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Sammelthread: Verkehrspolitik in Berlin II (ab 01/21)
geschrieben von B-V 3313 
Ja, einige scheinen Flutkatastrophen, Tornados und Hitzewellen so toll zu finden, dass sie sie künftig noch häufiger haben möchten.
Zitat
def
Ja, einige scheinen Flutkatastrophen, Tornados und Hitzewellen so toll zu finden, dass sie sie künftig noch häufiger haben möchten.

Keine Sorge, die Generation, die das ganze für Humbug hält, wird bis dato sowieso das Zeitliche gesegnet haben. Die Hoffnung liegt allein bei den jungen Leuten, die auch zurzeit wegen des Klimas demonstrieren und auf die Straße gehen. Der "alte weiße Mann" fühlt sich dadurch nur wieder gestört, weil er im Stau steht. An seiner Haltung zum Klima wird sich leider dadurch nichts ändern.

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Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium
Zitat
LariFari
Zitat
def
Ja, einige scheinen Flutkatastrophen, Tornados und Hitzewellen so toll zu finden, dass sie sie künftig noch häufiger haben möchten.

Keine Sorge, die Generation, die das ganze für Humbug hält, wird bis dato sowieso das Zeitliche gesegnet haben. Die Hoffnung liegt allein bei den jungen Leuten, die auch zurzeit wegen des Klimas demonstrieren und auf die Straße gehen. Der "alte weiße Mann" fühlt sich dadurch nur wieder gestört, weil er im Stau steht. An seiner Haltung zum Klima wird sich leider dadurch nichts ändern.

Das Problem ist dabei allerdings dass die Babyboomer noch nicht so alt sind aber eben so zahlreich, dass sie die Kraft haben, für die nachfolgenden Generationen noch schnell ein paar Infrastrukturbauten durchzuziehen, die diese aber gar nicht haben wollen. Erst in 30 Jahren wird diese Generation überwunden sein - zu spät!

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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LariFari

Keine Sorge, die Generation, die das ganze für Humbug hält, wird bis dato sowieso das Zeitliche gesegnet haben. Die Hoffnung liegt allein bei den jungen Leuten, die auch zurzeit wegen des Klimas demonstrieren und auf die Straße gehen. Der "alte weiße Mann" fühlt sich dadurch nur wieder gestört, weil er im Stau steht. An seiner Haltung zum Klima wird sich leider dadurch nichts ändern.

Die Frage ist nur, ob die neue Generation das dann, wenn sie groß und an der Macht sind das auch noch alles so toll findet, wenn es um ihr Geld geht...
Und ob das Auto dann doch für ihre Bedürfnisse(ggf.wohnen im Umland) das bessere Verkehrsmittel ist, wenn ich mit den eigenen 4 Rädern für die Wege nur die Hälfte der Zeit brauche als mit dem ÖPNV. Wenn überhaupt was fährt.
Und die jetzige Jugend ist ja auch ein Musterbeispiel für nachhaltiges Leben.
Solange nicht die großen Dreckschleuderländer ihre Umweltpolitik radikal ändern, wird sich am Klimawandel nicht groß was ändern. Und jetzt kommt mir keiner mit "wenn wir anfangen zieht die ganze Welt mit"... Das sieht man ja an unseren Nachbarländern, wie denen das Klima am Allerwertesten vorbei geht.
Zitat
Joe
Das sieht man ja an unseren Nachbarländern, wie denen das Klima am Allerwertesten vorbei geht.

Ja, an einigen. Aber doch wohl bei Weitem nicht an allen. Ich glaube, die Dänen, Niederländer, Schweizer oder auch Österreicher geben eben nicht nur 'n Fick auf die Thematik.

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HUSCHEN - Fortbewegungsmodus der Flinken! Lern' Du es auch!
Zitat
Joe
[...]
Solange nicht die großen Dreckschleuderländer ihre Umweltpolitik radikal ändern, wird sich am Klimawandel nicht groß was ändern. Und jetzt kommt mir keiner mit "wenn wir anfangen zieht die ganze Welt mit"... Das sieht man ja an unseren Nachbarländern, wie denen das Klima am Allerwertesten vorbei geht.

