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Wechselt Frau Nikutta zurück zu DB Cargo?
geschrieben von Arnd Hellinger 
Zitat
Bd2001
Die Verzögerungen gehen auf die Bahn zurück. Denn die DB hat ursprünglich zugesagt, die Planungen für die Brücken zu machen. Nun hat die einen Rückzieher gemacht.

Und bitte nicht vergessen, dass die zusätzlichen zwei Brücken nur deshalb erforderlich werden, weil man nach der Senatsplanung (und nach Wünschen von Anwohnern) auf die Idee gekommen ist, für eine Teilstrecke von der Ostseite der Bahn auf die Westseite der Bahn zu wechseln.

[de.wikipedia.org]
[archiv.berliner-zeitung.de]

Mit besten Grüßen

phönix
Frage: Ist bei dieser Planung überhaupt vorgesehen, entsprechend viel Platz für ein zweites Gleispaar des Außenringes freizuhalten, um eines Tages die mindestens seit 1995 geplante S-Bahnverbindung Grünauer Kreuz - Spindlersfeld - Wuhlheide - Biesdorf-Süd - Biesdorfer Kreuz - Springpfuhl zu bauen, ohne dann wieder alles abzureißen, weil man die Brücken sowie die Lage der Straßenverbindung am Bestand orientiert geplant hat?

Ist die Planung zur erwähnten S-Bahn-Osttangente eigentlich noch aktuell oder möglicherweise bereits verworfen?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.11.2019 21:39 von J. aus Hakenfelde.
Zitat
Arnd Hellinger
Na, ob diese Darstellung von SenUVK so den Tatsachen entspricht, wage ich zu bezweifeln. Normalerweise schreibt nämlich der jeweilige Vorhabenträger - oh Wunder, das ist hier ja auch SenUVK - für sein Projekt eine Gesamtplanung aus und das beauftragte Büro muss dann eben ggf. auch die bei kreuzenden Verkehrswegen jeweils geltenden Standards und technischen Regelwerke derer Betreiber - hier also der DB Netz AG - mit einplanen sowie sich mit diesen bzgl. etwaiger eigener Planungen (möglicher Ausbau Ostbahn etc.) ins Benehmen setzen. Also müsste die DB bei der TVO - eigentlich - keine eigene Planungsleistung erbringen, sondern nur dem Auftragnehmer von SenUVK benötigte Unterlagen zur Verfügung stellen und am Ende dessen Planung ggf. mit abnehmen.

War es nicht so, dass die DB Projektbau / DB Netz - unabhängig von ihrer Rolle als EIU - genau mit dieser Gesamtplanung beauftragt wurde / werden sollte, und sich aus diesem Auftrag nun zurückzieht?

Viele Grüße
André
Zitat
Arnd Hellinger
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T6Jagdpilot
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Jay
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micha774
Nikutta gibt heute in der Morgenpost dem Senat einige Ratschläge.

[www.morgenpost.de]

Das verwundert kaum. Nikutta tat sich mit dem Ausbau der Straßenbahn immer schwer. Die Streckenidee zum Ostkreuz hat sie sich vom ehemaligen DB-Konzernbevollmächtigten Leuschel aufschwatzen lassen. Angesichts der tatsächlichen Verkehrsprobleme in der Stadt bleibt diese Idee absurd und gehört irgendwo ans Ende der "nice to have"-Liste.

Für diese Meinung, das die Umverlegung der 21 Schwachsinn ist und 400m Weg von der jetzigen Hst.zum Bf nicht der Weltuntergang ist, bin ich hier vor kurzem noch fast des Hochverrats bezichtigt worden. ;-D

Ich vermute doch, Jay bezieht sich - m. E. zu Recht - eher auf die Idee der Verlängerung der Kreuzberger Hochbahn (U1/U3) von Warschauer Straße nach Ostkreuz, oder...? :-)

Korrekt. Die Verlegung der 21, samt neuer Fahrmöglichkeit von der Frankfurter Allee kommend zum Ostkreuz, finde ich sehr sinnvoll. Nicht nur, weil die 21 & künftige 22 (sowie der Bus 240) direkt an das Ostkreuz angebunden werden, sondern auch, weil sie so von der Verbindung Neue Bahnhofstraße/Kynaststraße entkoppelt werden, die mit der A100-Verlängerung weiter überlastet werden.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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andre_de
Zitat
Arnd Hellinger
Na, ob diese Darstellung von SenUVK so den Tatsachen entspricht, wage ich zu bezweifeln. Normalerweise schreibt nämlich der jeweilige Vorhabenträger - oh Wunder, das ist hier ja auch SenUVK - für sein Projekt eine Gesamtplanung aus und das beauftragte Büro muss dann eben ggf. auch die bei kreuzenden Verkehrswegen jeweils geltenden Standards und technischen Regelwerke derer Betreiber - hier also der DB Netz AG - mit einplanen sowie sich mit diesen bzgl. etwaiger eigener Planungen (möglicher Ausbau Ostbahn etc.) ins Benehmen setzen. Also müsste die DB bei der TVO - eigentlich - keine eigene Planungsleistung erbringen, sondern nur dem Auftragnehmer von SenUVK benötigte Unterlagen zur Verfügung stellen und am Ende dessen Planung ggf. mit abnehmen.

