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Neue lange Straßenbahnen für die BVG
geschrieben von Micha 
Zitat
Philipp Borchert
Eben. Ich glaube ohnehin nicht, dass die Fahrzeugnummer bei Meldungen zur Polizei ernsthaft relevant ist. Die Verkehrsunternehmen sensibilisieren ja auch nicht diesbezüglich.

Hmm, wenn sich der Fahrer eines F-. G- oder A3L-Zuges weigert, mir zum Einstieg die Rampe anzulegen, macht es für eine Meldung des Vorfalls an die BVG durchaus Sinn, wenn ich mir neben Bahnhof, Datum und Uhrzeit auch die Fahrzeugnummer merke...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Henning
Zitat
Nemo
In einer Liste ohne Überschrift kann man die Dinger verwechseln.

Du hast völlig Recht. Ich meine genau diese Verwechselungsgefahr.

Das betrifft dann also nur wenige Freaks, zu denen Du ganz offensichtlich gehörst. In der realen Welt verwechselt niemand eine Straßenbahn mit einer U-Bahn. Im Übrigen steht es jedem Verkehrsunternehmen frei, wie es seine Fahrzeuge nummeriert. Da wird es ganz sicher nicht erst bei Dir nachfragen, ob Du das für sinnvoll hältst oder ob Du vielleicht deswegen mit Deinen Listen ohne Überschrift durcheinander kommst.
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Philipp Borchert
Eben. Ich glaube ohnehin nicht, dass die Fahrzeugnummer bei Meldungen zur Polizei ernsthaft relevant ist. Die Verkehrsunternehmen sensibilisieren ja auch nicht diesbezüglich.

Hmm, wenn sich der Fahrer eines F-. G- oder A3L-Zuges weigert, mir zum Einstieg die Rampe anzulegen, macht es für eine Meldung des Vorfalls an die BVG durchaus Sinn, wenn ich mir neben Bahnhof, Datum und Uhrzeit auch die Fahrzeugnummer merke...

Richtig-und spätestens wenn die normalerweise dazu gehörende Liniennummer gemeldet wird, ist alles klar.
Eine 17 oder 27 gibts bei der U-Bahn nicht....aber das ist wohl zuviel für Hennings Horizont...
Bei früher gleichen Fahrzeugnummern im Fuhrpark ist er auf diese Idee auch nicht gekommen..

T6JP
Zitat
andre_de
Zitat
Henning
Zitat
Nemo
In einer Liste ohne Überschrift kann man die Dinger verwechseln.

Du hast völlig Recht. Ich meine genau diese Verwechselungsgefahr.

Das betrifft dann also nur wenige Freaks, zu denen Du ganz offensichtlich gehörst. In der realen Welt verwechselt niemand eine Straßenbahn mit einer U-Bahn. Im Übrigen steht es jedem Verkehrsunternehmen frei, wie es seine Fahrzeuge nummeriert. Da wird es ganz sicher nicht erst bei Dir nachfragen, ob Du das für sinnvoll hältst oder ob Du vielleicht deswegen mit Deinen Listen ohne Überschrift durcheinander kommst.

Wobei sich noch die Frage stellt, wer macht Fahrzeuglisten ohne zugehörige Überschrift/Fahrzeuggruppenzuordnung...?
Von derartigen Verwechslungen war ja nichtmal in der Umnummerungsorgie nach dem Zusammenschluss BVB/BVG zu hören.

T6JP
Zitat
BVG Pressemitteilung
Berlin, 26. November 2021



Rundum gelungen



Die neue Straßenbahn für Berlin ist ein Star, schon bevor der erste Zug durchs Netz rollt. Vor einigen Wochen war beim Straßenbahntag auf dem Betriebshof in Köpenick ein lebensgroßes Modell, ein sogenanntes Mockup, zu sehen Die Resonanz war riesig, die Zeitfester für eine eingehende Besichtigung schnell ausgebucht. Nun haben alle Fans der Straßenbahn die Chance, das Modell ganz ausgiebig zu erkunden – und das ganz bequem am PC, Laptop, Smartphone oder Tablet.



