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Wiederaufbau der Siemensbahn
geschrieben von Trittbrettfahrer 
Saniert werden muss die Eisenkonstruktion vermutlich sowieso, mehr oder weniger. Schlimmer wäre, wenn der Zustand so schlecht ist, dass man sie ganz abtragen müsste.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Und selbst wenn, das heißt doch lange nicht, dass die Viadukte durch hässliche Betonkonstruktionen ersetzt würden. Falls ich mich richtig erinnere, wurde bei der Sanierung des Magistratsschirms in der Schönhauser ein Neubau aus Stahl eingesetzt, welcher der ursprünglichen Architektur entspricht (korrigiert mich, wenn ich mich irre).

Es ist doch keine Unmöglichkeit, auch heute noch Viadukte aus Stahl zu bauen, welche dem Original zumindest optisch gleichen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.09.2020 11:36 von J. aus Hakenfelde.
Zitat
J. aus Hakenfelde
Und selbst wenn, das heißt doch lange nicht, dass die Viadukte durch hässliche Betonkonstruktionen ersetzt würden. Falls ich mich richtig erinnere, wurde bei der Sanierung des Magistratsschirms in der Schönhauser ein Neubau aus Stahl eingesetzt, welcher der ursprünglichen Architektur entspricht (korrigiert mich, wenn ich mich irre).

Es ist doch keine Unmöglichkeit, auch heute noch Viadukte aus Stahl zu bauen, welche dem Original zumindest optisch gleichen.

Glücklicherweise steht die Siemensbahn unter Denkmalschutz. Kann man natürlich aufheben aber der Denkmalpfleger wird wohl gegen Beton sein.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Hätte ich früher wohl auch so unterschrieben.
Seit Wannsee bin ich da weitaus weniger optimistisch.
Und in Sicherheit wiege ich mich schon gar nicht.
Mehr.
Was passiert wohl wenn man merkt der Viadukt ist nicht sanierbar? 1:1 kann man den nicht nachbauen, das ist Fakt und das liebe Geld ist auch noch da..



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.09.2020 12:21 von Nordender.
Zitat
Nordender
Was passiert wohl wenn man merkt der Viadukt ist nicht sanierbar?

Dann erfolgt ein Neubau, der mehr oder weniger optisch an die alten Viadukte angelehnt wird.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Angenähert ist gut, das wird dann so eine komische Mischung wie Ostkreuz, weder Fisch noch Fleisch.
Abwarten und Tee trinken.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Nordender
Was passiert wohl wenn man merkt der Viadukt ist nicht sanierbar?

Dann erfolgt ein Neubau, der mehr oder weniger optisch an die alten Viadukte angelehnt wird.

Spätestens zur Verlängerung nach Hakenfelde wird die Strecke eh wieder eine längere Zeit außer Betrieb genommen werden müssen.
Zitat
RF96
Zitat
B-V 3313
Zitat
Nordender
Was passiert wohl wenn man merkt der Viadukt ist nicht sanierbar?

Dann erfolgt ein Neubau, der mehr oder weniger optisch an die alten Viadukte angelehnt wird.

Spätestens zur Verlängerung nach Hakenfelde wird die Strecke eh wieder eine längere Zeit außer Betrieb genommen werden müssen.

Warum sollte das so sein? Neben der Bahnstrecke ist dort, wo sich einst die Abstellanlage Gartenfeld befunden hat, genug Platz für eine Rampe.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.09.2020 14:39 von Nemo.
Wenn ich das richtig gelesen habe, ist für die Strecke HBF > Jungfernheide > Gartenfeld (> Hakenfelde) eine "neue" Linie S6 vorgesehen?
Warum wird es nicht wie damals bei der Siemensbahn wieder die S4?
Die S6 fuhr nach der Wende eine zeitlang Warschauer Str. <> Zeuthen( >Kö. Wusterhausen)und wurde iwann eingestellt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.09.2020 17:36 von BobV.
Hallo!
Ich hätte da zwei Fragen:
-Ist für den Neubau des Abschnittes Jungfernheide-Wernerwerk eigentlich ein Planfeststellungsverfahren erforderlich?
-In den Bahnhöfen Baumschulenweg und Neukölln hat man eigentlich die zwei möglichen Varianten der Linientrennung seit Jahren in Betrieb.
Rechtfertigen evtl. in Neukölln gemachte negative Erfahrungen im Betrieb eigentlich unbedingt in Jungferheide eine extra Trennungsbahsteigkante bauen zu müssen?
Grüße
Zitat
Bauart Bernau
Hallo!
Ich hätte da zwei Fragen:
-Ist für den Neubau des Abschnittes Jungfernheide-Wernerwerk eigentlich ein Planfeststellungsverfahren erforderlich?
-In den Bahnhöfen Baumschulenweg und Neukölln hat man eigentlich die zwei möglichen Varianten der Linientrennung seit Jahren in Betrieb.
Rechtfertigen evtl. in Neukölln gemachte negative Erfahrungen im Betrieb eigentlich unbedingt in Jungferheide eine extra Trennungsbahsteigkante bauen zu müssen?
Grüße

Ja, man braucht voraussichtlich ein volles Planfeststellungsverfahren und zwar weil der Bahnhof Jungfernheide mit einer 3. Kante ausgerüstet werden soll. Ansonsten dürfte vermutlich eine Plangenehmigung reichen - z.B. für den Neubau der Spreebrücke.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
In Jungfernheide konnte man in den 90ern die Reste zweier S-Bahnsteige finden. Es soll aber noch einen dazu gegeben haben, mit Kehranlage.
Zitat
Nordender
In Jungfernheide konnte man in den 90ern die Reste zweier S-Bahnsteige finden. Es soll aber noch einen dazu gegeben haben, mit Kehranlage.