Kleiner Tipp: China hat längst angefangen. Wenn wir jetzt nicht langsam aus dem Muß kommen, ist unserer Technologievorsprung, auf dem wir uns bisher ausgeruht haben, dahin. Die Chinesen haben uns in Kürze eingeholt und entwickeln dann halt ohne uns weiter. Wäre auch nichts Neues: In der Mobilfunk- und Unterhaltungsbranche sind die Asiaten nun schon lange Marktführer.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.08.2021 11:24 von Jay.
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LariFari

Keine Sorge, die Generation, die das ganze für Humbug hält, wird bis dato sowieso das Zeitliche gesegnet haben. Die Hoffnung liegt allein bei den jungen Leuten, die auch zurzeit wegen des Klimas demonstrieren und auf die Straße gehen. Der "alte weiße Mann" fühlt sich dadurch nur wieder gestört, weil er im Stau steht. An seiner Haltung zum Klima wird sich leider dadurch nichts ändern.

Ich habe im meinem engeren Freundes- und Familienkreis keinen "alten weißen Mann", der den Klimawandel leugnet, im Kollegenkreis gibt es Leugner und Leugnerinnen unter jung und alt. Über ein Auto verfügen ebenfalls nicht nur "alte weiße Männer", sondern Menschen aller Geschlechter und aller Hautfarben, die sich über Staus ärgern. Ebenso trifft man auf Flügen alle Geschlechter, Hautfarben und Altersgruppen an.

Vielleicht sind ältere Menschen, egal ob Mann, Frau, weiß oder schwarz, etwas skeptischer, weil sie in ihrem Leben nicht zum ersten Mal hören, dass die Welt morgen untergeht, was aber nicht heißt, dass sie alles leugnen.

Hass und Hetze ist keine Einbahnstraße und die meisten der jungen Menschen, die über die Alten schimpfen, sollte sich mal überlegen, wer ihnen den Wohlstand, in dem sie heute leben, erarbeitet hat.
Zitat
Joe
Solange nicht die großen Dreckschleuderländer ihre Umweltpolitik radikal ändern, wird sich am Klimawandel nicht groß was ändern. Und jetzt kommt mir keiner mit "wenn wir anfangen zieht die ganze Welt mit"... Das sieht man ja an unseren Nachbarländern, wie denen das Klima am Allerwertesten vorbei geht.

Wer soll Dreckschleuderland sein? Saudi Arabien, weil wir das Öl von dort für unsere Heizungen und Transporte verbrauchen? Die Türkei, weil wir den dort unter Freisetzung von viel CO2 produzierten Zement verbrauchen? China, weil wir den dort unter Freisetzung von viel CO2 produzierten Stahl verbrauchen?

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
T6Jagdpilot
Und genau das ist das Problem-deutsche Interessen sind dann nur noch marginal.
Hatten wir schon in der Vergangenheit,mit entspr. Folgen...grad wird mit eingezogenem Schwanz Afghahnistan verlassen,
die nächste Einwanderungswelle in unsere Sozialsysteme rollt an.

T6JP

Warte Mal auf die Einwanderungswelle, wenn Dürren, Wasserknappheit und Anstieg des Meeresspiegels Milliarden Menschen zu Flüchtlingen machen. Dagegen sind das Peanuts. :)
Zitat
TomB
Zitat
T6Jagdpilot
Und genau das ist das Problem-deutsche Interessen sind dann nur noch marginal.
Hatten wir schon in der Vergangenheit,mit entspr. Folgen...grad wird mit eingezogenem Schwanz Afghahnistan verlassen,
die nächste Einwanderungswelle in unsere Sozialsysteme rollt an.

T6JP

Warte Mal auf die Einwanderungswelle, wenn Dürren, Wasserknappheit und Anstieg des Meeresspiegels Milliarden Menschen zu Flüchtlingen machen. Dagegen sind das Peanuts. :)

Die Frage ist was T6Jagdpilot tun würde, wenn ein bewaffneter Mob mit Waffen und Panzern ihm auf der Landsberger Allee nach dem Einkaufen gegenüberstehen würde und die Macht in Deutschland übernehmen würden. Kämpfen? Wohl kaum. Eher würde er sich auf die Reise Flucht in ein sicheres Land machen.

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Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium
Zitat
T6Jagdpilot
Kein Wunder- aus der Schule ins Studium, von da in die Politik, abgehoben, elitär, alles Theorethiker.
Oder in Ideologien verfangen, die irgendwelche Quoten vor Qualifikation setzt.Dann kommt sowas raus.

Auch erlernte Berufe und die Arbeit in ihnen schützen nicht vor Dummheit. Schließlich hat der Dachdecker aus Neunkirchen sein Schiff auch sehenden Auges gegen die Klippen gesteuert...

