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Verkehrslösung Schöneweide (nicht Bahnhof) - Bauzeitraum ab Januar 2022
geschrieben von krickstadt 
Zitat
Jay
Zitat
krickstadt
Ich habe heute, drei Wochen nach meinem letzten Besuch, wieder einmal die beiden Baustellen in der Winckelmannstraße und im Sterndamm zwischen Winckelmannstraße und Königsheideweg besucht, fotografiert und 21 Fotos davon aufbereitet und online gestellt. Hier einige Beispiele: [...]

Sehe ich eigentlich richtig, dass (wieder) auf den gesetzlich verpflichtenden barrierefreien Ausbau der Haltestellen verzichtet wird?

Das siehst Du leider richtig. :-(

Allerdings bin ich in diesem Fall etwas zwiegespalten, ob ich deswegen irgendwie aktiv werden soll oder eher nicht. Immerhin steht ja nach offiziellem Senatsbeschluss im Raum, die Wendeschleife in Johannisthal bis 2030(?) aufzugeben und stattdessen die Strecke bis U Buckower Chaussee zu verlängern. Daher könnte der barrierefreie Umbau wegen zu kurzer Nutzungszeit evtl. nicht förderfähig gewesen sein...

Wenn Ihr aber wollt, spreche ich die neue BVG-Behindertenbeauftragte oder/und Herrn Düsterhöft - in dessen Wahlkreis trägt sich der Mist ja zu - gerne darauf an.


Tante Edith behauptet, ich hätte die Beiden vorhin noch spontan mit einem binär kodierten Fernschreiben beglückt...

Viele Grüße
Arnd



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.06.2024 00:51 von Arnd Hellinger.
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"Jay" am 16.6.2024 um 21.53 Uhr:

Fehlt da nicht noch der Link zu den 21 Fotos? ;)

Vielen Dank. Ja, das hatte ich einklich mit dem Wort "online" verlinken wollen, aber dann habe ich das vergessen. Und als ich es später merkte, dachte ich mir, dass die Leser eine der vier Webseiten-Adressen auswählen und dann mit dem roten Pfeil nach oben auch zur Übersichtsseite gelangen könnten.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
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"Jay" am 16.6.2024 um 21.53 Uhr:

Sehe ich eigentlich richtig, dass (wieder) auf den gesetzlich verpflichtenden barrierefreien Ausbau der Haltestellen verzichtet wird?

Zitat

Arnd Hellinger am 16.6.2024 um 23.11 Uhr:

Das siehst Du leider richtig. :-(

Ähm, ich habe da 'mal eine Frage: Ist denn wirklich eine Haltestelle von diesen Bauarbeiten betroffen, an denen Fahrgäste ein- oder aussteigen, und damit nun barrierefrei umgebaut werden müssten? Ich begründe 'mal meine Frage: Die Straßenbahnlinie 60 lässt Fahrgäste in der Endhaltestelle Haeckelstraße aussteigen, richtig? Das wäre dann hier:


(Webseite, Foto vom 2. April 2021)

Danach rücken Straßenbahnen der Linie 60 in die Aufstellgleise in der Winckelmannstraße vor, wo kein Fahrgastverkehr stattfindet, richtig? Zum Fahrtbeginn rücken die Straßenbahnen weiter in der Winckelmannstraße zur Starthaltestelle kurz vor der Vereinsstraße (aber hinter der Weiche der Aufstellgleise) vor, die komischerweise auch den Namen Haeckelstraße hat:


(Webseite, Foto vom 2. April 2021)

Auf dem Weg Richtung Schöneweide gibt es in der Winckelmannstraße noch die Haltestelle Herweghstraße und die darauf folgende Haltestelle Sterndamm / Königsheideweg. Keine der vier Haltestellen (Endhaltestelle Haeckelstraße, Starthaltestelle Haeckelstraße, Herweghstraße, Sterndamm / Königsheideweg) befindet sich im Bereich der aktuellen Baustellen, die letzte sollte schon barrierefrei sein.

