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Wie weiter mit Verschwenk und Güterzugtunnel?
geschrieben von HansL 
Planfeststellung Güterzugstrecke

Die Regierung von Mittelfranken hat die für das Planfeststellungsverfahren eingereichten Unterlagen bisher noch nicht ausgelegt und im Internet veröffentlicht. Dezember 2021 als anvisierter Termin für das Baurecht dürfte so nicht mehr zu halten sein.

Die Güterzugstrecke Kleinreuth b Schw - Eltersdorf mit dem Fürther Tunnel ist seit Herbst 2018 im 'Vordringlichen Bedarf' des BVWP 2030 (vorher als lfd. Nr. 4 im 'Potentiellen Bedarf'), nachdem die Wirtschaftlichkeit mit einem Nutzen-Kosten-Indikator von 1,06 nachgewiesen worden ist. Dies Projekt enthält auch Verbesserungen für die ABS/NBS Nürnberg - Erfurt:

>> Der Planfall enthält zusätzlich zu den bereits im Vordringlichen Bedarf enthaltenen Maßnahmen [d.h. die ABS/NBS Nürnberg - Erfurt] den Tunnel Fürth sowie Maßnahmen zur zusätzlichen Fahrzeitverkürzung zwischen Nürnberg und Erfurt. <<

Die Maßnahmen zur zusätzlichen Fahrzeitverkürzung beinhalten auch Änderungen am bereits planfestgestellten und teilweise in Betrieb befindlichen Knoten Eltersdorf. Durch alle Verbesserungen an der ABS/NBS ergibt sich für den Fernverkehr eine Fahrzeitverkürzung von einer Minute zwischen Nürnberg und Erlangen sowie einer weiteren Minute zwischen Erlangen und Erfurt. Ein möglicher Fernverkehrstunnel zwischen Nürnberg und Eltersdorf für den Deutschlandtakt ist ein unabhängiges Projekt und wird hier nicht betrachtet.

S-Bahn ohne Steinacher Verschwenk?

Aus einer Präsentation des VGN erfährt man die weiteren Pläne unter Einbeziehung einer neuen S-Bahn-Ausfädelung ohne Steinacher Verschwenk, stattdessen als Bündelungstrasse über Stadeln/Vach.

Im Vergleich zur bisherigen Planfeststellung ändert sich die Zuordnung der Gleise zu den Verkehrsarten am Südkopf des Haltepunkts Eltersdorf. Der Clou ist die Verlegung der Trennung/Verbindung von Güter- und S-Bahn in die Nähe des Bahnsteigs. Dazu wird wieder ein zweites Gleis an der Ostseite der südlichen Rampe liegen - wie während der Bauarbeiten, diesmal aber für die S-Bahn in Richtung Nord. In Gegenrichtung soll die S-Bahn über die Rampe fahren. Südlich der Rampe wird das bisherige Nord-Süd-Ferngleis zum eingleisigen S-Bahngleis.

Die vom Bahnsteig kommenden Mittelgleise werden zu reinen Güterzuggleisen und weiter wie bisher durch die Unterführung geführt; die Mitbenutzung durch die S-Bahn entfällt. Damit die Weiche zur Trennung des Nord-Süd-Verkehrs eingebaut werden kann, muss die nördliche Rampe verkürzt werden.

Das Nord-Süd-Ferngleis wird an der Rampe vorbeigeführt; die bisher vorgesehene Weiche zur Trennung von Personen- und Güterzügen entfällt. Das Gleis verläuft südlich der Unterführung als drittes Gleis neben den zwei Güterzuggleisen, wird dann südlich des Autobahnparkplatzes mit einer neuen Überführung über die Autobahn geführt und trifft bei Herboldshof wieder auf die Bestandsstrecke mit dem S-Bahngleis dann in Mittellage.

Es gibt in dem Ausschnitt aus der Präsentation des VGN (Quelle: Stadt Erlangen, UVPA) noch eine zweite Seite zu den 'Geschwindigkeitserhöhenden Maßnahmen'. Dort heißt es:

>> Ziel ist (vorbehaltlich der Finanzierung) ein gemeinsamer Planfeststellungsbeschluss für den Fernverkehr und die S-Bahn. Ein konkreter Zeitplan wurde jedoch nicht kommuniziert. <<

Die bisher schon dreigleisige Neubaustrecke ist von Eltersdorf aus bis zur Brücke über die Gründlach planfestgestellt. Die Nutzung der Gleise durch Güterzüge und die S-Bahn ist für den Bau des Steinacher Verschwenks ausgelegt. Es stellt sich die Frage, wieweit die mögliche Umnutzung wie oben beschrieben ist, bereits in den neu eingereichten Unterlagen für die Güterzugstrecke berücksichtigt ist.