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
Zitat
T6Jagdpilot
Kein Wunder- aus der Schule ins Studium, von da in die Politik, abgehoben, elitär, alles Theorethiker.
Oder in Ideologien verfangen, die irgendwelche Quoten vor Qualifikation setzt.Dann kommt sowas raus.

Auch erlernte Berufe und die Arbeit in ihnen schützen nicht vor Dummheit. Schließlich hat der Dachdecker aus Neunkirchen sein Schiff auch sehenden Auges gegen die Klippen gesteuert...

Zudem ist es eine pauschale Falschaussage.

Es gibt genügend Politiker, die auch mal einen "echten" Job hatten.
https://www.focus.de/politik/deutschland/heil-scheuer-maas-von-der-uni-in-den-bundestag-welche-minister-noch-nie-einen-job-hatten_id_9254209.html

#NoFakeNews

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Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium
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LariFari
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TomB
Zitat
T6Jagdpilot
Und genau das ist das Problem-deutsche Interessen sind dann nur noch marginal.
Hatten wir schon in der Vergangenheit,mit entspr. Folgen...grad wird mit eingezogenem Schwanz Afghahnistan verlassen,
die nächste Einwanderungswelle in unsere Sozialsysteme rollt an.

T6JP

Warte Mal auf die Einwanderungswelle, wenn Dürren, Wasserknappheit und Anstieg des Meeresspiegels Milliarden Menschen zu Flüchtlingen machen. Dagegen sind das Peanuts. :)

Die Frage ist was T6Jagdpilot tun würde, wenn ein bewaffneter Mob mit Waffen und Panzern ihm auf der Landsberger Allee nach dem Einkaufen gegenüberstehen würde und die Macht in Deutschland übernehmen würden. Kämpfen? Wohl kaum. Eher würde er sich auf die Reise Flucht in ein sicheres Land machen.

Doch, ich würde kämpfen-..für mein Land..und ich kann mit ner Kalaschnikow umgehen.
Was wir jetzt anderswo sehen, das die lokale Armee das Hasenpanier ergreift,owohl vorher für Millonen ausgerüstet und besoldet.
Kimaflüchtlinge..ja klar, weil bei uns das Klima besser ist??? Die kommen alle nur weil ihnen Deutschland die meiste Kohle fürs Nichtstun gibt.

T6JP
Zitat
B-V 3313
Zitat
T6Jagdpilot
Kein Wunder- aus der Schule ins Studium, von da in die Politik, abgehoben, elitär, alles Theorethiker.
Oder in Ideologien verfangen, die irgendwelche Quoten vor Qualifikation setzt.Dann kommt sowas raus.

Auch erlernte Berufe und die Arbeit in ihnen schützen nicht vor Dummheit. Schließlich hat der Dachdecker aus Neunkirchen sein Schiff auch sehenden Auges gegen die Klippen gesteuert...

Ja der auch..selbst "gelernte" Generäle haben das auch geschafft.
Die waren samt dem saarländischen Exildachdecker auch in Ideologien verfangen.

Und dann wird auch mit Vorträgen und Nebenjobs ungehindert Geld zu den Einkünften aus Mandaten dazugescheffelt,
kein Wunder das die Politikverdrossenheit steigt-denn es geht quer durch alle Parteien....

T6JP
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Joe
Das sieht man ja an unseren Nachbarländern, wie denen das Klima am Allerwertesten vorbei geht.

Ja, an einigen. Aber doch wohl bei Weitem nicht an allen. Ich glaube, die Dänen, Niederländer, Schweizer oder auch Österreicher geben eben nicht nur 'n Fick auf die Thematik.

Guck Dir doch die Milliardäre mit ihren Spaßweltraumflügen an, was die in die Luft blasen,
da kannste auf Jahre versuchen Co2 etc auf andere Art einzusparen um das auszugleichen.

Die "kleinen Leute" haben da mehr an steigenden Energiepreisen zu knabbern, und können sich als Pendler aufm Land dem nicht entziehen.
Das "reiche" Europa versucht sich an Umweltmaßnahmen, Indien und co ist das völlig egal.

T6JP
Zitat
PassusDuriusculus
Zitat
T6Jagdpilot

Der Klimawandel darf nicht allein die Scheuklappe für den Rest des Handels sein.
Hochwasser -auch heftige,lokale-gab es schon immer, ebenso Waldbrände in den erwähnten Ländern auch,oft durch Brandstiftung.

