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Wie weiter, wenn weder Verschwenk noch Güterzugtunnel kommen?
geschrieben von HansL 
Die Bahnsteigkanten in Steinbühl Nord "unten" und "oben" sind doch schon vorhanden.

Mit der S-Bahn nach Neustadt/Aisch wird es auf dem einen S-Bahn-Gleis, dann wohl nichts werden.

Steinbühl Nord oben geht nach Ansbach - unten nach Fürth - so war es zumindest vor 30 Jahren mal geplant.

Bei einer teilweisen Verlagerung des FV auf eine andere Strecke, könnte den Engpaß auch mit den vorhandenen 4 Gleisen entschärfen - oder eben doch noch ein Gleis nördlich dranschustern - zumindest bis Neusündersbühl und ab Doos bis Fürth - Platz wäre da ja noch vorhanden.

Das würde aber ein Weiterdenken, über mehr als 10 Jahre erfordern.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.10.2018 19:10 von elixir.
Zitat
Fahrdienstleiter ESTW
Die ICE nach Nürnberg und die S-Bahnen um 43 ab Nürnberg nach Ansbach fahren da tagsüber zwischen Nürnberg Hbf und Schweinau planmäßig im Gegengleis, um Trassenkonflikte zu vermeiden...
Ab 08.10.18 ist der Baufahrplan zu Ende.

Fahren beide jeweils im linken Gleis/GW?

Der ICE wird dann schon in Stein ins Gegengleis nach NN geleitet?

Die S-Bahn fährt vom Hbf. bis zur Brücke an der Schwabacher Straße links und wird dort wieder auf das richtige Gleis geleitet - oder fährt die bis Stein links?

Ist das nur werktags?
Zitat
elixir

Fahren beide jeweils im linken Gleis/GW?

Der ICE wird dann schon in Stein ins Gegengleis nach NN geleitet?

Die S-Bahn fährt vom Hbf. bis zur Brücke an der Schwabacher Straße links und wird dort wieder auf das richtige Gleis geleitet - oder fährt die bis Stein links?

Ist das nur werktags?

Fahren beide im Gegengleis zwischen NN und NNSW. Der ICE kreuzt vor NNSW mit dem RE nach Stuttgart. Die S-Bahn fährt in NNSW wieder ins Regelgleis.
Ist täglich so. Wenn der ICE Verspätung hat, dann kann man sich das Gegengleisfahren sparen.

Gruß
ICEs über die Güterzugstrecke: Weichenfahrten in Eltersdorf (Gegenrichtung Kleingründlach), Schweinau, Westseite HBf vs. Fürth. Wo soll da ein Vorteil sein?

Und was sollen denn die Fürther denken, wenn bei steigendem Verkehr - dank ICEs im Tunnel - einzelne Güterzüge von/nach Bamberg durch die Stadt fahren müssen?

Hier sind die Prognosezahlen der Bahn für 2025, die den Schallschutzmaßnahmen in den Ausbauabschnitten Forchheim und Hirscheid zu Grunde liegen.

----------------------------------------------------
Lfd.	Zugart	Zugzahl		Zug-	Zug-
Nr.		Tag	Nacht	länge	geschwindig-
		6:00- 	22:00-	(m)	keit
		22:00	6:00		(km/h)
		Uhr	Uhr
----------------------------------------------------
Strecke 5900 Nürnberg - Bamberg

1	RE 2	 6	 0	210	160
2 *	S-Bahn	72	14	145	140
3	GZ	63	51	500	100
4	GZ	 4	 6	500	120
5	GZ	 0	 2	500	160
----------------------------------------------------
Gesamt 145	73 in beiden Richtungen
----------------------------------------------------
Strecke 5919 Eltersdorf – Leipzig

1	ICE	50	 6	411	230
2	RE1	36	 8	210	160
3	GZ	65	52	500	100
4	GZ	 2	 5	500	120
5	GZ	 0	 2	500	160
----------------------------------------------------
Gesamt 153	73 in beiden Richtungen
----------------------------------------------------
* ab Bahnhof Forchheim: 28/10 S-Bahnen Tag/Nacht

