Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
i2030 - aktuelle Übersicht
geschrieben von Marienfelde 
Über den derzeitigen Stand des Infrastrukturprojekts i2030 gibt es seit Freitag, dem 13.03.2020 eine wohl neue, zusammenfassende Darstellung: [www.i2030.de]

Es handelt sich um einen "Einstiegslink", davon ausgehend werden zahlreiche weitere Links zur inhaltlichen Herleitung des Projekts, zu den Planungsständen bei den einzelnen Korridoren usw. angeboten.

Bleibt alle wohlauf,
Marienfelde
Hallo Marienfelde,

super, vielen Dank für den Link. Bin gespannt, was hier noch so alles folgt.

Gruß
Die Ferkeltaxe
Irgendwer hatte neulich mal das Problem der Bahnsteighöhen angesprochen (wahrscheinlich André?), dazu die Aussage zum RE1-Ausbau:

Zitat

Ergebnisstand
Die Verkehrsstationen entlang der Linie RE1 im Verkehrsabschnitt Wusterwitz – Eisenhüttenstadt (auf dem Gebiet von Brandenburg) werden in den kommenden Jahren verlängert.
Betroffene Bahnsteige werden auf 76 cm erhöht.
Zitat
schallundrausch
Irgendwer hatte neulich mal das Problem der Bahnsteighöhen angesprochen (wahrscheinlich André?), dazu die Aussage zum RE1-Ausbau:

Zitat

Ergebnisstand
Die Verkehrsstationen entlang der Linie RE1 im Verkehrsabschnitt Wusterwitz – Eisenhüttenstadt (auf dem Gebiet von Brandenburg) werden in den kommenden Jahren verlängert.
Betroffene Bahnsteige werden auf 76 cm erhöht.

Ja, ist mir beim Lesen auch positiv aufgefallen. Bleibt nur zu hoffen, dass die neuen Züge für den RE1 dann auch konsequent 76cm-Einstiege bekommen, das war bisher noch nicht so genau rauszubekommen. Zwischenzeitlich war ja mal die Rede von beiden Einstieghöhen gemischt im gleichen Zug, das wäre ja der größte Unsinn.
Zitat
andre_de
Zitat
schallundrausch
Irgendwer hatte neulich mal das Problem der Bahnsteighöhen angesprochen (wahrscheinlich André?), dazu die Aussage zum RE1-Ausbau:

Zitat

Ergebnisstand
Die Verkehrsstationen entlang der Linie RE1 im Verkehrsabschnitt Wusterwitz – Eisenhüttenstadt (auf dem Gebiet von Brandenburg) werden in den kommenden Jahren verlängert.
Betroffene Bahnsteige werden auf 76 cm erhöht.

Ja, ist mir beim Lesen auch positiv aufgefallen. Bleibt nur zu hoffen, dass die neuen Züge für den RE1 dann auch konsequent 76cm-Einstiege bekommen, das war bisher noch nicht so genau rauszubekommen. Zwischenzeitlich war ja mal die Rede von beiden Einstieghöhen gemischt im gleichen Zug, das wäre ja der größte Unsinn.

Das steht doch längst fest.
Die Doppelstockwagen mit Rolli WC bekommen den gemischten Einstieg. Die einstöckigen Endwagen den Hocheinstieg (da bin ich mir aber nicht ganz sicher). Die Dosto ohne Rolli Einstieg ausschließlich 600er Einstieg.

*******
Die Signatur ist zu kurz um sie mit Inhalten zu verstopfen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.03.2020 07:46 von Logital.
Hallo,

das Fachgebiet Bahnbetrieb und Infrastruktur (unter der Leitung von Frau Prof. Milius) des Institutes für Land- und Seeverkehr der Technische Universität Berlin organisiert regelmäßig (wöchentlich?) Eisenbahnwesen-Seminare, zu denen Fachleute eingeladen werden, über die verschiedensten Themen zu reden, zu Zeiten der Corona-Krise auch online.