Wie schon in einem anderen Faden OFF TOPIC berichtet worden ist, werden die Planfeststellungsunterlagen für die 4. Planänderung der Güterzugstrecke (PFA 13) morgen beim Regierungspräsidium Mittelfranken und der Stadt Fürth öffentlich ausgelegt.

Online: Übersichtsseite des Regierungspräsidiums für Planfeststellungsunterlagen:

[www.regierung.mittelfranken.bayern.de]

Der Planfeststellungsabschnitt 13 "Güterzugstrecke Abzweig Kleinreuth – Eltersdorf" (km G 4,500 – km G 13,526) umfasst
• Umbau der Strecke 5950 Nürnberg Rbf – Fürth Gbf
• Neubau der Strecke 5955 Abzweig Kleinreuth – Eltersdorf

Die neue Güterzugstrecke beginnt an der neu geplanten Abzweigstelle Nürnberg-Kleinreuth an der Strecke 5950 Nürnberg Rbf – Fürth Gbf und endet nach ca. 14,5 km im Knotenbahnhof Eltersdorf. Gegenstand des PFA 13 ist die Strecke von der Abzweigstelle Kleinreuth bis kurz vor dem Ende des Tunnels nördlich des Bucher Landgrabens in Fürth (südlich Steinach). Der im Zuge der neuen Güterzugstrecke liegende Güterzugtunnel ist nun rund 7.500 m lang; davon liegen 7.326 m im PFA 13.

Die nördliche Fortsetzung der Strecke ist Teil des PFA 16 "Fürth Nord" (bisher mit Steinacher Verschwenk für das S-Bahngleis). Das S-Bahngleis schließt südlich von Stadeln an den PFA 15 "Fürther Bogen" (um Unterfarrnbach) an.

Wesentliche Änderungen bei der Trassierung und beim Tunnelbau:
• Verschiebung der Abzweigweichen Kleinreuth um ca. 880 m in Richtung Nürnberg Rbf und der Planfeststellungsgrenze hin zu km G 4,500
• Änderung der Entwurfsgeschwindigkeit auf der Strecke 5955 und dadurch mögliche Trassierungsänderungen im Bereich der Pegnitzquerung von km G 8,65 bis km G 9,9 zur Vermeidung von Gebäudeunterfahrungen und zur Abrückung von der städtischen Kläranlage
• Umstellung des Tunnelvortriebs auf einen Schildvortrieb mit verkürzter offener Tunnelbauweise im Süden und Tunnelverlängerung im Norden
• Tunnelvortriebsbedingte Trassierungsänderung in Lage und Höhe vor der nördlichen Planfeststellungsgrenze
• Zusätzlicher Portalzugang Süd und Neuverortung der Notausgänge des Tunnels inklusive Ausweisung von Rettungsplätzen

[ausführlich im Fürther Amtsblatt Nr. 13 vom 7. Juli 2021]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.07.2021 12:06 von Manfred Erlg.
Hallo und guten Abend,

3 1/2 Jahre später hole ich mal meine damalige Zeichnung wieder nach oben.

Dort schrieb User nvf, mein Vorschlag 2 geht gar nicht - jetzt wird er doch genau so realisiert - sogar mit 7! Weichen - was auf eine "Ewigkeit" hindeutet.

Durch das sture Abbauen des damals schon liegenden Gleises von Eltersdorf in Richtung Fürth, hätte, über 10 Jahre die Nutzung des mittleren S-Bahn-Bahnsteiges, ohne jegliche Umbauten ermöglicht.


[www.bahninfo-forum.de]


Nach Meinung des User HansL in 2017, wird der Gütertunnel nie gebaut - jetzt wird er doch, wie 2010 schon geplant, in Angriff genommen.

Der Verschwenk ist wohl gestorben, bleibt nur noch eine Parallel-Führung der S-Bahn über Vach.

