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S-Bahn: Abweichung vom Fahrplan & Minderleistungen ab 14.8.18
geschrieben von VvJ-Ente 
Nun kam es zu einem Notarzteinsatz in Schöneberg (Ring), nun kann ja der eine Umlauf S45 auch abgestellt werden, und das Personal woanders aushelfen.
Und noch einmal, das schlimme ist die Nichtinformation über ihre so hoch angepriesenen Social-Media-Kanäle. Somit dann der Verdacht aufkommt, man möchte die Ausfälle, warum auch immer, wegen wen auch immer, verheimlichen. Im RIS werden die Ausfälle ja ordnungsgemäß dargestellt.

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Zitat
Philipp Borchert
Wenn ich drei von vier Umläufen nicht bestücken könnte, wüsste ich aber auch nicht, was ich in dieser Situation tun soll. Den einen Kollegen irgendwo auf Reserve schicken? Was anderes wäre ja, wenn man weniger als die benötigten Umläufe bestücken könnte, dann würde ich die Linie einkürzen, um den gewohnten Takt auf einem Teilstück anzubieten (solange nichts unbedient bleibt). Aber mit nur einem Kurs bekommt man ja nicht mal 'n Verstärkerpendel Schönefeld - Adlershof hin...

Den einen Umlauf auf die S47 schmeißen und nach Südkreuz verlängern.

*******
Achtung! Türen können automatisch öffnen!
Wäre 'ne Maßnahme.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Logital
Zitat
Philipp Borchert
Wenn ich drei von vier Umläufen nicht bestücken könnte, wüsste ich aber auch nicht, was ich in dieser Situation tun soll. Den einen Kollegen irgendwo auf Reserve schicken? Was anderes wäre ja, wenn man weniger als die benötigten Umläufe bestücken könnte, dann würde ich die Linie einkürzen, um den gewohnten Takt auf einem Teilstück anzubieten (solange nichts unbedient bleibt). Aber mit nur einem Kurs bekommt man ja nicht mal 'n Verstärkerpendel Schönefeld - Adlershof hin...

Den einen Umlauf auf die S47 schmeißen und nach Südkreuz verlängern.

Dann passen die Dienstpläne, und somit auch die Dienstzeiten nicht mehr. Hat gegen soetwas nicht der Betriebsrat/die Gewerkschaft etwas?

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Zitat
Tradibahner
Nun kam es zu einem Notarzteinsatz in Schöneberg (Ring), nun kann ja der eine Umlauf S45 auch abgestellt werden, und das Personal woanders aushelfen.

Der hat aber wacker durchgehalten.
Zitat
Tradibahner
Dann passen die Dienstpläne, und somit auch die Dienstzeiten nicht mehr. Hat gegen soetwas nicht der Betriebsrat/die Gewerkschaft etwas?

Warum sollte - solange alles Regelkonform bleibt?

Ist nur die Frage, ob dann die Ablösungen noch hinhauen - auf der S47 ist ja eigentlich 485 geplant, der eine Umlauf S45 ist - wie sich das gehört - mit 480 unterwegs.
Zitat
JeDi
Zitat
Tradibahner
Dann passen die Dienstpläne, und somit auch die Dienstzeiten nicht mehr. Hat gegen soetwas nicht der Betriebsrat/die Gewerkschaft etwas?

Warum sollte - solange alles Regelkonform bleibt?

Ist nur die Frage, ob dann die Ablösungen noch hinhauen - auf der S47 ist ja eigentlich 485 geplant, der eine Umlauf S45 ist - wie sich das gehört - mit 480 unterwegs.

Und da haben wir schon die ersten beiden Probleme, die Ablösungen an sich, und die verschiedenen Baureihen, woran die Ablösungen, durch die eventuell nicht vorhandene Baureihenlizenz, auch scheitern könnte. Durch diese Probleme kommt es dann zu immer mehr Unflexibelität, zu Ungunsten der Fahrgäste.

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Diese beiden Altbaureihen...die sollen wir ja nun noch einige Jahre haben...und man hat noch immer nicht eingesehen dass es dämlich ist, die Tf nicht auf alle Baureihen und alle 481er-Unterkategorien vorzubereiten, damit die Aufstellung einer effektiv einsetzbare Personalreserve überhaupt möglich ist?

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.09.2018 22:26 von Philipp Borchert.
Zitat
Philipp Borchert
Diese beiden Altbaureihen...die sollen wir ja nun noch einige Jahre haben...und man hat noch immer nicht eingesehen dass es dämlich ist, die Tf nicht auf alle Baureihen und alle 481er-Unterkategorien vorzubereiten, damit die Aufstellung einer effektiv einsetzbare Personalreserve überhaupt möglich ist?

Ausbildung kostet Geld und Zeit, und wo wir bei der Zeit sind, Triebfahrzeugführer, die man auf andere Baureihen weiterbildet, fehlen der Disposition, also dem Fahrbetrieb. Sieht man aktuell gerade bei Abellio Mitteldeutschland, die den Verkehr wegen Ausbildung auf den Dieselfahrzeuge, den Betrieb einschränken.

