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Wechselt Frau Nikutta zurück zu DB Cargo?
geschrieben von Arnd Hellinger 
Zitat
Logital
Ach ehrlich? Und wenn ich das Abo bei der SRS habe fahren die Verstärker bei M5, M6 und M8 wieder?

Ich denke, dass es hier eher darum ging, dass beim Abschluss eines Abos über die SRS diese dadurch finanziell unterstützt wird (wie funktioniert dass denn genau, erhalten die jeweiligen Betriebe einen Anteil an Einnahmen aus Abonnements?) und diese Unterstützung eher bei einem Betrieb wie der SRS als der BVG besser angelegt wäre.

Zitat

und übrigens:
Herunterladen, Ausdrucken, ausfüllen, einscannen, an Mail anhägen, absenden finde ich auch nicht mehr zeitgemäß.

Es mag nicht zeitgemäß sein, aber das ist in Deutschland leider noch gang und gäbe. Ich denke dabei an die Beantragung meines Erasmus-Stipendium sowie die nachfolgenden Verfahrenschritte und den monatelangen Papierkrieg: Formular herunterladen, entweder selbst ausdrucken, unterschreiben, einscannen, oder das Formular an die Hochschule bzw. Praktikumsstelle schicken, damit sie dies tun und den Scan zurückschicken, anschließend selbst abschicken oder im Online-Portal hochladen.

Leider gibt es in Deutschland so etwas wie eine Schriftformerfordernis bei gewissen Dokumenttypen und diese kann nur durch die Qualifizierte Elektronische Signatur ersetzt werden (siehe §126a BGB), deren Einführung wird nunmal dauern und aufwändig sein.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.11.2019 11:45 von J. aus Hakenfelde.
Zitat
Mont Klamott
Die M5/6/8 sind aber auch ab LaPe eine Zumutung und die 18 ist nicht in Sicht, wie hier schon öfters diskutiert.
Eine U11 nach Marzahn wird mit dieser Regierung nie kommen.

Zum Glück kommt die U11 nicht. Diese Regierung und vor allem die von dieser (bzw. den Vorgängerregierungen) installierte BVG-Chefin Frau Dr. Nikutta hat es ja als Betriebsvorstand auch nicht hingekriegt, genügend Züge für die vorhandenen U-Bahn-Linien zu beschaffen und / oder einsatzfähig zu halten. Was wir momentan am wenigsten brauchen könnten, wäre noch eine weitere U-Bahn-Linie.

Wer von den aktuellen oder kürzlich abgelösten Betriebsverantwortlichen der BVG im Notfahrplan der U-Bahn über weiteren Streckenneubau phantasiert, dem empfehle ich die Nutzung der U8 zu einer nördlichen Station zwischen Lindauer Allee und Rathaus Reinickendorf.
Zitat
M48er
[...]
Wer von den aktuellen oder kürzlich abgelösten Betriebsverantwortlichen der BVG im Notfahrplan der U-Bahn über weiteren Streckenneubau phantasiert, dem empfehle ich die Nutzung der U8 zu einer nördlichen Station zwischen Lindauer Allee und Rathaus Reinickendorf.

Mal abwarten, wie lange besagte Stationen noch angefahren werden. Es gibt ja inzwischen durchaus Gedankenspiele einzelne Abschnitte temporär stillzulegen. Die ansehende Grundsanierung der U6-Nord ist da sehr willkommen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
M48er
Zum Glück kommt die U11 nicht. Diese Regierung und vor allem die von dieser (bzw. den Vorgängerregierungen) installierte BVG-Chefin Frau Dr. Nikutta hat es ja als Betriebsvorstand auch nicht hingekriegt, genügend Züge für die vorhandenen U-Bahn-Linien zu beschaffen und / oder einsatzfähig zu halten. Was wir momentan am wenigsten brauchen könnten, wäre noch eine weitere U-Bahn-Linie.

Du weißt schon, wie lange so ein Bau einer U-Bahnlinie dauert und das derzeit in Berlin an einer U-Bahnverlängerung gebaut wird?

