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Fragen 2022
geschrieben von GraphXBerlin 
Re: Fragen 2022
13.01.2022 10:26
Zitat
def
Themenwechsel: glaubt man den Liniennetzen des VBB zum Netz Elbe-Spree (zip), soll die RB22 ab Dezember in Potsdam-Pirschheide halten. Passiert diesbezüglich eigentlich irgendetwas, oder ist die Wiederinbetriebnahme der oberen Bahnsteige (oder zumindest eines oberen Bahnsteigs) sanft entschlafen?

Edit: Die meisten Zeitungsartikel dazu, die ich finde, sind von 2017, nur ein einzelner von 2019 verweist auf eine Verschiebung auf Ende 2023. Seitdem ist es aber auch wieder recht ruhig geworden, für eine Inbetriebnahme in knapp zwei Jahren müssten ja inzwischen auch irgendetwas passieren...

[maerker.brandenburg.de] vom 08.11.2021:

"Die Planungen für die Wiederinbetriebnahme der oberen Bahnsteige am Bahnhof Potsdam Pirschheide befinden sich aktuell in der finalen Phase, der Baubeginn ist für das kommende Jahr und die Inbetriebnahme für das Jahr 2023 geplant. Ab diesem Zeitpunkt wird die Linie RB 22 in beide Richtungen am Bahnhof Pirschheide halten."

--
Das Gegenteil von umfahren ist umfahren.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.2022 10:27 von Florian Schulz.
def
Re: Fragen 2022
13.01.2022 10:33
Danke! Darauf bin ich bei meiner Suche nicht gestoßen.
Re: Fragen 2022
13.01.2022 10:48
Zitat
Florian Schulz

[maerker.brandenburg.de] vom 08.11.2021:

"Die Planungen für die Wiederinbetriebnahme der oberen Bahnsteige am Bahnhof Potsdam Pirschheide befinden sich aktuell in der finalen Phase, der Baubeginn ist für das kommende Jahr und die Inbetriebnahme für das Jahr 2023 geplant. Ab diesem Zeitpunkt wird die Linie RB 22 in beide Richtungen am Bahnhof Pirschheide halten."

Danke! Aber was ist das für ein kruder Text! Zunächst mal: m.W. hat niemand die Absicht, die oberen Bahnsteige wieder in Betrieb zu nehmen. Es geht um neue Bahnsteige an den Durchgangsgleisen, mit sicherlich auch neuen Zugängen.

Und "Jahr 2023" ist kein Zeitpunkt; das ist ein Zeitraum. Gemeint ist also irgendein Zeitpunkt im Jahr 2023; vermutlich natürlich im Dezember.
Re: Fragen 2022
13.01.2022 10:55
Zitat
Nemo
Früher gab es eine 100-Tage-Frist, in der man eine neue Regierung aus Höflichkeit nicht kritisiert hat.

Das Spiel gilt für Journalisten und auch dort hat sich das glücklicherweise gewandelt. Wenn der Herr Bundeskanzler eine Impfpflicht bis dann und dann ankündigt und das nicht hinhaut, dann muss man das nicht vergessen.

Zitat
def
Aber so geht halt Politik: eine 1:1-Umsetzung eines Parteiprogramms kann man eigentlich nur erwarten, wenn eine Partei mehr als 50 % der Mandate hat; oder wenigstens so viele Mandate, dass sie die Wahl zwischen mehreren potentiellen Koalitionspartnern hat (wie die SPÖ in Wien), so dass der Koalitionspartner unter Druck gesetzt werden kann und schlimmstenfalls zum bloßen Stimmvieh verkommt (wie die liberalen Neos in Wien). Beides trifft auf die Berliner Grünen nicht zu, und es hätte sogar Mehrheiten ohne Grüne gegeben.

Also halten sich die Berliner Grünen bedeckt und ziehen das hintere Ende der Wirbelsäule ein? Denn Frau Giffey kann sich ja jederzeit um Schwarz und Gelb bemühen. Niemand verlangt von den Grünen alles 1:1 umzusetzen, aber man muss sich auch nicht bei der ersten Gelegenheit um eine Umsetzung des Programms der anderen kümmern.

