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Sammelthread: Verkehrspolitik in Berlin II (ab 01/21)
geschrieben von B-V 3313 
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Alter Köpenicker
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VvJ-Ente
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Alter Köpenicker
Vielleicht bietet sich ja die Taxi-Lösung wenigstens für diese Art von Handwerkern an, damit wäre ja auch schon vielen geholfen.

Komm, in Wirklichkeit willst du doch die armen Fahrer von Zementherstellern zwingen, ihre Ware mit dem Lastenfahrrad auszuliefern!!!

Das ist mir eigentlich egal. Mir geht es darum, die Parkplatzsituation zu entspannen und vor allem diese aberwitzige Anfahrtspauschale, mit der man mit dem Taxi einmal durch die ganze Stadt fahren kann, abzumildern. Man könnte meinen, Handwerker sind nur dieser Pauschale wegen mit dem (firmen-)eigenen Auto unterwegs.

Wie kommst du eigentlich auf das schmale Brett, die Anfahrpauschale entfiele, wenn der Handwerker die Anfahrt per Taxe durchführt?

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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Jay

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Alter Köpenicker
Das ist mir eigentlich egal. Mir geht es darum, die Parkplatzsituation zu entspannen und vor allem diese aberwitzige Anfahrtspauschale, mit der man mit dem Taxi einmal durch die ganze Stadt fahren kann, abzumildern. Man könnte meinen, Handwerker sind nur dieser Pauschale wegen mit dem (firmen-)eigenen Auto unterwegs.

Wie kommst du eigentlich auf das schmale Brett, die Anfahrpauschale entfiele, wenn der Handwerker die Anfahrt per Taxe durchführt?

Das kann doch der Handwerker in der Taxe mitbringen!

Mit breiten Bretten wäre das schwieriger.
*fg*



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.2021 20:12 von Global Fisch.
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Marienfelde

Diese Art eines verkehrspolitischen Stückwerks ist nach meiner Überzeugung nicht bündnisfähig, nicht koalitionsfähig - nicht mehrheitsfähig. Die Umgestaltung der Krausenstraße sollte bis zur Entwicklung eines in sich einigermaßen schlüssigen Gesamtkonzepts für die Zone 2 vertagt werden (was nicht gegen vorgezogene Einzelmaßnahmen, z.B. Gehwegnasen, sprechen muß),

Mag alles sein, hat aber nichts, aber auch gar nichts, mit dem zu tun, was ich schrieb.
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Jay
Wie kommst du eigentlich auf das schmale Brett, die Anfahrpauschale entfiele, wenn der Handwerker die Anfahrt per Taxe durchführt?

Wieso schmales Brett? Wenn ich die Anfahrt selbst organisiere, kann man sie mir doch hinterher nicht in Rechnung stellen.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
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Alter Köpenicker
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Jay
Wie kommst du eigentlich auf das schmale Brett, die Anfahrpauschale entfiele, wenn der Handwerker die Anfahrt per Taxe durchführt?

Wieso schmales Brett? Wenn ich die Anfahrt selbst organisiere, kann man sie mir doch hinterher nicht in Rechnung stellen.

Dann must du aber das Taxi bezahlen. Ist die Frage, was billiger ist, wenn der Handwerker dann aus Dessau oder Lübben anreist.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Ist die Frage, was billiger ist, wenn der Handwerker dann aus Dessau oder Lübben anreist.

So etwas frage ich gar nicht erst, sondern lasse gleich einen aus Australien einfliegen.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
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Alter Köpenicker
Zitat
Nemo
Ist die Frage, was billiger ist, wenn der Handwerker dann aus Dessau oder Lübben anreist.

So etwas frage ich gar nicht erst, sondern lasse gleich einen aus Australien einfliegen.

So wie Herr Beckham seinen Friseur eingeflogen hat - einmal Haare ab 40.000 Euro...

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Alter Köpenicker
Zitat
Jay
Wie kommst du eigentlich auf das schmale Brett, die Anfahrpauschale entfiele, wenn der Handwerker die Anfahrt per Taxe durchführt?

