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Modernstes Busnetz Europas
geschrieben von Norderstedt 
@Heiko:

Laut Displayanzeige war der Citaro jeweils verspätet - etwa +1 bis +3. Hoheluftbrücke und Grindelhof dauerte der Fahrgastwechsel so lang, dass wir eine komplette Grünphase verpassten. Das Display sah ich am Dammtor nicht mehr, aber wir hatten den Folgetakt im Nacken und +5 schien und scheint mir angesichts der Standzeiten plausibel.
Profitieren die Busse auf der M4 auch von der Ampelschaltung? Ich sehe nämlich am Bezirksamt ganz oft einen 4er Richtung Eidelstedter Platz und direkt dahinter einen zum Wildacker, obwohl die laut Fahrplan ja fünf Minuten auseinander liegen. Ich benutze die M4/5 fast jeden Tag mindestens einmal und bin noch nie ohne mindestens einen Ampelhalt auf dem Abschnitt Stephansplatz–Bezirksamt unterwegs gewesen.
Die Hochbahn meldet auf ihrer Facebookseite

Zitat
Hochbahn-Facebookseite
Vielen Dank für das rege Interesse. Derzeit ist dieser Bus nicht als Ersatz für den XXL- Bus gedacht, da der Capacity L bei seinem Platzangebot eher zwischen Gelenk- und Doppelgelenkbus liegt. Damit könnte er aber für die 4, 6, 20/25 interessant sein./Pr

Entweder wirklich so oder Facebook-Team ist sich mit Planungsetage uneins...

mfg fox

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"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport
Man wird jetzt nicht das bekannt geben, was man sich eigentlich vorstellt, was man umsetzen möchte.
Nachher wird nur wieder damit geantwortet, das man konkret sich zu den Plänen geäußert hätte und man es nicht umgesetzt hätte.
Zumal spricht dort die Presseabteilung und nicht die Leute, die so etwas planen.

Es wird ein mal der "CapaCity L" auf der Linie 5 und auf der Linie 6 getestet, weitere Linien sind in der Zeit natürlich möglich, denn das wird nun alles ohne Fahrgäste gemacht. Im Jahr 2015 werden zwei Fahrzeuge zur HOCHBAHN kommen, die dann auch in den Fahrgastverkehr gehen werden und mit der Option, das die auch fest in den Bestand gehen könnten.
Sollte man keine XXL Fahrzeuge finden, wonach man ja nun schon gesucht hat, ist auch der "CapaCity L" weiter im Gespräch für die M5.
Für einige weitere Linien ist der Typ auch vorgesehen, aber warum sollte man nun vor der ersten Serienbestellung alles ausplaudern wollen.

Bis zum Jahr 2016 kann und wird noch einiges passieren, somit sollte man erst einmal abwarten, denn im Jahr 2015 wird da noch nichts großes passieren.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.12.2014 19:13 von Heiko T..
@PAD:

ja, die M4 kann die Ampeln augenscheinlich genauso ansteuern wie die M5.
Wann werden die zwei 92er Doppelgelenkbusse von Hess zurückgegeben? Wenn ich mich recht entsinne, sollten sie nur für zwei Jahre bleiben. Oder werden sie fest in den Bestand gehen und damit in Langenfelde bleiben?

Grüße,

Richie

"Auftrag ausgeführt. Dieser Zug ist garantiert schwarzfahrerfrei!" - Amboss, der Kontrolator
Zitat
Ringbahn
Wann werden die zwei 92er Doppelgelenkbusse von Hess zurückgegeben?

Das wurde ca. 25h vor deinem Betrag gerade thematisiert ...

Zitat
Heiko T.
Auch ist man gerade dabei, oder es ist auch schon passiert, das man die beiden Hess XXLer fest in den Bestand nehmen wird, die jetzt eigentlich dran wären an den Hersteller zurück zu gehen.
Habe ich übersehen in der Eile.

Grüße,

Richie

"Auftrag ausgeführt. Dieser Zug ist garantiert schwarzfahrerfrei!" - Amboss, der Kontrolator
Und der Wanderpokal fuer die duemmste Umfrage und/oder die duemmste Berichterstattung ueber eine Umfrage geht ... an der NDR und/oder nahverkehrhamburg.de, fuer die NDR-Umfrage zum Thema 'Busbeschleunigung'.

