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Aktualität und Richtigkeit der Fahrgastinformation II
geschrieben von Alter Köpenicker 
Unterschiedliche Schilderungskonzepte bei zwei direkt hintereinander stattfindenden Schienenersatzverkehren.

SEV M6/18 ((Freizeitforum Marzahn <->) Betriebshof Marzahn <-> Riesaer Straße) schilderte beispielsweise:
M6, 18 Ersatz Ri.
Riesaer Str.

ohne Liniennummer, außer bei Bussen mit der neuen Software, wo auch M6, 18 als Liniennummer geschildert werden kann. Lief soweit ganz gut.

SEV M8/16 (Alt-Marzahn <-> Ahrensfelde/Stadtgrenze) schildert beispielsweise:
Ersatz Richtung
Ahrensfelde

mit Liniennummer M8, von der Linie 16, die ebenfalls ersetzt wird, keine Spur. Führte direkt zu zwei Nachfragen auf einer einzigen Fahrt. Klar, M8 und 16 fahren auf ihrer Trasse nach Ahrensfelde/Stadtgrenze komplett gleich, somit auch der SEV-Bus, aber dennoch fragwürdig.


Die Straßenbahn kennt leider noch immer keine Kopplungsziele, viele Linien sind momentan mit Fahrgästen Landsberger Allee/Petersburger Straße gekoppelt, die Straßenbahnen schildern trotzdem nur dieses Ziel, ohne Hinweis auf die Kopplung. So könnte man beispielsweise vom S+U Hauptbahnhof durchaus nach Hellersdorf (M10 -> M6) oder Hohenschönhausen (M10 -> M5) durchfahren, leider lässt sich diese Fahrt nur anhand Daten im Internet eindeutig ausmachen, am Fahrzeug/DAISY findet sich hierzu keine Auflösung. Da muss man hoffen, dass es wirklich die Bahn ist, die als M5/M6 weiterfährt.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.05.2019 17:36 von VBB/HVV.
Zitat
LariFari
Mir fällt auf, dass die neuen Stations- und Umstiegsanzeiger der linken Monitore im ‚Berliner Fenster‘ so gut wie nie funktionieren. Ich bin jeden Tag mit der Linie U3 unterwegs und so gut wie nie wird der Verlauf angezeigt. Es zeigt lediglich die Werbung für die FahrinfoApp an.

Auf der U1 funktionieren die Anzeigen meist hingehen.

Liegt das Problem an der Linie oder eher an dem Wagenmaterial? Auf der U3 verkehren ja die runtergewirtschaftetsten Züge, die die BVG zu bieten hat.

Weißt du zufällig noch, welche Baureihen es jeweils waren, wo die Anzeigen meistens bzw. so gut wie nie funktionieren?
Zitat
Henning
Weißt du zufällig noch, welche Baureihen es jeweils waren, wo die Anzeigen meistens bzw. so gut wie nie funktionieren?

Ich gebe zu, dass ich die alten Fahrzeuge des Kleinprofils nicht so gut auseinanderhalten kann, aber es handelt sich um den Typen mit runden Frontlichtern, einzelnen Leuchtstoffröhren innen (nicht das durchgängige Lichterband) und dem ,Würmchen-Muster‘ auf den Sitzen.

Ich tippe mal A3L!?

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Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium
Das sind die A3L71. Sie werden maximal noch zwei Jahre im Linieneinsatz bleiben. Haben nur die Anzeigen dort nicht funktioniert?
Zitat
Henning
Das sind die A3L71. Sie werden maximal noch zwei Jahre im Linieneinsatz bleiben. Haben nur die Anzeigen dort nicht funktioniert?

Genau. In den anderen (A3L 82&92), die ja eher nicht so oft auf der U3 fahren, funktionieren diese. Die A3E haben ja generell kein Berliner Fenster. Wie lange sollen die A3E eigentlich noch in Betrieb bleiben?