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Das wär's doch aber wert, den kurzfristig längeren Ausfall hinzunehmen um anschließend eine höhere Betriebsstabilität zu haben.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Diese von dir genannte "Kurzfristigkeit" hält aber schon ziemlich lange an und wird entweder gar nicht kommuniziert oder durch Signalstörungen erklärt.
Zitat
micha774
Diese von dir genannte "Kurzfristigkeit" hält aber schon ziemlich lange an und wird entweder gar nicht kommuniziert oder durch Signalstörungen erklärt.

Und dieses "gar nicht kommuniziert" prangere ich wiederholt an. Aus welchem Grund wurde gestern der Ausfall der drei S45-Umläufe nicht kommuniziert? Und sich dann wundern, wenn man einem Verkehrsbetrieb Absicht und Boshaftigkeit unterstellt! Erstmal sollten diese die Ursachen diverser Aussagen bei sich im Unternehmen suchen, als das man diverse, unliebsame Forenuser von Mitarbeitern der Verkehrsunternehmen an den Pranger stellen lässt. Aber wie üblich, "ich (das Verkehrsunternehmen) bin nicht Schuld, Schuld sind ja immer andere".

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Der Ring war gestern Spät-Nachmittag eine echte Katastrophe - aber immerhin gibt es (mal wieder) eine neue Ansage - Der Zugverkehr ist zur Zeit unregelmäßig. Grund dafür ist die notärztliche Versorgung eines Fahrgastes.
Es rächt sich, daß die S41/S42 nach wie vor nur mit 3/4 fahren - gestern hätten vermutlich selbst 4/4 nicht mehr geholfen, Landsberger Alle durften reihenweise Fahrgäste zurückbleiben...

Dennis
Zitat
drstar
eine neue Ansage - Der Zugverkehr ist zur Zeit unregelmäßig. Grund dafür ist die notärztliche Versorgung eines Fahrgastes.

Die habe ich schon oft gehört
Zitat
drstar
Der Ring war gestern Spät-Nachmittag eine echte Katastrophe
Gestern konnte man sich in dem Durcheinander nach der Störung aber auch mal wieder ein Paradebeispiel anschauen, wie sich Verspätungen elegant weiter ausbauen lassen.

Eine S46 Richtung Westend sollte in Hermannstr ausgesetzt werden, am Bahnsteig kehren und zurück nach KW fahren. Wurde erst hinter Neukölln verkündet, sorgte nicht für Begeisterung, aber über gut verständliche Durchsagen im Zug wusste jeder Bescheid. Der ist auf dem nördlichen Gleis 1, aber mit Beschilderung S46-->Hermannstr eingefahren und es kam vermutlich eine Ansage, dass der Zug hier endet. Jedenfalls stieg von den nennenswerten Menschenmengen auf dem Bahnsteig niemand ein und alle aus dem Zug aus. Während der Tf sich ans andere Zugende begab, fuhr auf dem Gleis 2 erst eine S42 ein und auch ab und eine weitere S42 folgte, die aber erstmal wartete, weil sich die Betriebsleitung offenbar sinnvollerweise entschieden hatte, erstmal die S46 rauszulassen und damit das Gleis 1 zu räumen.

Problem war, dass niemand auf dem Bahnsteig wusste, dass der Zug nach KW fährt, weil a) nichts dergleichen angesagt wurde, b) der Bahnsteigs-Anzeiger nur von allgemeinen Verspätungen faselte statt irgendwelche Züge anzuzeigen und c) natürlich niemand die Frontanzeige sah. Die meisten erfuhren also erst mit "KW zurückbleiben" vom Fahrziel, ein paar Leute hechteten noch rein, der Rest hämmerte auf die Türknöpfe. Der Tf wiederum wollte abfahren und forderte die Leute auf, vom Zug wegzugehen. Die Fahrgäste am mittlerweile hinteren Zugende sahen darin ihre Chance, doch nochmal Türfreigabe zu kriegen und lehnten sich demonstrativ gegen die Bahn. Inzwischen hatte die S46 schon Ausfahrt bekommen, sodass nicht nur die S46 sondern auch gleich die S42 nicht wegkam. Die Situation löste sich nach einer gefühlten Ewigkeit, indem der Tf dann nochmal den ganzen Zug langgelaufen ist, mit der Meuterei-Fraktion diskutiert hat, und letztlich nochmal alle Türen aufgingen plus Ansage, dass es nach KW geht.

Ergebnis Zugstau der schönsten Art in beiden Richtungen und völlig vermeidbar.

