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Großbaustelle Köpenick ab 2.3.2020
geschrieben von Harald Tschirner 
Zitat
Arnd
Was ist an dieser Idee - die kommt evtl. sogar von VBB/CNB - jetzt so schlecht?

Dass Du eher von selteneren, aber umsteigefreien Verbindungen profitierst mag sein - ich persönlich habe lieber häufigere Verbindungen, für die ich dann den "Preis" des Umsteigens gern zu zahlen bereit bin. Erst Recht, wenn es so einfach wie am Ostkreuz geht. Schlecht an der Idee ist, dass es Kapazitäten bindet, die deutlich effizienter eingesetzt werden könnten.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
def
Dir ist schon aufgefallen, dass Berlin nicht nur aus der Stadtbahn besteht?

Dem minimalen Konfortgewinn einiger steht eine Takthalbierung für fast alle gegenüber. Selbst diejenigen, die scheinbar profitieren, tun das nur solange, wie die S3 pünktlich ist. Im Zweifelsfall verpassen sie dann beide Busse.

Dann teile das doch bitte einfach mal dem Aufgabenträger (CNB/VBB) mit und ersuche um Änderung... :-)

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Was ist an dieser Idee - die kommt evtl. sogar von VBB/CNB - jetzt so schlecht?

Soweit ich informiert bin, ist dieser Unsinn vom CNB so bei der BVG bestellt worden.

Schlecht daran ist:
  • Zwei Busse fahren über 8 km direkt hintereinander, dann kommt 20 Minuten nichts. Dabei wäre ein Zehn-Minutentakt bis 24 Uhr problemlos möglich
  • Schlechte Auslastung der Busse: Der erste Bus ist voll, der andere fährt leer hinterher. Ein dichterer Takt könnte eine höhere Nachfrage generieren.
  • Umsteigesituation für Fahrgäste der Zuggruppe Bussard. Sie müssen dafür büßen, daß die Fahrgäste der Zuggruppe Bertha schnell zu Hause sein müssen.
  • Das Umsteigen zwischen beiden Bussen verkommt zu einem Vabanquespiel: Sitzt man im ersten Bus überholt ihn der zweite Bus beim Anhalten an der Haltestelle. Aus dem zweiten Bus heraus ist ein Umsteigen praktisch unmöglich.


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
Zitat
def
Dir ist schon aufgefallen, dass Berlin nicht nur aus der Stadtbahn besteht?

Dem minimalen Konfortgewinn einiger steht eine Takthalbierung für fast alle gegenüber. Selbst diejenigen, die scheinbar profitieren, tun das nur solange, wie die S3 pünktlich ist. Im Zweifelsfall verpassen sie dann beide Busse.

Absolut richtig. Und im Regelfall hat man Warschauer/Ostbahnhof bahnsteiggleichen Übergang von/zur S9, also prinzipiell den 10er bis Spandau. Mit den Worten des Alten Köpenickers: Als Begründung fürs Stapelfahren von 169 und 269 fadenscheinig. Oder spätestens seit Verkürzung der S75 zumindest ungerecht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.03.2020 21:08 von Mike485.
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
def
Dir ist schon aufgefallen, dass Berlin nicht nur aus der Stadtbahn besteht?

Dem minimalen Konfortgewinn einiger steht eine Takthalbierung für fast alle gegenüber. Selbst diejenigen, die scheinbar profitieren, tun das nur solange, wie die S3 pünktlich ist. Im Zweifelsfall verpassen sie dann beide Busse.

Dann teile das doch bitte einfach mal dem Aufgabenträger (CNB/VBB) mit und ersuche um Änderung... :-)

Das kann er ja machen. Aber ich muss dich enttäuschen: Auch wenn in Nahverkehrsforen oft der Glaube herrscht Verkehrsuntermen bestünden nur noch aus Fahrzeugen und Fahrpersonal und hätten ansonsten keine Entscheidungen mehr zu treffen... Der Aufgabenträger (was vbb/cnb formal gesehen nicht mal sind) bestimmt nicht den Fahrplan, sondern nur Takt und Betriebszeiten. Im besten Fall noch Fahrzeuggrößen.

Den Fahrplan im Sinne von Festlegung von Minuten macht die BVG.

*******
Die Signatur ist zu kurz um sie mit Inhalten zu verstopfen.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.03.2020 08:41 von Logital.
Ich musste jetzt erst mal gucken was CNB überhaupt ist...für mich eine Institution die den Wasserkopf noch größer macht.
Bravo!
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Alter Köpenicker
Sitzt man im ersten Bus überholt ihn der zweite Bus beim Anhalten an der Haltestelle. Aus dem zweiten Bus heraus ist ein Umsteigen praktisch unmöglich.