Wieso schmales Brett? Wenn ich die Anfahrt selbst organisiere, kann man sie mir doch hinterher nicht in Rechnung stellen.

In deiner Rechnung vergisst du aber dass der Handwerker die Arbeitszeit seiner Anfahrt auch bezahlt haben will. Du bezahlst dann Taxifahrer und Handwerker.

*******
Beachten Sie die 3G-Regeln: Gelesen, gelacht, geantwortet.
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Logital
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Alter Köpenicker
Wenn ich die Anfahrt selbst organisiere, kann man sie mir doch hinterher nicht in Rechnung stellen.

In deiner Rechnung vergisst du aber dass der Handwerker die Arbeitszeit seiner Anfahrt auch bezahlt haben will. Du bezahlst dann Taxifahrer und Handwerker.

Wenn es tatsächlich so ist, was diese utopischen Anfahrtskosten erklären würde, frage ich mich allerdings, wieso die Arbeitszeit mit dem horrenden Stundenlohn auf der Rechnung extra ausgewiesen wird. Dann müsste doch auch die Anfahrt aufgeschlüsselt werden. Irgendetwas geht doch da nicht mit rechten Dingen zu, da sollte man mal ein Exempel statuieren, schon alleine deshalb, weil diese ominösen Anfahrtskosten auch dann in utopischer Höhe fällig werden, wenn der zurückgelegte Weg nur wenige Meter beträgt, während denen auch nicht sonderlich lange "gearbeitet" worden sein kann.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
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Alter Köpenicker
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Logital
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Alter Köpenicker
Wenn ich die Anfahrt selbst organisiere, kann man sie mir doch hinterher nicht in Rechnung stellen.

In deiner Rechnung vergisst du aber dass der Handwerker die Arbeitszeit seiner Anfahrt auch bezahlt haben will. Du bezahlst dann Taxifahrer und Handwerker.

Wenn es tatsächlich so ist, was diese utopischen Anfahrtskosten erklären würde, frage ich mich allerdings, wieso die Arbeitszeit mit dem horrenden Stundenlohn auf der Rechnung extra ausgewiesen wird. Dann müsste doch auch die Anfahrt aufgeschlüsselt werden. Irgendetwas geht doch da nicht mit rechten Dingen zu, da sollte man mal ein Exempel statuieren, schon alleine deshalb, weil diese ominösen Anfahrtskosten auch dann in utopischer Höhe fällig werden, wenn der zurückgelegte Weg nur wenige Meter beträgt, während denen auch nicht sonderlich lange "gearbeitet" worden sein kann.

Eine Pauschale ist eben pauschal, vollkommen unabhängig von der Realität.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Na während er fahren muss, geht ja Zeit verloren, in der er nicht arbeiten kann. Um auf 8 Arbeitsstunden zu kommen müssten Handwerkende ja dann noch 4 Stunden fahren oder so. Und das ist auf Dauer nicht zu leisten.

Also wird die Anfahrt auch als Arbeitszeit bezahlt. Natürlich könnte man das jetzt zeitabhängig machen oder es gibt halt der Einfachheit halber eine Anfahrtspauschale, genauso wie man für die Fahrt vom FEZ zum Blockdammweg das gleiche Ticket brauch wie für die Fahrt vom Heckeshorn zur Gehrenseestr.

In meiner Branche werden die Anfahrt oft leider nicht bezahlt, einer der Gründe, warum Musiker so schlecht bezahlt sind.
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Global Fisch
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Marienfelde

Diese Art eines verkehrspolitischen Stückwerks ist nach meiner Überzeugung nicht bündnisfähig, nicht koalitionsfähig - nicht mehrheitsfähig. Die Umgestaltung der Krausenstraße sollte bis zur Entwicklung eines in sich einigermaßen schlüssigen Gesamtkonzepts für die Zone 2 vertagt werden (was nicht gegen vorgezogene Einzelmaßnahmen, z.B. Gehwegnasen, sprechen muß),

Mag alles sein, hat aber nichts, aber auch gar nichts, mit dem zu tun, was ich schrieb.