War es nicht so, dass die DB Projektbau / DB Netz - unabhängig von ihrer Rolle als EIU - genau mit dieser Gesamtplanung beauftragt wurde / werden sollte, und sich aus diesem Auftrag nun zurückzieht?

Hä? Seit wann ist die Gesamtplanung innerstädtischer Straßenbauvorhaben ein Geschäftsfeld der DB? Das macht sie doch nur abschnittsweise als "Abfallprodukt" eigener Projekte wie etwa in Lichtenrade oder Mahlow-Blankenfelde, aber nie gesamthaft.

Das ist ja hier keine Reichsautobahn zu Zeiten eines Herrn aus Braunau am Inn... :-)

Viele Grüße
Arnd
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Arnd Hellinger
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andre_de
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Arnd Hellinger
Na, ob diese Darstellung von SenUVK so den Tatsachen entspricht, wage ich zu bezweifeln. Normalerweise schreibt nämlich der jeweilige Vorhabenträger - oh Wunder, das ist hier ja auch SenUVK - für sein Projekt eine Gesamtplanung aus und das beauftragte Büro muss dann eben ggf. auch die bei kreuzenden Verkehrswegen jeweils geltenden Standards und technischen Regelwerke derer Betreiber - hier also der DB Netz AG - mit einplanen sowie sich mit diesen bzgl. etwaiger eigener Planungen (möglicher Ausbau Ostbahn etc.) ins Benehmen setzen. Also müsste die DB bei der TVO - eigentlich - keine eigene Planungsleistung erbringen, sondern nur dem Auftragnehmer von SenUVK benötigte Unterlagen zur Verfügung stellen und am Ende dessen Planung ggf. mit abnehmen.

War es nicht so, dass die DB Projektbau / DB Netz - unabhängig von ihrer Rolle als EIU - genau mit dieser Gesamtplanung beauftragt wurde / werden sollte, und sich aus diesem Auftrag nun zurückzieht?

Hä? Seit wann ist die Gesamtplanung innerstädtischer Straßenbauvorhaben ein Geschäftsfeld der DB? Das macht sie doch nur abschnittsweise als "Abfallprodukt" eigener Projekte wie etwa in Lichtenrade oder Mahlow-Blankenfelde, aber nie gesamthaft.

Ich hatte sowas mal gelesen und war deswegen genauso verwundert. Aber vielleicht war es auch nur ein Missverständnis. Ganz auszuschließen ist so etwas ja nicht, siehe der umgedrehte Fall, dass die DEGES den (Bahn)-Citytunnel Leipzig geplant hat, mit entsprechendem Ergebnis.

Viele Grüße
André
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schallundrausch

Andere Baustelle Radschnellverbindungen: Der Fairness halber muss ich erwähnen, dass es dort keine "Verzögerungen" gibt. Der Zeitplan ist von vornherein so weit gestrickt, dass mit einem Baubeginn frühestens 2022 gerechnet wird. ich bewerte jetzt nicht, ob es das besser oder schlechter macht.

Das mag explizit auf die "Radschnellverbindungen" stimmen, aber auf den Radwegeausbau allgemein bezogen gibt es haufwenweise Verzögerungen.

Ich denke da nur an
- das Einknicken in der Siegfriedstraße
- das Nichtstun trotz Ankündigungen in der Frankfurter Allee
- die mit erheblich Verspätung hergetsllte gepollerte Radweg Hasenheide
- das allgemeine schlecht in die Praxis umgesetzte Radverkehrsteil des Mobilitätsgesetztes.

*******
Aufgrund von Verzögerungen im Schreibablauf kommt es bei einige Beiträgen zu Verspätungen und Ausfällen.
Das hat jedoch alles wenig mit den regelmäßig wechselnden, politischen Personen zu tun. Entscheidend sind die Personen in den entsprechenden Verwaltungen, die selten wechseln und bei denen sich die neuen Prioritäten zunächst einmal durchsetzen müssen. Die biologische Lösung wird noch dauern, wobei viele in den nächsten 10 Jahren in Rente/Pension gehen werden. Wenn es schneller gehen soll, wird man/frau weiterhin laut sein und dafür kämpfen müssen.
Siehe eigentlich alle Themen dazu wie die Pro-MIV-Straßenbahmplanung zur Turmstraße etc. Gibt etliche Beispiele.
Zitat
Jay
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Arnd Hellinger
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T6Jagdpilot
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Jay
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micha774
Nikutta gibt heute in der Morgenpost dem Senat einige Ratschläge.