Ab sofort gibt es auf meinetram.de [www.meinetram.de] ein virtuell begehbares 360°-Modell. Per Mausklick oder Fingerwischen geht es durch Fahrgastraum, Multifunktionsabteil und Fahrer*innen-Arbeitsplatz. Dank der hohen Auflösung lässt sich in jeden Winkel hineinzoomen. Per Klick auf gelb markierte Infopunkte gibt es zusätzliche Informationen, beispielsweise zum Lichtkonzept oder zu Notrufeinrichtungen. Ganz nebenbei erfahren Neugierige, warum ein Navi manchmal auch in der Straßenbahn sinnvoll ist, obwohl sie auf Schienen fährt.



Erstellt wurde das 360°-Modell von der TeamOn GmbH. Die Grundlage bilden rund 200 Einzelaufnahmen aus dem Mockup. Mehr als 140 Millionen Pixel sorgen für eine hohe Detailschärfe.



Lange Züge für die M4



Die ersten „echten“ Fahrzeuge der neuen Straßenbahn-Generation sollen voraussichtlich Ende 2022 nach Berlin kommen und 2023 in den Linieneinsatz gehen. Ein Rahmenvertrag sieht die Lieferung von bis zu 117 neuen Zweirichtungsfahrzeugen vor. Er umfasst Modelle in zwei Fahrzeuglängen, 30 und 50 Meter. Eine Berlin-Premiere feiern dabei die 50-Meter-Züge. Sie sollen auf der besonders stark nachgefragten Linie M4 eingesetzt werden, wo derzeit Fahrzeuge des Typs GT6 in Doppeltraktion fahren. Die 30-Meter-Versionen ersetzen die bisherigen GT6 vor allem im Südosten Berlins. Mit dem deutlich erhöhten Platzangebot zeigt die BVG auch auf der Fahrzeugseite, dass die Straßenbahn in Berlin klar auf Wachstumskurs ist.



Das Mindestvergabevolumen für den Auftrag beträgt rund 350 Millionen Euro. Zusätzlich wurde eine Ersatzteilversorgung durch den Fahrzeughersteller für mehr als 30 Jahre vereinbart. Lieferungen aus dem Rahmenvertrag erfolgen bis 2033.



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Beste Grüße
Harald Tschirner
Im Mockup sind auf beiden Seiten die überbreiten Sitze eingebaut, anstatt wie bisher auf einer Seite die überbreiten Site und auf der anderen Seite ein Doppelsitz. Soll das ernsthaft so bestellt werden?
Zitat
willi79
Im Mockup sind auf beiden Seiten die überbreiten Sitze eingebaut, anstatt wie bisher auf einer Seite die überbreiten Site und auf der anderen Seite ein Doppelsitz. Soll das ernsthaft so bestellt werden?

Ja klar. Der Anteil übergewichtiger Fahrgäste scheint immer weiter anzusteigen. Von denen passen beim besten Willen nicht zwei auf einen Doppelsitz. Auch Personenkraftwagen und deren Sitze werden ja stetig breiter.
Zumindest in den ersten und letzten Modulen der überlangen Flexity wurden zur besseren Durchgängigkeit keine Doppelsitze mehr vorgesehen. Leider wagte man nicht den Schritt auf 2,50m Wagenbreite, die weiterhin einen Doppelsitz und einen überbreiten Einzelsitz bequem nebeneinander erlaubt hätte.

so long

Mario
Zitat
willi79
Im Mockup sind auf beiden Seiten die überbreiten Sitze eingebaut, anstatt wie bisher auf einer Seite die überbreiten Site und auf der anderen Seite ein Doppelsitz. Soll das ernsthaft so bestellt werden?

Nein. In der Überlegung ist das für die beiden Endmodule, um einen breiteren Mittelgang zu erhalten und damit die Leute zum Durchlaufen zu animieren. Es ist noch nicht entschieden, ob nicht doch wieder 2+1 bestuhlt wird, wie bisher.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Wozu sollte man denn nach innen durchlaufen - da sind ja auch kaum Sitzplätze zu finden.

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"Hmmm...zerkrümelte Knusperdinger."
Zitat
Philipp Borchert
Wozu sollte man denn nach innen durchlaufen - da sind ja auch kaum Sitzplätze zu finden.

Weil durch die erste und letzte Tür zu gern eingestiegen wird (dazu alle, die noch in letzter Sekunde angerannt kommen).

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Leider wagte man nicht den Schritt auf 2,50m Wagenbreite, die weiterhin einen Doppelsitz und einen überbreiten Einzelsitz bequem nebeneinander erlaubt hätte.

