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Fragen (I/2020)
geschrieben von Ruhlebener 
Wo sollte das passiert sein? In Friedrichstraße waren Ost- und West-Bereich klar getrennt. Sehe da keine Notwendigkeit.

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Nicht-dynamische Signatur
Re: Fragen (I/2020)
31.03.2020 00:17
Zitat
Lehrter Bahnhof
Wo sollte das passiert sein? In Friedrichstraße waren Ost- und West-Bereich klar getrennt. Sehe da keine Notwendigkeit.

Aua!

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Wie meinen?

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Nicht-dynamische Signatur
Re: Fragen (I/2020)
31.03.2020 00:30
Klicken, lesen und verstehen...

Ansonsten warte ich auf eine kompetente Antwort anderer User. ;-)

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Ist mir bekannt, willst du mich beleidigen? Es gab aber nur Friedrichstraße und dort endete die S3. Man konnte nur zur NS-Bahn und U6 umsteigen. Die Ost-S-Bahn war hinter einer Mauer.

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Nicht-dynamische Signatur
Re: Fragen (I/2020)
31.03.2020 00:44
Zitat
Lehrter Bahnhof
Ist mir bekannt, willst du mich beleidigen? Es gab aber nur Friedrichstraße und dort endete die S3. Man konnte nur zur NS-Bahn und U6 umsteigen. Die Ost-S-Bahn war hinter einer Mauer.

Dann verrate mir doch einmal den Grund für diese Ansage auf den Bahnhöfen Voltastraße und Moritzplatz der heutigen U8, Sherlock. Den Grund für diese Ansagen kannst du in dem Link nachlesen, zur Klärung der Frage kannst du ja leider nichts beitragen.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Die U-Bahnstrecken waren im Besitz der BVG Ost.

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Nicht-dynamische Signatur
Re: Fragen (I/2020)
31.03.2020 01:00
Der "Besitz" der U-Bahnstrecken durch die BVG-Ost und der S-Bahnstrecken durch die DR machte für die BVG-West welchen Unterschied?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Re: Fragen (I/2020)
31.03.2020 10:03
Hatte die BVG ab 1984 nicht nur die Betriebsrechte? Oder übernahm die West-Berliner Polizei auch die Sicherheitsaufgaben an den Strecken und Bahnhöfen? Wenn letztere nämlich bei den Organen der (D)DR blieb, wäre der Lehrter Bahnhof als "Letzter Halt in Berlin West" relativ sinnlos gewesen, weil die Leute, die es betraf, dann bereits mit Betreten des Zustiegsbahnhofs im "Hoheitsbereich" der östlichen Staatssicherheit gewesen wären...
Re: Fragen (I/2020)
31.03.2020 11:36
Zitat
VvJ-Ente
Hatte die BVG ab 1984 nicht nur die Betriebsrechte? Oder übernahm die West-Berliner Polizei auch die Sicherheitsaufgaben an den Strecken und Bahnhöfen?

Jupp. Übrigens hatten auch vorher weder die DR noch die DDR irgendwelche Hoheitsrechte. Die 1962 geschaffene Bahnpolizei (und nicht mehr die Transportpolizei!) waren wie die heutigen DB-Sicherheitsleute nur Wachmänner mit Jedermannsrechten.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Re: Fragen (I/2020)
31.03.2020 13:27
Zitat
Lehrter Bahnhof
Wo sollte das passiert sein? In Friedrichstraße waren Ost- und West-Bereich klar getrennt. Sehe da keine Notwendigkeit.

Lehrter Stadtbahnhof, Anhalter Bahnhof und Humbolthain (theoretisch auch Gesundbrunnen und Schönholz)
Aus der Erinnerung: Nein, da kam glaube ich keine Ansage "Letzter Bahnhof in Berlin-West".
Auch fuhren bei der S-Bahn keine Zugbegleiter auf der Transitstrecke mit wie damals bei der U6/U8 üblich.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.2020 13:29 von speedwings.
Zitat
schallundrausch
Zitat
J. aus Hakenfelde
Entschuldigt bitte die möglicherweise dumme Frage, aber an welcher Stelle wird der Kurvenradius eines Gleises gemessen, an der kurveninneren, kurvenäußeren Schiene oder mittig dazwischen?

