Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Neue Baureihe 483 / 484
geschrieben von Bäderbahn 
Zitat
Logital
Zitat
T6Jagdpilot
Weil für eine Ankerabwurfeinrichtung das Wasserstraßen und Schiffartsamt mit eingebunden werden müsste.

T6JP

Zitat
Giovanni
Die Magnetschienenbremse dient der Verkürzung der Bremswege, auch und gerade unter schlechten Bedingungen.

Die Frage warum die 483 nun eine Mg-Bremse braucht ist doch durchaus interessant. Immerhin kamen die 480 und 485 beide auch ohne aus. Die Frage ist also was muss da kompensiert werden was beispielsweise die 480 heute mit der bloßen Haftreibung hinkriegt.

Und die Antwort darauf kann auch nicht laiten "weil es die Ingeneure von vornherein so vorgesehen haben und es jetzt nicht mehr wegkriegen".

Die Mg-Bremse erhöht die Bremsprozente - diese wiederum sind für die Erstellung von Fahrplänen relevant. Bei mehr Bremshundertstel könnte für diese Baureihe z. B. auf einigen Streckenabschnitten die zulässige Geschwindigkeit gegenüber den 480/481/485 heraufgesetzt werden. Wäre jetzt mal so ein Einwand von mir.

Und zur Frage, inwiefern die Mg-Bremsen bei der S-Bahn schneller verdrecken können wie bei der Bahn - bei der Bahn fahren auch gern mal Güterzüge mit klotzgebremsten Radsätzen, die die Schienen etwas schrubben. Daher sammelt sich auf den S-Bahn-Gleisen tatsächlich mehr Schmutz.

Dennis
Zitat
drstar
Und zur Frage, inwiefern die Mg-Bremsen bei der S-Bahn schneller verdrecken können wie bei der Bahn - bei der Bahn fahren auch gern mal Güterzüge mit klotzgebremsten Radsätzen, die die Schienen etwas schrubben. Daher sammelt sich auf den S-Bahn-Gleisen tatsächlich mehr Schmutz.

Dann muss ja beim zukünftigen FEX ständig die Mg-Bremse gestört sein, wenns an den Güterzügen liegt...

-------------------
MfG, S5M
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Henning
Ich weiß, dass die Städte Berlin und München keine 1. Klasse in der S-Bahn haben. Wo gibt sie auch nicht?

Hm, eine knifflige Frage. Laß uns gemeinsam überlegen und zusammentragen, was wir bereits wissen:
In den drei größten Städten Deutschlands gibt es also keine 1. Wagenklasse in der S-Bahn. Berlin und München hast Du bereits genannt. Berlin ist die größte Stadt Deutschlands und München die drittgrößte. Dann muß die Antwort auf Deine Frage wohl lauten: In der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Das war ja einfach.

Dann ist es Hamburg.
Zitat
Henning
Dann ist es Hamburg.

Bei all den seltsamen Beiträgen, die du so manches Mal raushaust... Lass dich doch nicht noch so vorführen.
Zitat
S5 Mahlsdorf
Zitat
drstar
Und zur Frage, inwiefern die Mg-Bremsen bei der S-Bahn schneller verdrecken können wie bei der Bahn - bei der Bahn fahren auch gern mal Güterzüge mit klotzgebremsten Radsätzen, die die Schienen etwas schrubben. Daher sammelt sich auf den S-Bahn-Gleisen tatsächlich mehr Schmutz.

Dann muss ja beim zukünftigen FEX ständig die Mg-Bremse gestört sein, wenns an den Güterzügen liegt...

Du hast es nicht verstanden oder? Die Güterzüge sorgen durch die klotzgebremsten Radsätze dafür, daß Anhaftungen auf den Schienenköpfen beseitigt werden. Tu nicht so, als hätte ich gegen Güterzüge geschossen.

Dennis
Zitat
drstar
Zitat
S5 Mahlsdorf
Zitat
drstar
Und zur Frage, inwiefern die Mg-Bremsen bei der S-Bahn schneller verdrecken können wie bei der Bahn - bei der Bahn fahren auch gern mal Güterzüge mit klotzgebremsten Radsätzen, die die Schienen etwas schrubben. Daher sammelt sich auf den S-Bahn-Gleisen tatsächlich mehr Schmutz.