Zitat
M48er
Wer von den aktuellen oder kürzlich abgelösten Betriebsverantwortlichen der BVG im Notfahrplan der U-Bahn über weiteren Streckenneubau phantasiert, dem empfehle ich die Nutzung der U8 zu einer nördlichen Station zwischen Lindauer Allee und Rathaus Reinickendorf.

Die U8-Nord ist natürlich ein geiles Beispiel für überflüssigen Schnellbahnbau zur Befriedigung der Betonmafia.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Du weißt schon, wie lange so ein Bau einer U-Bahnlinie dauert und das derzeit in Berlin an einer U-Bahnverlängerung gebaut wird?
Ja, das weiß ich sehr wohl, das man 20 Jahre braucht vom Planungsanfang bis zur Inbetriebnahme einer U-Bahn. Umso mehr erfordert das aber, dass man sich nicht von den aktuellen Steuereinnahmen am Ende einer Hochkonjunkturphase blenden lässt und unsinnige Projekte beschließt, sondern strukturiert vorgeht und feststellt, woran es dem aktuellen U-Bahn-System mangelt. Und dann merkt man sehr schnell:
1) Der Wagenpark ist überaltert (weil die BVG an notwendigen Ersatzinvestitionen gespart hatte und der U-Bahn-Bereich auch fälschlicherweise Anfang der 2010er-Jahre nur Kleinprofilwagen ausgeschrieben hatte, so dass man jetzt bei guter Haushaltslage trotz Bedarf keine Großprofil-Wagen kaufen kann) und punktuell nicht ausreichend für das aktuelle Nachfragewachstum.
2) Die Werkstätten sind antiquiert. Zudem schlecht organisiert mit sehr hohen Standquoten von Zügen.
3) Die vorhandenen Bahnhöfe sehen oft aus wie sau (Fliesen abgefallen, etc.). Auch ansonsten sind wichtige Infrastrukturen marode (u.a. Waisentunnel), was die Probleme unter 2 noch mal massiv verschärft.

Für mich steht fest: Man muss erst die Punkte 1-3 sauber abarbeiten, bevor man über 4 (U-Bahn-Netz durch Neubaustrecken ergänzen) glaubwürdig diskutieren kann. Und die Punkte 1-3 sind alle Hinterlassenschaften des Betriebsvorstands Frau Dr. Nikutta und des ehemaligen U-Bahn-Direktors Hans-Christian Kaiser, die leider (auch auf Grund der nicht funktionierenden Zusammenarbeit zwischen beiden) das U-Bahn-System auf den jetzigen Stand heruntergewirtschaftet haben.
Zitat
M48er
Diese Regierung und vor allem die von dieser (bzw. den Vorgängerregierungen) installierte BVG-Chefin Frau Dr. Nikutta hat es ja als Betriebsvorstand auch nicht hingekriegt, genügend Züge für die vorhandenen U-Bahn-Linien zu beschaffen und / oder einsatzfähig zu halten. Was wir momentan am wenigsten brauchen könnten, wäre noch eine weitere U-Bahn-Linie.

Aha. Jetzt haben wir endlich den wahren Grund dafür gefunden, dass der amtierende Senat bislang keine neue Straßenbahnlinie angefangen hat zu bauen. Die BVG hat nicht genug Straßenbahnwagen und Fahrer ;-)

so long

Mario
Zitat
M48er
Und die Punkte 1-3 sind alle Hinterlassenschaften des Betriebsvorstands Frau Dr. Nikutta und des ehemaligen U-Bahn-Direktors Hans-Christian Kaiser, die leider (auch auf Grund der nicht funktionierenden Zusammenarbeit zwischen beiden) das U-Bahn-System auf den jetzigen Stand heruntergewirtschaftet haben.

Fehlt da nicht noch eine/einer? Nämlich die Person, die mal kurz die Kohle rüberreicht?
Anscheinend hat Sie ja das Thema Fahrgastinformation (und die IT dazu) jahrelang als Sparschwein benutzt, siehe die fehlenden
Verkehrsmeldungen auf www.bvg.de

Der Daisy-Nachfolger kommt nicht in Schwung, wird daran überhaupt noch gearbeitet?

In ihrer Position hätte sie sich auch mal mit der VLB und dem Tram-Dauerblockierer Wasserbetriebe an einen Tisch setzen müssen,
vielleicht hätte das manche Probleme gelöst.