Gestern wurde Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für Berlin/Brandenburg eingeladen, über das Thema i2030 zu reden, und heute gibt es schon einen Mitschnitt der gestrigen Veranstaltung. Der Mitschnitt ist eine Stunde, 28 Minuten und vier Sekunden lang, und das meiner Meinung nach interessanteste sind die Fragen an und Antworten von Herrn Kaczmarek (nach etwa einer Stunde Vortrag).

Viel Vergnügen, Thomas :-)

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
das Fachgebiet Bahnbetrieb und Infrastruktur (unter der Leitung von Frau Prof. Milius) des Institutes für Land- und Seeverkehr der Technische Universität Berlin organisiert regelmäßig (wöchentlich?) Eisenbahnwesen-Seminare, zu denen Fachleute eingeladen werden, über die verschiedensten Themen zu reden, zu Zeiten der Corona-Krise auch online.

Die Termine sind in der Tat wöchentlich. Die kann man unter [www.ews.tu-berlin.de] einsehen. Wenn nicht gerade Coronazeiten sind kann da jeder hingehen, die Veranstaltungen sind für jeden Interessierten.
Besonders bemerkenswert war die Aussage, als es um weitere S-Bahn-Planungen in Spandau ging. Es fiel tatsächlich der Satz, dass es Überlegungen gäbe, in wie weit man die vorhandene und nicht genutzte Infrastruktur der U7 am Rathaus nutzen könne. Näher drauf eingegangen wurde nicht und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, in wie weit man diese Infrastruktur in irgendeiner Form für S-Bahn-Pläne nutzen könnte.
Zitat
hansaplatz
Besonders bemerkenswert war die Aussage, als es um weitere S-Bahn-Planungen in Spandau ging. Es fiel tatsächlich der Satz, dass es Überlegungen gäbe, in wie weit man die vorhandene und nicht genutzte Infrastruktur der U7 am Rathaus nutzen könne. Näher drauf eingegangen wurde nicht und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, in wie weit man diese Infrastruktur in irgendeiner Form für S-Bahn-Pläne nutzen könnte.

Als Endbahnhof für die Siemensbahn wäre das doch was, aber die sollte ja nach seiner Aussage nicht nach Spandau geführt werden (hat irgendwer gefragt).

Letztendlich hat er auch gesagt, dass es wohl viel zu teuer werden würde, die U2-Vorleistung für die S-Bahn umzubauen und es, daher eigentlich nichts werden könne.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
So schön die Übersichten der Marketing- und Kommunikationsagentur auch sind, die meisten Projekte werden über das Stadium Vorentwurf wohl nicht hinauskommen.
Die zu erwartende Haushaltslage der Länder Berlin und Brandenburg dürfte für viel Rotstift sorgen.
Hinzu kommt noch diese atemberaubende Geschwindigkeit mit der geplant und gebaut wird.
Erst am Montag war zu lesen dass der zweigleisige Ausbau nach Cottbus nicht vor 2025 starten wird. So wird das mit der Belebung der Lausitz nach dem Kohleausstieg nichts. Die Region muss jetzt attraktiv gemacht werden.

Die Grundaussage in der Übersicht "die Hauptstadtregion wächst" stimmt halt leider nicht mehr. Die Wirtschaftskraft geht nachhaltig zurück. Das Wachstum ist gebremst bzw. rückläufig. Viele haben sich das ja gewünscht.

Bei den meisten Projekten handelt es sich um Projekte die bereits seit drei Jahrzehnten auf der Politischen Agenda stehen.
Der bisherige Verlauf und Wille zur Umsetzung, vor allem in der Zusammenarbeit der Länder Berlin und Brandenburg, lässt weiterhin an einer zügigen Umsetzung die einer Metropolregion wie Berlin und Brandenburg gerecht würde, stark zweifeln.
Man ist ja bei Projekten wie der Stammbahn oder der Strecke nach Nauen nicht mal in der Lage die einfachste Grundsatzentscheidung zu treffen: S-Bahn oder Regio oder beides? Ja oder Nein.