Zitat
def
Die entscheidende Frage ist, ob Frau Jarasch dann trotzdem auch die grünen Teile der Verkehrspolitik umsetzt - es ist ja auch nicht so, dass der Straßenbahnausbau zu den Akten gelegt ist.

An eine Straßenbahn Staaken - Spandau glaubt wohl nach einer U7-Verlängerung niemand mehr.

Zitat
def
Wenn sie sich halt verbal als U-Bahn-Freundin darstellt, um den rechten Rand der sPD zu befriedigen, aber trotzdem das Straßenbahn- und Radwegenetz ausbaut, bei i2030 mal über Worthülsen hinauskommt, die Angebotsausweitungen der letzten Jahre fortsetzt und der rechte sPD-Rand aufhört, ständig neue zu prüfende U-Bahn-Projekte in den Ring zu werfen, weil er nun "seine" U-Bahn bekommen hat, soll es mir recht sein.

Also muss man nur laut genug brüllen und man bekommt was man will? Dann sollen die Autofreunde mal ruhig laut nach der weiteren A100 schreien - klappt bestimmt...

Zitat
def
Oder ist irgendwem geholfen, wenn der rechte Rand der sPD sich nicht genug vertreten fühlt und dann durch ständige Querschüsse die Arbeit auch an anderen Projekten gefährdet?

Spandaus Fahrgäste werden der SPD, Beton-Betty und ihren Zurednern mindestens ein Denkmal setzen. Vielleicht an einem neuen Zwangsumsteigepunkt, dann können die nicht wahlfreien Fahrgäste aus Dankbarkeit das Denkmal anspucken. So geht Verkehrswende.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.2022 10:59 von B-V 3313.
Re: Fragen 2022
13.01.2022 11:09
Zitat
B-V 3313

An eine Straßenbahn Staaken - Spandau glaubt wohl nach einer U7-Verlängerung niemand mehr.

Die wäre dann ja auch überflüssig. Das Problem ist doch hier auch eher, dass der Fall, dass die U-Bahn nicht kommt durchaus sehr wahrscheinlich ist und dann ist es so wie heute, nur 20 Jahre später.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.2022 11:19 von Nemo.
def
Re: Fragen 2022
13.01.2022 11:13
Zitat
B-V 3313
Zitat
Nemo
Früher gab es eine 100-Tage-Frist, in der man eine neue Regierung aus Höflichkeit nicht kritisiert hat.

Das Spiel gilt für Journalisten und auch dort hat sich das glücklicherweise gewandelt. Wenn der Herr Bundeskanzler eine Impfpflicht bis dann und dann ankündigt und das nicht hinhaut, dann muss man das nicht vergessen.

Meinst Du nicht, dass eine akut zu bekämpfende Pandemie doch etwas anderes ist als eine auf Jahrzehnte ausgelegte Investition im zehnstelligen Bereich?

Zitat
B-V 3313
Zitat
def
Die entscheidende Frage ist, ob Frau Jarasch dann trotzdem auch die grünen Teile der Verkehrspolitik umsetzt - es ist ja auch nicht so, dass der Straßenbahnausbau zu den Akten gelegt ist.

An eine Straßenbahn Staaken - Spandau glaubt wohl nach einer U7-Verlängerung niemand mehr.

An die habe ich auch vorher nicht geglaubt (auch wenn ich sie für sinnvoll halte). Und die, die dran geglaubt haben, halte ich bestenfalls für naiv. Selbst die Strecken um die Wasserstadt halte ich für unwahrscheinlich (auch wenn ich sie ebenfalls für sinnvoll halte). Wunschträume sind das eine, politische (auch innerparteiliche) Mehrheiten das andere.

Zitat
B-V 3313
Zitat
def
Wenn sie sich halt verbal als U-Bahn-Freundin darstellt, um den rechten Rand der sPD zu befriedigen, aber trotzdem das Straßenbahn- und Radwegenetz ausbaut, bei i2030 mal über Worthülsen hinauskommt, die Angebotsausweitungen der letzten Jahre fortsetzt und der rechte sPD-Rand aufhört, ständig neue zu prüfende U-Bahn-Projekte in den Ring zu werfen, weil er nun "seine" U-Bahn bekommen hat, soll es mir recht sein.