Dann muss ja beim zukünftigen FEX ständig die Mg-Bremse gestört sein, wenns an den Güterzügen liegt...

Du hast es nicht verstanden oder? Die Güterzüge sorgen durch die klotzgebremsten Radsätze dafür, daß Anhaftungen auf den Schienenköpfen beseitigt werden. Tu nicht so, als hätte ich gegen Güterzüge geschossen.

Fahren im Nord-Süd-Fernbahntunnel und im Flughafen-Terminal Güterzüge?
Zitat
drstar
Die Mg-Bremse erhöht die Bremsprozente - diese wiederum sind für die Erstellung von Fahrplänen relevant. Bei mehr Bremshundertstel könnte für diese Baureihe z. B. auf einigen Streckenabschnitten die zulässige Geschwindigkeit gegenüber den 480/481/485 heraufgesetzt werden. Wäre jetzt mal so ein Einwand von mir.

Der Einwand geht ins Leere. Die Mg-Bremse wird ja keine Betriebsbremse. Damit wird sie nicht zur Bremsberechnung herangezogen und ist damit für die Fahrplanplanung irrelevant.
Zitat
Kowalski
Zitat
Flexist
Erst hieß es, sie fahren nur nachts in der Betriebspause und nicht am Wochenende. So siehts aus.

Das galt nur für die ersten Tage in der Probierphase, wo er auch noch den Gummiwulst an der Front hatte um zu testen ob er irgendwo aneckt. Momentan läuft der Zug im Testbetrieb besser als erwartet und die Fahrten starten teilweise schon ab 19Uhr. Außerhalb der Strecken mit ZBS darf er allerdings VMax 40.

... aus dem Kurzmeldungsthread für September.

Eine Frage möchte ich dazu hier stellen:

Warum nur 40km/h, haben die 483 / 484 keine mechanische Fahrsperren erhalten oder ist die Zulassung dafür noch nicht erteilt?

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Zitat
Bd2001
Zitat
drstar
Die Mg-Bremse erhöht die Bremsprozente - diese wiederum sind für die Erstellung von Fahrplänen relevant. Bei mehr Bremshundertstel könnte für diese Baureihe z. B. auf einigen Streckenabschnitten die zulässige Geschwindigkeit gegenüber den 480/481/485 heraufgesetzt werden. Wäre jetzt mal so ein Einwand von mir.

Der Einwand geht ins Leere. Die Mg-Bremse wird ja keine Betriebsbremse. Damit wird sie nicht zur Bremsberechnung herangezogen und ist damit für die Fahrplanplanung irrelevant.

Falsch, für die Bremsberechnung wird die Schnellbremskraft angewandt, somit also auch die Kraft der Mg-Bremse angerechnet.

-------------------
MfG, S5M
Zitat
Untergrundratte
Zitat
Kowalski
Zitat
Flexist
Erst hieß es, sie fahren nur nachts in der Betriebspause und nicht am Wochenende. So siehts aus.

Das galt nur für die ersten Tage in der Probierphase, wo er auch noch den Gummiwulst an der Front hatte um zu testen ob er irgendwo aneckt. Momentan läuft der Zug im Testbetrieb besser als erwartet und die Fahrten starten teilweise schon ab 19Uhr. Außerhalb der Strecken mit ZBS darf er allerdings VMax 40.

... aus dem Kurzmeldungsthread für September.

Eine Frage möchte ich dazu hier stellen:

Warum nur 40km/h, haben die 483 / 484 keine mechanische Fahrsperren erhalten oder ist die Zulassung dafür noch nicht erteilt?

Die vorläufige Zulassung besteht nur für das ZBS-System, die Fahrsperren wurden erst nachträglich für den Zug eingeplant, sie sind noch nicht zugelassen.
Zitat
S5 Mahlsdorf
Zitat
Bd2001
Zitat
drstar
Die Mg-Bremse erhöht die Bremsprozente - diese wiederum sind für die Erstellung von Fahrplänen relevant. Bei mehr Bremshundertstel könnte für diese Baureihe z. B. auf einigen Streckenabschnitten die zulässige Geschwindigkeit gegenüber den 480/481/485 heraufgesetzt werden. Wäre jetzt mal so ein Einwand von mir.