Auf den NDR Internetseiten steht "Noch unzufriedener sind die Befragten mit dem Busbeschleunigungsprogramm des Senats. Hier sind nur 37 Prozent mit der Umsetzung zufrieden, 46 Prozent sind es nicht."

Nahverkehrhamburg.de mach dann daraus "Die Mehrheit der Hamburger lehnt offenbar das Busbeschleunigungsprogramm des SPD-Senats ab."

Letzteres ist aber auf keinen Fall eine zwangslaeufige Folgerung aus ersterem. Ich selbst bin mit dem Busbeschleunigungsprogramme unzufrieden, aber ich lehne es nicht ab. Ich bin unzufrieden weil ich es fuer zu wenig oder zu langsam finde (und auch denke man koennte effizienter sein).

Auch suggeriert die Ueberschrift dass der Senat besser dran waere das Program einfach aufzugeben. Aber selbst von denen die es ablehnen denke ich mal tun es einige weil sie z.B. lieber eine Strassenbahn haben wollen (und nicht gar nichts) - aber danch wurde scheinbar nicht gefragt.

Insgesamt, eine nicht durchdachte Fragestellung, gefolgt von einer inkorrekten Berichterstattung. Kein Wunder dass die Vwerkehrpolitik immer wieder im Eimer landet.
Auf der M3 hatte der Bus schon an der Lippeltstrße schon 20 Minuten Verspätung - An der Schützenstraße waren es 40 Minuten!!! Unterwegs wurden noch zwei Busse eingeholt.

________________________
Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
Der Hanseat
Auf der M3 hatte der Bus schon an der Lippeltstrße schon 20 Minuten Verspätung - An der Schützenstraße waren es 40 Minuten!!! Unterwegs wurden noch zwei Busse eingeholt.

Wie geht das denn?
Da muß es ja irgendwo einen Unfall mit totalem Stillstand gegeben haben -- die M3 verkehrt doch in dem Abschnitt streckenweise auf eigener Spur.

Die weiteren aufgesammelten 20 Minuten Verspätung sind kein Unding: die Baustelle in der Feldstraße/Neuer Kamp trägt einiges dazu bei -- und der tägliche Stillstand in der Stresemannstraße bringt den Rest. Solange auf der A7 gebaut wird, wird sich daran nichts ändern, wenn man nicht konsequent vorgeht, den Wirtschaftsverkehr vom Hafen Richtung Norden in Waltershof auf die Autobahn zu zwingen. Und solange wird man auch niemals die Luftreinhaltungsgrenzen in der Strese schaffen...
Denn meiner Meinung nach ist es für den Bereich Stresemannstraße kein Quell- und Zielverkehr, wenn Lkw zur Umlaufoptimierung statt Stau bis Waltershof in Stellingen ab- und quer durch die Stadt zum Hafen fahren (und dann oftmals doch wieder an den Elbbrücken im Stau stehen).

Und was den Durchgangsverkehr an Lkw im Bereich Stresemannstraße angeht: Da hilft nur, daß die A20 endlich bis zur A7 fertiggestellt wird, damit eine Verbindung von den Elbbrücken zur A7 über A1, A21 und A20 vorhanden ist -- das wäre dann eine Ostumfahrung.
Noch besser wäre natürlich gleich die ganz große Lösung für den Lkw-Verkehr von und nach Festland-Dänemark: Verladung der Lkw auf die Bahn nördlich des Nord-Ostsee-Kanals (man könnte die in absehbarer Zeit abgängige Rader Hochbrücke 1:1 ersetzen, bei dem derzeitigen Verkehrsaufkommen müßte die neue Brücke ja mindestens sechsspurig werden) und Freilassen der Lkw an einem bei Maschen zu errichtenden Terminal.