Also muss man nur laut genug brüllen und man bekommt was man will? Dann sollen die Autofreunde mal ruhig laut nach der weiteren A100 schreien - klappt bestimmt...

Ja, so läuft's leider, ob Du das gut findest oder nicht, ob ich das gut finde oder nicht, und deshalb ist es auch gut, dass es "Fridays for Future" & Co als Gegenpol gibt.

Zitat
B-V 3313
Zitat
def
Oder ist irgendwem geholfen, wenn der rechte Rand der sPD sich nicht genug vertreten fühlt und dann durch ständige Querschüsse die Arbeit auch an anderen Projekten gefährdet?

Spandaus Fahrgäste werden der SPD, Beton-Betty und ihren Zurednern mindestens ein Denkmal setzen. Vielleicht an einem neuen Zwangsumsteigepunkt, dann können die nicht wahlfreien Fahrgäste aus Dankbarkeit das Denkmal anspucken. So geht Verkehrswende.

Jetzt warte es doch mal ab. Wichtig ist, dass dann, wenn es Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen gibt, auf die Annahmen geschaut wird, die ihr zugrundeliegen, insbesondere hinsichtlich des Busnetzes. Dass die Gefahr besteht, dass das System ÖPNV als Ganzes eher geschwächt als gestärkt wird und unterm Strich vor allem der MIV profitiert, bestreite ich ja gar nicht. Aber was genau hilft es, wenn Du Dich jetzt schon darüber aufregst?

Es wird in dieser Legislaturperiode keine U7 nach Staaken geben, wahrscheinlich wird noch nicht mal mit dem Bau begonnen. Mit ein wenig Glück/Pech (je nach Sichtweise) gibt es zum Ende der Legislaturperiode einen Beschluss des Abgeordnetenhauses zum Bau der Strecke, mehr aber auch nicht. In diesem Fall geht sie vielleicht irgendwann in den 30ern in Betrieb, wenn mit hoher Wahrscheinlichkeit ganz andere Leute das Sagen haben. Vielleicht ist dann auch die Ablehnung von bösem Parallelverkehr kein so großes Dogma mehr wie in der Vergangenheit.
def
Re: Fragen 2022
13.01.2022 11:19
Zitat
Nemo
Zitat
B-V 3313

An eine Straßenbahn Staaken - Spandau glaubt wohl nach einer U7-Verlängerung niemand mehr.

Die wäre dann ja auch überflüssig. Das Problem ist doch hier auch eher dass der Fall dass die U-Bahn nicht kommt durchaus sehr wahrscheinlich ist und dann ist es so wie heute, nur 20 Jahre später.

Genau, das würde ich eher als Problem sehen. Am ehesten würde ich mir eine ergebnisoffene und seriöse Prüfung wünschen, wie man mit möglichst wenig Aufwand den ÖPNV in den Staakener Großwohnsiedlungen möglichst stark verbessern kann - und wenn am Ende herauskäme, dass die U7-Verlängerung dafür das Mittel der Wahl wäre, wäre das eben so (ich halte es für wahrscheinlicher, dass ein Straßenbahnnetz hier gewänne).

Nun ist mit der aktuellen sPD offensichtlich keine ergebnisoffene Prüfung möglich, die wollen ihre U-Bahn. Das finde ich auch dämlich, aber würde es eben vor allem der sPD vorwerfen. Wir wissen nicht, was in den Sondierungen und Koalitionsverhandlungen besprochen wurde, aber ich halte es für nicht unwahrscheinlich, dass die U7 für die sPD eine rote Linie war. Also was sollen die Grünen tun? Deshalb nicht in die Koalition gehen und schlimmstenfalls eine Deutschlandkoalition zulassen? Oder bei RGR das Verkehrsressort irgendeinem Betonkopf von der sPD überlassen, womöglich noch dem Saleh? Wäre damit irgendwas gewonnen? Würde damit ein einziger Kilometer Straßenbahn mehr gebaut?



