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i2030 - aktuelle Übersicht
geschrieben von Marienfelde 
Zitat
def
@Global Fisch: +1.

Und die Schienen-TVO wird wahrscheinlich nur deshalb weiter "gefordert" (wenn auch nicht im Rahmen von i2030), um die Straßen-TVO durchzubekommen - und sobald letztere fertiggestellt ist, wird erstere "vergessen".

So richtig sinnvoll erscheint mir eine Schienen-TVO auch nicht, da sie autobahnparallel kaum eine ÖPNV-affine Siedlungsstruktur generieren wird und ansonsten führt sie ja an den Siedlungsschwerpunkten vorbei, was bei Schnellstraßen aus Lärmschutzgründen sinnvoll ist, bei Nahverkehrsbahnen jedoch eher nicht, da man so die Nahverkehrsbahn nur mit Umstieg erreicht. Auf vielen Relationen wird man da über Ostkreuz genauso schnell sein.

Bei den i2030-Projekten würde mich mal die Begründung interessieren. Ist Brandenburg schuldig oder Frau Giffey, die Geld für ihre U-Bahnprojekte braucht? Bis jetzt ist das alles Spekulation.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Was ist mit Schienen-TVO gemeint? Eine S-Bahn parallel zur M17?

Ansonsten seh ich den Sinn nicht, wir haben doch schon den Außenring.
Zitat
Leyla
Was ist mit Schienen-TVO gemeint? Eine S-Bahn parallel zur M17?

Ansonsten seh ich den Sinn nicht, wir haben doch schon den Außenring.

Ja, wir haben den Außenring, jedoch ohne SPNV in diesem Bereich. Eine Schienen-TVO würde auf dem Außenring oder auf eigenen Gleisen parallel dazu fahren, vermutlich mit Wechselstrom-Oberleitung und mindestens im 20min-Takt. Ist das dann eine S-Bahn?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.05.2022 13:59 von Nemo.
[www.tagesspiegel.de]


Es geht also um Geld und um eine Verschiebung der Projekte.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Was heißt denn nun eigentlich "Prignitzexpress von Schönholz nach Velten"? Dass die Regios zwischen Schönholz und Tegel und die S-Bahn-Verlängerung nach Velten auf absehbare Zeit nicht kommen oder dass selbst der Ausbau der Kremmener Bahn für einen 10-min-Takt (sprich: der Standard bei der Berliner S-Bahn innerhalb der Stadtgrenze) auch auf den St. Nimmerleinstag verschoben wird?
Prignitzexpress von Schönholz nach Velten verstehen ich als den durchgehenden RegioExpress. So wurde der Begriff in der Vergangenheit benutzt und die S-Bahn hat ja mit der Prignitz auch wirklich nix zu tun.
Zitat
Nemo

Bei den i2030-Projekten würde mich mal die Begründung interessieren. Ist Brandenburg schuldig oder Frau Giffey, die Geld für ihre U-Bahnprojekte braucht? Bis jetzt ist das alles Spekulation.

Also im Entwurf des neuen Brandenburger Landesnahverkehrsplan taucht sowohl i2030 als auch die Stammbahn, als auch die S25 nach Velten als auch der Prignitz-Express via Tegel auf.
Zitat
Nemo
Bei den i2030-Projekten würde mich mal die Begründung interessieren. Ist Brandenburg schuldig oder Frau Giffey, die Geld für ihre U-Bahnprojekte braucht?

Da es um Investitionen in Schienenwege des Bundes (vertreten durch die DB Netz AG) geht, ist hier zwar eindeutig "Berlin" schuldig, aber nicht Frau Giffey, sondern die Herren Wissig und Lindner...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Nemo
Bei den i2030-Projekten würde mich mal die Begründung interessieren. Ist Brandenburg schuldig oder Frau Giffey, die Geld für ihre U-Bahnprojekte braucht?

Da es um Investitionen in Schienenwege des Bundes (vertreten durch die DB Netz AG) geht, ist hier zwar eindeutig "Berlin" schuldig, aber nicht Frau Giffey, sondern die Herren Wissig und Lindner...

Naja, im konkreten Fall schon "Frau Giffey", da es zunächst um die Haushaltsmittel des Landes Berlin für die weiteren Planungsleistungen geht. Die bezahlt ja für Regio-Projekte leider nicht der Bund, trotz seiner Zuständigkeit.

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Nemo
Bei den i2030-Projekten würde mich mal die Begründung interessieren. Ist Brandenburg schuldig oder Frau Giffey, die Geld für ihre U-Bahnprojekte braucht?

Da es um Investitionen in Schienenwege des Bundes (vertreten durch die DB Netz AG) geht, ist hier zwar eindeutig "Berlin" schuldig, aber nicht Frau Giffey, sondern die Herren Wissig und Lindner...

Naja, im konkreten Fall schon "Frau Giffey", da es zunächst um die Haushaltsmittel des Landes Berlin für die weiteren Planungsleistungen geht. Die bezahlt ja für Regio-Projekte leider nicht der Bund, trotz seiner Zuständigkeit.

Viele Grüße
André

Gerade haben wir gelesen, dass Berlin 1 Mrd Euro Steuermehreinnahmen erwartet und dann reicht das Geld nichtmal für so ein paar Planungsleistungen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Die Inbetriebnahme der Stammstrecke der Heidekrautbahn wackelt wohl. Steht in einem Artikel hinter einer Bezahlschranke in der Morgenpost.

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Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Zitat
Stefan Metze
Die Inbetriebnahme der Stammstrecke der Heidekrautbahn wackelt wohl. Steht in einem Artikel hinter einer Bezahlschranke in der Morgenpost.

