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Tram Alexanderplatz: „Durchlassfähigkeit“ und Wendeschleife
geschrieben von Mont Klamott 
Ich war gestern an der Haltestelle Gontardstr. und am Wochenende am Alexanderplatz, aber konnte keine Bauarbeiten feststellen. Die Umleitung besteht nun die 2. Woche.

Ist da etwas schief gelaufen ?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.2021 20:26 von Mont Klamott.
Genehmigung kommt später, also Verschiebung Baumaßnahme. Ist so ein "Spiel" was Behörden und Ämter der Stadt Berlin mit der BVG immer wieder gerne treiben. Nicht das erste und nicht das erst Mal.
Auf der M8 ist zur Zeit SEV zwischen Mollstr/Prenzlauer Allee und Hauptbahnhof.
Hat jemand mitbekommen, wie das Wenden der Straßenbahn erfolgt, werden Zweirichtungsfahrzeuge eingesetzt ?
Evl. auch eine provisorische Lösung für die 18, wenn auch mit kurzem Fußweg zum Alexanderplatz verbunden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.07.2021 11:35 von Mont Klamott.
Ich habe es nicht selbst gesehen, aber mir wurde erzählt, dass die M8 eine Wendefahrt über Karl-Liebknecht-Straße, Hackescher Markt, Neue/Alte Schönhauser Straße und Mollstraße nimmt. An der Haltestelle U Rosenthaler Platz wird die Wendezeit genommen. Laut vbb.de ist eine Mitfahrt nur bis zum Hackeschen Markt und dann erst wieder ab Mollstraße/Prenzlauer Allee möglich.

Für eine reguläre Linie meines Erachtens keine sinnvolle Option.

~ Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt ~
Zitat
Philipp Borchert
Ich habe es nicht selbst gesehen, aber mir wurde erzählt, dass die M8 eine Wendefahrt über Karl-Liebknecht-Straße, Hackescher Markt, Neue/Alte Schönhauser Straße und Mollstraße nimmt. An der Haltestelle U Rosenthaler Platz wird die Wendezeit genommen. Laut vbb.de ist eine Mitfahrt nur bis zum Hackeschen Markt und dann erst wieder ab Mollstraße/Prenzlauer Allee möglich.

Hab gestern eine M8 Mollstraße/Prenzlauer Allee Richtung Liebknechtstraße abbiegen sehen, die mit S Hackescher Markt beschildert war. Wird also passen. Allerdings wird die Wendezeit sicher nicht Rosenthaler Platz sondern Luxemburgplatz genommen, denn an ersterem kommt der Zug ja gar nicht vorbei.

Allerdings ist es eine Frechheit, dass Luxemburgplatz keine Fahrgäste einsteigen dürfen sollen.

Jens



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.07.2021 12:18 von Jens Fleischmann.
Die BVG mal wieder mit einer irrwitzigen und fahrgastunfreundlichen Aktion, am Rosa-Luxemburg-Platz keine Fahrgäste zusteigen zu lassen. Welchen Sinn soll dies haben?
Erst wenn diese Scheiss Schreibtischtäter mal selbst mit der BVG fahren würden, würden sie merken, welche Irrsinn man da veranstaltet.
Vermutlich will man dem Personal nicht zumuten, dass sich - obgleich der kompletten Trennung der Fahrerkabine zum Fahrgastraum - während der Wendezeit schon Leute in der Bahn tummeln.

~ Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt ~
Zitat
Alba Coach
Welchen Sinn soll dies haben?

Die Bauarbeiten an der Kreuzung Invalidenstr./Chausseestr. sind wieder einmal unter Havarie-Maßnahme verbucht.

Somit erfolgt die Umleitung (Verkürzung) der M8 operativ, also ohne besondere Baufahr- und Dienstpläne mit allen planmäßigen Umläufen. Diese müssen ja irgendwo ihre Zeit abstehen, um ab Mollstr./Prenzlauer Allee wieder planmäßig nach Ahrensfelde einzusetzen.

Deshalb die Betriebsfahrt von Hackescher Markt bis Luxemburgplatz über Alte Schönhauser Str.. In der Schleife Hackescher Markt ist kein Platz, genauso wie Am Kupfergraben. Welcher Fahrgast möchte denn am Luxemburgplatz 20 bis 40 Minuten (je nach Taktfolge) sinnlos in der Bahn herumsitzen bevor es weiter geht? Die Aufregung ist also völlig unnötig, da es ja einen SEV gibt der bis Otto-Braun-Str. fährt.
Zitat
Philipp Borchert
Vermutlich will man dem Personal nicht zumuten, dass sich - obgleich der kompletten Trennung der Fahrerkabine zum Fahrgastraum - während der Wendezeit schon Leute in der Bahn tummeln.

Vielmehr wird fast die ganze Torstraße zum Aufstellen der "überzähligen" Bahnzüge genutzt. Es wird also ständig vorgerückt, d.h. kein Zug verbringt seine ganze Haltezeit in der Haltestelle, wo Fahrkunden nach Lust und Laune ein- und wieder aussteigen können. 80 Meter weiter möchte ich es mir nicht vorstellen, wie Ungeduldige den Zug wieder verlassen wollen und quer über die stark befahrene Torstraße rennen.
Zitat
Philipp Borchert
Vermutlich will man dem Personal nicht zumuten, dass sich - obgleich der kompletten Trennung der Fahrerkabine zum Fahrgastraum - während der Wendezeit schon Leute in der Bahn tummeln.