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.2022 11:21 von def.
Re: Fragen 2022
13.01.2022 11:29
Zitat
def
Oder bei RGR das Verkehrsressort irgendeinem Betonkopf von der sPD überlassen, womöglich noch dem Saleh? Wäre damit irgendwas gewonnen? Würde damit ein einziger Kilometer Straßenbahn mehr gebaut?

Nö, dafür hätte man aber die A100 verlängert - vermutlich gleich bis Weißensee, damit nicht wieder ein Regierungswechsel den schönen Ring kaputt macht.

Politik heißt immer Kompromisse finden! Auch wenn dann alles nicht schnell genug geht, geht es wenigstens auch nicht schnell in die falsche Richtung!

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.2022 11:32 von Nemo.
Re: Fragen 2022
13.01.2022 11:50
Zitat
def
Meinst Du nicht, dass eine akut zu bekämpfende Pandemie doch etwas anderes ist als eine auf Jahrzehnte ausgelegte Investition im zehnstelligen Bereich?

Ich meine, dass dieses hin und her das Vertrauen in die Politik schwächt und den Schwurblern unnötigen Zulauf verschafft.

Zitat
def
An die habe ich auch vorher nicht geglaubt (auch wenn ich sie für sinnvoll halte). Und die, die dran geglaubt haben, halte ich bestenfalls für naiv. Selbst die Strecken um die Wasserstadt halte ich für unwahrscheinlich (auch wenn ich sie ebenfalls für sinnvoll halte). Wunschträume sind das eine, politische (auch innerparteiliche) Mehrheiten das andere.

Kurzfristig natürlich nicht, als Teil einer großen Lösung allerdings schon.

Zitat
def
Jetzt warte es doch mal ab. Wichtig ist, dass dann, wenn es Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen gibt, auf die Annahmen geschaut wird, die ihr zugrundeliegen, insbesondere hinsichtlich des Busnetzes. Dass die Gefahr besteht, dass das System ÖPNV als Ganzes eher geschwächt als gestärkt wird und unterm Strich vor allem der MIV profitiert, bestreite ich ja gar nicht. Aber was genau hilft es, wenn Du Dich jetzt schon darüber aufregst?

Wehret den Anfängen.

Zitat
def
Es wird in dieser Legislaturperiode keine U7 nach Staaken geben, wahrscheinlich wird noch nicht mal mit dem Bau begonnen. Mit ein wenig Glück/Pech (je nach Sichtweise) gibt es zum Ende der Legislaturperiode einen Beschluss des Abgeordnetenhauses zum Bau der Strecke, mehr aber auch nicht. In diesem Fall geht sie vielleicht irgendwann in den 30ern in Betrieb, wenn mit hoher Wahrscheinlichkeit ganz andere Leute das Sagen haben.

Wir werden natürlich weiterhin Stillstand haben und das tägliche Chaos wird größer und größer.

Zitat
def
Vielleicht ist dann auch die Ablehnung von bösem Parallelverkehr kein so großes Dogma mehr wie in der Vergangenheit.

Da sehe ich in Berlin schwarz. Man muss die U-Bahn ja vollkriegen.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.2022 11:50 von B-V 3313.
Re: Fragen 2022
13.01.2022 12:00
Zitat
Global Fisch
Danke! Aber was ist das für ein kruder Text! Zunächst mal: m.W. hat niemand die Absicht, die oberen Bahnsteige wieder in Betrieb zu nehmen. Es geht um neue Bahnsteige an den Durchgangsgleisen, mit sicherlich auch neuen Zugängen.

Und "Jahr 2023" ist kein Zeitpunkt; das ist ein Zeitraum. Gemeint ist also irgendein Zeitpunkt im Jahr 2023; vermutlich natürlich im Dezember.

Nunja, das Neusetzen der Bahnsteigkanten an die Durchfahrgleise würde hier nicht unbedingt neue Zugänge bedingen. Dann sind die beiden Bahnsteigplatten halt doppelt so breit und die Dächer abseits der Bahnsteigkante. Die genauen Baupläne kenne ich allerdings nicht.

