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Fragen (I/2021)
geschrieben von Philipp Borchert 
Re: Fragen (I/2021)
18.04.2021 15:06
Hallo allerseits,
mal eine Frage in die Runde (die wahrscheinlich schon irgendwo beantwortet wurde...): Vor kurzem begegnete mir am Ostkreuz der Hilfsgerätezug 478 xxx auf Stadtbahngleis Richtung Bw Friedrichsfelde. Wurde der eigentlich auf ZBS umgerüstet?

Gruß Ralf
Re: Fragen (I/2021)
20.04.2021 07:32
Was für Auswirkungen wird die angedachte Ausgangssperre im ÖPNV haben?

In Hamburg fährt ja für 4h nachts nichts mehr.
Re: Fragen (I/2021)
20.04.2021 07:34
Zitat
micha774
Was für Auswirkungen wird die angedachte Ausgangssperre im ÖPNV haben?

Welche sollte sie denn haben?

Es gibt ja genügend Menschen, die raus müssen und dürfen und natürlich auch nachts fahren müssen.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Naja in Hamburg ist die Logik grob: Spätsichtende 22 Uhr, also sollten ja dann alle 0:30 Uhr zu Hause sein, Frühschicht beginn um 6 Uhr, da fährt vor 4:30 Uhr keiner los
Auf Berlin übertragen könnte man in der Betriebspause mit einem VBB-Ticket einen BerlKönig kostenfrei nutzen und Zeitkarten-Inhaber dürfen für nur 4€ pro Strecke ein Taxi nutzen.

Ich vermute mal, dass der Hamburger Berlkönig stadtweit verkehrt
Re: Fragen (I/2021)
20.04.2021 08:56
Zitat
PassusDuriusculus
Naja in Hamburg ist die Logik grob: Spätsichtende 22 Uhr, also sollten ja dann alle 0:30 Uhr zu Hause sein, Frühschicht beginn um 6 Uhr, da fährt vor 4:30 Uhr keiner los

Das mag im kleineren Hamburg hinhauen, aber doch nicht in Berlin. Und deine Zeiten nehmen z.B. auf BVGer keinerlei Rücksicht.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Re: Fragen (I/2021)
20.04.2021 12:14
Die BVG/der VBB muss sich zwangläufig den Vorgaben des Senats beugen. Entsprechend musste der HVV seitens der Verkehrsbehörde kuschen und sein Nachtverkehr einstellen und durch Moia und Taxen ersetzen.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
PassusDuriusculus
Naja in Hamburg ist die Logik grob: Spätsichtende 22 Uhr, also sollten ja dann alle 0:30 Uhr zu Hause sein, Frühschicht beginn um 6 Uhr, da fährt vor 4:30 Uhr keiner los

Ich kann da keinerlei Logik erkennen. Sind in Hamburg die Schichtzeiten gesetzlich vorgeschrieben? Was, wenn man seine Arbeit bis zum gesetzlichen Schichtende nicht schafft?


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Re: Fragen (I/2021)
20.04.2021 18:03
Zitat
micha774
Was für Auswirkungen wird die angedachte Ausgangssperre im ÖPNV haben?

In Hamburg fährt ja für 4h nachts nichts mehr.

Keine..soll ja Leute in systemrelevanten Berufen geben.
Die z.B. frühmorgens ihr Auto an der Lindenstr parken, um sich dank toller Dienstplangestaltung den 61er aus Marzahn zu holen, und Ba/Li Feierabend haben...

T6JP
Die Leute, die ich im (Rund-um-die-Uhr-)Schichtdienst kenne haben um 6,14 und 22 Uhr Schichtwechsel und sagen, etwas anderes wäre gar nicht machbar.
Re: Fragen (I/2021)
20.04.2021 18:21
Zitat
PassusDuriusculus
Die Leute, die ich im (Rund-um-die-Uhr-)Schichtdienst kenne haben um 6,14 und 22 Uhr Schichtwechsel und sagen, etwas anderes wäre gar nicht machbar.

Schön, wenn man so gut planbare Schichtzeiten hat. Dir ist aber bewusst, dass das z.B. im ÖPNV völlig anders aussieht?

x--x--x--x

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Zitat
PassusDuriusculus
Die Leute, die ich im (Rund-um-die-Uhr-)Schichtdienst kenne haben um 6,14 und 22 Uhr Schichtwechsel und sagen, etwas anderes wäre gar nicht machbar.

Warum sollte es denn nicht machbar sein? Was spricht gegen 1, 9 und 17 Uhr? Wenn ohnehin rund um die Uhr gearbeitet wird, ist es doch erst recht egal, wann Schichtwechsel ist. Der einzige Grund, der dagegen spricht, ist der, daß man ausgeschlafen am Arbeitsplatz erscheint - das mögen ja viele nicht.
Bei mir gab es vor Corona nur Früh- und Spätschicht mit den situationsbedingten Anfangszeiten 4 - 6 Uhr und 13 - 16 Uhr. Beide Schichten arbeiteten zwar einander zu, waren aber unabhängig voneinander, das heißt, es gab keine Ablösung. Man machte seine Arbeit und ging nach Hause, wenn man fertig war. Das war mal früher und auch mal später.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Re: Fragen (I/2021)
20.04.2021 18:50
Zitat
micha774
Was für Auswirkungen wird die angedachte Ausgangssperre im ÖPNV haben?

In Hamburg fährt ja für 4h nachts nichts mehr.