Es ist jetzt auch gut ein Jahr her dass Müller und Kaczmarek auf der Siemensbahn saßen und eine Absichtserklärung unterzeichnet haben.
Damals hat man in der Siemens Stadt 2.0 Euphorie noch 2025 als knappen aber möglichen Eröffnungstermin genannt.
Heute sieht man dass solche Aussagen völlig unseriös sind. Man hat ja offenbar nicht mal großes Interesse die Interims-S21 zum Hauptbahnhof fertigzustellen. Nicht mal konkrete Termine werden mehr genannt.
Wenn man es so ernst mit der Verkehrswende meinen würde wie man über die Medien immer lanciert, dann würde man da von Seiten des Senats auch mehr Fertigstellungs-Druck erzeugen.

Und wir können es noch kleinteiliger machen.
Bahnhof Warschauer Straße: noch immer nicht fertig, die Stadt und der Bezirk zeigen auch kein großes Interesse an dessen Fertigstellung.

Fazit: die große i2030 Verkehrswende Prosa bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Die Nahverkehrsthemen werden offenbar sehr führungslos behandelt.
Zum roten Bändchen durchschneiden und Kelle zur Abfertigung des ersten Zuges heben lässt man sich bei der U5-Eröffnung dann aber gern wieder blicken....obwohl große Teile des aktuellen Senats die U5-Verlängerung vor Jahren noch aktiv bekämpft haben. Man wird sich das ganze dann trotzdem als Erfolg ins Berichtsheft schreiben.

Hinweis für Arnd: nein ich werde keine Wutbürger Briefchen an Senat, Bahn etc. schreiben, denn auf deren Antworten gebe ich nichts...sie sind ebenso unseriös wie die großspurigen Ankündigungen.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Zitat
Stefan Metze
Hinzu kommt noch diese atemberaubende Geschwindigkeit mit der geplant und gebaut wird.

Was hat das in den letzten Jahrzehnten immer weiter verschärfte und verlangsamte deutsche Planungsrecht mit i2030 zu tun?

Zitat
Stefan Metze
Erst am Montag war zu lesen dass der zweigleisige Ausbau nach Cottbus nicht vor 2025 starten wird. So wird das mit der Belebung der Lausitz nach dem Kohleausstieg nichts. Die Region muss jetzt attraktiv gemacht werden.

Mit der Belebung der Lausitz wird es sowieso nichts, solange Neonazis dort immer stärker werden. Wer will schon Geld in eine Gegend investieren, in der dunkelhäutige Mitarbeitende nicht gefahrlos auf die Straße gehen können?

Zitat
Stefan Metze
Die Grundaussage in der Übersicht "die Hauptstadtregion wächst" stimmt halt leider nicht mehr. Die Wirtschaftskraft geht nachhaltig zurück. Das Wachstum ist gebremst bzw. rückläufig.

Bei Deiner Glaskugel könntest Du glatt Wirtschaftsforscher werden. Und einige der Projekte sind selbst bei einer stagnierenden Hauptstadtregion notwendig.

Zitat
Stefan Metze
Bei den meisten Projekten handelt es sich um Projekte die bereits seit drei Jahrzehnten auf der Politischen Agenda stehen.

Eben nicht. Nur weil ein Projekt immer mal wieder durch die Presse schwirrt, nachdem ein Hinterbänkler oder ein paar ÖPNV-affine Bürger/innen es angesprochen haben, steht es noch lange nicht auf der politischen Agenda, zumindest nicht auf der der jeweils Regierenden. (Sonst müsste aktuell das immer wieder durch die Medien schwirrende bedingungslose Grundeinkommen auf der politischen Agenda von CDU und SPD stehen.)

Welche i2030-Projekte stehen denn seit drei Jahrzehnten ernsthaft auf der politischen Agenda der jeweils Regierenden?

Die Kremmener Bahn? Da waren Berlin und Brandenburg 20 Jahre mit der Systemfrage beschäftigt. Ist inzwischen geklärt. (Oder wie Du es nennst: "Seit Jahrzehnten tut sich nichts.")

Die Siemensbahn? Vor der Ankündigung von Siemens, mehr als eine halbe Milliarde Euro in Berlin zu investieren, hat da niemand drüber gesprochen.