Eine 1gleisige S-Bahn-Überwerfung, nördlich des evtl. noch kommenden S-Bahn-Haltepunktes Stadeln, von der Ost- auf die West-Seite der Hauptbahn, bringt die Beseitigung der beiden Bahnübergänge in Vach und einen Neubau der maroden Theodor-Heuss-Brücke.

Somit sind die Wünsche der Fürther Stadtoberen auch für sie kostengünstig erfüllt und die geforderte Beschleunigung der VDE8, um ein paar Sekunden, bringen den KNF etwas über die 1.

Das einzelne S-Bahn-Gleis kann parallel neben dem Vacher Bahnhofsgebäude vorbei (mit westlichem Bahnsteig vor dem alten Stellwerk) und dann unter der A 73 (ohne Tunnel oder hohe Dämme) hindurchgeführt werden und endet dort neben dem Parkplatz an der A 73.

Von dort können, ohne Veränderungen an den Bauwerken in Eltersdorf, die früheren Planungen (16) verwirklicht bzw. zu Ende geführt werden.

Die aufwändigen und kostspieligen, infolge des S-Bahn-Verschwenks nötig gewordenen Brücken, können eingespaart bzw. an anderer Stelle verbaut werden.

Mein Idee habe ich schon an anderer Stelle aufgezeichnet - mal sehen für was sich die Bahn entscheiden wird?

Auf eine neue Diskussions-Runde, aufgrund der nun feststehenden Fakten, freut sich der User elixir.


NB: Die seltenen Tiere und das Grundwasser ist geschützt, der Güterzuglärm wird erheblich abnehmen - nun dürfte es doch keine Probleme bei den Bedenkenträgern mehr geben?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.07.2021 00:25 von elixir.
An Elixir,

da möchte ich zustimmen, auch ich bin nahezu sprachlos, das sich das nun scheinbar doch alles zu etwas entwickelt, was noch schöner ist, als das was ich mir im Optimalfall hätte vorstellen können. Das wäre in der Tat eine der wenigen Planungen, wo mir nicht auf Anhieb was zum maulen drüber auffiele.

Tatsächlich suche ich die ganze Zeit den Haken, weil ich mir denke, das läuft zu gut um wahr zu sein, da muss doch irgendwo noch die berühmte Kröte zum Schlucken kommen, oder irgendwas noch schiefgehen, schließlich heißt es, Dinge zu schön sind, um wahr zu sein, sind auch zu schön, um wahr zu werden. Im Moment würde ich entweder auf die nächsten paar Coronajahre (kein Geld, bis die Meinungen sich wieder geändert haben) oder auf die Wahl in September tippen, das die noch einen Strich durch die Rechnung machen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Jetzt live: Sommer-Urlaub 2021 - Das Superspreader-Event



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.07.2021 19:42 von Daniel Vielberth.
>> wobei mir die Fantasie fehlt, wie eine noch schlechtere Regierung aussehen könnte... <<

Beteiligung der FDP: "Lieber falsch regieren, als gar nicht regieren" oder so ähnlich.

Was die Güterzugstrecke angeht, gewinnt man durch die vorgezogene Planfeststellung für den bergmännischen Tunnelanteil (und die südliche Anbindung) Zeit für den aufwändigsten Bauabschnitt, während man sich für den nördlich anschließenden Abschnitt bis zur Gründlachbrücke mehr Zeit für die Planung nehmen kann, auch um den Trassenverlauf für das zusätzliche Pv-Gleis mit allen Betroffenen ausführlich zu diskutieren.
Ich freue mich ja auch, dass zumindest die Planung und Genehmigung des Güterzugtunnels wieder aufgenommen wurde. Und hoffe sehr, dass das jetzt doch klappt. Deshalb gieße ich nur ungern Wasser in den Wein mit meinen Zweifeln.
Aber bitte bedenkt: Die Stelle, an der der Verschwenk geplant war, ist noch nicht in der aktuellen Planfeststellung. Die naturschutzrechtlichen Bedenken, an der dieser gescheitert ist, betrafen eben genau den Bereich zwischen Eltersdorf und der jetzigen Planfeststellungsgrenze des Tunnels. Und da müsste nicht nur der S-Bahn-Schwenk durch, sondern auch die Gütergleise sowie das neu angedachte Fernbahngleis.
Manchmal freue ich mich auch, mal mit meinen Bedenken nicht Recht zu bekommen. Aber an den Gütertunnel glaube ich erst, wenn tatsächlich endlich mal die Bagger rollen.