Mit Zeitpunkt ist sicher der Inbetriebnahmetag gemeint. Auch ohne konkretes Datum bleibt eine Inbetriebnahme an und für sich ein Zeitpunkt.

Jedenfalls ist es schön zu hören, dass die Bauarbeiten in Pirschheide bald losgehen.

--
Das Gegenteil von umfahren ist umfahren.
def
Re: Fragen 2022
13.01.2022 12:50
Zitat
B-V 3313
Ich meine, dass dieses hin und her das Vertrauen in die Politik schwächt und den Schwurblern unnötigen Zulauf verschafft.

Naja, und zu wem sollen enttäuschte Grünen-Wähler/innen dann gehen? Wie Nemo schon sagt: Politik heißt, Kompromisse zu finden. Entscheidend ist, dass man den "eigenen" Teil des Kompromisses darüber nicht vergisst.

Zitat
def
Zitat
B-V 3313
Also muss man nur laut genug brüllen und man bekommt was man will? Dann sollen die Autofreunde mal ruhig laut nach der weiteren A100 schreien - klappt bestimmt...

Ja, so läuft's leider, ob Du das gut findest oder nicht, ob ich das gut finde oder nicht, und deshalb ist es auch gut, dass es "Fridays for Future" & Co als Gegenpol gibt.

Noch ein Gedanke dazu: es brüllt ja auch nicht irgendwer, sondern der derzeit dominierende Flügel der am stärksten im Abgeordnetenhaus vertretenen Partei.
Re: Fragen 2022
13.01.2022 12:57
Zitat
def
Naja, und zu wem sollen enttäuschte Grünen-Wähler/innen dann gehen? Wie Nemo schon sagt: Politik heißt, Kompromisse zu finden. Entscheidend ist, dass man den "eigenen" Teil des Kompromisses darüber nicht vergisst.

Es ging in dem Fall um das von Scholz benannte Datum, nicht um das Land Berlin.

Zitat
def
Noch ein Gedanke dazu: es brüllt ja auch nicht irgendwer, sondern der derzeit dominierende Flügel der am stärksten im Abgeordnetenhaus vertretenen Partei.

21,4 % - noch war man in Deutschland mit so einer niedrigen Quote "Wahlsieger". Gerade die Berliner SPD sollte das wissen und mal auf ihre frühen Ergebnisse schauen und die Denkmurmel anwerfen. Willy Brandt und co würden rotieren...

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Re: Fragen 2022
13.01.2022 13:48
Zitat
B-V 3313
Zitat
def
Naja, und zu wem sollen enttäuschte Grünen-Wähler/innen dann gehen? Wie Nemo schon sagt: Politik heißt, Kompromisse zu finden. Entscheidend ist, dass man den "eigenen" Teil des Kompromisses darüber nicht vergisst.

Es ging in dem Fall um das von Scholz benannte Datum, nicht um das Land Berlin.

Zitat
def
Noch ein Gedanke dazu: es brüllt ja auch nicht irgendwer, sondern der derzeit dominierende Flügel der am stärksten im Abgeordnetenhaus vertretenen Partei.

21,4 % - noch war man in Deutschland mit so einer niedrigen Quote "Wahlsieger". Gerade die Berliner SPD sollte das wissen und mal auf ihre frühen Ergebnisse schauen und die Denkmurmel anwerfen. Willy Brandt und co würden rotieren...

Wie hat man denn die 60% geschafft?

1. Straßenbahnstilllegung
2. Autobahnbau
3. Abriss von Wohnungen für den Autobahnbau
4. Kahlschlagsanierungen in der Innenstadt und gleichzeitig Verbreiterung von Straßen für den MIV
5. Als Alibi noch etwas U-Bahnbau
6. Natürlich noch der Boykott der S-Bahn auf allen Ebenen.