Die Hamburger Bahn zwischen Spandau und Nauen? Auch hier hat das Land Brandenburg seinen jahr(zehnt?)elangen Widerstand gegen die S-Bahn-Verlängerung aufgegeben.

Die zweigleisige Ausbau von Lübbenau nach Cottbus? Und wieso hat man dann beim Ausbau Ende der Nullerjahre die Fahrleitungsmasten auf das Plenum des zweiten Gleises gestellt, wenn doch der zweigleisige Ausbau auf der politischen Agenda stand?

Die Stammbahn? Wurde vor i2030 allenfalls von ein paar Bahninteressierten diskutiert und stand praktisch gar nicht auf der politischen Agenda. Daher gehen nun die Diskussionen los, die bei der Kremmener oder Hamburger Bahn vor 15, 20 Jahren losgingen. An eine Umsetzung bis 2030 glaube ich da auch nicht, aber wenn man wenigstens in den nächsten Jahren die Systemfrage klärt und andere Netzplanungen darauf ausrichtet, ist schon viel gewonnen.

Und einen wesentlichen Fortschritt von i2030 negierst Du auch, indem Du so tust, als sei i2030 einfach nur die hübsche Aufbereitung untoter Projekte: erstmals seit den 90er Jahren arbeiten Berlin und Brandenburg beim Schieneninfrastrukturausbau zusammen, erarbeiten gemeinsame Pläne, eine gemeinsame Vision. Das ist tatsächlich ein gewaltiger Fortschritt gegenüber dem jahrelangen Hin & Her z.B. beim Ausbau der Kremmener Bahn. Und dann haben sie die DB auch noch mit reingenommen. Eine gemeinsame Vision heißt nicht, dass alles im Zielzeitraum umgesetzt wird - aber sie macht wahrscheinlicher, dass mehr Vorhaben umgesetzt werden als bei der bisher bekannten Kirchturmplanung.

Zitat
Stefan Metze
Es ist jetzt auch gut ein Jahr her dass Müller und Kaczmarek auf der Siemensbahn saßen und eine Absichtserklärung unterzeichnet haben.
Damals hat man in der Siemens Stadt 2.0 Euphorie noch 2025 als knappen aber möglichen Eröffnungstermin genannt.
Heute sieht man dass solche Aussagen völlig unseriös sind.

Das hat Kaczmarek im März 2019 gesagt. Drei Monate später - mutmaßlich im Lichte neuerer Erkenntnisse - war er schon anderer Meinung:

Zitat
Tagesspiegel 29.06.2019
Und ab 2029 – 100 Jahre nach Inbetriebnahme – sollen hier wieder Züge vom Hauptbahnhof nach Siemensstadt rollen, vielleicht auch zwei Jahre früher.

Es ist also nicht so, dass sie das Projekt ständig nach hinten verschieben.

Zitat
Stefan Metze
Man hat ja offenbar nicht mal großes Interesse die Interims-S21 zum Hauptbahnhof fertigzustellen. Nicht mal konkrete Termine werden mehr genannt.
Wenn man es so ernst mit der Verkehrswende meinen würde wie man über die Medien immer lanciert, dann würde man da von Seiten des Senats auch mehr Fertigstellungs-Druck erzeugen.

Die Interims-S21 (der Pendelverkehr zwischen Gesundbrunnen und Hbf) hat einen ähnlichen Verkehrswert wie die U55, nur ohne Touristen, und leistet auch keinen Beitrag zur Verkehrswende. Insofern: ob die nun ein, zwei Jahre früher oder später fertig gestellt wird, ist für die Verkehrswende ziemlich nebensächlich.

Zitat
Stefan Metze
Fazit: die große i2030 Verkehrswende Prosa bleibt weit hinter den Erwartungen zurück.

Nur, wenn man "Verkehrswende" auf den ÖPNV reduziert und auch dort extrem schwarzmalt.