Ich hoffe der/die nächste konzentriert sich aufs Kerngeschäft.
Zitat
Nordender
[...]
Der Daisy-Nachfolger kommt nicht in Schwung, wird daran überhaupt noch gearbeitet?
[...]

Ich hörte, die Vergabekammer muss sich aktuell damit beschäftigen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Joe
Fehlt da nicht noch eine/einer? Nämlich die Person, die mal kurz die Kohle rüberreicht?
Nein. Frau Dr. Nikutta und der BVG-Vorstand verbreitet ja gerne die Legende, dass für ganz viele Probleme der Senat zuständig sei.
Wenn man aber unter drei verschiedenen Senaten (Rot-Rot, Rot-Schwarz, Rot-Rot-Grün), verschiedenen Bürgermeistern, verschiedenen Finanzsenatoren (von "sparen bis es quietsch" bis zu sehr ausgabenfreudigen), verschiedenen Verkehrssenatoren gearbeitet hat und nie die notwendigen Investitionen in die U-Bahn hinbekommen hat (im Gegensatz zu anderen Betriebsbereichen, Straßenbahnfahrzeuge wurden z.B. mehr als genug gekauft), dann ist daran nicht der Senat schuld (außer dass er Frau Dr. Nikutta als Betriebsvorstand so lange gewähren lies).

Die einzige politische Konstante ist, dass in den zehn Jahren Nikutta immer die SPD den Finanzsenator gestellt hat. Aber mit der SPD versteht sich ja Frau Dr. Nikutta so gut, dass die maßgeblich ihre Berufung in den Bahnvorstand durchgesetzt hat.
Mir wäre jedenfalls eine BVG-Chefin (oder ein BVG-Chef) lieber gewesen, die so sehr für neue U-Bahn-Züge gekämpft hätte (und weniger auf ihre eigene Karriere geachtet hätte), dass inhaltlich was bei rumgekommen wäre - auch wenn da mal ihr eigener Karriereweg gelitten hätte.
Zitat
M48er
Zitat
Joe
Fehlt da nicht noch eine/einer? Nämlich die Person, die mal kurz die Kohle rüberreicht?
Nein. Frau Dr. Nikutta und der BVG-Vorstand verbreitet ja gerne die Legende, dass für ganz viele Probleme der Senat zuständig sei.
Wenn man aber unter drei verschiedenen Senaten (Rot-Rot, Rot-Schwarz, Rot-Rot-Grün), verschiedenen Bürgermeistern, verschiedenen Finanzsenatoren (von "sparen bis es quietsch" bis zu sehr ausgabenfreudigen), verschiedenen Verkehrssenatoren gearbeitet hat und nie die notwendigen Investitionen in die U-Bahn hinbekommen hat (im Gegensatz zu anderen Betriebsbereichen, Straßenbahnfahrzeuge wurden z.B. mehr als genug gekauft), dann ist daran nicht der Senat schuld (außer dass er Frau Dr. Nikutta als Betriebsvorstand so lange gewähren lies).

Die einzige politische Konstante ist, dass in den zehn Jahren Nikutta immer die SPD den Finanzsenator gestellt hat. Aber mit der SPD versteht sich ja Frau Dr. Nikutta so gut, dass die maßgeblich ihre Berufung in den Bahnvorstand durchgesetzt hat.
Mir wäre jedenfalls eine BVG-Chefin (oder ein BVG-Chef) lieber gewesen, die so sehr für neue U-Bahn-Züge gekämpft hätte (und weniger auf ihre eigene Karriere geachtet hätte), dass inhaltlich was bei rumgekommen wäre - auch wenn da mal ihr eigener Karriereweg gelitten hätte.

Moment. Auch wenn ich mich gerne sehr kritisch zu Nikutta äußere, aber dass sie nicht für neue U-Bahnfahrzeuge gekämpft hätte, stimmt so nicht. Richtig ist, dass sie das sehr spät getan hat, aber mit der Finanzierungsgesellschaft wurden da durchaus die richtigen Schritte eingeleitet. Wo sie in ihrer Funktion als Vorstand unzureichend agiert hat, ist die Fahrzeugausschreibung selbst. Statt eine klassische Ausschreibung durchzuführen, wurde hier ein supderduper tolles extrem kompliziertes Verhandlungsverfahren gewählt, das deutlich länger gedauert hat und nun beklagt wurde.