Da hat sich aber die SPD weniger geändert als die Meinungen der Mehrheit zu diesen Themen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Re: Fragen 2022
13.01.2022 16:12
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Global Fisch
Danke! Aber was ist das für ein kruder Text! Zunächst mal: m.W. hat niemand die Absicht, die oberen Bahnsteige wieder in Betrieb zu nehmen. Es geht um neue Bahnsteige an den Durchgangsgleisen, mit sicherlich auch neuen Zugängen.

Nunja, das Neusetzen der Bahnsteigkanten an die Durchfahrgleise würde hier nicht unbedingt neue Zugänge bedingen. Dann sind die beiden Bahnsteigplatten halt doppelt so breit und die Dächer abseits der Bahnsteigkante. Die genauen Baupläne kenne ich allerdings nicht.

Die Zugänge zum Empfangsgebäude sind dicht und das ist nun privat; die zum unteren Bahnsteig sind auch zugemauert und stünden einem Wiederaufbau des (dann elektrifizierten) zweiten Gleises dauerhaft im Wege. Man könnte sie sicher Stand jetzt wieder aufreißen, glaube aber nicht, dass man da dauerhaft Fakten schaffen will.

Zitat

Jedenfalls ist es schön zu hören, dass die Bauarbeiten in Pirschheide bald losgehen.

Auf jeden Fall!
Re: Fragen 2022
13.01.2022 17:48
Na 2023, auch Dezember ist doch sehr ambitioniert und wir können froh sein, wenn das so kommt.

Was wir jetzt erleben in der Politik ist doch vielmehr, wenn man an der Regierung ist und das durchsetzen muss, was man sich vorgenommen hat, dann sieht plötzlich alles anders aus. Und schlussendlich muss das gemacht werden, was gemacht werden muss. Und da ist es ziemlich palle, welche Partei das macht. Die hochfliegenden Träume schminkt man sich dabei ab. Das kann man doch sehr gut jetzt beobachten, es wird schon das Gegenteil von dem gemacht, was versprochen wurde. Lindner macht Schulden und Habek runzelt die Stirn und die Stimme rutscht immer tiefer in den Hals. ;-)

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Re: Fragen 2022
13.01.2022 19:58
Zitat
Nemo

Wie hat man denn die 60% geschafft?

1. Straßenbahnstilllegung
2. Autobahnbau
3. Abriss von Wohnungen für den Autobahnbau
4. Kahlschlagsanierungen in der Innenstadt und gleichzeitig Verbreiterung von Straßen für den MIV
5. Als Alibi noch etwas U-Bahnbau
6. Natürlich noch der Boykott der S-Bahn auf allen Ebenen.

Da hat sich aber die SPD weniger geändert als die Meinungen der Mehrheit zu diesen Themen.

Glaubst du nicht, dass bei den Wahlen 1958 und 1963 eher andere Sachen bei der Wahl eine Rolle gespielt haben? Aer du hast recht, in Sachen Verkehr ist die SPD nie wirklich wach geworden.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Re: Fragen 2022
14.01.2022 05:51
Wie lang ist jetzt das Streckennetz der Straßenbahn?

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Re: Fragen 2022
14.01.2022 06:00
Re: Fragen 2022
14.01.2022 07:51
Strecken, nicht Linien. ;-)

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Re: Fragen 2022
14.01.2022 08:59
Zitat
B-V 3313
Zitat
Nemo

Wie hat man denn die 60% geschafft?

1. Straßenbahnstilllegung
2. Autobahnbau
3. Abriss von Wohnungen für den Autobahnbau
4. Kahlschlagsanierungen in der Innenstadt und gleichzeitig Verbreiterung von Straßen für den MIV
5. Als Alibi noch etwas U-Bahnbau
6. Natürlich noch der Boykott der S-Bahn auf allen Ebenen.

Da hat sich aber die SPD weniger geändert als die Meinungen der Mehrheit zu diesen Themen.

Glaubst du nicht, dass bei den Wahlen 1958 und 1963 eher andere Sachen bei der Wahl eine Rolle gespielt haben? Aer du hast recht, in Sachen Verkehr ist die SPD nie wirklich wach geworden.

Sicher, damals waren andere Sachen wichtiger, deshalb konnte man diese Art der Stadtzerstörung auch ohne Widerstand durchsetzen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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