Na dann ist ja alles gut. Mittlerweile sollte das immerhin funktionierende Konzept der Parkraumbewirtschaftung mit faktischem Nulltarif für die Bewohner/innen im Westberliner Altbezirk Tiergarten wohl komplett umgesetzt sein (zuletzt in den Zonen 73 und 76), hier ein "Einstiegslink" für Interessierte: [www.berlin.de]

Am 1.12.2021 soll es dann im Altbezirk Wedding weitergehen (Brunnenviertel, Zone 83). Termine für den Gesundbrunnen und die weiteren Zonen bis zur Bezirksgrenze mit Reinickendorf (in diesem Bezirk gibt es bekanntlich keine Parkraumnot und daher auch keine Parkraumbewirtschaftung) gibt es wohl noch nicht,

Marienfelde.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.10.2021 05:57 von Marienfelde.
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def
(...)
Früher waren es mal die Sozialdemokrat/innen, die durch Utopien viel Gutes erreicht haben, auch wenn die Ziele bis heute nicht vollständig erreicht sind. Aber würde jemand das Frauenwahlrecht infrage stellen, weil noch immer keine volle Gleichberechtigung erreicht ist? Früher. Heute fährt man mit Gestalten wie Beton-Franzi und Märchen-Raed auf - visionslos, opportunistisch, verlogen.

Womöglich wieder einmal etwas außerhalb des Kernthemas: Visionslos und opportunistisch halte ich (leider) für zutreffend. Zum Wort "verlogen" sei z.B. auf Hannah Arendts Text über "Wahrheit und Politik" hingewiesen (einführend der Text in Wikipedia): [de.wikipedia.org]

Die "Wahrheit" hat in der Politik sehr oft einen sehr schweren Stand - und am wirksamsten sind die Lügen, die von den "Lügner/innen" selbst geglaubt werden.

Ich glaube, auf lange Sicht wird es sich als richtig erweisen, immer zu versuchen, sich in die Position des jeweiligen Gegners zu versetzen (ohne dessen Position zu übernehmen) - und sich mit ihm möglichst "konstruktiv" auszutauschen. Das gilt auch dann, wenn die Position des jeweiligen Gegners "verlogen" erscheint,

Marienfelde.
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Marienfelde
Ich glaube, auf lange Sicht wird es sich als richtig erweisen, immer zu versuchen, sich in die Position des jeweiligen Gegners zu versetzen (ohne dessen Position zu übernehmen) - und sich mit ihm möglichst "konstruktiv" auszutauschen. Das gilt auch dann, wenn die Position des jeweiligen Gegners "verlogen" erscheint

Ich weiß nicht - das funktioniert so lange, wie der Gegner oder die Gegnerin an einer konstruktiven Debatte interessiert ist. Wenn, wie bei den beiden genannten, nur Plattitüden und Strohmann-Argumente entgegnet werden, hilft der Versuch eines Austausch nichts, er kann sogar kontraproduktiv sein: Im schlimmsten Fall hilft man ihnen bei ihrem Framing. Dann haben Saleh & Giffey eine weitere Gelegenheit, ihre Narrative ("Die Grünen kümmern sich nicht um den Stadtrand", "U-Bahn!!!1!") unters Volk zu bringen, und in der inhaltlichen Auseinandersetzung ist man keinen Schritt weiter.

Nein, bei Leuten wie Donald Trump, Sebastian Kurz oder Franziska Giffey muss man konsequent ihre zweifelhaften, demokratieschädlichen Methoden (Framing und Strohmänner statt inhaltlicher Auseinandersetzung mit anderen) thematisieren, statt ihnen auch noch eine (weitere) Bühne zu bieten.
Zitat
def
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Marienfelde
Ich glaube, auf lange Sicht wird es sich als richtig erweisen, immer zu versuchen, sich in die Position des jeweiligen Gegners zu versetzen (ohne dessen Position zu übernehmen) - und sich mit ihm möglichst "konstruktiv" auszutauschen. Das gilt auch dann, wenn die Position des jeweiligen Gegners "verlogen" erscheint