Die beiden neuen Betriebshöfe werden immerhin für 2,50m breite Straßenbahnen geplant. Ein erster Ansatz für die übernächste Straßenbahngeneration.
Zitat
m7486
Zitat
der weiße bim
Leider wagte man nicht den Schritt auf 2,50m Wagenbreite, die weiterhin einen Doppelsitz und einen überbreiten Einzelsitz bequem nebeneinander erlaubt hätte.

Die beiden neuen Betriebshöfe werden immerhin für 2,50m breite Straßenbahnen geplant. Ein erster Ansatz für die übernächste Straßenbahngeneration.

Nicht nur die Betriebshöfe. Alle Neubaustrecken seit 1976 (darunter auch der Straßenbahnhof Marzahn) wurden und werden mit mindestens 3,0 m Gleismittenabstand geplant und gebaut, wie es die DDR-BOStrab vorschrieb.

so long

Mario
Es sind meines Wissens aber ja auch nicht nur die Abstände. Jedenfalls werden die neuen Betriebshöfe so ausgelegt, dass 2,50m breite Bahnen dort abgestellt und auch gewartet werden können. Rostocker Verhältnisse bekommen wir also nie - 10cm in den Flexity-Nachfolgern hätte aber auch was.
Zitat
der weiße bim
Zitat
m7486
Zitat
der weiße bim
Leider wagte man nicht den Schritt auf 2,50m Wagenbreite, die weiterhin einen Doppelsitz und einen überbreiten Einzelsitz bequem nebeneinander erlaubt hätte.

Die beiden neuen Betriebshöfe werden immerhin für 2,50m breite Straßenbahnen geplant. Ein erster Ansatz für die übernächste Straßenbahngeneration.

Nicht nur die Betriebshöfe. Alle Neubaustrecken seit 1976 (darunter auch der Straßenbahnhof Marzahn) wurden und werden mit mindestens 3,0 m Gleismittenabstand geplant und gebaut, wie es die DDR-BOStrab vorschrieb.

Aber nach 1990 wohl nicht mehr. Der damalige Betriebsleiter der Stra0enbahn Jürgen Semper erklärte mir, das Alex I nur für 2,40 m breite Fahrzeuge gebaut wurde.
Zitat
Bd2001
Aber nach 1990 wohl nicht mehr. Der damalige Betriebsleiter der Stra0enbahn Jürgen Semper erklärte mir, das Alex I nur für 2,40 m breite Fahrzeuge gebaut wurde.

Osloer Straße - Seestraße ist sogar für 2,65m breite Bahnen ausgelegt.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
willi79
Im Mockup sind auf beiden Seiten die überbreiten Sitze eingebaut,

Wieso überbreit? Ich finde die genau richtig.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Aber unbequem- quasi Holzsitz mit Alibipolster- das Ding steht ja nun in Köpenick herum und erntet bei den Kollegen keine Lorbeeren.

T6JP
Sind die härter als die bisher im Flexity anzutreffenden Sitze?

Die Härte ist mir vollkommen egal, solange die Sitze einigermaßen "körperformangepasst" sind. Tatra-Sitzschalen waren auch bretthart, aber recht bequem. Dieses Einsinken in beinahe meterdicke Kunstlederpolster in den Bussen der 80er mochte ich nie. Und: Nichts ist schlimmer als die Sitze der DT4 in Hamburg. Bretthart UND ungünstig geformt.

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"Hmmm...zerkrümelte Knusperdinger."
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
BVG Pressemitteilung
Berlin, 26. November 2021





Ab sofort gibt es auf meinetram.de [www.meinetram.de] ein virtuell begehbares 360°-Modell. Per Mausklick oder Fingerwischen geht es durch Fahrgastraum, Multifunktionsabteil und Fahrer*innen-Arbeitsplatz. Dank der hohen Auflösung lässt sich in jeden Winkel hineinzoomen. Per Klick auf gelb markierte Infopunkte gibt es zusätzliche Informationen, beispielsweise zum Lichtkonzept oder zu Notrufeinrichtungen. Ganz nebenbei erfahren Neugierige, warum ein Navi manchmal auch in der Straßenbahn sinnvoll ist, obwohl sie auf Schienen fährt.


Wow, sind da etwa die nervigen Schrägen im Fußbereich verschwunden?
Ja, das war eines der ersten bekannt gegebenen Details - schon bei der ersten Vorstellung. Wie auch die geänderte Fensterteilung oder die angepasste Sitz'landschaft'.

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"Hmmm...zerkrümelte Knusperdinger."
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