Immer in der Achse, also mittig.
Unter Bezugnahme auf diese Frage, da beides für meine Zwecke zwingend zusammenhängt:

Zählt beim Raddurchmesser nur der Radreifen oder der Gesamtdurchmesser, also inklusive Spurkranz?

Da bei technischen Daten von Schienenfahrzeugen vom "Durchmesser neu / abgenutzt" die Rede ist und der Radreifen wohl stärker abgenutzt wird als der Spurkranz (eigene Vermutung bzw. potentiell "gefährliches Halbwissen"), gehe ich eher vom ersten Fall aus. Liege ich damit richtig?
Zitat
speedwings
Zitat
Lehrter Bahnhof
Wo sollte das passiert sein? In Friedrichstraße waren Ost- und West-Bereich klar getrennt. Sehe da keine Notwendigkeit.

Lehrter Stadtbahnhof, Anhalter Bahnhof und Humbolthain (theoretisch auch Gesundbrunnen und Schönholz)
Aus der Erinnerung: Nein, da kam glaube ich keine Ansage "Letzter Bahnhof in Berlin-West".
Auch fuhren bei der S-Bahn keine Zugbegleiter auf der Transitstrecke mit wie damals bei der U6/U8 üblich.

Nein, bei der BVG-S-Bahn erfolgte diese Ansage nicht. Ehrlich gesagt hatte ich mich Mitte der 80er-Jahre gewundert, warum das bei der BVG-U-Bahn und BVG-S-Bahn unterschiedlich gehandhabt wurde. Aber vielleicht dachte man, die Leute müssten nach über 20 Jahren Mauer wissen, wo West und Ost ist, und hat auf die Ansage verzichtet. Und bei der U-Bahn erfolgte sie vielleicht aus alter Gewohnheit weiter (bis einige Tage nach dem Mauerfall).

Nein, bei der BVG-S-Bahn fuhr kein Zugbegleiter mit. Allerdings erfolgte im Lehrter Stadbahnhof ein Wechsel des Zugführers: Der Reichsbahner stieg von Friedrichstraße kommend aus und steuerte auf direktem Wege den eigens für ihn hergerichteten separaten Aufenthaltsraum an, wo er einige Minuten verschnaufen konnte, bevor er zurück Richtung Friedrichstr. pendelte. Der BVG'er übernahm die restliche Strecke Richtung Charlottenburg-Wannsee.

Am Lehrter Stadtbahnhof gab's übrigens auch stichprobenartige Kontrollen des West-Zolls, sobald die Türen eines Zuges Richtung Zoo geschlossen waren... Da kam es schon mal vor, dass man seine Taschen selbst dann öffnen musste, wenn man erst am Lehrter Stadtbahnhof Richtung Zoo eingestiegen ist... Selbst erlebt.

Herzliche Grüße von
Möckernbrücke
Hallo J. aus Hakenfelde,

Radsätze: Da wird der mittlere Durchmesser der Lauffläche (auf Höhe der Aufstandsfläche in der Geraden) angegeben. (Die Laufflächen sind bei den meisten Schienenfahrzeugen nicht zylindisch, sondern Abschnitte von Kegeln). Der Spurkranz zählt dabei keinesfalls mit.

Über die Lebensdauer eines Radreifens oder eines "Vollrads"* (auch "Monoblocrad" oder "Monoblockrad" genannt) muss der Spurkranz immer wieder auf einer Drehmaschine abgedreht werden, um nicht zu hoch zu werden. Er kann auch "scharf gefahren" werden, also mit zunehmender Abnutzung nicht mehr die richtige Ausrundung besitzen, was eine Entgleisungsgefahr darstellt. Bei der Bearbeitung wird auch die Lauffläche überdreht, um entstandene Unrundheiten und Riffel zu beseitigen.

*mit "Vollrads" ist nicht das berühmte Weingut Schloss Vollrads im Rheingau gemeint, in dessen Weinkartons damals die Akten des früheren Postchefs Klaus Zumwinkel nach der Hausdurchsuchung im Februar 2008 vor laufenden Kameras abtransportiert wurden ;) Ein Besuch des Weinguts ist aber für einen besonderen Abend sehr empfehlenswert, über den exzellenten Wein hinaus findet man dort eine ganz hervorragende Küche ;)

Bogenradien: Hier wird immer der Gleismittenradius angegeben.

