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Sammelthread: Verkehrspolitik in Berlin II (ab 01/21)
geschrieben von B-V 3313 
Zitat
TomB
Zitat
GraphXBerlin
Ein Zebrastreifen ist eine Einrichtung bei der alle Rücksicht nehmen müssen ohne eine teure Ampelanlage errichten zu müssen.
Ich kann nicht erkennen weshalb Radfahrer dort (oder anderswo) eine freie ungehinderte Überquerung haben sollen. Die Autos müssen anhalten somit kann man doch verlangen, dass Radfahrer kurz bei der Überquerung der Straße schieben müssen. So ist es für alle sicher.

Es muss ja nicht Mal geschoben werden. Rollern ist juristisch gesehen auch OK
(die Person "fährt" dann nicht).
[www.arag.de]
Hier das Urteil dazu: [openjur.de] (passenderweise das KG Berlin)

Es könnte natürlich insb. an dieser Situation trotzdem zu schnell sein.

Auch bei der weiter oben erwähnten österreichischen Radfahrerüberfahrt handelt es sich aber mitnichten um eine normale Vorfahrtsregelung. Es gibt dort das Gebot, sich vorsichtig zu nähern und zu vergewissern, dass man vom Kfz-Lenkenden auch gesehen wurde. M.W. gibt es sogar eine Höchstgeschwindigkeit für querende Radfahrende von 10 km/h oder so.

Zitat
Arnd Hellinger
Da kannst Du bei dieser Verkehrssenatorin aber ewig hoffen und warten. In ihrer Behörde liegen zum PFV "Tram Ostkreuz" laut gut unterrichteter Quelle nach wie vor 700 (siebenhundert!) nicht entschiedene Einwendungen, obwohl die BVG schon Anfang 2019 sämtliche Erwiderungen an SenUVK gegeben hat. Sollte dies zutreffen, lieferte der Vorgang sehr tiefe Einblicke in Frau Günthers Interesse an zielführenden Prozessen ihrer Verwaltung - den Entwurf eines PFB hätte eine externe Kanzlei in diesen zwei Jahren schon zehnmal aufsetzen können, wäre die von Tante Regine entsprechend mandatiert worden...

Ja, sie ist nicht ganz unschuldig an der Situation und ich war anfangs sehr bereit ihr als Politik-Neuling eher Vorschusslorbeeren zu geben als anderen. Einerseits ist die Berliner Verwaltungsstruktur nach wie vor das Haupthindernis in meinen Augen, andererseits habe ich nach fünf Jahren eben auch ein politisch flaues Gefühl.

Vielleicht ist das Grundproblem der Grünen ja, dass sie zwar für die richtigen Ziele stehen, aber so sehr in ihrer Moderations-, Abwägungs- und Austarierungswolke festhängen, das am Ende eben nichts (oder kaum) Zählbares vorzuweisen ist. Aus fünf Jahren RRG nehme ich mit: Die Themen, die von der SPD oder Linke prioritär behandelt wurden (z.B. Inneres oder Bau/Wohnen) waren zwar nicht durchgängig erfolgreich und auch nicht ohne Rückschläge, aber es ist davon etwas übrig geblieben. Was auch immer man davon hält.

Aber was ist denn bei der Verkehrspolitik hängen geblieben? Von allem ein bisschen? Gute Ideen aber letztlich die überwiegende Desillusion, weil selbst jahrzehntealte Planungen nun eher noch länger dauern? Vielleicht immerhin die Ehrlichkeit, dass Verkehrspolitik mittlerweile nur noch eine Generationenaufgabe sein kann (was ich nach wie vor nicht glaube)? Alles sehr unbefriedigend. Ich finde auch, die Mitglieder (und Sympathisanten) der Grünen machen es mit ihrem Treueschwur nicht wirklich besser. Selbstkritik würde den Mangel wenigstens erträglicher machen.
Zitat
hvhasel
Zitat
TomB
Zitat
GraphXBerlin
Ein Zebrastreifen ist eine Einrichtung bei der alle Rücksicht nehmen müssen ohne eine teure Ampelanlage errichten zu müssen.
Ich kann nicht erkennen weshalb Radfahrer dort (oder anderswo) eine freie ungehinderte Überquerung haben sollen. Die Autos müssen anhalten somit kann man doch verlangen, dass Radfahrer kurz bei der Überquerung der Straße schieben müssen. So ist es für alle sicher.