Und ja: Endlich gibt es Planungsideen für diesen Bereich, die ausführbar erscheinen. Aber wie die ICE-Tunnel wegen des Deutschland-Taktes zur Umfahrung Fürths Richtung Neustadt und Erlangen dazu passen könnten, das wurde jetzt hier noch überhaupt nicht betrachtet. Mag ja sein, dass ich oft alles zu finster sehe. Aber ich freue mich halt auch höchst ungern zu früh.
an Manfred Erlg

> Beteiligung der FDP: "Lieber falsch regieren, als gar nicht regieren" oder so ähnlich.

Ja die sind natürlich ein Problem, aber können die Andy Scheuer nach unten überhaupt toppen? (Ps nicht wundern, den Klammersatz, auf den sich die Antwort bezog hatte ich ursprügich vorsichtshalber wenige Momente nachdem ich den ergänzt hatte wieder rauseditiert, da ich befürchtete, damit irgendwem auf die Füße zu treten, da hatte ich allerdings nicht gesehen, das es schon eine Bezugnahme darauf schon gab)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.07.2021 21:16 von Daniel Vielberth.
Hier die 3 Seiten im Zusammenhang.

Seite 1



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.07.2021 01:13 von elixir.
Seite 2



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.07.2021 01:12 von elixir.
Seite 3

Bei dieser Lösung kann der Gütertunnel und das 3. Gleis der S-Bahn unabhängig von einander, durch die geniale Lösung der Überleitstelle Fürth, in Betrieb gehen.

Es könnte glatt sein, dass die Bahn schon daran gedacht hat, dass die Realisierung des Tunnels und der S-Bahn noch mehrere Jahre dauernd wird.

Am Ende wird alles gut - es dauert halt noch gute 10 Jahre.

Gruß elixir



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.07.2021 01:27 von elixir.
Was mir im Erläuterungsbericht zum PFA 13 "Güterzugstrecke" aufgefallen ist:

Der Bericht (Stand Sept. 2020) geht von einem Baubeginn im Jahre 2022 und einer Inbetriebnahme im Jahre 2028 aus. Ich glaube nicht, dass es 2022 mehr als vorbereitende Arbeiten wie die Baufeldfreimachung geben kann - wenn überhaupt.

"Trog und Tunnel in offener Bauweise werden im Süden in einer Bauzeit von ca. 4 Jahren und im Norden in ca. 2 Jahren hergestellt. Der maschinelle Tunnelvortrieb dauert ca. 3 Jahre" (Kapitel 17.1. Seite 144). Da der Tunnelbau mit Schildvortrieb von Nord nach Süd erfolgt, hat man für die Fertigstellung des Vorfeldes im Süden mehr Zeit.

"Im Norden wird zuerst der Tunnel in offener Bauweise nördlich des Bucher Landgrabens errichtet und anschließend der südliche Bauabschnitt inklusive der Startbaugrube für den bergmännischen Tunnelvortrieb. Nach Lieferung der Tunnelbohrmaschine im zweiten Baujahr beginnt der bergmännische Vortrieb in Richtung Süden mit sofort nachlaufender Herstellung der 7 Notausgänge. Im fünften Baujahr erreicht die Bohrmaschine den Zielschacht südlich des Zuckermandelweges. Nach Bergung der Maschine wird der Tunnel mit einer festen Fahrbahn sowie mit der technischen Ausrüstung ausgebaut, Start- und Zielschacht geschlossen" (Kapitel 17.2.).

Im Norden liegt die Grenze zwischen den PFA 13 und 16 "Fürth Nord" kurz vor dem Ende des Tunnelabschnitts in offener Bauweise. Das Tunnelportal und der Trog mit der Rampe liegen also gänzlich im Abschnitt 16, der im Bericht zweimal als Abschnitt 16A bezeichnet wird. Abschnitt 16B ist dann wohl das zusätzliche Pv-Gleis. Es stellt sich damit die Frage, ob die Bauarbeiten für das Pv-Gleis zeitlich entkoppelt werden sollen.

Das Baufeld und die Baustelleneinrichtungsflächen sowie die Transportwege werden in Kapitel 14 (Seite 114 ff) beschrieben.

