele innerbetriebliche Wagenteile ein als Halteposition gekennzeichnetes Bahnsteigviertel ausfüllen dürfte dem Fahrgast relativ egal sein. Wichtig ist, dass da dann eben auch was zum Zusteigen hält.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Und das ist bei unserer S-Bahn eben doch deutlich definierter. Im U-Bahn-Kleinprofil sind Sechs-Wagen-Züge für DAISY gar nicht relevant, und so erfährt der hinten oder vorn stehende Fahrgast erst nach Einfahrt des Zuges, dass er sich jetzt sputen muss, einsteigen. Als die ganz kurzen Züge auf dem U1-Pendel fuhren, war davon auf dem DAISY nichts zu lesen - und ganz ehrlich, selbst wenn dann "Kurzzug hält hinten" dran steht - mit derart kurzen Zügen rechnet doch niemand.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Als die ganz kurzen Züge auf dem U1-Pendel fuhren, war davon auf dem DAISY nichts zu lesen

Als ? Die gibt es immer noch.

IsarSteve
Ich meine natürlich die Zwei-Wagen-Einheiten, die es auf dem Abschnitt Wittenbergplatz >< Uhlandstraße bei Baubetriebssituationen gibt. Solltest du die kurzen Vier-Wagen-Züge meinen, die derzeit auf der kompletten U1 verkehren, haben wir wieder ein schönes Beispiel für die Ungenauigkeit des Begriffs "kurz".

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Heute im RE4 erstmalig gesehen: der Anzeiger des KISS (damit ist nicht der Monitor gemeint) wird im Fahrgastraum wie bei der Sbahn neuerdings mit einer Laufschrift versehen, die die nächsten drei Stationen anzeigt. Des Weiteren gibt es ein akustisches Signal (eine Art Gongschlag), sobald der Zug in den Bahnhof einfährt.
Zitat
Nemo
Letzendlich sind die Bilderchen bei der S-Bahn da sinnvoller und auch für jeden zu verstehen.

Dieser gewagten These muß ich doch ganz vehement widersprechen. Oder willst Du tatsächlich ernsthaft behaupten, Leute, die die Bedeutung der großen Fahrräder auf den Fensterscheiben nicht interpretieren können, wollen nun darüber Bescheid wissen, was die Plätteisen in der Zugzielanzeige verloren haben? Ich meine, nicht.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Zitat
md95129
Ach ja: Unwichtige Rolltreppe Ringbahn/Erdgeschoss am Ostkreuz kaputt. Zettel mit Reparaturdatum: 5.10. Werden die Ersatzteile von Hand gefeilt, mit dem Fahrradkurier von Passau aus hergefahren und ein Monteur in der Zwischenzeit von Aktensortierer umgeschult?

Ich kenne einen Aufzug, der mehr als ein halbes Jahr außer Betrieb war. Es hieß dann, es seien keine Ersatzteile erhältlich, diese müssen nun aufwändig in China bestellt und dort von Hand angefertigt werden. Da vermutlich noch ein berittener Bote mit im Speil war, kommt man dann auf die lange Zeit und Deine Vermutung ist gar nicht mal so weit hergeholt.

Zitat
md95129
Ist auf den Bahnhoefen hier Rauchzwang?

Das kommt ganz darauf an, wann die Bahn kommt.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Zitat
der weiße bim
Zitat
Nemo
Letzendlich sind die Bilderchen bei der S-Bahn da sinnvoller und auch für jeden zu verstehen.

Kaum.
Da werden drei Bügeleisen abgebildet und der einfahrende Zug besteht aus sechs Wagen.
Und auf dem Nachbarbahnsteig sind die Züge rot und auf der blauen Anzeige stehen über/unter dem Fahrtziel irgendwelche Großbuchstaben ...

Ich finde auch, dass die Anzeiger bei der S-Bahn sinnvoller und leicht zu verstehen sind, da ein Bügeleisen für ein Viertelzug gedacht ist.

Welche Großbuchstaben meinst du über/unter dem Fahrtziel? Mir ist das bis jetzt noch nicht aufgefallen.
...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.08.2018 23:18 von Henning.
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