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Kurzmeldungen Oktober 2018
geschrieben von Tradibahner 
Ernsthaft? Das Wiedergekäue von automatischen U-Bahnen bewertest du innovativer als die selbstfahrenden Busse?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Ich finde grundsätzlich selbstfahrende Fahrzeuge für wenig sinnvoll, weil computergesteuert leichter zu Unfällen führen und im Notfall nicht schnell angehalten werden kann.
Zitat
Henning
Ich finde grundsätzlich selbstfahrende Fahrzeuge für wenig sinnvoll, weil computergesteuert leichter zu Unfällen führen und im Notfall nicht schnell angehalten werden kann.

Henning, das so pauschal zu behaupten, ist Blödsinn.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Henning
Ich finde grundsätzlich selbstfahrende Fahrzeuge für wenig sinnvoll, weil computergesteuert leichter zu Unfällen führen und im Notfall nicht schnell angehalten werden kann.

Ist es nicht genau umgekehrt?
Zitat
B-V 3313
Ernsthaft? Das Wiedergekäue von automatischen U-Bahnen bewertest du innovativer als die selbstfahrenden Busse?

Ja, weil dies einen konkreten Fahrgastnutzen hätte. Sich mit 15 km/h im Playmobil-Bus über ein abgestecktes Gelände kutschieren zu lassen, hat dagegen keinerlei Relevanz.
Zitat
andre_de
Ja, weil dies einen konkreten Fahrgastnutzen hätte.

Der wäre?

Zitat
andre_de
Sich mit 15 km/h im Playmobil-Bus über ein abgestecktes Gelände kutschieren zu lassen, hat dagegen keinerlei Relevanz.

Alles fängt mal klein an. Die Seltrac-Züge fuhren auch nie unbemannt - ein Hohn für automatische Züge.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
andre_de
Ja, weil dies einen konkreten Fahrgastnutzen hätte.

Der wäre?

Stabilerer Betrieb durch Einhalten der Abfahrtszeiten, flexible Reaktion auf Fahrgastnachfrage und besondere Ereignisse, beliebig dichte Takte insbesondere in der Spätverkehrszeit (kurze Züge statt lange Takte), Vorbereitung auf den sich abzeichnenden dauerhaften Fahrermangel (U-Bahn-Fahren ist an Stupidität kaum zu überbieten, und das soll keine Beleidigung sein), Aufschließen zum Stand der Technik (neue U-Bahn-Netze werden aus genannten Gründen konsequent fahrerlos gebaut). Da hättest Du aber auch selber drauf kommen können.

Zitat
B-V 3313
Zitat
andre_de
Sich mit 15 km/h im Playmobil-Bus über ein abgestecktes Gelände kutschieren zu lassen, hat dagegen keinerlei Relevanz.

Alles fängt mal klein an. Die Seltrac-Züge fuhren auch nie unbemannt - ein Hohn für automatische Züge.

Wer glaubt, dass im allgemeinen (Berliner) Straßenverkehr jemals autonome Busse (oder Autos) in relevanter Menge fahren werden, glaubt wohl auch an den Weihnachtsmann. Um es mal ganz deutlich bzgl. dieser Spielerei-Einsätze zu sagen: Sie haben ja nicht einmal einen Forschungs-Aspekt! Es gibt keinerlei wissenschaftliche Begleitung, keinen Erkenntnisgewinn, keine sich darauf aufbauende Innovationslinie. Man hat einfach von einem Hersteller diese lustigen Mini-Busse gekauft/gemietet (so wie viele andere auch, weils eben gerade hipp ist), lässt sich damit fotografieren, und irgendwann gehen sie zurück zum Hersteller und nichts wird weiter passieren. Die BVG ist danach keinen Millimeter weiter.
Zitat
andre_de
Stabilerer Betrieb durch Einhalten der Abfahrtszeiten, flexible Reaktion auf Fahrgastnachfrage und besondere Ereignisse, beliebig dichte Takte insbesondere in der Spätverkehrszeit (kurze Züge statt lange Takte), Vorbereitung auf den sich abzeichnenden dauerhaften Fahrermangel (U-Bahn-Fahren ist an Stupidität kaum zu überbieten, und das soll keine Beleidigung sein), Aufschließen zum Stand der Technik (neue U-Bahn-Netze werden aus genannten Gründen konsequent fahrerlos gebaut). Da hättest Du aber auch selber drauf kommen können.

Das ist klar, aber wo wäre da die Innovation für Berlin? Das hat man doch nun schon dreimal getestet. Das müsste man "nur" einbauen und fertig.