Ich kann ja verstehen, daß Lebensmittel, besonders Kühlware, schnell und ohne überlange Wartezeiten transportiert werden müssen. Aber warum muß Non-Food-Ware per Lkw über viele hundert Kilometer durch Europa geschaufelt werden? Hier müßte sich Deutschland auftun und entweder die Lkw-Maut für solche Fahrten massiv erhöhen (um der Bahn mit ihren hohen Trassengebühren einen Wettbewerbsvorteil zu ermöglichen). So etwas Ähnliches gab es in einem vergangenen deutschen Staat schon einmal: In der DDR hatten Gütertransporte über 200 km Strecke per Bahn zu erfolgen.

Gruß Ingo
M5 Lokstedt Nedderfeld    7 min
M4 Eidelstedter Platz     8 min
M5 A Burgwedel           11 min
M4 Eidelstedt Wildacker  13 min

(Dammtor stadtauswärts heute nachmittag. In der Gegenseite war der nächste Kurs in 8 min angekündigt.)

Wahnsinnig zuverlässig werden die M4/M5 wohl nie werden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.12.2014 22:18 von Herbert.
Seit dem der M5 im 4/6-Minuten-Takt fahren, fahren sie faktisch im 3/7- oder sogar 2/8-Minuten-Takt oder ganz anders. Die 4er fahren auch fast immer direkt aufeinander.
Jetzt beginnt die nächste Bauphase entlang der Metrobuslinie 6:

Alles weitere siehe: [www.via-bus.de]

Ich dachte, dass es noch ein Mal Gespräche mit der Initiative gegen die Busbeschleunigung geben solle und die Pläne überarbeitet werden sollten, aber dies scheint ja nach den dort verfügbaren Plänen nicht der Fall zu sein.

So wird seit heute in der Langen Reihe gebaut, dass die M6 mal wieder ihren üblichen Umleitungsweg über Steindamm und Sechlingsforte hat.

Die Bauarbeiten in diesem Abschnitt gehen bis 21. Juni, also 15 Wochen während dazu noch 7 Wochen Bauarbeiten im Mühlenkamp dazu kommen.

Ich bin schon gespannt, ob die Busse danach dort besser durch kommen.

Wir brauchen mehr Investitionen in den ÖPNV! Damit noch mehr Leute mit den ÖPNV fahren- die Umwelt wird danken



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.03.2015 13:53 von Norderstedt.
Laut dem Hamburger Abendblatt haben sich die SPD und die Grünen mit der Volksinitiative gegen die Busbeschleunigung geeinigt, sodass diese nicht mehr zustande kommt:

Zitat
Hamburger Abendblatt


Das umstrittene Busbeschleunigungsprogramm wird überarbeitet - im Gegenzug verzichtet die Bürgerinitiative auf ein Volksbegehren.

Hamburg. Die Initiative gegen das Busbeschleunigungsprogramm wird kein Volksbegehren zum Stopp der umstrittenen Maßnahme durchführen. Die Vertreter der Volksinitiative haben sich mit der SPD und den Grünen auf ein 14-Punkte-Programm geeinigt, mit dem die Busbeschleunigung neu ausgerichtet werden soll.

Darin ist unter anderem mehr Baumschutz vorgesehen, mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung, mehr Fahrkartenautomaten sowie eine stärkere Berücksichtigung der Interessen von Gewerbetreibenden und Anliegern. Bernd Kroll, einer der Sprecher der Volksinitiative, sagt zur Einigung: "Dass die Verkehrsinseln mitten im Mühlenkamp nun doch gebaut werden, ist für uns eine ganz bittere Pille; aber wir konnten erreichen, dass diese nur als Provisorium gebaut werden und an klar definierte Ziele gekoppelt sind. Wenn es also zu den befürchteten Verkehrsverlagerungen in die Wohnquartiere kommt, werden die 'provisorischen Inseln' wieder abgerissen.