Besteht nun wirklich eine Pflicht der BVG, diese Haltestellen barrierefrei umbauen zu müssen?

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
[...]
Besteht nun wirklich eine Pflicht der BVG, diese Haltestellen barrierefrei umbauen zu müssen?

Viele Grüße, Thomas

Kurz und knapp: Natürlich. Und zwar bis zum 1.1.2022!

Genau da liegt ja der Hase im Pfeffer. Das Datum war lange bekannt und gilt für alle Haltestellen. Ausnahmen sind über den Nahverkehrsplan zu definieren und auch dann soll eigentlich ein Zeitplan hinterlegt werden, bis wann die Vorgabe erfüllt wird. 2021 wurden dann plötzlich alle ganz aufgeregt und hektisch, dass das ja gar nicht (mehr) schaffbar ist und seit das Datum gefallen ist, ist die Lethargie wieder zurück.

Es ist für mich vollkommen unverständlich, dass geplante Baumaßnahmen nicht dazu genutzt werden, um endlich einen rechtskonformen Haltestellenzustand herzustellen. Das betrifft ja auch die Haltestelle Brückenstraße, bei der die Antwort lautet "Sorry, wir haben die Planung nicht fertig.". Da fehlt mir einfach jegliches Verständnis.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Die Gesellschaft ist kollektiv überrascht, dass gut 60 Jahre nach Einknicken der Geburtenzahlen plötzlich viele Menschen in Rente gehen und die Zahl verfügbarer Arbeitskräfte schnell stark sinkt. Da kann man wirklich nicht erwarten, dass man es in gut zehn (?) Jahren schafft, Haltestellen umzubauen.

Außerdem braucht man Menschen im Rollstuhl als Ausrede, um überall parken zu dürfen. Nicht, dass die am Ende noch den ÖPNV nutzen.
Zitat

"Jay" am 17.6.2024 um 8.52 Uhr:

Kurz und knapp: Natürlich. Und zwar bis zum 1.1.2022! [...] Da fehlt mir einfach jegliches Verständnis.

Okay, da gehe ich mit Dir konform bzw. bin ich mit Dir d'accord. :-)

Ich fürchte nur, dass bei den aktuellen Miseren in allen Bereichen der Bauwirtschaft die BVG (und der Bezirk Treptow-Köpenick) genügend Ausreden finden wird, dieser Verpflichtung nicht nachkommen zu müssen.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
Zitat

"Jay" am 17.6.2024 um 8.52 Uhr:

Kurz und knapp: Natürlich. Und zwar bis zum 1.1.2022! [...] Da fehlt mir einfach jegliches Verständnis.

Okay, da gehe ich mit Dir konform bzw. bin ich mit Dir d'accord. :-)

Ich fürchte nur, dass bei den aktuellen Miseren in allen Bereichen der Bauwirtschaft die BVG (und der Bezirk Treptow-Köpenick) genügend Ausreden finden wird, dieser Verpflichtung nicht nachkommen zu müssen.

Die Ausrede wird vorliegend aber wohl tatsächlich in die Richtung laufen, man werde doch ohnehin "sofort, unverzüglich" das PFV für die Verlängerung nach U Buckower Chaussee eröffnen und dürfe daher in den Bestand nur noch insoweit investieren, wie es für den sicheren Betrieb mit Regelfahrzeugen unerlässlich sei - genau dies habe man vorliegend getan. Dem ist natürlich entgegen zu halten, dass gerade einmal die Variantenprüfung abgeschlossen ist, aber so etwas wie eine Entwurfs- oder Genehmigungsplanung noch nicht einmal im Ansatz vorliegt, so dass "sofort, unverzüglich" reines Wunschdenken abbildet...

Leider sind hier weder Jay, Du noch ich noch IGEB noch BBV irgendwie klagebefugt, weshalb von o. g. Vorschrift eben keine besonders starke Bindungswirkung ausgeht.