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Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium
Zitat
LariFari
In den anderen (A3L 82&92), die ja eher nicht so oft auf der U3 fahren, funktionieren diese. Die A3E haben ja generell kein Berliner Fenster. Wie lange sollen die A3E eigentlich noch in Betrieb bleiben?

A3L82 fahren nirgendwo, demnächst nur noch genau einmal aufgeladen auf einem Sattelschlepper zum Recycling (Schrottplatz) nach Königs Wusterhausen.
Das "Berliner Fenster" wurde in keines dieser Fahrzeuge je eingebaut.

Die A3E sind wieder vollzählig im Rennen, nach einer Grundsanierung der (stählernen) Wagenkästen und HU in der Hauptwerkstatt Seestraße dürfen sie die nächste Million Kilometer absolvieren. Wir werden uns an den inzwischen ältesten noch im Linienverkehr einer deutschen U-Bahn eingesetzten Fahrzeugen (53 bis 55 Dienstjahre) also noch weitere 10 Jahre erfreuen, falls der Zustand nach den nächsten 500.000 km noch eine umfangreiche Fristinstandsetzung in der Kleinprofil-Betriebswerkstatt Grunewald rechtfertigt.

Bei den 92ern wurde die Ansteuerung der "Berliner Fenster"-Doppeldisplays inzwischen so überarbeitet, dass die Stationsanzeige und die Umsteigezeiten in der Regel funktionieren.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Die A3E sind wieder vollzählig im Rennen, nach einer Grundsanierung der (stählernen) Wagenkästen und HU in der Hauptwerkstatt Seestraße dürfen sie die nächste Million Kilometer absolvieren. Wir werden uns an den inzwischen ältesten noch im Linienverkehr einer deutschen U-Bahn eingesetzten Fahrzeugen (53 bis 55 Dienstjahre) also noch weitere 10 Jahre erfreuen, falls der Zustand nach den nächsten 500.000 km noch eine umfangreiche Fristinstandsetzung in der Kleinprofil-Betriebswerkstatt Grunewald rechtfertigt..

Berliner Fenster haben die aber auch nicht, oder?

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Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium
Zitat
LariFari
Berliner Fenster haben die aber auch nicht, oder?

Nein. Der Einbau dieser Geräte, im März 2000 initiiert und finanziert durch einen privaten Investor (Firma Bosch Multimedia GmbH & Co), sollte bis 2004 bei 1200 Wagen durch die BVG gegen Kostenerstattung erfolgen. Infolge Insolvenzen und Verkäufen wurden letztlich nicht alle der ursprünglich vorgesehenen A3L, F, GI/1 sowie H ausgerüstet.
Die A3E entstanden erst 2003 bis 2005 durch Ertüchtigung, da war das Thema bereits durch.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
LariFari
Berliner Fenster haben die aber auch nicht, oder?

Nein. Der Einbau dieser Geräte, im März 2000 initiiert und finanziert durch einen privaten Investor (Firma Bosch Multimedia GmbH & Co), sollte bis 2004 bei 1200 Wagen durch die BVG gegen Kostenerstattung erfolgen. Infolge Insolvenzen und Verkäufen wurden letztlich nicht alle der ursprünglich vorgesehenen A3L, F, GI/1 sowie H ausgerüstet.
Die A3E entstanden erst 2003 bis 2005 durch Ertüchtigung, da war das Thema bereits durch.

Kenne außer den A3L, keine von Dir genannten Wagen der Baureihen die das nicht haben.
Zitat
LariFari
Zitat
Henning
Das sind die A3L71. Sie werden maximal noch zwei Jahre im Linieneinsatz bleiben. Haben nur die Anzeigen dort nicht funktioniert?

Genau. In den anderen (A3L 82&92), die ja eher nicht so oft auf der U3 fahren, funktionieren diese. Die A3E haben ja generell kein Berliner Fenster. Wie lange sollen die A3E eigentlich noch in Betrieb bleiben?

Im Kleinprofil haben die Baureihen A3E, A3L82 und HK kein Berliner Fenster. Die A3L82 sind inzwischen komplett ausgemustert.