--- Signatur ---
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micha774
Und tschüß...

[www.bz-berlin.de]

Aktueller Spruch von Kollegen der DB.." die Krähe ist im Nest".....

T6JP
Zitat
J. aus Hakenfelde
Zitat
Logital
Ach ehrlich? Und wenn ich das Abo bei der SRS habe fahren die Verstärker bei M5, M6 und M8 wieder?

Ich denke, dass es hier eher darum ging, dass beim Abschluss eines Abos über die SRS diese dadurch finanziell unterstützt wird (wie funktioniert dass denn genau, erhalten die jeweiligen Betriebe einen Anteil an Einnahmen aus Abonnements?) und diese Unterstützung eher bei einem Betrieb wie der SRS als der BVG besser angelegt wäre.

Genau. Wie es speziell bei den Brandenburger Straßenbahn-Betrieben ist, weiß ich nicht. Bezogen auf BVG, S-Bahn, DB-Regio, ODEG und NEB ist es so, dass inzwischen ausschließlich die BVG noch einen sogenannten Nettovertrag hat, und damit die Fahrgeldeinnahmen direkt behalten darf. Alle anderen haben Bruttoverträge, und führen die Fahrgeldeinnahmen an den/die Aufgabenträger ab. Daher macht es für den Geldfluss einen wesentlichen Unterschied, ob man sein Abo bei der BVG hat (und damit den dortigen Kindergarten-Quatsch unmittelbar mit finanziert), oder bei irgendwem der anderen Anbieter. Hinzu kommt, dass die Anzahl bzw. Zunahme der Abo-Verträge von den Verkehrsunternehmen gerne zur eigenen Außendarstellung verwendet wird.

Viele Grüße
André



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.11.2019 16:04 von andre_de.
"Auf Wiedersehen" wollte ich nicht schreiben da mir die Frau unsympathisch ist.

Wenn ich sehe was die letzte Woche an verschmierten Züge auf der U7 fuhren, sollte Nikutta da noch jemanden mitnehmen von der BVG.
Hat man kapituliert vor dem Graffiti?
Zitat
M48er
Zitat
B-V 3313
Du weißt schon, wie lange so ein Bau einer U-Bahnlinie dauert und das derzeit in Berlin an einer U-Bahnverlängerung gebaut wird?
Ja, das weiß ich sehr wohl, das man 20 Jahre braucht vom Planungsanfang bis zur Inbetriebnahme einer U-Bahn. Umso mehr erfordert das aber, dass man sich nicht von den aktuellen Steuereinnahmen am Ende einer Hochkonjunkturphase blenden lässt und unsinnige Projekte beschließt, sondern strukturiert vorgeht und feststellt, woran es dem aktuellen U-Bahn-System mangelt. Und dann merkt man sehr schnell:
1) Der Wagenpark ist überaltert (weil die BVG an notwendigen Ersatzinvestitionen gespart hatte und der U-Bahn-Bereich auch fälschlicherweise Anfang der 2010er-Jahre nur Kleinprofilwagen ausgeschrieben hatte, so dass man jetzt bei guter Haushaltslage trotz Bedarf keine Großprofil-Wagen kaufen kann) und punktuell nicht ausreichend für das aktuelle Nachfragewachstum.
2) Die Werkstätten sind antiquiert. Zudem schlecht organisiert mit sehr hohen Standquoten von Zügen.
3) Die vorhandenen Bahnhöfe sehen oft aus wie sau (Fliesen abgefallen, etc.). Auch ansonsten sind wichtige Infrastrukturen marode (u.a. Waisentunnel), was die Probleme unter 2 noch mal massiv verschärft.