Ich habe Dir und Jay (ihm über seinen IGEB-Account) gestern Abend übrigens noch etwas in Bcc zukommen lassen... :-)

Viele Grüße
Arnd
Hallo,

ich habe gestern auch wieder rund um die Verkehrslösung Schöneweide fotografiert. Auf dieser Webseite sind von mir acht Fotos vom vergangenen Mittwoch (12.6.2024), drei Fotos vom Sonnabend (15.6.2024) und 42 Fotos vom Sonntag (16.6.2024) zusammengestellt worden. Hier einige Beispiele davon ...

Im Sterndamm wurden etwas leichfertig (wie ich finde) zwei "Thermit-Töpfe" hingestellt, die darauf hindeuten, dass demnächst die erste Gleisverbindung zum Bestandsnetz hergestellt wird:


(Webseite)

Erst gestern habe ich wahrgenommen, dass auf dem Regenrückhaltespeicher ein Gleis in der "einfachen Rahmengleisbauweise" (wie es der Teilnehmer "Tatra77" gestern beschrieb) verlegt wurde, sodass ich vermute, dass die Verwendung bei geringen Bautiefen immer noch stattfindet:


(Webseite)

In der vergangenen Woche wurden am Sterndamm einige Ampelmasten aufgestellt, u. a. ein Mast für den an der Wendestelleneinfahrt in westlicher Richtung vorbeifahrenden Autoverkehr:


(Webseite)

Auch die gelben Haltestellenmaste haben sich enorm vermehrt:


(Webseite)

An der Decke der Straßenbahnunterführung sind nun sehr schön die beiden Stromschienen zu sehen:


(Webseite)

Und die einbetonierten Gleise in der Brückenstraße sind bzw. waren noch nicht miteinander verschweißt:


(Webseite)

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
Die Straßenbahnlinie 60 lässt Fahrgäste in der Endhaltestelle Haeckelstraße aussteigen, richtig? Das wäre dann hier:

[thomas.krickstadt.de]

Danach rücken Straßenbahnen der Linie 60 in die Aufstellgleise in der Winckelmannstraße vor, wo kein Fahrgastverkehr stattfindet, richtig? Zum Fahrtbeginn rücken die Straßenbahnen weiter in der Winckelmannstraße zur Starthaltestelle kurz vor der Vereinsstraße (aber hinter der Weiche der Aufstellgleise) vor, die komischerweise auch den Namen Haeckelstraße hat:

[thomas.krickstadt.de]

Dieses Verfahren gilt nach meinen Beobachtungen nur für die Linie, die das linke der beiden Aufstellgleise nutzt – derzeit also für keine Linie.

Bei der Linie, die das rechte Aufstellgleis nutzt (derzeit die 60), darf man dort auch schon seit langem einsteigen. Diese hat Richtung Bahnhof Schöneweide am Anfang der Fahrt 2x eine Haltestelle Haeckelstraße (nämlich die im Aufstellgleis und die Einstiegshaltestelle nach der Weiche, an der auch die andere Linie hält).
Seit einiger Zeit muss man bei dieser Linie auch nicht mehr an der Haltestelle in der Haeckelstraße aussteigen, sodern darf bis zum Aufstellgleis mitfahren. Somit hält die Bahn auch am Ende der Fahrt 2x an einer Haltestelle Haeckelstraße.
Im Ergebnis kann man also als Fahrgast an der Endhaltestelle in Johannisthal sogar durchfahren, wobei man 3x eine Haltestelle Haeckelstraße hat mit etwas Wartezeit an der mittleren dieser drei Haltestellen.

Das gleiche Prinzip gibt es auch am Bahnhof Köpenick mit der Haltestelle Hirtestraße und am Bahnhof Lichtenberg, nur dass hier die gemeinsame Abfahrtshaltestelle einen anderen Namen hat (…/Sigfriedstraße).
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Jay
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krickstadt
Ich habe heute, drei Wochen nach meinem letzten Besuch, wieder einmal die beiden Baustellen in der Winckelmannstraße und im Sterndamm zwischen Winckelmannstraße und Königsheideweg besucht, fotografiert und 21 Fotos davon aufbereitet und online gestellt. Hier einige Beispiele: [...]