Das sind tagsüber 67 GZ je Richtung, also 4,2 pro Stunde. Da ist noch Luft nach oben für den durchgängigen 4-gleisigen Ausbau.
Nachts sind es 59 GZ pro Richtung, also 7,4 pro Stunde.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.10.2018 23:15 von Manfred Erlg.
Sehr interessant,

ich frage mich nur, ob man die Liste tatsächlich neu geschrieben hat, wenn sich darin noch S-Bahnen mit vmax 140 finden, sowie die alten PIC mit 160 km/h für die Cargo heute schon keine Loks mehr hat, und für deren Laufweg es ein Umweg wäre, schließlich muss in Würzburg der Flügelzug Südwest abgehängt werden, und dann muss der Rest weiter nach München-Riem, was es bringen soll, den Zug über die Bamberger Strecke zu fahren, erschließt sich mir nicht. Die Züge fahren heute als EX50000 und EX50001 aber über die Strecke Würzburg-Treuchtlingen also großräumig an Nürnberg vorbei. und haben nur noch vmax 140km/h.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Die Situation der Bahnstrecke in Fürth ist so was von festgefahren...
Da die obigen Prognosezahlen der Planung in Forchheim zu Grunde lagen. dürften sie mindestens 5 Jahre alt sein. Die in der Antwort aufgeführten Details wie Loks von DB Cargo oder ein bestimmter Zug über Würzburg sind für eine Prognose mit einer Perspektive von ca. 10 Jahren ohne Relevanz.

Ziemlich phantastisch sind übrigens die Zahlen für 2015 < ! > in der Planfeststellung des Abschnitts Erlangen aus den 00er Jahren:

Strecke Eltersdorf-Erlangen:

70 PFV-Züge
151 PNV-Züge
344 G-Züge
= 565 Züge/24h in beiden Richtungen

Strecke Erlangen-Forchheim:

70 PFV-Züge
133 PNV-Züge
344 G-Züge
= 547 Züge/24h in beiden Richtungen
> Die in der Antwort aufgeführten Details wie Loks von DB Cargo oder ein bestimmter Zug über Würzburg sind für eine Prognose mit einer
> Perspektive von ca. 10 Jahren ohne Relevanz.

Andererseits hat man für diese so spezielle Züge extra eine eigene Zeile angelegt (nämlich die für Gz mit 160 km/h), und da fragt man sich schon, warum man gerade das Zugpaar, das quasi die Gesamtdeutsche Version der "Zitteraale" der Reichsbahn ist, in Planungen für die Bamberger Strecke eingeplant hat, wo der DHL-Verkehr noch nie diesen Weg genommen hat. Weil die Züge 50000 und 50001 auf die Bamberger Strecke zu packen, hieße, in den Stunden, wo die fahren, das alles, wirklich alles (incl ICE) auf der Seite geparkt wird, nur damit dieser Zug durchkommt, und wahrscheinlich würden auch Taktzüge entfallen, sogar bei nur stündlich verkehrendede RBs wie auf der Strecke Würzburg - Treuchtlingen, lässt man einmal eine 2 Stunden-Lücke, um den durchzubringen, insofern ist dieser Zuglauf sicher einer Betrachtung wert.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Ich hab's gefunden. die Studie wurde in den Jahren 2005 - 2007 von Intraplan erstellt. Auftraggeber war das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS):

Titel: "Prognose der deutschlandweiten Verkehrsverflechtungen 2025"

>> Erstellung von verkehrsträgerübergreifenden Quelle-Ziel-Matrizen des Personen- und des Güterverkehrs für das Basisjahr 2004 und den Prognosehorizont 2025. <<

>> Im Eisenbahnverkehr ist für das Verkehrsaufkommen mit einer Steigerung von 6,2 % auf das Niveau von ca. 2,2 Mrd. Fahrten zu rechnen. Bezogen auf die Verkehrsleistung steigt der Bahnverkehr um 25,6 % und damit etwas stärker als die anderen landgebundenen Verkehrszweige. Dies ist vor allem auf die erheblichen Angebotsverbesserungen aufgrund des Ausbaus des Schienennetzes zurückzuführen. <<

[www.intraplan.de]

Die neue Prognose für 2030, die dem BVWP 2030 zu Grunde liegt, hat niedrigere Verkehrszahlen, weil das Wirtschaftswachstum niedriger angesetzt worden ist.