Als Bonus kam dann als nächstes ein Kurzzug auf Gleis 1, die vorbildlich gleichmäßig auf dem Bahnsteig verteilten Leute bewegten sich alle dorthin, nur um dann zu erfahren, dass auch dieser Zug leider aussetzt. In dem Fall immerhin ohne Kehren am Bahnsteig.
Das S in "S-Bahn" hat bald eine andere, neue Bedeutung wenn ich sowas lese wie der Beitrag vor mir.
Am Ostkreuz vor einigen Tagen: die S75 endet, doch an den Zugzielanzeigern steht bereits "S5 Westkreuz" - Ergebnis: Die noch nicht geschlossenen Türen laden von der Rolltreppe kommende Fahrgäste zum Einsteigen ein, die Türen schliessen sich werden jedoch gewaltsam aufgehalten. Nachdem ca 20 - 40 Leute eingestiegen sind, geht die Tür zu und der Zug fährt mit samt denselben in die KEhranlage.

Nicht nur, das die S-Bahn nicht in der Lage ist, die Zugziele ihrer Züge korrekt zu schildern - wozu brauchen wir denn dann noch Zugzielanzeiger auf den Bahnsteigen - es scheint auch nicht mehr Vorschrift zu sein, das sich die Tfs vom ordentlichen Schließen der Zugtüren vor Abfahrt zu überzeugen haben. Das gewaltsame Aufhalten der Tür kann dem Tf jedenfalls nicht verborgen geblieben sein. Der Tf hätte durch Blick in den Auénspiegel bzw beim Blick aus der Fahrertür mitbekommen, das noch Leute in seinen Zug einsteigen.

Fazit. Er ist unter Nichteinhaltung der Vorschriften und mit voller Absicht mit Fahrgästen in die Kehranlage gefahren.
Zitat
vasarius


Problem war, dass niemand auf dem Bahnsteig wusste, dass der Zug nach KW fährt, weil a) nichts dergleichen angesagt wurde, b) der Bahnsteigs-Anzeiger nur von allgemeinen Verspätungen faselte statt irgendwelche Züge anzuzeigen und c) natürlich niemand die Frontanzeige sah. Die meisten erfuhren also erst mit "KW zurückbleiben" vom Fahrziel, ein paar Leute hechteten noch rein, der Rest hämmerte auf die Türknöpfe. Der Tf wiederum wollte abfahren und forderte die Leute auf, vom Zug wegzugehen. Die Fahrgäste am mittlerweile hinteren Zugende sahen darin ihre Chance, doch nochmal Türfreigabe zu kriegen und lehnten sich demonstrativ gegen die Bahn. Inzwischen hatte die S46 schon Ausfahrt bekommen, sodass nicht nur die S46 sondern auch gleich die S42 nicht wegkam. Die Situation löste sich nach einer gefühlten Ewigkeit, indem der Tf dann nochmal den ganzen Zug langgelaufen ist, mit der Meuterei-Fraktion diskutiert hat, und letztlich nochmal alle Türen aufgingen plus Ansage, dass es nach KW geht.
Das nenne ich mal völlig zurecht "Abstimmung mit den Füßen". Die Züge fahren nicht damit das Metall mal an die frische Luft kommt. Das hätte ich mir als Fahrgast auch nicht gefallen lassen.

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Achtung! Türen können automatisch öffnen!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.09.2018 06:58 von Logital.
Zitat
Hansawagen
Am Ostkreuz vor einigen Tagen: die S75 endet, doch an den Zugzielanzeigern steht bereits "S5 Westkreuz" - Ergebnis: Die noch nicht geschlossenen Türen laden von der Rolltreppe kommende Fahrgäste zum Einsteigen ein, die Türen schliessen sich werden jedoch gewaltsam aufgehalten. Nachdem ca 20 - 40 Leute eingestiegen sind, geht die Tür zu und der Zug fährt mit samt denselben in die KEhranlage.

Nicht nur, das die S-Bahn nicht in der Lage ist, die Zugziele ihrer Züge korrekt zu schildern - wozu brauchen wir denn dann noch Zugzielanzeiger auf den Bahnsteigen - es scheint auch nicht mehr Vorschrift zu sein, das sich die Tfs vom ordentlichen Schließen der Zugtüren vor Abfahrt zu überzeugen haben. Das gewaltsame Aufhalten der Tür kann dem Tf jedenfalls nicht verborgen geblieben sein. Der Tf hätte durch Blick in den Auénspiegel bzw beim Blick aus der Fahrertür mitbekommen, das noch Leute in seinen Zug einsteigen.

Fazit. Er ist unter Nichteinhaltung der Vorschriften und mit voller Absicht mit Fahrgästen in die Kehranlage gefahren.


Fazit mag stimmen. Wenn die 20 Leute evtl. erst bei rotem Türschließ-Leuchten reinspringen wollten und auch sich schließende Türen blockiert haben, halte ich es für eine gerechte Strafe.
Wenn nicht wäre eine Ansage in Berliner Schnauze über das Enden des Zuges sinnvoll gewesen.
Zur Herrmannstraßen-Geschichte: Wie kommt man da auf die Idee am Bahnsteig kehren zu lassen? War die Kehranlage voll oder wollte man (erfolglos) Zeit sparen?
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