Sehe ich eigentlich richtig, dass (wieder) auf den gesetzlich verpflichtenden barrierefreien Ausbau der Haltestellen verzichtet wird?

Das siehst Du leider richtig. :-(

Allerdings bin ich in diesem Fall etwas zwiegespalten, ob ich deswegen irgendwie aktiv werden soll oder eher nicht. Immerhin steht ja nach offiziellem Senatsbeschluss im Raum, die Wendeschleife in Johannisthal bis 2030(?) aufzugeben und stattdessen die Strecke bis U Buckower Chaussee** zu verlängern. Daher könnte der barrierefreie Umbau wegen zu kurzer Nutzungszeit evtl. nicht förderfähig gewesen sein...

Wenn Ihr aber wollt, spreche ich die neue BVG-Behindertenbeauftragte oder/und Herrn Düsterhöft - in dessen Wahlkreis trägt sich der Mist ja zu - gerne darauf an.


Tante Edith behauptet, ich hätte die Beiden vorhin noch spontan mit einem binär kodierten Fernschreiben beglückt...

Zitat
Arnd Hellinger
...
Die Ausrede wird vorliegend aber wohl tatsächlich in die Richtung laufen, man werde doch ohnehin "sofort, unverzüglich" das PFV für die Verlängerung nach U Buckower Chaussee** eröffnen und dürfe daher in den Bestand nur noch insoweit investieren, wie es für den sicheren Betrieb mit Regelfahrzeugen unerlässlich sei -
...

Hallo Arnd,

** du meinst bestimmt sicherlich den U-Bhf. Johannisthaler Chaussee? 🤔
Bis zum S-Bahnhof Buckower Chaussee soll die Straßenbahn doch erst viel später verlängert werden, was die meisten von uns wohl nicht mehr erleben werden.
Bis 2031 (+/- 10 Jahre?) soll es ja erstmal nur bis U Johannisthaler Chaussee gehen und danach dann irgend wann mal viel weiter westlich zum S Buckower Ch.
Zitat
krickstadt
Zitat

"Zektor" am 15.6.2024 um 2.17 Uhr:

Hehe, es gab ihn aber dort schon, wenn auch nur im Wetterschutzhäuschen der Haltestelle "Lipschitzallee/Fritz-Erler-Allee" der Buslinie 744 Richtung "S-Bhf. Schönefeld" [...]

Interessant, ich bin mit dieser Buslinie noch nie gefahren, könnte es jetzt aber mit dem Deutschland-Ticket 'mal tun.

Zitat

[...] welcher dort aber schon seit Ewigkeiten bzw. seit Monaten ausgebaut wurde/ist. [...]

Könnte es eventuell mit der Einstellung der Buslinie 373 und der Linienänderung der Buslinie 744 zur Eröffnung des Flughafens BER am 31. Oktober 2020 zusammenhängen?

Viele Grüße, Thomas

Definitiv nein!

Da ich dort täglich mit dem 172er vorbeifahre, habe ich dort im Jan. 2024 noch die Anzeige

744     S  Schönefeld

gesehen.

Seit ungefähr Ende Jan. '24/Anfang Feb. '24 ist der Anzeiger dann ausgebaut geblieben (also "out of order").