Zur Klarstellung: Bei den obigen Prognosezahlen geht es nur um den Abschnitt Eltersdorf - Bamberg.
Zitat
Manfred Erlg
Hier sind die Prognosezahlen der Bahn für 2025, die den Schallschutzmaßnahmen in den Ausbauabschnitten Forchheim und Hirscheid zu Grunde liegen.

--------------------------------------------------------------------
Lfd.	Zugart	Scheiben-	Zugzahl		Zug-	Zug-
Nr.		brems-		Tag	Nacht	länge	geschwindig-
		anteil		6:00- 	22:00-	(m)	keit
		(%)		22:00	6:00		(km/h)
				Uhr	Uhr
--------------------------------------------------------------------
Strecke 5900 Nürnberg - Bamberg

1	RE 2	100		 6	 0	210	160
2 *	S-Bahn	100		72	14	145	140
3	GZ	  1		63	51	500	100
4	GZ	  5		 4	 6	500	120
5	GZ	100		 0	 2	500	160
--------------------------------------------------------------------
Gesamt in beiden Richtungen	145	73
--------------------------------------------------------------------
Strecke 5919 Eltersdorf – Leipzig

1	ICE	100		50	 6	411	230
2	RE 1	100		36	 8	210	160
3	GZ	  1		65	52	500	100
4	GZ	  5		 2	 5	500	120
5	GZ	100		 0	 2	500	160
--------------------------------------------------------------------
Gesamt in beiden Richtungen	153	73
--------------------------------------------------------------------
* ab Bahnhof Forchheim: 28/10 S-Bahnen Tag/Nacht

Wenn ich sehe wieviel komplett Scheibengebremste Güterzüge (vor allem Boxxpress Containerzüge) schon Heute fahren halte ich hier die Prognosen für deutlich zu gering angesetzt. Und da es um Lärmschutz geht fehlt hier auch klar eine Unterteilung in Grauguss und Verbundstoff Bremssohlen.

Bauarbeiten S-Bahn Nürnberg



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.10.2018 17:56 von marco2206.
Zitat
Daniel Vielberth

Andererseits hat man für diese so spezielle Züge extra eine eigene Zeile angelegt (nämlich die für Gz mit 160 km/h), und da fragt man sich schon, warum man gerade das Zugpaar
...

50000 und 5000
...

...sogar bei nur stündlich verkehrendede RBs wie auf der Strecke Würzburg - Treuchtlingen, lässt man einmal eine 2 Stunden-Lücke, um den durchzubringen, insofern ist dieser Zuglauf sicher einer Betrachtung wert.

Wo soll es Abends zwischen Treuchtlingen und Würzburg eine Taktlücke geben? Meinst Du den 58164, der um 22 Uhr in Ansbach endet? Das hat aber nichts mit Trassen wegen dem PIC zu tun, sondern das ist so bestellt. Die Nachfrage ist abends hier auch nicht mehr besonders hoch. Bis vor einigen Jahren fuhr übrigens noch der 58164, damals dann als 58134, bis Würzburg, und der 58136, damals 58166, endete in Ansbach. Da hab es auch keine Trassenkonflikte. Geändert wurde das in erster Linie wohl weil nun eben für die Ziele zwischen Ansbach und Würzburg auch noch eine Reiseverbindung aus Südlicher Richtung besteht.

Bauarbeiten S-Bahn Nürnberg
Weder Scheibenbremsen noch Züge auf der Strecke Würzburg - Treuchtlingen sind Thema dieses Threads.

Ich habe die Angaben zu Scheibenbremsen aus der obigen Tabelle gelöscht.
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