Die A3E werden voraussichtlich wie die GI/1E zwischen 2025 und 2030 durch die neue Baureihe JK ersetzt.
Zitat
der weiße bim
Die A3E sind wieder vollzählig im Rennen, nach einer Grundsanierung der (stählernen) Wagenkästen und HU in der Hauptwerkstatt Seestraße dürfen sie die nächste Million Kilometer absolvieren. Wir werden uns an den inzwischen ältesten noch im Linienverkehr einer deutschen U-Bahn eingesetzten Fahrzeugen (53 bis 55 Dienstjahre) also noch weitere 10 Jahre erfreuen, falls der Zustand nach den nächsten 500.000 km noch eine umfangreiche Fristinstandsetzung in der Kleinprofil-Betriebswerkstatt Grunewald rechtfertigt.

Welche Arbeiten wurden an den Wagenkästen bei der Grundsanierung durchgeführt?
Zitat
der weiße bim
Zitat
LariFari
Berliner Fenster haben die aber auch nicht, oder?

Nein. Der Einbau dieser Geräte, im März 2000 initiiert und finanziert durch einen privaten Investor (Firma Bosch Multimedia GmbH & Co), sollte bis 2004 bei 1200 Wagen durch die BVG gegen Kostenerstattung erfolgen. Infolge Insolvenzen und Verkäufen wurden letztlich nicht alle der ursprünglich vorgesehenen A3L, F, GI/1 sowie H ausgerüstet.
Die A3E entstanden erst 2003 bis 2005 durch Ertüchtigung, da war das Thema bereits durch.

Die Baureihen GI/1E, F und H besitzen meines Wissens in allen Wagen das Berliner Fenster.
Zitat
Henning

Die Baureihen GI/1E, F und H besitzen meines Wissens in allen Wagen das Berliner Fenster.

Der H-Zug 5018 hat derzeit kein Berliner Fenster. Der war ja mal Erprobungsträger für neue Fahrgastinformationen und bekam daher auch innen die breiten Monitore wie man sie in den Straßenbahnen eingebaut hat.
Zitat
Bd2001
Zitat
Henning

Die Baureihen GI/1E, F und H besitzen meines Wissens in allen Wagen das Berliner Fenster.

Der H-Zug 5018 hat derzeit kein Berliner Fenster. Der war ja mal Erprobungsträger für neue Fahrgastinformationen und bekam daher auch innen die breiten Monitore wie man sie in den Straßenbahnen eingebaut hat.

Das war aber 5035. 5018 ist der mit den Quersitzen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Zitat
Bd2001
Zitat
Henning

Die Baureihen GI/1E, F und H besitzen meines Wissens in allen Wagen das Berliner Fenster.

Der H-Zug 5018 hat derzeit kein Berliner Fenster. Der war ja mal Erprobungsträger für neue Fahrgastinformationen und bekam daher auch innen die breiten Monitore wie man sie in den Straßenbahnen eingebaut hat.

Das war aber 5035. 5018 ist der mit den Quersitzen.

Stimmt.
Ich war vorhin in Alexnähe erstaunt als ich den Fahrplan N42 sah.
Von U Mehringdamm bis Bergmannstr.(was nur eine Station ist) 5min Fahrzeit.

Gegencheck online: beide Haltestellen haben die gleichen Abfahrtzeiten.
Zitat
micha774
Ich war vorhin in Alexnähe erstaunt als ich den Fahrplan N42 sah.
Von U Mehringdamm bis Bergmannstr.(was nur eine Station ist) 5min Fahrzeit.

Gegencheck online: beide Haltestellen haben die gleichen Abfahrtzeiten.
Das ist nicht falsch. Die Zeitangabe ist die Zeit wann man dort ankommt vom Alexanderplatz aus.
U Mehringdamm ist 5 Min. Richtungsanschluss (N6/N7).
Noch nie nachts gefahren?
Manchmal ist es zu schön, wie das System durcheinander kommt ^^
Es gibt natürlich auch noch einen Zusatzzug zu genau der selben Zeit ab Schönholz mit 4 min Verspätung ;)


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