Viele Grüße
Manuel


Zitat
J. aus Hakenfelde
Zitat
schallundrausch
Zitat
J. aus Hakenfelde
Entschuldigt bitte die möglicherweise dumme Frage, aber an welcher Stelle wird der Kurvenradius eines Gleises gemessen, an der kurveninneren, kurvenäußeren Schiene oder mittig dazwischen?

Immer in der Achse, also mittig.
Unter Bezugnahme auf diese Frage, da beides für meine Zwecke zwingend zusammenhängt:

Zählt beim Raddurchmesser nur der Radreifen oder der Gesamtdurchmesser, also inklusive Spurkranz?

Da bei technischen Daten von Schienenfahrzeugen vom "Durchmesser neu / abgenutzt" die Rede ist und der Radreifen wohl stärker abgenutzt wird als der Spurkranz (eigene Vermutung bzw. potentiell "gefährliches Halbwissen"), gehe ich eher vom ersten Fall aus. Liege ich damit richtig?
Hallo zusammen!

Mal meinerseits eine "doofe" Frage: Hatten die Altbaureihen der S-Bahn damals überhaupt eine Beschallungsanlage? Ich bin 1993 nach Berlin zugezogen, da waren diese Züge ja noch allgegenwärtig. Aber an Durchsagen im Zug kann ich mich nicht erinnern, nur an den Türschließ-"Lalüla"-Ton.

Danke und viele Grüße
Manuel
Hallo Manuel,
nee, hatten sie nicht. Aber es gab da noch Zugabfertiger, die was ausrufen durften. Und zumindest die „Grenzstation“ Anhalter Bahnhof hatte m.E. schon immer eine stationäre Beschallungsanlage.

Viele Grüße von
Möckernbrücke



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.04.2020 23:56 von Möckernbrücke.
Jay
Re: Fragen (I/2020)
04.04.2020 00:05
Zitat
manuelberlin
Hallo zusammen!

Mal meinerseits eine "doofe" Frage: Hatten die Altbaureihen der S-Bahn damals überhaupt eine Beschallungsanlage? Ich bin 1993 nach Berlin zugezogen, da waren diese Züge ja noch allgegenwärtig. Aber an Durchsagen im Zug kann ich mich nicht erinnern, nur an den Türschließ-"Lalüla"-Ton.

Danke und viele Grüße
Manuel

Ja, die modernisierten Wagen hatten auch eine Beschallungsanlage. Gab einen Tf, der hörte sich bei den Ansagen wie Kermit der Frosch an.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Re: Fragen (I/2020)
04.04.2020 00:12
Zitat
manuelberlin
Hatten die Altbaureihen der S-Bahn damals überhaupt eine Beschallungsanlage? Ich bin 1993 nach Berlin zugezogen, da waren diese Züge ja noch allgegenwärtig. Aber an Durchsagen im Zug kann ich mich nicht erinnern, nur an den Türschließ-"Lalüla"-Ton.

Grob vereinfacht: Züge mit Zweiklang-Warnton hatten auch eine Beschallungsanlage, über deren Lautsprecher der Warnton eingespielt wurde und meiner Erinnerung nach auch Ansagen gemacht wurden. Die Stadtbahner 475 hatten grundsätzlich keine. 1993 gab es noch klingelnde Modzüge 476,477, die hatten dann auch keine.
Re: Fragen (I/2020)
04.04.2020 00:36
Zitat
manuelberlin
Ich bin 1993 nach Berlin zugezogen, da waren diese Züge ja noch allgegenwärtig. Aber an Durchsagen im Zug kann ich mich nicht erinnern, nur an den Türschließ-"Lalüla"-Ton.

  • Die 275/475 hatten nie Beschallungsanlagen,
  • die Baureihen 476 und 477 wurden Ende der 80er/Anfang der 90er nach und nach mit Beschallungsanlagen nachgerüstet (ggf. als die "Türschließklingel" entfiel?),
  • 270/485, 480 besaßen von Beginn an Beschallungsanlagen.

Hier in ausführlich nachzulesen.

Gruß
Salzfisch

---
Berlins Straßen sind zu eng, um sie mit Gelenkbussen zu verstopfen!
lkf
Re: Fragen (I/2020)
04.04.2020 11:27
Gab es eigentlich damals im Berliner Untergrund für das BVG Personal Grenzmarkierungen und ist davon heute noch was übrig?
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