Es muss ja nicht Mal geschoben werden. Rollern ist juristisch gesehen auch OK
(die Person "fährt" dann nicht).
[www.arag.de]
Hier das Urteil dazu: [openjur.de] (passenderweise das KG Berlin)

Es könnte natürlich insb. an dieser Situation trotzdem zu schnell sein.

Auch bei der weiter oben erwähnten österreichischen Radfahrerüberfahrt handelt es sich aber mitnichten um eine normale Vorfahrtsregelung. Es gibt dort das Gebot, sich vorsichtig zu nähern und zu vergewissern, dass man vom Kfz-Lenkenden auch gesehen wurde. M.W. gibt es sogar eine Höchstgeschwindigkeit für querende Radfahrende von 10 km/h oder so.

Zitat
Arnd Hellinger
Da kannst Du bei dieser Verkehrssenatorin aber ewig hoffen und warten. In ihrer Behörde liegen zum PFV "Tram Ostkreuz" laut gut unterrichteter Quelle nach wie vor 700 (siebenhundert!) nicht entschiedene Einwendungen, obwohl die BVG schon Anfang 2019 sämtliche Erwiderungen an SenUVK gegeben hat. Sollte dies zutreffen, lieferte der Vorgang sehr tiefe Einblicke in Frau Günthers Interesse an zielführenden Prozessen ihrer Verwaltung - den Entwurf eines PFB hätte eine externe Kanzlei in diesen zwei Jahren schon zehnmal aufsetzen können, wäre die von Tante Regine entsprechend mandatiert worden...

Ja, sie ist nicht ganz unschuldig an der Situation und ich war anfangs sehr bereit ihr als Politik-Neuling eher Vorschusslorbeeren zu geben als anderen. Einerseits ist die Berliner Verwaltungsstruktur nach wie vor das Haupthindernis in meinen Augen, andererseits habe ich nach fünf Jahren eben auch ein politisch flaues Gefühl.

Vielleicht ist das Grundproblem der Grünen ja, dass sie zwar für die richtigen Ziele stehen, aber so sehr in ihrer Moderations-, Abwägungs- und Austarierungswolke festhängen, das am Ende eben nichts (oder kaum) Zählbares vorzuweisen ist. Aus fünf Jahren RRG nehme ich mit: Die Themen, die von der SPD oder Linke prioritär behandelt wurden (z.B. Inneres oder Bau/Wohnen) waren zwar nicht durchgängig erfolgreich und auch nicht ohne Rückschläge, aber es ist davon etwas übrig geblieben. Was auch immer man davon hält.

Aber was ist denn bei der Verkehrspolitik hängen geblieben? Von allem ein bisschen? Gute Ideen aber letztlich die überwiegende Desillusion, weil selbst jahrzehntealte Planungen nun eher noch länger dauern? Vielleicht immerhin die Ehrlichkeit, dass Verkehrspolitik mittlerweile nur noch eine Generationenaufgabe sein kann (was ich nach wie vor nicht glaube)? Alles sehr unbefriedigend. Ich finde auch, die Mitglieder (und Sympathisanten) der Grünen machen es mit ihrem Treueschwur nicht wirklich besser. Selbstkritik würde den Mangel wenigstens erträglicher machen.

Das Problem ist halt dass weder Frau Günther noch Herr Streese ein ausdrückliches ÖPNV-Ausbau-Profil haben. Deren sicherlich vorhandene Qualitäten liegen woanders. Das führt dann natürlich dazu dass die Verwaltung den beiden ziemlich auf der Nase herum tanzen kann. Bei dem Verein Agora Verkehrswende, von dem Herr Streese gekommen ist, findet man auf der Webseite zwar viel Blabla über Elektroautos und automatisches Fahren aber nichts über ÖPNV.
Das einzige Bild, das ich auf deren Webseite hinsichtlich ÖPNV gefunden habe ist folgendes:


Das Bild ist natürlich in dieser Hinsicht falsch, da es sich hier - glaube ich - nicht um eine stillgelegte Hochbahnstrecke (U-Bahn) handelt, sondern um eine stillgelegte aufegeständerte Gütereisenbahnstrecke.