Für die autonomen Busse können sich durchaus Einsatzgebiete ergeben. Seien es die Krankenhausgelände oder gar Neubaugebiete (Tegel, Gartenfeld).

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.10.2018 22:59 von B-V 3313.
Zitat
B-V 3313

Das ist klar, aber wo wäre da die Innovation für Berlin? Das hat man doch nun schon dreimal getestet. Das müsste man "nur" einbauen und fertig.

Eine Innovation wäre es auch für Berlin. Es wird hier eher am Geld scheitern. Ewig wird sich Berlin dem aber auch nicht verwehren.
Zitat
B-V 3313
Zitat
andre_de
Stabilerer Betrieb durch Einhalten der Abfahrtszeiten, flexible Reaktion auf Fahrgastnachfrage und besondere Ereignisse, beliebig dichte Takte insbesondere in der Spätverkehrszeit (kurze Züge statt lange Takte), Vorbereitung auf den sich abzeichnenden dauerhaften Fahrermangel (U-Bahn-Fahren ist an Stupidität kaum zu überbieten, und das soll keine Beleidigung sein), Aufschließen zum Stand der Technik (neue U-Bahn-Netze werden aus genannten Gründen konsequent fahrerlos gebaut). Da hättest Du aber auch selber drauf kommen können.

Das ist klar, aber wo wäre da die Innovation für Berlin? Das hat man doch nun schon dreimal getestet. Das müsste man "nur" einbauen und fertig.

Und genau dafür bräuchte man eben einen Verantwortlichen (z.B. den "Digitalisierungs"-Vorstand), der ein entsprechendes Projekt initiiert, um einen Zeitplan zu erarbeiten, Berlin-spezifische Migrationsstrategien zu entwickeln (weil man es eben nicht über Nacht "nur einbauen" muss/kann), Auswirkungen auf Personalplanung, Werkstattkonzepte usw. zu betrachten, ... Stattdessen macht man bei diesem Thema: NICHTS.

Unabhängig von der U-Bahn-Automatisierung, ich hatte genug andere Beispiele genannt: Der besagte Kollege war nach meiner Wahrnehmung von Beginn an ein Totalausfall, gerade deswegen kann man nun überrascht sein, dass er geht ;-)

Zitat
B-V 3313
Für die autonomen Busse können sich durchaus Einsatzgebiete ergeben. Seien es die Krankenhausgelände oder gar Neubaugebiete (Tegel, Gartenfeld).

Krankenhausgelände sind kein BVG-Auftrag. MIV-freie Neubaugebiete natürlich durchaus, hier gilt aber am ehesten genau Deine Argumentation oben: Da kauft man das System vom Hersteller, baut es auf und fertig. Wie gesagt, für die BVG kommt aus dem bisherigen Test-Einsatz keinerlei Erkenntnis oder Entwicklungsschub raus.
Zitat
andre_de
Und genau dafür bräuchte man eben einen Verantwortlichen (z.B. den "Digitalisierungs"-Vorstand), der ein entsprechendes Projekt initiiert, um einen Zeitplan zu erarbeiten, Berlin-spezifische Migrationsstrategien zu entwickeln (weil man es eben nicht über Nacht "nur einbauen" muss/kann), Auswirkungen auf Personalplanung, Werkstattkonzepte usw. zu betrachten, ... Stattdessen macht man bei diesem Thema: NICHTS.

Nun verlangste aber was. Die Digitalisierung klappt nicht einmal auf höchster (Bundes-) Ebene und nun soll ausgerechnet der große Verkehrsbetrieb hier was reißen... ;-)

Zitat
andre_de
Krankenhausgelände sind kein BVG-Auftrag. MIV-freie Neubaugebiete natürlich durchaus, hier gilt aber am ehesten genau Deine Argumentation oben: Da kauft man das System vom Hersteller, baut es auf und fertig. Wie gesagt, für die BVG kommt aus dem bisherigen Test-Einsatz keinerlei Erkenntnis oder Entwicklungsschub raus.

Als wenn man in Berlin irgendetwas kaufen und übernehmen würde, was man nicht selbst getestet hat. xD

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Schon jemanden in den GTU´s (hier aus 1515) diese neuen Anzeigen bemerkt?



Wenn das schon Thema war, dann Sorry.

GLG.................Tramy1
Zitat
andre_de
Und genau dafür bräuchte man eben einen Verantwortlichen (z.B. den "Digitalisierungs"-Vorstand), der ein entsprechendes Projekt initiiert, um einen Zeitplan zu erarbeiten, Berlin-spezifische Migrationsstrategien zu entwickeln (weil man es eben nicht über Nacht "nur einbauen" muss/kann), Auswirkungen auf Personalplanung, Werkstattkonzepte usw. zu betrachten, ... Stattdessen macht man bei diesem Thema: NICHTS.