Ich weiß nicht - das funktioniert so lange, wie der Gegner oder die Gegnerin an einer konstruktiven Debatte interessiert ist. Wenn, wie bei den beiden genannten, nur Plattitüden und Strohmann-Argumente entgegnet werden, hilft der Versuch eines Austausch nichts, er kann sogar kontraproduktiv sein: Im schlimmsten Fall hilft man ihnen bei ihrem Framing. Dann haben Saleh & Giffey eine weitere Gelegenheit, ihre Narrative ("Die Grünen kümmern sich nicht um den Stadtrand", "U-Bahn!!!1!") unters Volk zu bringen, und in der inhaltlichen Auseinandersetzung ist man keinen Schritt weiter.

Nein, bei Leuten wie Donald Trump, Sebastian Kurz oder Franziska Giffey muss man konsequent ihre zweifelhaften, demokratieschädlichen Methoden (Framing und Strohmänner statt inhaltlicher Auseinandersetzung mit anderen) thematisieren, statt ihnen auch noch eine (weitere) Bühne zu bieten.

Auf mich wirken Leute wie Giffey und Saleh wie politisch ungeschulte Dummköpfe, denen ich bewußt gesteuertes "Framing" ehrlich geschrieben nicht zutraue. Vielleicht tue ich ihnen aber Unrecht, und sie sind doch klüger als ich annehme.

Dennoch würde ich selbst dann noch unterscheiden zwischen Leuten wie Trump, bei denen die Lüge die Basis ihrer gesamten Politik ist (sh. auch die Ausführungen von Arendt dazu, den Text selbst habe ich - wie immer in solchen Fällen - auf die Schnelle nicht gefunden), und "normaleren" Politiker/innen, zu denen ich Giffey und Saleh (u.v.a.) bei aller Kritik rechne.
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Marienfelde
Auf mich wirken Leute wie Giffey und Saleh wie politisch ungeschulte Dummköpfe, denen ich bewußt gesteuertes "Framing" ehrlich geschrieben nicht zutraue. Vielleicht tue ich ihnen aber Unrecht, und sie sind doch klüger als ich annehme.

Und das ist das Gefährliche - das Gegenteil ist m.E. der Fall, Beton-Franzi ist eine Meisterin des Framing. Man denke an das "Gute-Kita-Gesetz" aus ihrer Zeit als Familienministerin (weiß eigentlich irgendwer, was darin geregelt wurde und welche positiven und negativen Folgen es hatte?) oder an die Meisterleistung im Wahlkampf, die Grünen für alle Missstände in Berlin verantwortlich zu machen, obwohl ihre eigene Partei als einzige seit der Wende durchgehend an der Macht ist.

Es ist bei Giffey m.E. keine politische Unbildung, sondern schlicht Machtgeilheit.
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def
Es ist bei Giffey m.E. keine politische Unbildung, sondern schlicht Machtgeilheit.
Erzähl mal was neues. Jeder Politiker, einschließlich der Grünen, haben in gewissen Maßen diese Machtgeilheit. Würde ansonsten auch nicht anders funktionieren.

Übrigens, witzige Anekdote vom Sonntag.
Die Grünen haben am Sonntag ihre Wahlplakate in der Schöneberger Hauptstraße entfernt. Natürlich mit Auto (Golf mit Stuttgarter Kennzeichen), welches tlw. im Bushaltestellenbereich abgestellt wurde bzw. musste, weil das Auto auch als Leiterersatz diente. Dummerweise fehlte wohl auch noch ein Messer oder ähnliches und so hat sich der eine Wahlhelfer an das Plakat gehangen und versuchte es mit sein Körpergewicht runterzuziehen. Zum Totschießen. Aber blöd für die Busse der Linie M48, M85 und co., die während der Zeit dann die Haltestelle nicht korrekt anfahren konnten. Der von der CDU ist mit Lastenfahrrad gefahren und hatte eine verlängerte Astschere mit dabei gehabt. War eindeutig schlauer und entsprach zumindestens in diesem Punkt eindeutig mehr der Verkehrswende.
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def
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Marienfelde
Auf mich wirken Leute wie Giffey und Saleh wie politisch ungeschulte Dummköpfe, denen ich bewußt gesteuertes "Framing" ehrlich geschrieben nicht zutraue. Vielleicht tue ich ihnen aber Unrecht, und sie sind doch klüger als ich annehme.