Das Problem hierbei ist dann halt dass ÖPNV-Ausbau bei den Grünen sowas wie die Kernkompetenz ist oder zumindest sein sollte.

*seufz*
Die SPD will vorallem U-Bahnen und den Autoverkehr nicht behindern, die CDU will alles und vorallem den Autoverkehr nicht behindern, die FDP will Seilbahnen und vorallem den Autoverkehr nicht behindern. Die Grünen wollen nun Elektroautos und Elektrofahrräder...

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.01.2021 10:16 von Nemo.
Oha, das mit AGORA Verkehrswende habe ich so nicht erwartet. Es geht denen wirklich fast nur um "Dekarbonisierung von Verkehr". Da ist beim SPNV natürlich nicht mehr viel zu dekarbonisieren. Und dabei ist der VDV auch deren Partner.

Das lässt das Abfeiern der Beschaffung von E-Bussen durch die SenUVK gleich in einem grelleren Licht erscheinen.
Zitat
TomB
Ihr könntet so noch 10 Seiten weitermachen und es würde genau Null ändern. Außer, dass sich Leser
hier frustriert abwenden.

Irgendwie habe ich das Gefühl, hier herrscht die Meinung vor, nach einer Wahl werden alle
Verwaltungsmitarbeiter einer SenV ausgetauscht. Dem ist mitnichten so. Und die tollen politischen
Farben spielen im Verwaltungsalltag eine erschreckend geringe Rolle. Ich habe es schon Mal geschrieben,
so lange die MIV-Brandenburger einen Großteil der Mitarbeiter und Entscheider in der VehrkehrsSenV
spielen, wird sich nicht so viel ändern.

Wer hat sich denn bisher abgewendet? Wer dies tut, weil in einem Nahverkehrsforum über Verkehrspolitik geschrieben wird, der ist hier vielleicht auch ohnehin falsch.

*******
Tugäsa ägänst caurona!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.01.2021 11:40 von Logital.
Zumal zur Verkehrspolitik auch der komplette Umweltverbund gehört, sprich der gesamte ÖPNV mit Fähren und Pipapo, Fußgänger und Radverkehr - und sogar Autoverkehr. Das muss ganzheitlich diskutiert werden, dazu gehört, dass manche Aspekte auch mal vertieft besprochen werden. Das heißt ja nicht, dass für immer nur noch ein Thema besprochen wird.
Ich glaube, es ging mehr darum, dass sich die Diskussion begann im Kreis zu drehen.

So sehr ich bei allen Punkten insbesondere def und Christian Linow zustimme, frustriert mich diese Situation* schon...


*Also bezogen auf die Verkehrswende das Verhältnis zwischen Wörtern und Taten.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.01.2021 12:37 von PassusDuriusculus.
Zitat
Global Fisch
Und wenn ich mich mich frage, wie lange bei uns simples Asphaltieren dauert...

Das asphaltieren an sich geht recht flink, aber es muß hierzulande unwahrscheinlich lange trocknen, während man woanders auf der noch dampfenden, neuen Straße der Asphaltiermaschine gleich hinterherfahren kann. Und dann muß auch erst noch ein Termin mit dem Absperrungswegräumer gemacht werden, wodurch nochmal viel Zeit ins Land geht.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
TomB
Ihr könntet so noch 10 Seiten weitermachen und es würde genau Null ändern. Außer, dass sich Leser
hier frustriert abwenden.

Irgendwie habe ich das Gefühl, hier herrscht die Meinung vor, nach einer Wahl werden alle
Verwaltungsmitarbeiter einer SenV ausgetauscht. Dem ist mitnichten so. Und die tollen politischen
Farben spielen im Verwaltungsalltag eine erschreckend geringe Rolle. Ich habe es schon Mal geschrieben, so lange die MIV-Brandenburger einen Großteil der Mitarbeiter und Entscheider in der VehrkehrsSen spielen, wird sich nicht so viel ändern.