Also er war in Betrieb, nur hat er eben nur Fahrten der Linie 744 angezeigt, welche am Sonntag oder abends nur sehr spärlich waren. 😱
Ist denn die Aufgabe der Schleife Haeckelstraße Bestandteil der Neubaustreckenplanung?

~~~~~~
Sie befinden sich HIER.
Zitat
Philipp Borchert
Ist denn die Aufgabe der Schleife Haeckelstraße Bestandteil der Neubaustreckenplanung?

Ja, die Schleife soll bei bei Verlängerung der Strecke nach U Johannisthaler Chaussee aufgegeben werden.

Und ja, wie ich in dem Kontext auf "U Buckower Chaussee" komme, obwohl es den Bahnhof in dieser Form gar nicht gibt, ist mir jetzt selbst irgendwie schleierhaft... :-)

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Und ja, wie ich in dem Kontext auf "U Buckower Chaussee" komme, obwohl es den Bahnhof in dieser Form gar nicht gibt, ist mir jetzt selbst irgendwie schleierhaft... :-)

Und ich wollte schon fragen, ob die U-Bahn oder die Straßenbahn dort zuerst gebaut wird, wenn Du noch einmal "U Buckower Chaussee" geschrieben hättest.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
An der Haltestelle Nieberstr. ist das Ende des Busersatzverkehrs zum 10.8.24 angegeben.
Moin,

kleines Update aus Schöneweide. Heute wurde begonnen, die nördliche Hälfte des Sterndamms zu asphaltieren:



Und auch in der Brückenstraße wurde schon Asphalt "verteilt":



Heute Morgen beschäftigte man sich mit dem Übergang zum Bestandsnetz:



Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.06.2024 07:51 von krickstadt.
Ich habe mir heute mal selbst die Situation angesehen - und direkt sind mir Fragen gekommen. Sollten die hier schon irgendwo aufgetaucht sein, gern sagen ... dann durchstöbere ich den langen Faden ...

Am meisten interessiert mich diese Situation hier:


↑ Zu sehen ist die wichtige Haltestelle für die Straßenbahnen in Richtung Karlshorst und Oberschöneweide. Ich sehe an dieser Stelle jedoch keine vorgesehene Möglichkeit, an dieser Stelle (legal) auf den Bahnsteig zu gelangen. Das hieße für Fahrgäste aus der Wohngegend am Sterndamm, dass sie bis zum Ende des Bürgersteigs links die Haltestelle ablaufen müssten, um erst dort endlich die Haltestelle mittels Querung zu erreichen. Was soll denn sowas? Und warum ist dennoch an diesem Bahnsteigende eine Vorbereitung für einen BVG-Kubus?


↑ Eine weitere, ganz ähnlich Situation habe ich an der Haltestelle auf der anderen Seite gesehen: Dort sieht es zwar aus, als käme ein offizieller Überweg direkt vor die "Tunnel"einfahrt, allerdings fehlt dafür die Blindenleiteinrichtung. Und es wirkt ziemlich eng. Man wird aber doch hoffentlich nicht auf einen Überweg an dieser Stelle verzichten, sonst müsste man ja, vom absolut ehrenlosen provisorischen Zugang des S-Bahnhofs kommend, die erste Haltestelle (Richtung Karlshorst/Oberschöneweide) bis zur Michael-Brückner-Straße laufen und hätte erst dann die Möglichkeit, zur Gegenrichtung zu queren.


↑ Eine dritte Frage betrifft die Kapazität. Ich sehe keine Abfahrtsteige für Busse. Auf diesem Zoom-Bild ist links der Ankunftsbussteig für Busse zu sehen. Und im Fokus der schräg liegende Abfahrtbahnsteig für Straßenbahnen nach Adlershof und Johannisthal ... und etwa auch die Busse? Mit M17, 60 und 61 fahren dort ja schon mal 12 Straßenbahnen je Stunde ab. Mit M11, X11, 163, 166 und 265 müssen ja noch mindestens 18 Busse je Stunde irgendwo abfahren. Und der 160er ... der ja eigentlich sogar in beiden Richtungen ... wie soll das denn klappen?

Generell fällt die ganze Anlage irgendwie knapp aus, vor allem für die Busse. Okay, sobald die Straßenbahn zur Johannisthaler Chaussee fährt, werden M11 und X11 hier vermutlich obsolet, aber trotzdem. Auf Zuwachs scheint das nicht ausgelegt zu sein.

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Sie befinden sich HIER.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.06.2024 21:31 von Philipp Borchert.
Zitat
Philipp Borchert
Und im Fokus der schräg liegende Abfahrtbahnsteig für Straßenbahnen nach Adlershof und Johannisthal ... und etwa auch die Busse?

Ja. Steht übrigens alles hier im Thread!

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Und...hast Du auch 'ne Idee, wie das klappen soll? Im Prinzip müssten sie das Feld dahinter frei lassen, damit die Menschenmengen sich da nicht drängen müssen. Da soll aber m.W. das Pausenheim hin ... also viel Platz bleibt da nicht.