Der Einwand geht ins Leere. Die Mg-Bremse wird ja keine Betriebsbremse. Damit wird sie nicht zur Bremsberechnung herangezogen und ist damit für die Fahrplanplanung irrelevant.

Falsch, für die Bremsberechnung wird die Schnellbremskraft angewandt, somit also auch die Kraft der Mg-Bremse angerechnet.

Einer von uns beiden hat einen Gedankenfehler.

Wenn die Fahrplanberechnung nach der Schnellbremskraft erfolgt, dann müßte man ja dauernd mit der Mg-Bremse arbeiten und die Fahrzeiten zu halten.
Zitat
Bd2001

Wenn die Fahrplanberechnung nach der Schnellbremskraft erfolgt, dann müßte man ja dauernd mit der Mg-Bremse arbeiten und die Fahrzeiten zu halten.

Ihr redet aneinander vorbei. Die Fahrplanung hat nichts mit der Mg-Bremse zu tun, wohl aber der Bremszettel für das Fahrzeug.
Zitat
Bd2001
Zitat
S5 Mahlsdorf
Zitat
Bd2001
Zitat
drstar
Die Mg-Bremse erhöht die Bremsprozente - diese wiederum sind für die Erstellung von Fahrplänen relevant. Bei mehr Bremshundertstel könnte für diese Baureihe z. B. auf einigen Streckenabschnitten die zulässige Geschwindigkeit gegenüber den 480/481/485 heraufgesetzt werden. Wäre jetzt mal so ein Einwand von mir.

Der Einwand geht ins Leere. Die Mg-Bremse wird ja keine Betriebsbremse. Damit wird sie nicht zur Bremsberechnung herangezogen und ist damit für die Fahrplanplanung irrelevant.

Falsch, für die Bremsberechnung wird die Schnellbremskraft angewandt, somit also auch die Kraft der Mg-Bremse angerechnet.

Einer von uns beiden hat einen Gedankenfehler.

Wenn die Fahrplanberechnung nach der Schnellbremskraft erfolgt, dann müßte man ja dauernd mit der Mg-Bremse arbeiten und die Fahrzeiten zu halten.

Die zu fahrende Geschwindigkeit wird ja primär erstmal durch die Strecken- und Fahrzeughöchstgeschwindigkeit ermittelt. Eine Verminderung dieser Geschwindigkeit erfolgt speziell für einen bestimmten Zug, sobald die geforderten Mindestbremshunderstel für die Strecke nicht erreicht werden. Diese sind so berechnet, dass ein Zug, der erst direkt bei Vorbeifahrt am Vorsignal mit der maximal zugelassenen Geschwindigkeit eine Schnellbremsung einleitet, noch sicher vor dem Hauptsignal zum Stehen kommt. Hat der Zug weniger, muss er langsamer fahren und erreicht dadurch die Bremswegverkürzung.

Natürlich ist der Fahrplan nicht so berechnet, dass an jedem Halt die Mg-Bremse genutzt werden muss, es geht nur darum, dass der Zug durch die vorhandene potentielle Bremskraft schneller fahren darf bzw. keine Verminderung der Geschwindigkeit besteht. Der Zug wird ganz normal wie alle anderen mit der Betriebsbremse bremsen, aber kommt im Ernstfall schneller zum Stehen als die 481 etc.

-------------------
MfG, S5M



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.09.2019 04:03 von S5 Mahlsdorf.
Hallo,

der Tagesspiegel schreibt über die Tests in der Klimakammer in Wien:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/auf-dem-pruefstand-in-der-hitze-kaelte-kammer-neue-berliner-s-bahn-wird-in-wien-getestet/25155224.html

U.a. findet sich dort folgende interessante Aussage zur hier bereits diskutierten Stromabnehmer-Problematik:
Zitat

Zum Beispiel die Stromabnehmer unter Eis.
Diese waren in Sommer bereits als mögliche Fehlkonstruktion kritisiert worden. Zu Unrecht, wie das Hersteller-Konsortium aus Siemens und Stadler nun in Wien mitteilte. Zwar habe es bei Testfahrten Probleme mit den Berliner Stromschienen gegeben, allerdings nur in Abstellanlagen. Schuld seien nicht die Abnehmer an den Zügen, sondern die Schienen.
Deshalb werden diese an Abstellgleisen jetzt geändert.