Zu den Arbeiten im Nordabschnitt (Kapitel 14.1.3.): Die Tübbinge für den Tunnelausbau sollen per Bahn angeliefert werden. Dazu soll ein Baugleis vom Beginn der Rampe bis zur Baustelleneinrichtungsfläche bei der Straße "Am Reichsgraben" angelegt werden. Dies setzt voraus, dass die Strecke im PFA 16 von Eltersdorf bis zum Beginn der Rampe zu diesem Zeitpunkt zumindest eingleisig befahrbar ist.

Da sollten doch in Kürze die PF-Unterlagen für den Abschnitt 16 ausgelegt werden.

Nachtrag: In der Pressemitteilung der Bahn vom Januar hieß es: "Abhängig von der Dauer des Genehmigungsverfahrens ist der Baubeginn ab 2024 möglich." Siehe Beitrag auf der vorigen Seite.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.07.2021 10:00 von Manfred Erlg.
Es gibt einen neuen Flyer zur Güterzugstrecke:

[www.vde8.de]

(auch in der Mediathek der VDE8)


Wie ich finde ein guter Anfang den Knoten Fürth zu entlasten und umzubauen.
Mein Wunsch hierzu wäre es, die Güterzüge aus Würzburg ebenfalls in den/einen Tunnel zu schicken und sie gebündelt zum Rbf zu schicken. Das wird allerdings wohl sehr schwer werden.
Meine Fragen:
Ist ein Personenverkehr auf der Strecke möglich? (Störungsfall, Umleitungen)
Ist die Nordausfädelung mit den Planungen des weiteren Ausbaus in der Region abgestimmt, sodass dort nicht nach kurzer Zeit alles neu gebaut werden muss?

Gruß GT8N
Zitat
Manfred Erlg
Es gibt einen neuen Flyer zur Güterzugstrecke:

[www.vde8.de]

(auch in der Mediathek der VDE8)


Auf dem Gleis zum Fürther Hauptbahnhof fährt ein Personenzug.
> Ist ein Personenverkehr auf der Strecke möglich? (Störungsfall, Umleitungen)

Durch den Tunnel, nein weil es ein einröhriger wird, und sich in einröhrigen (Neubau-)Tunnel Personen und Güterzüge ja nicht begegnen dürfen (selber Grund, warum VDE 8 auf der NBS defakto keine Gz sieht). Man wird von Glück reden können, wenn es gelingt, wenigestens zur Eröffnung mal einen Sonderzug da durch zu schicken, damit man wenigestens einmal sieht, wie das Ding am Ende auskuckt.

Südliche Ringbahn: Prinzipiell ja, wird bisweilen heute für Drehfahrten, oder wenn Nürnberg HBF dicht ist (im Sinne von gesperrt oder Bombenentschärfung) im Fernverkehr gemacht.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Jetzt live: Sommer-Urlaub 2021 - Das Superspreader-Event
Viele private Einwendungen gegen Güterzugtunnel. Presse:

Siebeneinhalb Kilometer langes Großprojekt:
Viele Einwendungen: Droht das Aus für den Güterzugtunnel Fürth/Nürnberg?

[www.nordbayern.de]

Viele Einwender haben offensichtlich nicht verstanden, dass der in den Plänen eingezeichnete S-Bahnverschwenk nicht Teil des Planungsabschnitts ist und die Kreuzung (Brücke) nur nachrichtlich als Stand der bisherigen Planung eingezeichnet ist.

Wichtig: Der BN lehnt den Tunnel nicht mehr ab.
Ach quatsch, 67 sind doch nix. Das geht fix.
Und dabei könnten auch einige von 1996 sein.
Zitat
KDanny41
Ach quatsch, 67 sind doch nix. Das geht fix.

Man brauchte aber eine Click-Bait Überschrift...
Obwohl die Planfeststellungsverfahren für die beiden PF-Abschnitte der Güterzugstrecke noch laufen, wird bereits mit der Baufeldfreimachung begonnen. So wird bei Herboldshof eine Wasserleitung umverlegt und deshalb die Unterquerung der Autobahn (Straße nach Großgründlach) für mindestens vier Wochen gesperrt. Im Frühjahr wird eine Wasserleitung bei Steinach umverlegt und dann dort die Unterführung gesperrt.

Dazu die Fürther Presse am 17.10.:

>> Bauvorhaben -- Herboldshof: Unterführung ist wochenlang gesperrt <<

[www.nordbayern.de]
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