Yep. Siehe dort:

Gleisplan 1967
Zitat
Nordender
In Jungfernheide konnte man in den 90ern die Reste zweier S-Bahnsteige finden. Es soll aber noch einen dazu gegeben haben, mit Kehranlage.

Ja das ist unter stadtschnellbahn-berlin.de Bhf Jungfernheide sehr schön dokumentiert. Den 3. Bahnsteig gab es bis zum Bau der U7

Gruss 67er
Zitat
J. aus Hakenfelde
Und selbst wenn, das heißt doch lange nicht, dass die Viadukte durch hässliche Betonkonstruktionen ersetzt würden. Falls ich mich richtig erinnere, wurde bei der Sanierung des Magistratsschirms in der Schönhauser ein Neubau aus Stahl eingesetzt, welcher der ursprünglichen Architektur entspricht (korrigiert mich, wenn ich mich irre).

Ich korrigiere: Bei der Sanierung des "Magistratsschirms wurde genau zwei Segmente durch Neubauten ersetzt. Aber nur, um den querenden Straßenbahnverkehr minimal einzuschränken auf zwei Wochenendsperrungen zum Abbau und Neueinbau. Das war wegen Mobilkraneinsatz nur mit Demontage der Fahrleitung möglich.
Die Architektur der Neubauten wurde nur im Übergangsbereich den Originalbrücken angeglichen, dazwischen etwas eleganter ausgeführt.

so long

Mario
Zitat
BobV
Wenn ich das richtig gelesen habe, ist für die Strecke HBF > Jungfernheide > Gartenfeld (> Hakenfelde) eine "neue" Linie S6 vorgesehen?
Warum wird es nicht wie damals bei der Siemensbahn wieder die S4?
Die S6 fuhr nach der Wende eine zeitlang Warschauer Str. <> Zeuthen( >Kö. Wusterhausen)und wurde iwann eingestellt.

Die S4 gibt es ja quasi als S41 und S42, sowie im weiteren Sinne noch S45, S46 und S47, weswegen diese Linienbezeichnung etwas ungünstig wäre. Dem gegenüber ist die S6 schon seit beinahe zwei Jahrzehnten verschwunden.

Die alte S6 war wie die ehemalige S10 (Oranienburg - Blankenburg - Schönefeld, bzw. später dann nur noch Birkenwerder - Spindlersfeld) nur eine vorübergehende Erscheinung bis sich andere Linien etabliert hatten. Ich glaube kaum, dass man für die Relation der alten S6 eine eigene Liniennummer braucht; besser verdichtet man die S9 bis Warschauer und verlängert die S8 bis Königs Wusterhausen.

Ob die Siemensbahn dann wirklich von der S6 und nicht doch von einer anderen Linie bedient wird, werden wir nach der Eröffnung erfahren (also irgendwann)

Edit: möglichweise kommt auf der Siemensbahn ja auch die S45 später mal vom Süden her hinzu



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.09.2020 08:10 von Krumme Lanke.
Zitat
Krumme Lanke


Edit: möglichweise kommt auf der Siemensbahn ja auch die S45 später mal vom Süden her hinzu

Das wäre dann aber nun wirklich Parallelverkehr zur U7. Also jedenfalls kann man mit der U7 bereits heute von Siemensstadt fast alles erreichen, was man mit der S45 erreichen könnte. Vermutlich dann sogar den Flughafen. Lediglich zum Südkreuz muss man dann halt noch mal umsteigen. Wenn dann sollte man auch noch die Kurve zur Stadtbahn wieder aufbauen und eine Stadtbahnlinie zur Siemensbahn verlängern.

Die Verzweigung vom Südring zur Siemensbahn wäre wohl auch eher herausfordernd - man hat dort bereits Bahnen auf zwei Ebenen - unten drunter die Spree und oben drüber die Autobahn.

Grundsätzlich hat man dort auch viele Kleingarten. Diese sind ja sehr gut darin ihre Zwischennutzung in alle Ewigkeit auszudehnen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Krumme Lanke


Edit: möglichweise kommt auf der Siemensbahn ja auch die S45 später mal vom Süden her hinzu

Das wäre dann aber nun wirklich Parallelverkehr zur U7. Also jedenfalls kann man mit der U7 bereits heute von Siemensstadt fast alles erreichen, was man mit der S45 erreichen könnte. Vermutlich dann sogar den Flughafen. Lediglich zum Südkreuz muss man dann halt noch mal umsteigen. Wenn dann sollte man auch noch die Kurve zur Stadtbahn wieder aufbauen und eine Stadtbahnlinie zur Siemensbahn verlängern.

Die Verzweigung vom Südring zur Siemensbahn wäre wohl auch eher herausfordernd - man hat dort bereits Bahnen auf zwei Ebenen - unten drunter die Spree und oben drüber die Autobahn.

Grundsätzlich hat man dort auch viele Kleingarten. Diese sind ja sehr gut darin ihre Zwischennutzung in alle Ewigkeit auszudehnen.

Ich gehe mal davon aus, dass er die Cheruskerkurve meint. Dann hätte die S45 aber nicht mehr viel mit der 4 zu tun und die "neue" Liniennummer S6 wäre erst Recht gerechtfertigt.

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