T6JP

Es geht um die Häufigkeit der Hochwässer, Brände, Hitzewellen etc.

Wie gesagt- es gab sowas schon immer-kein Sommer der Vergangenheit wo keine Waldbrände aus Griechenland,Spanien,Türkei,Portugal,
auch Südfrankreich und Italien gemeldet wurden. In den weiten Sibiriens reicht ein Blitzschlag,und los gehts.
Hochwasser gab es regelmäßig im Frühjahr an Rhein,Mosel,Elbe nach der Schneeschmelze...
88 an der Elbe ist als Soldat an mir vorbeigegangen, da mussten die GT aus Stendal und die Pioniere aus Havelberg ran.
In den zwanziger Jahren gab Überschwemmungen selbst im Havelland.
Extremwetterlagen mit drei Tagen Regen im Einzugsgebiet von Elbe und Oder ließen 1997 und 2002 die Gegend absaufen,1994 im Selketal.
1976 hab ich als elend heissen Sommer im BVB Ferienlager Heldrungen bzw Thum in Erinnerung.
Letzens im MDR kam etwas über den heftigen Waldbrand vor Weisswasser kurz nach der Wende,ist also nichts neues.

Das Hochwasser an der Aar usw. ist wegen der ausgebliebenen Warnungen besonders bitter.
In Altlewin (Oderbruch) hab ich letzens sogar zwei Sirenen entdeckt,die gute alte und ein hochmodernes Teil...

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
PassusDuriusculus
Zitat
T6Jagdpilot

Der Klimawandel darf nicht allein die Scheuklappe für den Rest des Handels sein.
Hochwasser -auch heftige,lokale-gab es schon immer, ebenso Waldbrände in den erwähnten Ländern auch,oft durch Brandstiftung.

T6JP

Es geht um die Häufigkeit der Hochwässer, Brände, Hitzewellen etc.

Wie gesagt- es gab sowas schon immer-kein Sommer der Vergangenheit wo keine Waldbrände aus Griechenland,Spanien,Türkei,Portugal,
auch Südfrankreich und Italien gemeldet wurden. In den weiten Sibiriens reicht ein Blitzschlag,und los gehts.
Hochwasser gab es regelmäßig im Frühjahr an Rhein,Mosel,Elbe nach der Schneeschmelze...
88 an der Elbe ist als Soldat an mir vorbeigegangen, da mussten die GT aus Stendal und die Pioniere aus Havelberg ran.
In den zwanziger Jahren gab Überschwemmungen selbst im Havelland.
Extremwetterlagen mit drei Tagen Regen im Einzugsgebiet von Elbe und Oder ließen 1997 und 2002 die Gegend absaufen,1994 im Selketal.
1976 hab ich als elend heissen Sommer im BVB Ferienlager Heldrungen bzw Thum in Erinnerung.
Letzens im MDR kam etwas über den heftigen Waldbrand vor Weisswasser kurz nach der Wende,ist also nichts neues.

Das Hochwasser an der Aar usw. ist wegen der ausgebliebenen Warnungen besonders bitter.
In Altlewin (Oderbruch) hab ich letzens sogar zwei Sirenen entdeckt,die gute alte und ein hochmodernes Teil...

T6JP

Mal so generell gefragt: Hast du deine Position jemals mal verändert oder revidiert wenn dir Gegensätzliches bewiesen und gezeigt wurde? Wenn nicht hätte es wahrscheinlich wenig Zweck, jetzt Primärquellen mit Untersuchungen, Statements und Grafiken von Experten und gelernten Fachleuten heranzuziehen, die das etwas anders sehen als du.
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
PassusDuriusculus
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T6Jagdpilot

Der Klimawandel darf nicht allein die Scheuklappe für den Rest des Handels sein.
Hochwasser -auch heftige,lokale-gab es schon immer, ebenso Waldbrände in den erwähnten Ländern auch,oft durch Brandstiftung.

T6JP

Es geht um die Häufigkeit der Hochwässer, Brände, Hitzewellen etc.