Zitat
Stefan Metze
Zum roten Bändchen durchschneiden und Kelle zur Abfertigung des ersten Zuges heben lässt man sich bei der U5-Eröffnung dann aber gern wieder blicken....obwohl große Teile des aktuellen Senats die U5-Verlängerung vor Jahren noch aktiv bekämpft haben. Man wird sich das ganze dann trotzdem als Erfolg ins Berichtsheft schreiben.

"Vor Jahren" war vor 15, 20 Jahren.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.06.2020 09:21 von def.
^
Hast du wieder fein gemacht du kleiner Hobby-Psychologe und Umdeuter.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Zitat
Stefan Metze
^
Hast du wieder fein gemacht du kleiner Hobby-Psychologe und Umdeuter.

Schreibst Du eigentlich in einem Forum, um Deine Sicht der Dinge unwidersprochen zu verbreiten, oder hast Du Interesse an einer Diskussion?

Es wäre schön, wenn Du konkret widersprechen könntest, wo Du nicht meiner Meinung bist, das wäre eine Diskussionsgrundlage (bei der Gelegenheit könntest Du auch gleich sagen, wo ich als Hobby-Psychologe tätig war und Deine Aussagen umgedeutet habe). Alle paar Wochen den weitgehend gleichen Text über die böse Welt ins Forum zu stellen und sich dann durch Schweigen oder einen verbalen Tritt ins Schienbein aus der Diskussion verabschieden, ist irgendwie nicht im Sinne eines Forums. Das ist eher die Telegram-Gruppe von Attila Hildmann.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.06.2020 09:43 von def.
Zitat
def
Alle paar Wochen den weitgehend gleichen Text über die böse Welt ins Forum zu stellen und sich dann durch Schweigen oder einen verbalen Tritt ins Schienbein aus der Diskussion verabschieden, ist irgendwie nicht im Sinne eines Forums. Das ist eher die Telegram-Gruppe von Attila Hildmann.

Und wieder deutest du um und unterstellst mir eine bestimmte Meinung oder Handlungsgrundlage.
Du hast auch nicht darüber zu befinden dass deine Denkweise im Sinne eines Forums ist. Und schon gar nicht hast du Dinge die dir in deine Welt nicht passen in Telegram-Gruppen von Attila Hildman zu verorten.

Das nennst du also Diskussionsgrundlage? Du kommentierst lediglich Zitate, mehr nicht. Überschätz dich mal nicht.
Spar dir einfach deine süffisanten zynischen Zitat-Kommentare, dann können wir gern über Nahverkehrsthemen in der Metropolregion Berlin-Brandenburg, die weit hinter den gesetzten Erwartungen zurückbleiben, fachlich diskutieren.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Zitat
Stefan Metze
Zitat
def
Alle paar Wochen den weitgehend gleichen Text über die böse Welt ins Forum zu stellen und sich dann durch Schweigen oder einen verbalen Tritt ins Schienbein aus der Diskussion verabschieden, ist irgendwie nicht im Sinne eines Forums. Das ist eher die Telegram-Gruppe von Attila Hildmann.

Und wieder deutest du um und unterstellst mir eine bestimmte Meinung oder Handlungsgrundlage.
Du hast auch nicht darüber zu befinden dass deine Denkweise im Sinne eines Forums ist. Und schon gar nicht hast du Dinge die dir in deine Welt nicht passen in Telegram-Gruppen von Attila Hildman zu verorten.

Gut, immerhin stört Dich der Vergleich zu Attilla Hildmann, es gibt Hoffnung. (Jetzt kommt doch der Küchen-Psychologe durch.)

Zitat
Stefan Metze
Das nennst du also Diskussionsgrundlage? Du kommentierst lediglich Zitate, mehr nicht. Überschätz dich mal nicht.

Und die Zitate sind ja auch nichts weiter als Kommentare, Deine eben.

Zitat
Stefan Metze
Spar dir einfach deine süffisanten zynischen Zitat-Kommentare, dann können wir gern über Nahverkehrsthemen in der Metropolregion Berlin-Brandenburg, die weit hinter den gesetzten Erwartungen zurückbleiben, fachlich diskutieren.