[www.morgenpost.de]

Das verwundert kaum. Nikutta tat sich mit dem Ausbau der Straßenbahn immer schwer. Die Streckenidee zum Ostkreuz hat sie sich vom ehemaligen DB-Konzernbevollmächtigten Leuschel aufschwatzen lassen. Angesichts der tatsächlichen Verkehrsprobleme in der Stadt bleibt diese Idee absurd und gehört irgendwo ans Ende der "nice to have"-Liste.

Für diese Meinung, das die Umverlegung der 21 Schwachsinn ist und 400m Weg von der jetzigen Hst.zum Bf nicht der Weltuntergang ist, bin ich hier vor kurzem noch fast des Hochverrats bezichtigt worden. ;-D

Ich vermute doch, Jay bezieht sich - m. E. zu Recht - eher auf die Idee der Verlängerung der Kreuzberger Hochbahn (U1/U3) von Warschauer Straße nach Ostkreuz, oder...? :-)

Korrekt. Die Verlegung der 21, samt neuer Fahrmöglichkeit von der Frankfurter Allee kommend zum Ostkreuz, finde ich sehr sinnvoll. Nicht nur, weil die 21 & künftige 22 (sowie der Bus 240) direkt an das Ostkreuz angebunden werden, sondern auch, weil sie so von der Verbindung Neue Bahnhofstraße/Kynaststraße entkoppelt werden, die mit der A100-Verlängerung weiter überlastet werden.

Ist inzwischen bekannt, wann (Jahr, eventuell Monat) die Verlegung der Straßenbahnlinie 21 beginnen wird?
Zitat
Logital
Zitat
schallundrausch

Andere Baustelle Radschnellverbindungen: Der Fairness halber muss ich erwähnen, dass es dort keine "Verzögerungen" gibt. Der Zeitplan ist von vornherein so weit gestrickt, dass mit einem Baubeginn frühestens 2022 gerechnet wird. ich bewerte jetzt nicht, ob es das besser oder schlechter macht.

Das mag explizit auf die "Radschnellverbindungen" stimmen, aber auf den Radwegeausbau allgemein bezogen gibt es haufwenweise Verzögerungen.

Ich denke da nur an
- das Einknicken in der Siegfriedstraße
- das Nichtstun trotz Ankündigungen in der Frankfurter Allee
- die mit erheblich Verspätung hergetsllte gepollerte Radweg Hasenheide
- das allgemeine schlecht in die Praxis umgesetzte Radverkehrsteil des Mobilitätsgesetztes.

Ich bin doch ob des lahmentigen Tempos genauso frustriert, wie Du. Trotzdem eine Korrektur: in der Siegfriedstraße ist SenUVK nicht eingeknickt. (Wie auch, ist ja Bezirkssache). Im Gegenteil hat die Bezirks-CDU und namentlich Herr Nünthel, vergeblich versucht, die beschlossene Planung zu verzögern, zu verschieben und durch Alternativen zu ersetzen, die überhaupt nicht zur Debatte standen. Mittlerweile hat die BVV beschlossen, die Pläne genau so umzusetzen, wie ursprünglich gefordert, d.h. vollwertige PBL auf beiden Seiten.
https://leute.tagesspiegel.de/lichtenberg/macher/2019/09/16/92474/nach-fast-zweifaehriger-diskussion-geschuetzter-radweg-in-der-siegfriedstrasse-beschlossen/
Zitat
Henning
Ist inzwischen bekannt, wann (Jahr, eventuell Monat) die Verlegung der Straßenbahnlinie 21 beginnen wird?

Die Arbeiten beginnen exakt dann, wenn das (jetzt noch in der Einleitungsphase steckende) Planfeststellungsverfahren mit einem rechtskräftigen Beschluss für die Straßenbahn endet und danach die Hauptbauleistungen europaweit ausgeschrieben, vergeben und beauftragt sind.

so long

Mario
Zitat
Henning
Ist inzwischen bekannt, wann (Jahr, eventuell Monat) die Verlegung der Straßenbahnlinie 21 beginnen wird?

Gelänge es Dir, die Anwohnenden zur schriftlichen Erklärung der Rücknahme ihrer Einwendungen im PFV zu bewegen, könnte das im 2, Quartal 2020 starten. Da Du aber leider kaum über derartige Fähigkeiten verfügen dürftest...

Viele Grüße
Arnd
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