Unabhängig von der U-Bahn-Automatisierung, ich hatte genug andere Beispiele genannt: Der besagte Kollege war nach meiner Wahrnehmung von Beginn an ein Totalausfall, gerade deswegen kann man nun überrascht sein, dass er geht ;-)

Er war ja eigentlich als Finanzvorstand engagiert worden, sozusagen kaufmännischer Direktor. Der finanzielle Sektor der BVG scheint zu funktionieren, das CBL ist gut ausgegangen.
Für die Herausforderungen der "Digitalisierung" brauchte man technischen Sachverstand, nur wurde der technische Direktor schon vor über 20 Jahren abgeschafft. Das merkt man nun langsam.

Neben dem Wechsel im BVG-Vorstand gab es auch im Aufsichtsrat Stühlerücken. Auf der Senatsseite gab Staatssekretär Kirchner seinen Sitz ab. Neues Mitglied im Gremium, das über die Geschicke der BVG maßgeblich entscheidet, wurde seine Chefin Frau Günther (Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz). Somit sind schon zwei Senatorinnen im BVG-Aufsichtsrat, denn die Aufsichtsratsvorsitzende (die bei Stimmengleichheit entscheidet) ist nach wie vor die Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe Frau Pop.
Damit wird der Aufsichtsrat der BVG von Frauen dominiert (neun von 16 Mitgliedern sind Frauen), davon gleich zwei amtierende Senatoren.

so long

Mario
Zitat
Tramy1
Schon jemanden in den GTU´s (hier aus 1515) diese neuen Anzeigen bemerkt?



Wenn das schon Thema war, dann Sorry.

Hatte ich beiläufig schon mal erwähnt.
Einzig brauchbare Änderung des Updates ist, das die Uhrzeit nicht mehr durch den "Stop" Button bei Haltewunsch verdeckt wird.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Tramy1
Schon jemanden in den GTU´s (hier aus 1515) diese neuen Anzeigen bemerkt?



Wenn das schon Thema war, dann Sorry.

Hatte ich beiläufig schon mal erwähnt.
Einzig brauchbare Änderung des Updates ist, das die Uhrzeit nicht mehr durch den "Stop" Button bei Haltewunsch verdeckt wird.

T6JP

Die neue Anordnung der nächsten Haltestellen ist deutlich sinnvoller als bisher und vermeidet gegenüber der bisherigen Darstellung, dass Leute eine Haltestelle zu früh aussteigen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
SpOn hat die Preise für den ÖPNV ermitteln lassen.
Wie erwartet landet Berlin eher hinten.
://m.spiegel.de/auto/aktuell/oepnv-preise-wo-faehrt-man-mit-bus-und-bahn-am-guenstigsten-a-1231687.html
Der Vergleich hinkt gewaltig. Es fehlen wichtige Faktoren in der Betrachtung. Bei Einzelfahrten z.B. die maximal zulässige Zeitdauer und die maximal mögliche Entfernung, bei Monatskarten die Größe des Geltungsgebietes und die Einwohnerzahl.
So nebenbei wird unterstellt, dass die Abdeckung (Netzdichte, Taktung) überall vergleichbar ist (ansonsten hätte das in die Bewertung mit einfliessen müssen).

Bäderbahn
Zitat
micha774
SpOn hat die Preise für den ÖPNV ermitteln lassen.
Wie erwartet landet Berlin eher hinten.
://m.spiegel.de/auto/aktuell/oepnv-preise-wo-faehrt-man-mit-bus-und-bahn-am-guenstigsten-a-1231687.html

Ich spendiere mal einen nutzbaren Link:

[www.spiegel.de]

Warum das einige immer noch nicht hinbekommen, bleibt mir ein Rätsel.
Zitat
micha774
SpOn hat die Preise für den ÖPNV ermitteln lassen.
Wie erwartet landet Berlin eher hinten.
://m.spiegel.de/auto/aktuell/oepnv-preise-wo-faehrt-man-mit-bus-und-bahn-am-guenstigsten-a-1231687.html

Ich sehe da Berlin eher in der Mitte...

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Laut Tagesspiegel verlässt Matthias Horth die Verkehrsverwaltung und wechselt ins Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf.

Herr Kirchner ist (hier im Forum schon mehrfach Thema) seit Monaten krank. Langsam wird es knapp mit fähigen Planern. Immerhin kann Herr Horth evtl. die Straßenbahnplanungen in Charlottenburg vorantreiben?!
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