Meine Beiträge sind also Kommentare, Deine sind fachlich? (Wie war das mit "Überschätz Dich mal nicht"?) "Alles ist schlecht, alles sind leere Versprechungen, i2030 ist reines Marketing, wir sind nicht weiter als vor zehn Jahren" ist für Dich fachlich? Oder habe ich die Quintessenz Deines Beitrags schlicht missverstanden? Dann korrigiere mich, statt mich zum Idioten zu erklären.

(PS: Ich schätze viele Deiner anderen Beiträge, v.a. zum Ostkreuz, durchaus als fachlich, da sie von hoher Kompetenz sprechen. Deinen Beitrag von heute Morgen halte ich hingegen für pure, nicht auf Fakten basierende Polemik, der sehr viel näher an der Bild-Zeitung als an Deinem sonstigen Niveau ist.)

Um mal zu einem konkreten Zitat von mir zu kommen:

Zitat
def
Und einen wesentlichen Fortschritt von i2030 negierst Du auch, indem Du so tust, als sei i2030 einfach nur die hübsche Aufbereitung untoter Projekte: erstmals seit den 90er Jahren arbeiten Berlin und Brandenburg beim Schieneninfrastrukturausbau zusammen, erarbeiten gemeinsame Pläne, eine gemeinsame Vision. Das ist tatsächlich ein gewaltiger Fortschritt gegenüber dem jahrelangen Hin & Her z.B. beim Ausbau der Kremmener Bahn. Und dann haben sie die DB auch noch mit reingenommen. Eine gemeinsame Vision heißt nicht, dass alles im Zielzeitraum umgesetzt wird - aber sie macht wahrscheinlicher, dass mehr Vorhaben umgesetzt werden als bei der bisher bekannten Kirchturmplanung.

Was ist denn daran falsch? Widersprich doch endlich mal fachlich, statt Dich aus der Diskussion zu winden.

Ich habe in Bezug auf i2030 schlicht einen anderen Eindruck als Du, und ich habe begründet, warum. Du musst diesem Eindruck nicht zustimmen - aber ist es zu viel verlangt, das in ein paar Worten zu begründen, statt unter die Gürtellinie zu gehen?



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.06.2020 10:38 von def.
Zitat
def
Dann korrigiere mich, statt mich zum Idioten zu erklären.

Das offensichtliche lässt sich leider nicht korrigieren.

Unterlasse es doch einfach erst ein mal in deinen Zitat-Kommentaren deinem Gegenüber irgendwelche Motivationen zu unterstellen, wie du es in deinem letzten Post ja schon wieder getan hast.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.06.2020 10:41 von Stefan Metze.
Zitat
Stefan Metze
Zitat
def
Dann korrigiere mich, statt mich zum Idioten zu erklären.

Das offensichtliche lässt sich leider nicht korrigieren.

Kann es sein, dass jemand Deinen Account gehackt hat? Du hast schon so viel fachlich fundierte und hochinteressante Beiträge zu diversen Beiträgen, v.a. am Ostkreuz, verfasst. Und nun geht es so tief runter, dass selbst die "Bild" sich schämen würde, Dich schreiben zu lassen.

Mehr schreibe ich dazu nicht. Wenn Du wieder Lust auf Diskussion und Argumentieren hast, steige ich gern wieder ein. Bis dann!
Ich sehe das auch nicht so pessimistisch. Erstens war ja von Anfang an klar, dass bis 2030 bei weitem nicht alles umgesetzt wird.

Die exorbitanten Planungszeiten sind ja mind. bundesweit ein Problem, insofern fand ich ja Aussagen wie 2025 fährt die Siemensbahn unglaubwürdig.

Natürlich wird sich jetzt der Prozentsatz an tatsächlich umgesetzten Projekten verringern.

Aber trotzdem, wenn die Heidekrautbahn immerhin bis Wilhelmsruh fährt

Die S25 mit Vollzügen und bis Tegel 2gleisig fahren kann (und die Verlängerung bis Velten und der RE6 via Tegel z.B. dem Rotstift zum Opfer fällt)

Die S2 immerhin eingleisig bis Rangsdorf kommt

Auf dem RE1 Bahnsteige verlängert werden

etc.

sind schonmal kleine Schritte in die richtige Richtung getan.