Für mich steht fest: Man muss erst die Punkte 1-3 sauber abarbeiten, bevor man über 4 (U-Bahn-Netz durch Neubaustrecken ergänzen) glaubwürdig diskutieren kann. Und die Punkte 1-3 sind alle Hinterlassenschaften des Betriebsvorstands Frau Dr. Nikutta und des ehemaligen U-Bahn-Direktors Hans-Christian Kaiser, die leider (auch auf Grund der nicht funktionierenden Zusammenarbeit zwischen beiden) das U-Bahn-System auf den jetzigen Stand heruntergewirtschaftet haben.

Grundsätzlich bin ich bei dir bei 1) und 2).

Bei 3) gehören vor allem auch die ÖPNV Nutzer da.
Leider hat es sich hier in Berlin als scheinbar völlig normal etabliert, dass jeder seinen Dreck einfach auf den Boden wirft, sich bei Übelkeit einfach in die nächste Ecke übergibt oder bei Harndrang erleichtert. Das geht schon mit den weg-gespuckten Kaugummis los. Früher war Berlin mal arm aber sexy, mittlerweile ist Berlin gar nicht mehr so arm, aber extrem dreckig an allen Ecken und Enden, und damit eben auch auf den Bahnhöfen.

Ich bin jetzt auch nicht super traurig, dass Frau Nikutta geht und nach 10 Jahren hoffentlich frischer Wind in die BVG kommt. Aber ihr das Fehlverhalten der Nutzer anzulasten, das geht halt auch nicht. So fair sollte man dann sein.
Zitat
micha774
Wenn ich sehe was die letzte Woche an verschmierten Züge auf der U7 fuhren, sollte Nikutta da noch jemanden mitnehmen von der BVG.
Hat man kapituliert vor dem Graffiti?

Hat man nicht irgendwann endlich mal offiziell einen pragmatischen Ansatz gewählt?

Wenn Zeit ist zum Reinigen macht man das, aber einen Fahrzeugausfall nur um der Reinigung willen, erspart man den Fahrgästen. So stören sich einige wenige an bunten Zügen, andere freuen sich darüber, aber dem größten Teil der Fahrgäste ist die Farbe egal, Hauptsache, es fährt überhaupt etwas.

Genau dies ist auch eine der sinnvollen Entscheidungen der letzten Jahre, falls Frau Nikutta ihren Anteil daran hatte: Vielen Dank dafür.
Dieser "pragmatischer Ansatz" ist ein Eigentor. Weil die Schmiereien länger auf dem Lack verbleiben verbinden sich die beiden Lacke. Die Folge sind höhere Auswendungen bei der Beseitigung, personell wie auch materiell.

Schaffte man normalerweise einen Zug in zwei Stunden komplett sauber zu bekommen dauert das jetzt viel länger. Dabei muß auch mit agressiveren Mittel hantiert werden die wiederum den originalen Lack angreifen.

Da pro Bw nur ein Hleis für die Beseitigung zur Verfügung steht ist die Kapazität begrenzt. Das bedeutet real, daß der Arbeitsvorrat weiter wächst. Abhilfe würde nur ein durchgehender Drei-Schicht-Betrieb schaffen, das geben aber weder die bestehenden Verträge mit der Reinigungsfirma noch die Besetzung in den Bw her.
Hat man keine gelbe Folie mehr zum überkleben?

Graffiti an sich mag ja gut aussehen, aber die große Menge derzeit ist für mich nicht hinnehmbar, vorallem wenn es die Türen und Fenster betrifft.

Die BVG kann froh sein, das es kaum noch Werbepartner gibt, die auf den Zügen werben.
Zitat
micha774
Die BVG kann froh sein, das es kaum noch Werbepartner gibt, die auf den Zügen werben.

Schade eigentlich, denn bunte Werbefolien sind ein hervorragender Graffitischutz. Wagen mit Vollwerbung werden nur selten beschmiert.
Wird dann doch mal drüber gesprüht, lässt sich die Folie samt Farbe relativ schnell und lackschonend abziehen.

Nun ja, künftig bekommen eben die Güterwagen rot-weiße DB-Herzchen draufgeklebt ;-)

so long

Mario
Das heißt, selbst wenn man diese Züge nicht auf die Strecke schicken würde, könnte man man sie offenbar nicht schnell genug reinigen, wenn doch die Kapazität so arg begrenzt ist.

Dann ist der "pragmatische Ansatz" ja doch kein Eigentor.
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