Und das ist das Gefährliche - das Gegenteil ist m.E. der Fall, Beton-Franzi ist eine Meisterin des Framing. Man denke an das "Gute-Kita-Gesetz" aus ihrer Zeit als Familienministerin (weiß eigentlich irgendwer, was darin geregelt wurde und welche positiven und negativen Folgen es hatte?) oder an die Meisterleistung im Wahlkampf, die Grünen für alle Missstände in Berlin verantwortlich zu machen, obwohl ihre eigene Partei als einzige seit der Wende durchgehend an der Macht ist.

Es ist bei Giffey m.E. keine politische Unbildung, sondern schlicht Machtgeilheit.

Ich frage mich daher mittlerweile wirklich, ob man es im Falle einer Jamaika-Koalition in Berlin nicht mit vernünftigeren Menschen zu tun haben würde. Ich meine, wenn Frau Giffey eine Kommunalisierung des Wohnungsmarktes verhindert und man für eine Erweiterung des Straßenbahnnetzes womöglich sowieso der A100 zu Frankfurter Allee zustimmen müsste, nur um eine Deutschland-Koalition zu verhindern, dann könnte es doch wirklich das geringere Übel sein, diese Kompromisse mit CDU und FDP selber einzugehen und sich den Stress mit Frau Giffey zu ersparen - oder?

Und das ich sowas hier schreibe erstaunt mich selbst.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Nemo
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Marienfelde
Auf mich wirken Leute wie Giffey und Saleh wie politisch ungeschulte Dummköpfe, denen ich bewußt gesteuertes "Framing" ehrlich geschrieben nicht zutraue. Vielleicht tue ich ihnen aber Unrecht, und sie sind doch klüger als ich annehme.

Und das ist das Gefährliche - das Gegenteil ist m.E. der Fall, Beton-Franzi ist eine Meisterin des Framing. Man denke an das "Gute-Kita-Gesetz" aus ihrer Zeit als Familienministerin (weiß eigentlich irgendwer, was darin geregelt wurde und welche positiven und negativen Folgen es hatte?) oder an die Meisterleistung im Wahlkampf, die Grünen für alle Missstände in Berlin verantwortlich zu machen, obwohl ihre eigene Partei als einzige seit der Wende durchgehend an der Macht ist.

Es ist bei Giffey m.E. keine politische Unbildung, sondern schlicht Machtgeilheit.

Ich frage mich daher mittlerweile wirklich, ob man es im Falle einer Jamaika-Koalition in Berlin nicht mit vernünftigeren Menschen zu tun haben würde. Ich meine, wenn Frau Giffey eine Kommunalisierung des Wohnungsmarktes verhindert und man für eine Erweiterung des Straßenbahnnetzes womöglich sowieso der A100 zu Frankfurter Allee zustimmen müsste, nur um eine Deutschland-Koalition zu verhindern, dann könnte es doch wirklich das geringere Übel sein, diese Kompromisse mit CDU und FDP selber einzugehen und sich den Stress mit Frau Giffey zu ersparen - oder?

Und das ich sowas hier schreibe erstaunt mich selbst.

Ähnliche Überlegungen hatte ich auch schon, zumal die Grünen dann den RegBM stellen könnten. Aber natürlich gilt für die Grünen, dass sie am Liebsten mit SPD und Linken weiter regieren würden und somit in vielen Punkten die Linke gegen die Giffey-SPD an ihrer Seite hätten. Bei der Ampel sähe das natürlich anders aus.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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Barnimer
Der von der CDU ist mit Lastenfahrrad gefahren

Das macht die Sekte ja fast schon ein Stück weit sympathisch.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
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