Hmm, wer oder was sollen jetzt "MIV-Brandenburger in der Verwaltung" sein? Solche unbelegten Klischees und Vorurteile nützen niemandem - auch nicht dem ÖPNV-Ausbau.

Und natürlich werden unterhalb der Staatssekretärs- und evtl. Referatsleiterebene auch nicht sämtliche Mitarbeiter ausgetauscht. Das Problem ist aber, dass mit der Aufspaltung der ehemaligen SenStadtUm sehr viel umstrukturiert,, neugeorndet etc. wurde, was sich dann nach der Absetzung Kirchners - der die hiesigen Verkehrsprobleme wenigstens - und Inthronisierung des insoweit eher ahnungslosen Herrn Streese nochmals wiederholte. Dazu kamen und kommen gefühlt jeden Tag gegensätzliche Prüfaufträge, Planungsvorgaben etc. pp..

Dass die Arbeitsebene bei solcherart "Führung" irgendwann auf LMA schaltet, kann ich den dort Tätigen dann auch nicht mehr wirklich verdenken...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
PassusDuriusculus
*Also bezogen auf die Verkehrswende das Verhältnis zwischen Wörtern und Taten.

[klugscheißmodus] Hast Du wegen der besonders hohen Zahl von Wörtern viele Taten erwartet oder doch eher der Worte wegen? [/klugscheißmodus]

:)
Zumal es ja jedem freistünde, die Seiten mit Diskussionen über ÖPNV-Politik zu füllen.
Zitat
VvJ-Ente
Zumal es ja jedem freistünde, die Seiten mit Diskussionen über ÖPNV-Politik zu füllen.

Mir persönlich ging es um die elendigen Wiederholungen derselben Aussagen
(wie z. B. der Senat hat nichts geleistet -> doch xyz -> nein usw.).
Zitat
Nemo
Das einzige Bild, das ich auf deren Webseite hinsichtlich ÖPNV gefunden habe ist folgendes: [Bild nicht mitkopiert]

Das Bild ist natürlich in dieser Hinsicht falsch, da es sich hier - glaube ich - nicht um eine stillgelegte Hochbahnstrecke (U-Bahn) handelt, sondern um eine stillgelegte aufegeständerte Gütereisenbahnstrecke.

Das Bild kommt mir ziemlich Amerikanisch oder Kanadisch vor. Lange Schwellen, Schienen mit einfachen Nageln fixiert, Stil der Gebäude...
Zitat
Ruhlebener
Zitat
Nemo
Das einzige Bild, das ich auf deren Webseite hinsichtlich ÖPNV gefunden habe ist folgendes: [Bild nicht mitkopiert]

Das Bild ist natürlich in dieser Hinsicht falsch, da es sich hier - glaube ich - nicht um eine stillgelegte Hochbahnstrecke (U-Bahn) handelt, sondern um eine stillgelegte aufegeständerte Gütereisenbahnstrecke.

Das Bild kommt mir ziemlich Amerikanisch oder Kanadisch vor. Lange Schwellen, Schienen mit einfachen Nageln fixiert, Stil der Gebäude...

Ich würde auf die High Line in New York tippen.
[de.wikipedia.org])

Aufnahmeposition bei Google:
[www.google.de]

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.01.2021 12:04 von Nemo.
Zitat
hvhasel
Oha, das mit AGORA Verkehrswende habe ich so nicht erwartet. Es geht denen wirklich fast nur um "Dekarbonisierung von Verkehr". Da ist beim SPNV natürlich nicht mehr viel zu dekarbonisieren. Und dabei ist der VDV auch deren Partner.

Das lässt das Abfeiern der Beschaffung von E-Bussen durch die SenUVK gleich in einem grelleren Licht erscheinen.

Mir sind die sowieso suspekt, meines Erachtens wird hier versucht, klimapolitische Ziele in ein insgesamt eher konservatives Gesamtkonzept einzubauen.

Interessierten sei die Wikipedia-Seite "Agora Energiewende" empfohlen.