Na was denn nun?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Alter Köpenicker
Sitzt man im ersten Bus überholt ihn der zweite Bus beim Anhalten an der Haltestelle. Aus dem zweiten Bus heraus ist ein Umsteigen praktisch unmöglich.

Na was denn nun?

Ich verstehe die Frage nicht, das Szenario ist doch klar beschrieben: Aus keinem der beiden Busse kann in den jeweils anderen umgestiegen werden.


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
B-V 3313
Zitat
Alter Köpenicker
Sitzt man im ersten Bus überholt ihn der zweite Bus beim Anhalten an der Haltestelle. Aus dem zweiten Bus heraus ist ein Umsteigen praktisch unmöglich.

Na was denn nun?

Ich verstehe die Frage nicht, das Szenario ist doch klar beschrieben: Aus keinem der beiden Busse kann in den jeweils anderen umgestiegen werden.

Wenn der zweite Bus vorbeizieht, kann man doch an der nächsten Haltestelle umsteigen. Zur Not spricht man den Fahrer seines Busses an und der sagt dem anderen Bescheid.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Alter Köpenicker
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B-V 3313
Zitat
Alter Köpenicker
Sitzt man im ersten Bus überholt ihn der zweite Bus beim Anhalten an der Haltestelle. Aus dem zweiten Bus heraus ist ein Umsteigen praktisch unmöglich.

Na was denn nun?

Ich verstehe die Frage nicht, das Szenario ist doch klar beschrieben: Aus keinem der beiden Busse kann in den jeweils anderen umgestiegen werden.

Wenn der zweite Bus vorbeizieht, kann man doch an der nächsten Haltestelle umsteigen.

Wenn der zweite Bus den ersten überholt, ist der ja wiederum der erste und sitzt man im ersten Bus überholt ihn der zweite Bus beim Anhalten an der Haltestelle.

Zitat
B-V 3313
Zur Not spricht man den Fahrer seines Busses an und der sagt dem anderen Bescheid.

Hast Du das schonmal gemacht? Alle Fahrer, die ich bislang diesbezüglich angesprochen habe, kannten diese Art der Kommunikation gar nicht und fragten daher zurück: "Wie soll ick denn dit machen, dit jeht nich." Auch für meinen Vorschlag, vielleicht mal mit den Lampen zu hupen, erntete ich nichts als Unverständnis.


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
Zitat
Alter Köpenicker
Wenn der zweite Bus den ersten überholt, ist der ja wiederum der erste und sitzt man im ersten Bus überholt ihn der zweite Bus beim Anhalten an der Haltestelle.

Etwas arg konstruiert, findest du nicht?

Zitat
Alter Köpenicker
Hast Du das schonmal gemacht?

Jupp. Als Fahrer sowie als auch als Fahrgast. Hat IMMER funktiontiert.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Das kenne ich sehr gut. Bus 150 (nur bis Alt-Karow) fährt ab Alt-Blankenburg direkt dem weiter fahrenden 158er hinterher (planmäßig für sieben Haltestellen). Irgendwann hält der 158er mal länger und der 150er zieht vorbei. Okay, nächste Haltestelle raus, denn die Situation könnte sich ja auch wieder ändern. 158er-Fahrer sieht von weitem den 150er an der Haltestelle stehen, sieht dass sonst keiner draußen steht (oder vergisst, dass er weiter fährt als der bereits an der Haltestelle stehende 150er) und zieht, während ich aus eben diesem aussteige vorbei. Kein Drama, aber irgendwie eben doch blöd.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Auch in Teltow beim Umstieg vom 601 aus Potsdam zum 184er nach Lichterfelde ist selbiges häufig passiert auf der gemeinsamen Strecke zwischen Teltow, Warthestr. und Teltow, Ruhlsdorfer Platz
Zitat
B-V 3313
Zitat
Alter Köpenicker
Wenn der zweite Bus den ersten überholt, ist der ja wiederum der erste und sitzt man im ersten Bus überholt ihn der zweite Bus beim Anhalten an der Haltestelle.

Etwas arg konstruiert, findest du nicht?

Nein, das finde ich nicht, denn ich habe es ja bereits mehrfach erlebt und wie Du liest, geht es auch anderen so.

Zitat
B-V 3313
Zitat
Alter Köpenicker
Hast Du das schonmal gemacht?

Jupp. Als Fahrer sowie als auch als Fahrgast. Hat IMMER funktiontiert.

Na da hast Du ja Glück gehabt. Ich habe es wohl immer mit weniger begabten Busfahrern zu tun.