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de

U.a. findet sich dort folgende interessante Aussage zur hier bereits diskutierten Stromabnehmer-Problematik:
Zitat

Zum Beispiel die Stromabnehmer unter Eis.
Diese waren in Sommer bereits als mögliche Fehlkonstruktion kritisiert worden. Zu Unrecht, wie das Hersteller-Konsortium aus Siemens und Stadler nun in Wien mitteilte. Zwar habe es bei Testfahrten Probleme mit den Berliner Stromschienen gegeben, allerdings nur in Abstellanlagen. Schuld seien nicht die Abnehmer an den Zügen, sondern die Schienen.
Deshalb werden diese an Abstellgleisen jetzt geändert.

Ein Stromabnehmer, der mit der vorhandenen Infrastruktur nicht klar kommt ist eine Fehlkonstruktion. Die Schuld jetzt auf die Schienen zu schieben ist irgenwie sonderbar. Entweder hat der Auftraggeber geschlafen und diese Schienen übersehen und das nicht in das Lastenheft formuliert oder der Kostrukteur hat das übersehen. Beides ist nicht normal.
Zitat
Bd2001
Zitat
andre_de

U.a. findet sich dort folgende interessante Aussage zur hier bereits diskutierten Stromabnehmer-Problematik:
Zitat

Zum Beispiel die Stromabnehmer unter Eis.
Diese waren in Sommer bereits als mögliche Fehlkonstruktion kritisiert worden. Zu Unrecht, wie das Hersteller-Konsortium aus Siemens und Stadler nun in Wien mitteilte. Zwar habe es bei Testfahrten Probleme mit den Berliner Stromschienen gegeben, allerdings nur in Abstellanlagen. Schuld seien nicht die Abnehmer an den Zügen, sondern die Schienen.
Deshalb werden diese an Abstellgleisen jetzt geändert.

Ein Stromabnehmer, der mit der vorhandenen Infrastruktur nicht klar kommt ist eine Fehlkonstruktion. Die Schuld jetzt auf die Schienen zu schieben ist irgenwie sonderbar. Entweder hat der Auftraggeber geschlafen und diese Schienen übersehen und das nicht in das Lastenheft formuliert oder der Kostrukteur hat das übersehen. Beides ist nicht normal.

Andersrum wird ein Schuh draus. Im Zweifel entscheidet die Norm. Und die ist für beide Partner, Schiene und Abnehmer, verbindlich. Wenn jetzt, so wie es hier im subtext durchscheint, die Schienen nicht normgerecht sind, das bisher aber kein Problem war, weil die alten Abnehmer damit klar kamen, ändert das nichts an der Faktenlage. Dann müssen eben die entsprechenden Stromschienen angepasst werden.
Zitat
schallundrausch
Zitat
Bd2001
Zitat
andre_de

U.a. findet sich dort folgende interessante Aussage zur hier bereits diskutierten Stromabnehmer-Problematik:
Zitat

Zum Beispiel die Stromabnehmer unter Eis.
Diese waren in Sommer bereits als mögliche Fehlkonstruktion kritisiert worden. Zu Unrecht, wie das Hersteller-Konsortium aus Siemens und Stadler nun in Wien mitteilte. Zwar habe es bei Testfahrten Probleme mit den Berliner Stromschienen gegeben, allerdings nur in Abstellanlagen. Schuld seien nicht die Abnehmer an den Zügen, sondern die Schienen.
Deshalb werden diese an Abstellgleisen jetzt geändert.

Ein Stromabnehmer, der mit der vorhandenen Infrastruktur nicht klar kommt ist eine Fehlkonstruktion. Die Schuld jetzt auf die Schienen zu schieben ist irgenwie sonderbar. Entweder hat der Auftraggeber geschlafen und diese Schienen übersehen und das nicht in das Lastenheft formuliert oder der Kostrukteur hat das übersehen. Beides ist nicht normal.