Nachtrag: Spaßhalber noch ein Link zu einem Text von Dr. Patrick Graichen (Direktor der Agora Energiewende):
[www.ey.com]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.01.2021 12:49 von Marienfelde.
Zitat
Marienfelde
Mir sind die sowieso suspekt, meines Erachtens wird hier versucht, klimapolitische Ziele in ein insgesamt eher konservatives Gesamtkonzept einzubauen.

Als Gesamtkonzept ist mir das auch eher suspekt, aber es ist schon auch wichtig, zum einen den konservativen Kreisen beizubringen, dass klimapolitische Ziele eigentlich ein integraler Bestandteil eines im Wortsinne konservativen Weltbild sein müssten und zum anderen den wirtschaftsliberalen Kreisen beizubringen, dass auch sie sich, um die ihre geliebten Marktpositionen zu erhalten auch um derartige Ziel kümmern müssen.
Verkehrswende - Ein Drama:

Seit 10 Jahren ist die Prinzregentenstraße als Fahrradstraße (Anlieger frei) ausgewiesen, aber trotzdem geprägt von viel PKW-Durchgangsverkehr.

Vor 4 Jahren wurde beschlossen an der Kreuzung Durlacher Str. eine Diagonalsperre zu errichten.

Anfang November vergangenen Jahres wurde mit Fahrbahnmarkierungen und dem aufstellen von ein paar Fahrradständern und Pollern am Straßenrand begonnen.

Heute nun wurden die Poller in der Mitte der Kreuzung aufgestellt.
Bilder von Fahrradfreundliches Charlottenburg-Wilmersdorf und Wikinaut via Twitter.
Der Abstand zwischen den Pollern beträgt wohl ca. 2,30 m.
Somit dürften selbst die dicksten SUV (zB. BMW X7 mit 2 m Breite) noch durchpassen.

Die Diagonalsperre hat es inzwischen sogar als Touristenattraktion aus Google Maps geschafft ;)
goo.gl/maps/LgHSN4bi7rxk2Lre7

Umso unglaublicher ist es, dass Bezirk und Baustadtrat sich an dieser prominenten Stelle so blamieren.
So ein Schwachsinn diese ganze Anlage. Warum hat nicht die ganze Kreuzung als gleichberechtigt ausgewiesen und es darf nur mit Schrittgeschwindigkeit dort die Kreuzung passiert werden. In den Niederlanden wird sowas viel besser gelöst...

Man kann sich hier nur noch an den Kopf fassen, was für Schwachsinn gebaut wird...

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Zitat
Untergrundratte
So ein Schwachsinn diese ganze Anlage. Warum hat nicht die ganze Kreuzung als gleichberechtigt ausgewiesen und es darf nur mit Schrittgeschwindigkeit dort die Kreuzung passiert werden. In den Niederlanden wird sowas viel besser gelöst...

Man kann sich hier nur noch an den Kopf fassen, was für Schwachsinn gebaut wird...

In der Prinzregentenstr. nördlich der Kreuzung und ein Stück weiter östlich in der Fritz-Elsass-Str. gilt Schritttempo (blaues Schild 325.1), was schon mal sehr günstig ist, wenn da überregionale Radrouten (RR1, TR1 und TR4) drübergeführt werden. Aber rate mal, was passiert, wenn du da als Radfahrer mit 15-20 km/h fährst - die Rennleitung winkt dich raus und du zahlst eine Strafe für überhöhte Geschwindigkeit.





Nein, war nur Spaß - in der Realität wirst du angehupt und bedrängt und wenn du den Fehler machst, nur minimalen Abstand zu den parkenden Fahrzeugen zu halten, auf Tuchfühlung mit heulendem Motor überholt. Schritttempo anordnen würde an dieser Kreuzung rein gar nichts bewirken.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.01.2021 21:32 von VvJ-Ente.
Andere Lösung: Straßen zu Fahrradstraßen erklären.

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Zitat
Untergrundratte
Andere Lösung: Straßen zu Fahrradstraßen erklären.

Scherzkeks! Die Straße wurde bereits vor Jahren zur Fahrradstraße erklärt. Es interessiert sich nur kein Autofahrer dafür. Man kann ja so schön durch fahren...

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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