~~~~~~
Sie befinden sich HIER.
Hallo Philipp,

ich versuche 'mal, mit Ausschnitten aus dem Übersichtslageplan des Planfeststellungsbeschlusses zu antworten.

Zitat

Philipp Borchert am 23.6.2024 um 21.29 Uhr:

Zu sehen ist die wichtige Haltestelle für die Straßenbahnen in Richtung Karlshorst und Oberschöneweide. Ich sehe an dieser Stelle jedoch keine vorgesehene Möglichkeit, an dieser Stelle (legal) auf den Bahnsteig zu gelangen. Das hieße für Fahrgäste aus der Wohngegend am Sterndamm, dass sie bis zum Ende des Bürgersteigs links die Haltestelle ablaufen müssten, um erst dort endlich die Haltestelle mittels Querung zu erreichen. Was soll denn sowas? Und warum ist dennoch an diesem Bahnsteigende eine Vorbereitung für einen BVG-Kubus?

Im folgenden Ausschnitt ist das von Dir fotografierte südliche Ende des Bahnsteigs zu Gleis 1 mit "knallroter" Farbe oval umkreist zu sehen. Im Plan gibt es einen in Blassrot eingezeichneten, etwas längeren Bahnsteig und eine in blauer Farbe eingezeichnete Korrektur. Die blaue Änderung B34 wird im Übersichtsplan auf der rechten Seite knapp erläutert: "Verschiebung Weiche + Bahnsteig Gleis 1 in Gleisschleife". Ich erkenne zwar keine Verschiebung, sondern nur eine Verkürzung des Bahnsteigs, aber damit einhergehend scheint auch ein Zugang an dieser südlichen Seite verloren gegangen zu sein. Zu Fuß aus Richtung Johannisthal ankommende Fahrgäste mit der Absicht, von diesem Bahnsteig mit einer Straßenbahn oder mit einem Bus in östlicher Richtung zu fahren, müssen also entweder den schmalen Weg entlang der Bahnböschung oder neben dem Bistro auf der westlichen Seite der Gleisschleife bis zu den nördlichen Überwegen gehen, um dort auf diesen Bahnsteig zu wechseln. Fahrgäste aus Richtung der Fußgängerunterführung des Bahnhofs Schöneweide haben es natürlich wesentlich kürzer, ebenso Fahrgäste, die mit einer anderen Straßenbahn oder einem anderen Bus in der Wendeschleife ankommen.



Zitat

Eine weitere, ganz ähnlich Situation habe ich an der Haltestelle auf der anderen Seite gesehen: Dort sieht es zwar aus, als käme ein offizieller Überweg direkt vor die "Tunnel"einfahrt, allerdings fehlt dafür die Blindenleiteinrichtung. Und es wirkt ziemlich eng. [...]

Doch, genau an dieser Stelle ist ein "Überweg" von 7,80 Meter Breite vorgesehen, nur halt aktuell noch nicht fertig gebaut (Legende und Überweg wieder von mir mit "knallroter" Farbe oval eingekreist):



Zitat

Eine dritte Frage betrifft die Kapazität. Ich sehe keine Abfahrtsteige für Busse. Auf diesem Zoom-Bild ist links der Ankunftsbussteig für Busse zu sehen. Und im Fokus der schräg liegende Abfahrtbahnsteig für Straßenbahnen nach Adlershof und Johannisthal [...]

Doch, dieser Bahnsteig mit Gleis 2 wird im Übersichtslageplan als "Haltestelle Tram und Bus" bezeichnet, was auch an der Betondecke erkennbar ist (mit einer "Nutzlänge" von 62 Metern). Inwiefern das "eng" werden wird, kann ich mir noch nicht vorstellen ...



Hoffe, geholfen zu haben.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
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