Danke für die Info. Da man noch keine einzige Schippe Sand (von der rein symbolischen durch Frau Günther mal abgesehen) für den Streckenbau bewegt hat, ist das wenig verwunderlich bzw. ist es regelrecht skurril, von einer Verschiebung der ERÖFFNUNG zu reden.

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de
Da man noch keine einzige Schippe Sand (von der rein symbolischen durch Frau Günther mal abgesehen) für den Streckenbau bewegt hat, ist das wenig verwunderlich bzw. ist es regelrecht skurril, von einer Verschiebung der ERÖFFNUNG zu reden.

Viele Grüße
André

Ich finde das rundet das Berliner Gesamtbild ganz gut ab. Passt also.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.05.2022 22:35 von Stefan Metze.
Wenn dieses Mehr an Zeit wenigstens einer Überarbeitung der Planung hin zu 'ner vernünftigen Lösung entstammen würde, hätte ich damit weniger ein Problem. Diese ganze Nummer in Wilhelmsruh mit wirklich beschissenem Umsteigeweg wirkt derart provisorisch, dass ich in dem Projekt so gar keine Vorteile erkennen kann. Das wäre fast schon eine Bahnlinie ob der Bahnlinie wegen.

~~~~~~
"Hmmm...echt eisprünglich."



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.05.2022 21:50 von Philipp Borchert.
Ja, für die Wege nördlich von Basdorf Richtung Berliner Innenstadt wäre die Lösung sogar deutlich schlechter als heute mit dem bahnsteiggleichen Umstieg in Karow. Auch wäre vielleicht ein Regio-Halt in Schönholz sinnvoller als in Wilhelmsruh, weil er (10-min-Takt auf der S25 vorausgesetzt) für tangentiale Verbindungen ganz interessant wäre.

Andererseits: lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
Zitat
andre_de
Zitat
Stefan Metze
Die Inbetriebnahme der Stammstrecke der Heidekrautbahn wackelt wohl. Steht in einem Artikel hinter einer Bezahlschranke in der Morgenpost.

Danke für die Info. Da man noch keine einzige Schippe Sand (von der rein symbolischen durch Frau Günther mal abgesehen) für den Streckenbau bewegt hat, ist das wenig verwunderlich

Du meinst, wenn man bei Frau Günther im Amt geblieben wäre, wären jetzt schon 10 Schippen Sand bewegt worden? ;-)
Ich finde noch immer die Heidekraut sollte direkt am S-Bahnsteig halten, sie kann dann ja weiter auf dem Gütergleis wenden. einmal in der halben Stunde dürfte das doch einzutakten sein. Noch besser wäre natürlich ein Regiohalt in Schönholz, dann möglichst auch am S-Bahnsteig.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Das würde m.E. eine komplette Neutrassierung im Bereich Wilhelmsruh erfordern. Abgesehen davon, dass ich mir gerade unsicher bin, ob die Bebauungssituation das zulässt, hätte das starke rechtliche Konsequenzen (es müsste wahrscheinlich ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden, oder?), weil es keine Wiederinbetriebnahme mehr wäre. Als Provisorium ist die gewählte Maßnahme wahrscheinlich am sinnvollsten.

Wichtig wäre, dass sofort mit der Planung für die Weiterführung Richtung Gesundbrunnen begonnen wird, damit das Provisorium nicht so lange anhält. (Was nicht bedeutet, dass ich hinsichtlich der baldigen Umsetzung optimistisch bin, zumal ja der Prignitz-Express mal wieder verschoben ist - sinnvollerweise sollte man das ja als eine Maßnahme betrachten.)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.05.2022 06:40 von def.
Ich fände man sollte auf den Halt in Wilhelmsruh ganz verzichten und die Strecke gleich bis zum Gesundbrunnen durchbinden.
Welchen großen verkehrlichen Mehrwert hätte der Halt in Wilhelmsruh denn schon?
Doch nur für Fahrgäste die in die S-Bahn Richtung Norden umsteigen wollen.
Die neuen und häufigeren Stopps auf der reaktivierten Stammstrecke südlich von Basdorf sind für Fahrgäste aus Basdorf und nördlich davon ohnehin nicht gerade eine attraktive Verbesserung.
Sie werden die RB27 eher noch verlangsamen.

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Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Zitat
Stefan Metze
Ich fände man sollte auf den Halt in Wilhelmsruh ganz verzichten und die Strecke gleich bis zum Gesundbrunnen durchbinden.
Welchen großen verkehrlichen Mehrwert hätte der Halt in Wilhelmsruh denn schon?
Doch nur für Fahrgäste die in die S-Bahn Richtung Norden umsteigen wollen.
Die neuen und häufigeren Stopps auf der reaktivierten Stammstrecke südlich von Basdorf sind für Fahrgäste aus Basdorf und nördlich davon ohnehin nicht gerade eine attraktive Verbesserung.
Sie werden die RB27 eher noch verlangsamen.

Wenn die Heidekrautbahn gleich nach Gesundbrunnen fahren soll, dann dauert es noch einmal 10 Jahre (mindestens) Planungs- und Bauzeit, bis der erste Zug fährt. Bedenke, dass DB Fernverkehr in Schönholz eine Abstellanlage bauen möchte, und die Strecke mindestens bis dorthin elektrifiziert wird. Da ist es mir lieber, dass erst mal zu einem nicht optimalen Endpunkt S-Bf Wilhelmsruh gefahren wird, damit überhaupt etwas passiert.
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