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
Letzendlich will aber über Jahre keiner der Verantwortlichen was daran ändern..man verschanzt sich immer hinter " wichtigen Anschlüssen zu anderen Linien.
Siehe Übergang zur 62 in Mahlsdorf oder gleiche Rudelfahren der 60 und 27 am We von Lindenstr bis Königsplatz...
Schon zu Ostzeiten war der Übergang von der 25 zur 83 oder 84 zur 83 an der Lindenstr bzw am Schloßplatz immer ein "denkste"..

T6JP
Heute früh waren in Köpenick viele kreative Autofahrer unterwegs. Kreuzungen wurden einfach zugestaut, die ausdrücklich als Radumleitung ausgeschilderte Hämmerlingstr. war legal nicht benutzbar, weil etwa jeder vierte Autofahrer so einscherte, dass auch einspurige Fahrzeuge nicht vorbei kamen. Die Cardinalstr. wurde entgegen der Einbahnstraßenregel befahren. (Ich kann das hier gefahrlos schreiben, weil ich die nächsten Tage nicht mehr dort lang muss - wie ich unsere glorreiche Polizei kenne, stehen die nämlich dann demnächst in der Hämmerlingstr., um die Radfahrer abzukassieren, die auf dem menschenleeren Gehweg an der Autoschlange vorbeifahren...
Zitat
T6Jagdpilot
Letzendlich will aber über Jahre keiner der Verantwortlichen was daran ändern..man verschanzt sich immer hinter " wichtigen Anschlüssen zu anderen Linien.
Siehe Übergang zur 62 in Mahlsdorf oder gleiche Rudelfahren der 60 und 27 am We von Lindenstr bis Königsplatz...
Schon zu Ostzeiten war der Übergang von der 25 zur 83 oder 84 zur 83 an der Lindenstr bzw am Schloßplatz immer ein "denkste"..

T6JP

Das ist genau das Problem. Finanziell lohnt sich für die BVG ein fahrgastfreundlicher Fahrplan nicht. Das erzeugt nur Mehrarbeit ohne finanziellen Mehrwert. Seitens des Aufgabenträgers besteht ebenfalls nicht genug Druck. Wenn dann auch innerbetrieblich weder der Anspruch noch (vielleicht auch) das Wissen vorhanden sind, bei gleichen betrieblichen Bedingungen den besten Fahrplan für die Fahrgäste herauszuholen, dann kommt sowas eben raus.
Das ist ja nicht nur im regulären Fahrplan so, auch der SEV zeigt dies deutlich.
Die Brücke am Schloßplatz müsste, und wenn es nur provisorisch ist, zumindest soweit geflickt werden, dass wieder 2 Spuren frei sind, genauso müsste in der Wendenschloßstraße eine Spur für die Tram abmarkiert und die SEV-Busse müssten in der Altstadt wenden (dort fahren zu den Festen auch LKW entlang,Platz ist also eng, aber machbar).
Stattdessen steht alles im Stau und wer nicht läuft/laufen kann steht ewig.
Das geht jetzt bis in den Juni so weiter und es wird nichts unternommen.
Seitens der BVG wurde die Gleisabmarkierung in der Wendenschloßstr schon bei mehreren Baumaßnahmen der letzten Zeit beantragt----und abgelehnt.

T6JP
Zitat
VvJ-Ente
Die Cardinalstr. wurde entgegen der Einbahnstraßenregel befahren.

Lustig ist es auch in der Puchanstraße, die derzeit ebenfalls eine Einbahnstraße in Fahrtrichtung Norden (Friedrichshagener Straße -> Mandrellaplatz) ist; freigegeben nur für den Anliegerverkehr sowie für die BVG. Trotzdem versuchen oft auch MIV-Pkw sich den Stau auf der Bahnhofstraße wenigstens teilweise zu ersparen und biegen am Mandrellaplatz in die Puchanstraße ein, wo die Fahrt dann vor einem entgegenkommenden Bus mangels Ausweichmöglichkeit endet. Unter anderem dadurch kommt es zu hohen Verspätungen. Gestern fuhr mein Bus am Müggelschlößchenweg bereits mit 16 Minuten Verspätung ab. Am Bf. Köpenick waren es dann schon 30 Minuten und am Elsterwerdaer Platz 40. Dort wurde laut Daisy die nächste Fahrt in die Gegenrichtung in 52 Minuten erwartet. Für meine Fahrt zur Arbeit, für die der Fahrplan 32 Minuten vorsieht, benötigte ich gestern dank vieler Automobilisten ganze 61 Minuten.


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