Ansonsten konnten wir viele unsere Forderungen durchsetzen, was uns stolz und glücklich macht. Denn die Bürger und die Bezirksversammlungen werden jetzt bei den von den 260 Mio. Euro verbleibenden 190 Mio. Euro von Anfang an beteiligt. Jetzt sind SPD und Grüne in der Pflicht, die Vereinbarung vollständig umzusetzen." SPD-Andreas Dressel bezeichnete die Einigung als "ordentlichen Kompromiss erzielt, mit dem beide Seiten leben können". Und der grüne Verkehrspolitiker Till Steffen sagte: "Es gibt eine Einigung mit der Volksinitiative, damit ist ein Volksentscheid vom Tisch. Das ist ein gutes Signal, um das Verkehrsangebot in Hamburg jetzt unaufgeregt und mit Weitsicht auszubauen." (sba)

Auch der NDR berichtet darüber:
[www.ndr.de]

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2 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.03.2015 16:52 von Norderstedt.
Bin nach längerer Zeit mal wieder mit der M7 gefahren. Die Straßenumbauten und Reorganisationen scheinen weitestgehend abgeschlossen zu sein. Ich stehe der "Beschleunigung" auf der Fuhlsbüttler Straße ohne Busspuren immer noch sehr skeptisch gegenüber, wenn ich an die Staus denke in der HVZ. Was bringt Ampelvorrang wenn der Bus zwischen dem MIV im Stau steht? Aber das ist nur eine Vermutung, um das genau zu sagen müsste ich in der HVZ mal fahren.

Die Ampelvorrangschaltungen sind augenscheinlich auch schon so ziemlich alle installiert, jedoch anscheinend nur ein paar davon in Betrieb. Unter anderem an dem Knoten Neue Wöhr.

Hier jedoch war es beide male der Fall dass es anscheinend nicht so läuft, wie man sich das vorstellt.

Einmal kam schon etwa 100m vorher das "A", aber noch Halt. Es sprang erst auf Fahren um, nachdem wir schon etwa 5s standen, auf der Autospur war noch Grün gewesen. Da hätte der Bus auch über die normale Spur fahren können und es wäre noch schneller gegangen.

Eben kam wieder ca 100m vorher das " A", jedoch standen wir wieder vor der Ampel, 20-25s. Dieses mal hatte der MIV jedoch auch Rot und kam erst nach uns ...
Es gibt in der Tat noch LSA, welche noch optimiert werden. Zuerst wird getestet, wie sich die Änderung der Schaltprogramme tatsächlich auf den Verkehr auswirken, bevor sie richtig scharf gestellt werden. Die Programme sind sozusagen noch Testläufe, welche dann zeitnah umprogrammiert werden.

DT5 Online - Der Blog rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Zitat
DT5-Online
Es gibt in der Tat noch LSA, welche noch optimiert werden. Zuerst wird getestet, wie sich die Änderung der Schaltprogramme tatsächlich auf den Verkehr auswirken, bevor sie richtig scharf gestellt werden. Die Programme sind sozusagen noch Testläufe, welche dann zeitnah umprogrammiert werden.

Sind denn dort alle irgendwann mal busbeschleunigenden LSA schon auf LED-Technik umgebaut worden?

Soweit mir ein Mitarbeiter von Swarco (machen u.a. in Wedel die LSA-Steuerung) mal sagte, ist es schalttechnisch unheimlich schwer, alte Glühlampenampeln mit der heutigen Busbeschleunigungs-Elektrotechnik zu verknüpfen. Warum das so ist, konnte mir der Mensch nicht schlüssig erklären.

Gruß Ingo
Weiß ich nicht. Wenn aber nur LED Ampeln für die Busbeschleunigung geeignet sein sollen, gehe ich davon aus, dass da inzwischen welche stehen.

Ich weiß es aber nicht und habe nicht darauf geachtet.

DT5 Online - Der Blog rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Wie funktioniert diese Schaltung eigentlich? Meine Haus- und Hoflinie M5 ist ja auch über weite Strecken damit ausgestattet und trotzdem halten die Busse unheimlich oft an einer Ampel. Heute habe ich das als Fußgänger wieder gesehen. Der Bus fährt an der Haltestelle Hohelufbrücke los und muss an der Ampel am Holi-Kino erstmal warten. Warum ist die nicht auf grün gesprungen? Auch die Ampel am Bezirksamt Einspület stadtauswärts steht meistens auf rot, wenn der Bus kommt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.04.2015 21:01 von PAD.
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