Ich gehe mal davon aus, dass man (endlich, endlich, endlich!) zumindest die Verdichtung der Nachtlinien auf 15- oder 10-Minuten-Takt streichen wird. Wenn mans ernst meint, wird wochenends statt S+U nur Bus gefahren.

Aber beides sind Themen, die planerisch vielleicht mehr Aufwand schaffen als sie am Ende betrieblich erleichtern. Sonst hätte man sie m.M.n. längst umgesetzt, denn nachts sind gefühlt eh kaum Leute unterwegs.
Re: Fragen (I/2021)
20.04.2021 20:19
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
PassusDuriusculus
Naja in Hamburg ist die Logik grob: Spätsichtende 22 Uhr, also sollten ja dann alle 0:30 Uhr zu Hause sein, Frühschicht beginn um 6 Uhr, da fährt vor 4:30 Uhr keiner los

Ich kann da keinerlei Logik erkennen. Sind in Hamburg die Schichtzeiten gesetzlich vorgeschrieben? Was, wenn man seine Arbeit bis zum gesetzlichen Schichtende nicht schafft?
Die Hamburger Ausgangssperre ist offenbar nicht wirklich durchdacht. In unserem Hamburger Bekanntenkreis gibt es einige Schichtarbeiter, die momentan bei Freunden übernachten, weil sie es von zu Hause aus nicht pünktlich zur Arbeit schaffen würden. Vom Infektionsschutz gesehen eher suboptimal...
Zitat
VvJ-Ente
In unserem Hamburger Bekanntenkreis gibt es einige Schichtarbeiter, die momentan bei Freunden übernachten, weil sie es von zu Hause aus nicht pünktlich zur Arbeit schaffen würden. Vom Infektionsschutz gesehen eher suboptimal...

Ich dachte, wer es benötigt von A nach B zu gelangen kann den örtlichen On-Demand-Service nutzen. Die beschriebenen Schichtarbeiter werden doch sicherlich ein HVV-Ticket haben. Oder habe ich das falsch verstanden oder sind die Umstände nicht abgedeckt?

****
Serviervorschlag
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
PassusDuriusculus
Die Leute, die ich im (Rund-um-die-Uhr-)Schichtdienst kenne haben um 6,14 und 22 Uhr Schichtwechsel und sagen, etwas anderes wäre gar nicht machbar.

Warum sollte es denn nicht machbar sein? Was spricht gegen 1, 9 und 17 Uhr? Wenn ohnehin rund um die Uhr gearbeitet wird, ist es doch erst recht egal, wann Schichtwechsel ist. Der einzige Grund, der dagegen spricht, ist der, daß man ausgeschlafen am Arbeitsplatz erscheint - das mögen ja viele nicht.
Bei mir gab es vor Corona nur Früh- und Spätschicht mit den situationsbedingten Anfangszeiten 4 - 6 Uhr und 13 - 16 Uhr. Beide Schichten arbeiteten zwar einander zu, waren aber unabhängig voneinander, das heißt, es gab keine Ablösung. Man machte seine Arbeit und ging nach Hause, wenn man fertig war. Das war mal früher und auch mal später.

Wenn ich im 24-Stunden-Schichtbetrieb arbeiten würde, wär mir 1,9,17 Uhr auch lieber. Aber das gibt es nun mal nicht. Und für die 2% die wirklich zwischen 0 und 4 Uhr von/zur Arbeit fahren gibt es ja in Hamburg das Angebot des Chauffeurdienstes. Da könnte man wie im ersten Lockdown ja die Berlkönige in Berlin nutzen.

Und bevor ich wieder für weltfremd gehalten werde:
(1) Ich sage nicht, dass ich das Hamburger Modell für Berlin haben will
(2) Ich kann total nachvollziehen, warum Hamburg diesen Weg geht und könnte es auch wenn Berlin sich dazu entscheiden würde. Schlimmer ist es am Beginn der Pandemie spontan zum morgendlichen Schichtwechsel gar nicht oder nach Samstagsfahrplan fahren zu lassen. Das Hamburger Angebot ist doch planbar.
(3) Mit dem Beispiel aus HH, wo jemand bei Kollegen übernachtet, würde mich der Hintergrund interssieren. Vllt. ist das Autoangebot für die Nachtstunden ja zu schlecht kommuniziert worden.
Heute habe ich einen Bericht über das Polizeigelände an der Charlottenburger Chausseegelesen das es dort auch eine U-Bahn gibt.
Diese habe ich auch bei Google Maps gefunden:



Weiß jemand um welche Züge es sich handelt?

Gruß

S-BahnhBerlin28
Zitat
S-Bahnberlin28
Weiß jemand um welche Züge es sich handelt?

Das ist die Einheit 936-937 vom Typ A3 64, die schon 1999 von Grunewald nach Ruhleben kam.
Ein Foto des halb unter der Brücke stehenden Triebwagens 937 gibts hier: klick

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.04.2021 15:52 von der weiße bim.
Re: Fragen (I/2021)
21.04.2021 23:43
Die Stahldoras wurden meines Wissens alle nicht mehr auf ZSA-Betrieb umgebaut. Von den Stahl-A3 bekamen glaube ich nur die Serie A3-60 keine Umrüstung auf ZSA, oder?
Re: Fragen (I/2021)
22.04.2021 02:46
Henning, die U2 wurde als letzte Kleinprofillinie im Januar 1999 auf ZSA umgestellt. Die A3 60 gingen ab November raus - was sagt dir das?

x--x--x--x

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