Die Bauarbeiten waren ganz dringend und kurzfristig anberaumt worden, betreffen ja auch die Linien M10 und 12.
Es gibt keine Baustellenfahrpläne. Daher sind planmäßig mehrere Wagen am Luxemburgplatz, um Haltezeit zu nehmen. Der in der Haltestelle stehende Zug kann daher dort nicht über 20 Minuten halten und muss vorziehen. Fahrgäste im Wagen würden die lange Standzeit nicht verstehen. In den ersten Zug kann man nicht einsteigen, weil er außerhalb der Haltestelle steht.
Mit dem SEV-Bus vom Straßenrand ist man daher über 20 Minuten eher unterwegs.

so long

Mario
Das ist aber auch krank, dass man es nicht schafft den Fahrplan anzupassen und weniger Fahrzeuge und Personal einzusetzen. Da lässt man die Züge dann lieber rumstehen. Da merkt man echt, dass die BVG auch ne Anstalt ist. Ich tippe mal 3 Umläufe hätte man einsparen können. Egal.

Danke für die Aufklärung.
Zitat
Mario
erklärendes

Okay, danke für die Informationen.

~ Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt ~
Zitat
der weiße bim
Die Bauarbeiten waren ganz dringend und kurzfristig anberaumt worden, betreffen ja auch die Linien M10 und 12.

Apropos M10: warum wendet diese bereits Kniprodestraße und fährt nicht wenigstens bis Jahnsportpark? (Von Nordbahnhof wollen wir gar nicht erst anfangen zu träumen.)

Jens
Zitat
der weiße bim
Die Bauarbeiten waren ganz dringend und kurzfristig anberaumt worden, betreffen ja auch die Linien M10 und 12.
Es gibt keine Baustellenfahrpläne.

Ich hatte bisher immer von dir gelesen, dass so etwas per se nicht ginge, weil ja grundsätzlich immer Betriebsrat und andere hochtragende Organe zustimmen müssen. Das macht mich misstrauisch, ob du uns da nicht immer einen ziemlichen Bären aufgebunden hast.
Zitat
Wutzkman
Zitat
der weiße bim
Die Bauarbeiten waren ganz dringend und kurzfristig anberaumt worden, betreffen ja auch die Linien M10 und 12.
Es gibt keine Baustellenfahrpläne.

Ich hatte bisher immer von dir gelesen, dass so etwas per se nicht ginge, weil ja grundsätzlich immer Betriebsrat und andere hochtragende Organe zustimmen müssen. Das macht mich misstrauisch, ob du uns da nicht immer einen ziemlichen Bären aufgebunden hast.

Es gibt wegen (!) der Kurzfristigkeit keine Baustellenfahrpläne, deshalb der operative Charakter der Maßnahme. Die originalen Pläne sind doch längst mitbestimmt. Wo unmittelbare Betriebsgefahr im Verzug ist, muss der Betrieb ja auch schnell reagieren können.
Die Alternative wäre eine Betriebseinstellung auf unbestimmte Zeit, bis entsprechende Genehmigungen und Pläne vorliegen.
Zitat
Tatra77
Zitat
Wutzkman
Zitat
der weiße bim
Die Bauarbeiten waren ganz dringend und kurzfristig anberaumt worden, betreffen ja auch die Linien M10 und 12.
Es gibt keine Baustellenfahrpläne.

Ich hatte bisher immer von dir gelesen, dass so etwas per se nicht ginge, weil ja grundsätzlich immer Betriebsrat und andere hochtragende Organe zustimmen müssen. Das macht mich misstrauisch, ob du uns da nicht immer einen ziemlichen Bären aufgebunden hast.

Es gibt wegen (!) der Kurzfristigkeit keine Baustellenfahrpläne, deshalb der operative Charakter der Maßnahme. Die originalen Pläne sind doch längst mitbestimmt. Wo unmittelbare Betriebsgefahr im Verzug ist, muss der Betrieb ja auch schnell reagieren können.
Die Alternative wäre eine Betriebseinstellung auf unbestimmte Zeit, bis entsprechende Genehmigungen und Pläne vorliegen.

Das ist mit klar und war auch immer vorherrschender Tenor hier im Forum, wurde allerdings stets mit Verweis auf alle möglichen Organe vehement abgewiesen.
Gottseidank war der Mauerfall schon 1989, der BVG Personalrat hätte heutzutage erstmal Fristen von der DDR eingefordert, damit man den Verkehr verstärken kann.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.07.2021 20:20 von Nordender.
Zumindest ist bei der M10 an der Ausfahrt aus der Schleife Jahn-Sportpark auch eine Havarie Baustelle. Ich weiß aber nicht, seit wann die dort eingerichtet ist. Gearbeitet wurde dort gestern nicht. Warum man allerdings nicht bis Jahn-Sportpark oder Nordbahnhof gefahren ist, würde mich auch interessieren. Am fehlenden Personal, sieh M8, kann es ja nicht gelegen haben.
Zitat
Nordender
Gottseidank war der Mauerfall schon 1989, der BVG Personalrat hätte heutzutage erstmal Fristen von der DDR eingefordert, damit man den Verkehr verstärken kann.

Da wirkten aber noch nicht die Sparbeschlüsse über der BVB/BVG !!
Es wurden bei beiden Betrieben nicht Dienste und Fahrzeuge auf knirsch ausgerechnet....

T6JP
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