Wie gesagt- es gab sowas schon immer-kein Sommer der Vergangenheit wo keine Waldbrände aus Griechenland,Spanien,Türkei,Portugal,
auch Südfrankreich und Italien gemeldet wurden. In den weiten Sibiriens reicht ein Blitzschlag,und los gehts.
Hochwasser gab es regelmäßig im Frühjahr an Rhein,Mosel,Elbe nach der Schneeschmelze...
88 an der Elbe ist als Soldat an mir vorbeigegangen, da mussten die GT aus Stendal und die Pioniere aus Havelberg ran.
In den zwanziger Jahren gab Überschwemmungen selbst im Havelland.
Extremwetterlagen mit drei Tagen Regen im Einzugsgebiet von Elbe und Oder ließen 1997 und 2002 die Gegend absaufen,1994 im Selketal.
1976 hab ich als elend heissen Sommer im BVB Ferienlager Heldrungen bzw Thum in Erinnerung.
Letzens im MDR kam etwas über den heftigen Waldbrand vor Weisswasser kurz nach der Wende,ist also nichts neues.

Das Hochwasser an der Aar usw. ist wegen der ausgebliebenen Warnungen besonders bitter.
In Altlewin (Oderbruch) hab ich letzens sogar zwei Sirenen entdeckt,die gute alte und ein hochmodernes Teil...

T6JP

Richtig und wenn du meinen Beitrag gelesen hast kannst du dir auch denken, dass dann Starkhochwasser nicht mehr alle paar Jahre, sondern eher mehrmals im Jahr stattfinden. Beim häufiger werden, ist es egal, ob es etwas schon immer gab oder nicht. Es wird einfach immer häufiger. Ganz praktisch gesagt:
Wenn jetzt im Aartal oder Oderbruch nicht einmal im Jahrhundert Häuser weggespült werden, sondern alle 10 Jahre, dann kostet das entweder mehr dort immer wieder alles neu aufzubauen (Wer soll das zahlen?) oder man kann dort nicht mehr bauen. Dann müssen die Menschen dort aber irgendwo hin. Und Täler, Brandherde, die in Zukunft dauerhaft unbewohnbar werden, gibt es weltweit unzählige.


Also nochmal: Es geht nicht darum, dass es Fluten, Brände früher nicht gab, sondern, dass sie häufiger und extremer werden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.08.2021 22:26 von PassusDuriusculus.
Nunja, seltsamerweise geht man davon aus, dass die Gesellschaft bereit ist, diese Kosten zu tragen. Ein wesentlich kleinerer Anteil, der notwendig wäre, um die Katastrophe zu verhindern geht aber natürlich gar nicht, da man dann ja den kleinen Mann schröpft.

Nebenbei könnte man in Hochwassergegenden auch auf Stelzen bauen. Unterm Haus ist dann nur der Carport.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.08.2021 23:19 von Nemo.
Zitat
T6Jagdpilot
Wie gesagt- es gab sowas schon immer-kein Sommer der Vergangenheit wo keine Waldbrände aus Griechenland,Spanien,Türkei,Portugal,
auch Südfrankreich und Italien gemeldet wurden. In den weiten Sibiriens reicht ein Blitzschlag,und los gehts.
Hochwasser gab es regelmäßig im Frühjahr an Rhein,Mosel,Elbe nach der Schneeschmelze...
88 an der Elbe ist als Soldat an mir vorbeigegangen, da mussten die GT aus Stendal und die Pioniere aus Havelberg ran.
In den zwanziger Jahren gab Überschwemmungen selbst im Havelland.
Extremwetterlagen mit drei Tagen Regen im Einzugsgebiet von Elbe und Oder ließen 1997 und 2002 die Gegend absaufen,1994 im Selketal.
1976 hab ich als elend heissen Sommer im BVB Ferienlager Heldrungen bzw Thum in Erinnerung.
Letzens im MDR kam etwas über den heftigen Waldbrand vor Weisswasser kurz nach der Wende,ist also nichts neues.

Das Hochwasser an der Aar usw. ist wegen der ausgebliebenen Warnungen besonders bitter.
In Altlewin (Oderbruch) hab ich letzens sogar zwei Sirenen entdeckt,die gute alte und ein hochmodernes Teil...

T6JP

Nunja, im Physikunterricht der 9. Klasse wird einem der Unterschied zwischen Geschwindigkeit und Beschleunigung beigebracht. Da hattest du offenbar Kreide geholt.

"Regelmäßig" beschreibt gar nichts. Du hast auch regelmäßig Geburtstag. Allerding würdest du schief schauen, wenn du jedes Jahr um 20 Jahre altern würdest. So in etwa schaut gerade das Klima.

--
Das Gegenteil von umfahren ist umfahren.
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