Dann noch die bereits in Bau befindliche Dresdener Bahn, die zumindest in Nord-Süd-Richtung die Kapazitäten erhöht, und weitere nicht i2030-Projekte, wie einfach neue S- und U-Bahnfahrzeuge und eine ganztägig 7. Zuggruppe auf der Stadtbahn, die Tram zur Turmstr. etc.

Das ist natürlich weniger als eine zweite unterirdische Stammstrecke parallel zur Stadtbahn, das ist auch keine maximalvariantige fünfgleisige Strecke Spandau<>Nauen (2 für die S-Bahn und 3x für Fernbahn),

nichts destotrotz halte ich das, was wir in den Zwanzigern wahrscheinlich an Eröffnungen erleben werden für Phänomenal verglichen zu den letzen 15 Jahren. Der jetzige Senat schafft zwar sein eigenes Ausbauprogramm nicht in Ansätzen, aber immerhin setzt er das mickrige ÖPNV-Programm der Vorgänger-Senate endlich mal um.
Zitat
def
Mehr schreibe ich dazu nicht. Bis dann!

Danke für dein Einsehen.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Zitat
Stefan Metze
So schön die Übersichten der Marketing- und Kommunikationsagentur auch sind, die meisten Projekte werden über das Stadium Vorentwurf wohl nicht hinauskommen.
...
Bei den meisten Projekten handelt es sich um Projekte die bereits seit drei Jahrzehnten auf der Politischen Agenda stehen.
Der bisherige Verlauf und Wille zur Umsetzung, vor allem in der Zusammenarbeit der Länder Berlin und Brandenburg, lässt weiterhin an einer zügigen Umsetzung die einer Metropolregion wie Berlin und Brandenburg gerecht würde, stark zweifeln.
Man ist ja bei Projekten wie der Stammbahn oder der Strecke nach Nauen nicht mal in der Lage die einfachste Grundsatzentscheidung zu treffen: S-Bahn oder Regio oder beides? Ja oder Nein.

Deine i2030-Kritik ist vollkommen berechtigt. i2030 leider seit Projektstart an der fehlenden Prioritätensetzung. Berlin hat dies nicht hinbekommen, so dass man genauso viel Zeit und Energie in realistische wie unrealistische Projekte steckt. Und Brandenburg ist da noch viel schlimmer, da kämpft jede Kommune für sich und jeder Landtagsabgeordnete für sich und sein Projekt, so es keine Prioritätensetzung gibt. Ein Beispiel gefällig: Brandenburg schreibt in seinen Landesnahverkehrsplan das Ziel des vollständig zweigleisigen Ausbaus der S-Bahn rein. Vielleicht mag das langfristig wünschenswert sein (ich habe da dennoch bei manchen Strecken wie der S8 auf dem Außenring meine Zweifel an der Zielnotwendigkeit), für i2030 ist das jedenfalls ein totaler Bremsklotz, das es beim Projekt zweigleisiger Ausbau nicht gelingt, eine schlüssige Prioritätenreihung hinzubekommen und gleich von Anfang an festzulegen, dass manche Themen doch eher was für ein potentielles Nachfolgeprojekt i2050 wären und erst in fünf Jahren wieder zur Bearbeitung hervorgeholt werden.

Und diese fehlende Prioritätensetzung führt zu einer Ressourcenüberlastung auf Seiten der Bearbeiter von i2030 (VBB, Länder, Bahn, Planungsbüros).

Als Gegenbeispiel für eine gute Prioritätensetzung möchte ich die aktuellen Straßenbahnplanungen des Landes Berlin loben. Da gibt es einen relativ guten Projektabarbeitungsplan, in dem ein Projekt nach dem anderen bearbeitet wird und manche Projekte (so wünschenswert sie jetzt wären) zu Recht jetzt noch nicht gestartet werden.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen