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S-Bahn-Planung
geschrieben von UHM 
Zitat
Mezzo

S-Bahn Tunnel Nürnberg

Weis nicht ob das hier schon mal Thema war...
Die Idee mit der Direktanbindung des Umlands an die Innenstadt finde ich gut.

Also Sorry, derartige S-Bahnhöfe in der Innenstadt wie hier skizziert, das vorzuschlagen, wirkt doch nur noch unfreiwillig komisch. Jenseits jeder Chance einer Realisierbarkeit.

Da hat mal wieder jemand das gute alte "Dampfross"-Brettspiel ausgegraben und malt einfach Striche auf die Karte. Wie soll den Bau eines S-Bahnhofs auf dem Hauptmarkt ablaufen? Völlig unrealistisch!
Eine Station am Hauptmarkt stell ich mir noch am einfachsten vor. (Vergleichbar mit München Marienhof, 2. Stammstrecke)
Ich stelle mir gar keine S-Bahnstation unter dem Hauptmarkt vor, weil solch eine Strecke in den nächsten 30 Jahren nicht gebaut wird. Es ist doch sinnlos, Details zu einem nutzlosen Projekt zu diskutieren.

Bisher wurden S-Bahntunnel gebaut, um Strecken über Kopfbahnhöfe hinaus zu verbinden, Wege zu verkürzen und/oder den Betrieb zu vereinfachen (neue Durchmesserlinien). Das ist hier nicht zu erkennen. Stattdessen wird der Weg zum Umsteigeknoten Hauptbahnhof (Wechsel in Fernzüge) verlängert, weil der "Erfinder" glaubt, dass das umsteigefreie Erreichen der Burg wichtiger ist.
Grüße euch,

sehe diese Tunnel auch sehr kritisch.
1. es würde Parallelverkehr mit der U1 zwischen Hauptbahnhof und Plärrer entstehen.
2. es wurde, insbesondere im Bereich Steinbühl, viel investiert.
3. Zu Teuer

Ich würde viel mehr bereits existierende Infrastruktur ausbauen und ertüchtigen.
Werde mal, bei Gelegenheit, meine Gedanken zu einem künftigen S-Bahn-Netz vorstellen.

Liebe Grüße
Ideen zur S-Bahn
19.12.2020 12:18
Grüß Gott,

hier mal meine Ideen.

S1 Ost Hartmannshof - Nürnberg
Verlängerung nach Amberg nicht sinnvoll, da Fahrzeitverlängerrung durch fehlende Neigetechnik-S-Bahnen. Höchstens Verlängerung nach Neukirchen zu RE-Beschleunigung.
(im Bereich Neukirchen - Hersbruck (links) Umzeichnung als RB notwendig, da kein S-Bahntakt, einzelne Verstärker.)
Bereich Hersbruck - Nürnberg (Verkehr wie gehabt)

S 1 Nord Nürnberg - Fürth - Bamberg
Ausbau auf zwei Gleise zwischen Nürnberg und Fürth, für weitere Linien.
ein zusätzlicher Halt zwischen Rothenburger Straße und Fürth
Verlängerrung der in Forchheim endenden Züge nach Bamberg.

S 11 (Option im Falle eines Scheitern der StUB) Herzogenaurach - E-Bruck - Nürnberg - ?
Nutzung des bereits vorhanden Trasse (bzw. ehemalig genutzter)
Kopfmachen mit Anschluss an S1 nach Erlangen Hbf in E-Bruck
Zugvereingung denkbar
eventuell Weiterführung auf anderem Ast ab Nürnberg

S2 Altdorf - Roth - Hilpoltstein/Pleinfeld - Treuchtlingen

bis Roth wie gehabt.
Zugtrennung in Roth.

S 3 Neustadt(Aisch) - Nürnberg - Neumarkt - Parsberg

Verbindung auch in Sparversion (keine Baumaßnahmen, lediglich Verästelung) realisierbar
Takt je nach Ausbauzustand Neustadt - Fürth
Ab Fürth Nutzung der angesprochenen Stammstrecke
Ab Nürnberg zusätzliche Halte in Dürrenhof und Dutzendteich
Ab Neumarkt bis Parsberg Umbezeichnung in RB

S4 Crailsheim - Ansbach - Nürnberg - Hersbruck (rechts)- Neuhaus
bis Ansbach als RB
keine Halte in Dürrenhof, da sonst ein Tunnel ab Schweinau oder früher erforderlich wäre.

S41 Simmelsdorf - Nürnberg - ?
Wiedererrichtung der Ausweichsmöglichkeit in Schnaittach oder alternativ in Rollhofen-Wolfshöhe
Verknüpfung mit anderer Linie sinnvoll, hierfür ist ein eine Verlängerung des Gleises 560 ab Dürrenhof bis Ostbahnhof notwendig.
Halte in Dürrenhof

S5 Allersberg - Nürnberg
Rückumwandlung in RB, da aktueller Name irreführend

S6 (S5) Markt Erlbach - Nürnberg - ?
nicht realistisch, da nicht wirtschaftlich sowie Trassenprobleme mit S3
Notfalls Einkürzung der RB auf den Abschnitt Siegelsdorf - Markt Erlbach um Trassen für S3 zu schaffen.

S7 Cadolzburg - Gräfenberg
Weiterverfolgung aktueller Pläne

Dies sind nur einmal meine Ideen und sollen nicht irgendwie missverstanden werden.
Re: Ideen zur S-Bahn
20.12.2020 15:32
Ich geb mal meinen Senf dazu.

Zitat
Bummelzug
Grüß Gott,

hier mal meine Ideen.

S1 Ost Hartmannshof - Nürnberg
Verlängerung nach Amberg nicht sinnvoll, da Fahrzeitverlängerrung durch fehlende Neigetechnik-S-Bahnen. Höchstens Verlängerung nach Neukirchen zu RE-Beschleunigung.
(im Bereich Neukirchen - Hersbruck (links) Umzeichnung als RB notwendig, da kein S-Bahntakt, einzelne Verstärker.)
Bereich Hersbruck - Nürnberg (Verkehr wie gehabt)

Klingt sinnvoll.

Zitat

S 1 Nord Nürnberg - Fürth - Bamberg
Ausbau auf zwei Gleise zwischen Nürnberg und Fürth, für weitere Linien.
ein zusätzlicher Halt zwischen Rothenburger Straße und Fürth
Verlängerrung der in Forchheim endenden Züge nach Bamberg.

Zustimmung!

Zitat

S 11 (Option im Falle eines Scheitern der StUB) Herzogenaurach - E-Bruck - Nürnberg - ?
Nutzung des bereits vorhanden Trasse (bzw. ehemalig genutzter)
Kopfmachen mit Anschluss an S1 nach Erlangen Hbf in E-Bruck
Zugvereingung denkbar
eventuell Weiterführung auf anderem Ast ab Nürnberg

Sollte die StUB scheitern, und eine S-Bahn angedacht werden, ist es glaube ich sinnvoller, diese in Erlangen enden zu lassen, zumal eine Flügelung der S1 vor Erlangen wichtige Kapazitäten zwischen Erlangen und Nürnberg raubt.

Zitat

S2 Altdorf - Roth - Hilpoltstein/Pleinfeld - Treuchtlingen

bis Roth wie gehabt.
Zugtrennung in Roth.

Ich glaube der Zugteil von Roth weiter nach Treuchtlingen ist nicht optimal. Bis Roth benötigt die S-Bahn bereits 30 Minuten, während der RE ungefähr doppelt so schnell ist. Um die Halte südlich von Roth zu erreichen bräuchte man von Nürnberg aus mehr Zeit. Eher wären gute Anschlüsse zwischen S- und RE in Roth sinnvoll, wenn es die nicht eh schon gibt.

Zitat

S 3 Neustadt(Aisch) - Nürnberg - Neumarkt - Parsberg

Verbindung auch in Sparversion (keine Baumaßnahmen, lediglich Verästelung) realisierbar
Takt je nach Ausbauzustand Neustadt - Fürth
Ab Fürth Nutzung der angesprochenen Stammstrecke
Ab Nürnberg zusätzliche Halte in Dürrenhof und Dutzendteich
Ab Neumarkt bis Parsberg Umbezeichnung in RB

Ich glaube dass der Raum Parsberg eher nach Regensburg hin orientiert ist. Die S-Bahn in Neumarkt enden zu lassen ist aus meiner Sicht sinnvoll.

Zitat

S4 Crailsheim - Ansbach - Nürnberg - Hersbruck (rechts)- Neuhaus
bis Ansbach als RB
keine Halte in Dürrenhof, da sonst ein Tunnel ab Schweinau oder früher erforderlich wäre.

Ich würde dafür plädieren, wenn hier eine S-Bahn eingerichtet wird, sie zumindest stündlich bis Pegnitz fahren zu lassen, mit Halt in Mosenberg, Michelfeld, evtl. Pegnitz Süd.

Zitat

S41 Simmelsdorf - Nürnberg - ?
Wiedererrichtung der Ausweichsmöglichkeit in Schnaittach oder alternativ in Rollhofen-Wolfshöhe
Verknüpfung mit anderer Linie sinnvoll, hierfür ist ein eine Verlängerung des Gleises 560 ab Dürrenhof bis Ostbahnhof notwendig.
Halte in Dürrenhof

Könnte ja in Doppeltraktion mit S4 verkehren und in Lauf geteilt werden.

Zitat

S5 Allersberg - Nürnberg
Rückumwandlung in RB, da aktueller Name irreführend

Wenn der Takt so bleiben soll, wie er jetzt ist, absolute Zustimmung. Jedoch gibt es mit dem Busbahnhof am Bahnhof in Allersberg das Potential, hier einen attaktiven Nahverkehrsknoten zu etablieren, für den mindestens eine stündliche S-Bahn drin sein sollte.

Zitat

S6 (S5) Markt Erlbach - Nürnberg - ?
nicht realistisch, da nicht wirtschaftlich sowie Trassenprobleme mit S3
Notfalls Einkürzung der RB auf den Abschnitt Siegelsdorf - Markt Erlbach um Trassen für S3 zu schaffen.

Wenn man die S3 in Siegelsdorf flügeln würde, wäre es möglich. Ich glaube weder nach Neustadt noch nach Markt Erlbach benötigt man eine Doppeltraktion.

Zitat

S7 Cadolzburg - Gräfenberg
Weiterverfolgung aktueller Pläne

Wäre eine wichtige Verbindung, wenn man zwischen Nordostbahnhof und Fürth 2-4 mal hält.
Re: Ideen zur S-Bahn
20.12.2020 20:08
Hi Bummelzug,

da sind ein paar coole Ideen von dir dabei!

Zitat
Bummelzug
S 1 Nord Nürnberg - Fürth - Bamberg
Ausbau auf zwei Gleise zwischen Nürnberg und Fürth, für weitere Linien.
ein zusätzlicher Halt zwischen Rothenburger Straße und Fürth
Verlängerrung der in Forchheim endenden Züge nach Bamberg.

Zwischen Forchheim und Bamberg wird die stündliche S1 durch die RB26 (agilis) zu bestimmten Zeiten in der HVZ ergänzt.


Zitat
Bummelzug
S 11 (Option im Falle eines Scheitern der StUB) Herzogenaurach - E-Bruck - Nürnberg - ?
Nutzung des bereits vorhanden Trasse (bzw. ehemalig genutzter)
Kopfmachen mit Anschluss an S1 nach Erlangen Hbf in E-Bruck
Zugvereingung denkbar
eventuell Weiterführung auf anderem Ast ab Nürnberg


Die Idee gefällt mir auch ganz gut.
Allerdings sehe ich in der S11 eine eigenständige S-Bahn Linie für Erlangen, die ab Erlangen-Bruck auf einem neuen westlichen Gleis neben der Bestandsstrecke von Bruck bis Erlangen Bahnhof verkehrt und dort am neuen Gleis 5 beginnt und endet.
Die Ideallösung wäre natürlich, die Strecke irgendwie via Overfly in die bestehende "Stammstrecke" Bruck - PaulG.-Straße - Er Bahnhof einzubinden. Aber das wird nicht mehr möglich sein.
Auch eine Tunnellösung ab Er-Bruck bis Er-Bahnhof wäre eine Idee und könnte auch die Innenstadt anbinden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.12.2020 20:09 von Mezzo.
[www.nordbayern.de] weil es hier am besten passt...

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Re: S-Bahn-Planung
27.01.2021 10:55
Kommen wir mal wieder zum Thema zurück:

750-Millionen-Projekt: Bahn frei für den Fürther Güterzugtunnel?
Am Ende das übliche Gejammere unseres OB bzgl. S-Bahn Verschwenk und nichtstun der DB.

Auf DSO gibt es da auch schon eine sehr lange Diskussion zu, ob die Planung überhaupt so stattfinden wird, oder ob es nicht wegen dem Deutschlandtakt doch einen Tunnel für den Personenfernverkehr geben wird.

Frage ist: wenn der Tunnel wirklich ab 2024 gebaut wird (was ich nicht glaube), was das für die S-Bahn heißt. Zumindest muß die Bahn bis dahin Pläne für die S-Bahn haben, um nicht nachher viele angefangene Projekte zu haben, die nicht zusammenpassen.
Re: S-Bahn-Planung
27.01.2021 16:51
Ich habe mir jetzt mal die Situation in dem Bereich im Luftbild angesehen.

Es gibt einen Übergang am Ortsende von Eckersmühlen. Das ist eine Straße, die westlich gelegene Gewerbe- und Landwirtschaftsflächen anschließt. Aus meiner Sicht ist dieser unverzichtbar. Von dort aus führt ein Weg auf der Westseite der Bahn parallel zur auf der Ostseite liegenden Straße nach Hofstetten. Direkt bei Hofstetten ist wieder ein Übergang, der diesen Weg und die Landwirtschaftsflächen westlich an den östlich gelegenen Ort anschließt. Dies sind die Mehrzahl der Felder, ostwärts hat es hauptsächlich Wald und ein paar Sandgruben, die Landwirtschaft spielt sich im Wesentlichen auf der ortsabgewandten Seite der Bahn ab. Der Abstand zum Übergang bei Eckersmühlen ist ca. 1,2 km. Aus meiner Sicht wäre das ein zu großer Umweg. Dazwischen gibts noch zwei weitere Übergänge, die aus meiner Sicht aufgelassen werden können, weil sie ohne Umweg von Hofstetten oder Eckersmühlen aus durch Fahrt auf dem westlichen Parallelweg ersetzt werden können.

Zwischen Hofstetten und Roth gibts zwei weitere Übergänge, die nicht mehr an diesen Weg angebunden sind. Zwischen beiden Wegen gibt es hinter einem Waldstück einen ziemlich schlechten Feldweg als Verbindung. Hier könnte man meiner Meinung nach evtl. einen davon auflassen wenn man diesen Weg verbessert, bei besserer Anbindung an den bei Hofstetten evtl. beide. Weiter Richtung Roth gibts dann noch über eine Brücke die Verbindungsstraße zum B2-Anschluss bei Belmbrach, über die auch ein Teil der Landwirtschaftsflächen westlich der Bahn zu erreichen ist.

Zusammengefasst: Die Erhaltung des Übergangs bei Hofstetten ist äußerst sinnvoll, für die "Zwischenübergänge" gibts praktikable Alternativen.
An Hub17

Die kleinen Feldwege waren nach meiner Erinnerung eh nie das Große Problem, dort wurde zwar gepfiffen aber Streckengeschwindigkeit gefahren. Ich kann mich an eine 10er-La Erinnern die war an einer etwas doofen Einmündung zwischen Lohgarten und Eckersmühlen, die wurde aber per Brücke entschärft, und bei dem Bü direkt vor Eckersmühlen bin ich nicht 100% sicher, ob da auch 10 oder 20km/h waren, da könnte aber ne zeitgemäße Halbschranke Sinn machen. Insgesamt teile ich deine Einschätzung, das die Überwege nicht das größte Problem wären. Das wirkliche Problem dürfte werden, die anachronistische Einstellung der Anwohner, heutzutage immer noch Bahnstrecken zu Radwegen umwandeln zu wollen endlich aus den Köpfen raus zu bekommen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Einfach nur, weil man kann: Neue U21 Gebersdorf - Wolfsfelden
Re: S-Bahn-Planung
28.01.2021 11:08
Zitat
Daniel Vielberth
An Hub17

Die kleinen Feldwege waren nach meiner Erinnerung eh nie das Große Problem, dort wurde zwar gepfiffen aber Streckengeschwindigkeit gefahren. Ich kann mich an eine 10er-La Erinnern die war an einer etwas doofen Einmündung zwischen Lohgarten und Eckersmühlen,

Das dürfte die von mir erwähnte Brücke sein. In älteren Karten ist dort auch ein Bü zu sehen und ich meine mich aus Zeiten, als es noch die Gredl-Dampffahrten nach Thalmässing gab an ziemliche Schleicherei an der Stelle zu erinnern.

Zitat
Daniel Vielberth
die wurde aber per Brücke entschärft, und bei dem Bü direkt vor Eckersmühlen bin ich nicht 100% sicher, ob da auch 10 oder 20km/h waren, da könnte aber ne zeitgemäße Halbschranke Sinn machen. Insgesamt teile ich deine Einschätzung, das die Überwege nicht das größte Problem wären. Das wirkliche Problem dürfte werden, die anachronistische Einstellung der Anwohner, heutzutage immer noch Bahnstrecken zu Radwegen umwandeln zu wollen endlich aus den Köpfen raus zu bekommen.

In der Tat.
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