Andersrum wird ein Schuh draus. Im Zweifel entscheidet die Norm. Und die ist für beide Partner, Schiene und Abnehmer, verbindlich. Wenn jetzt, so wie es hier im subtext durchscheint, die Schienen nicht normgerecht sind, das bisher aber kein Problem war, weil die alten Abnehmer damit klar kamen, ändert das nichts an der Faktenlage. Dann müssen eben die entsprechenden Stromschienen angepasst werden.

Gibt es für Stromschienen / Stromabnehmer für Stromschienen eine Norm?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.10.2019 06:54 von DerMichael.
Zitat
schallundrausch
Zitat
Bd2001
Zitat
andre_de

U.a. findet sich dort folgende interessante Aussage zur hier bereits diskutierten Stromabnehmer-Problematik:
Zitat

Zum Beispiel die Stromabnehmer unter Eis.
Diese waren in Sommer bereits als mögliche Fehlkonstruktion kritisiert worden. Zu Unrecht, wie das Hersteller-Konsortium aus Siemens und Stadler nun in Wien mitteilte. Zwar habe es bei Testfahrten Probleme mit den Berliner Stromschienen gegeben, allerdings nur in Abstellanlagen. Schuld seien nicht die Abnehmer an den Zügen, sondern die Schienen.
Deshalb werden diese an Abstellgleisen jetzt geändert.

Ein Stromabnehmer, der mit der vorhandenen Infrastruktur nicht klar kommt ist eine Fehlkonstruktion. Die Schuld jetzt auf die Schienen zu schieben ist irgenwie sonderbar. Entweder hat der Auftraggeber geschlafen und diese Schienen übersehen und das nicht in das Lastenheft formuliert oder der Kostrukteur hat das übersehen. Beides ist nicht normal.

Andersrum wird ein Schuh draus. Im Zweifel entscheidet die Norm. Und die ist für beide Partner, Schiene und Abnehmer, verbindlich. Wenn jetzt, so wie es hier im subtext durchscheint, die Schienen nicht normgerecht sind, das bisher aber kein Problem war, weil die alten Abnehmer damit klar kamen, ändert das nichts an der Faktenlage. Dann müssen eben die entsprechenden Stromschienen angepasst werden.

Es wäre sicherlich wirtschaftlicher, wenn DB Netz sich das Geld für den Umbau spart und dafür die Kosten der Anpassung der neuen S-Bahn an die Realität trägt.

Vernunft ist aber gerade überall aus...

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Ich bin ja erstaunt, wenn zu den Tests der 483er in Wien, in der Morgenpost steht, das die Klimaanlage bei Kälte innen eine Temperatur von 19 Grad aufrecht erhalten soll was angeblich dem Saunaeffekt entgegenwirken soll.
Wenn ich überlege das bei Außentemperaturen um Null Grad dann 20 Grad Unterschied wären freuen sich die Hausärzte.

Andererseits eine neue Werbequelle.

"Die Heizung wurde gesponsert von ihrem Hausarzt" :-)
Zitat
Nemo
Es wäre sicherlich wirtschaftlicher, wenn DB Netz sich das Geld für den Umbau spart und dafür die Kosten der Anpassung der neuen S-Bahn an die Realität trägt.

Vernunft ist aber gerade überall aus...

Da wir alle hier nicht genau wissen, was das exate Problem ist, würde ich mich mit so einer Behauptung zurückhalten.
Vielleicht ist es ja gerade wirtschaftlicher, die Schienen in den Abstellanlagen etwas nachzujustieren, wofür man nur paar Schrauben lockern und wieder festziehen muss, während beim Stromabnehmer möglicherweise eine Kettenreaktion notwendig würde, weil ein Anschlag versetzt werden müsste, der dann wiederum der Befestigung am Drehgestell im Weg ist, so dass diese ebenfalls geändert werden müsste und damit Einfluss auf die Statik desselben genommen wird und eine Neuzulassung erforderlich wäre.

PS. Die Sitzbezüge hätte man aber schon anders machen können, ist doch schließlich eine S-Bahn und kein Regio – meine Meinung.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen