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erweitert
Neue Straßenbahnlinien 9, 10, 11 und 12
geschrieben von Marktkauf 
Im Netz 2030 sind die vier neuen Linien aufgeführt!

Eure Meinungen dazu...
Siehe Plan VAG Netz 2030
[www.uvp-verbund.de]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.01.2021 14:53 von Marktkauf.
Das wäre ein Traum Netz, welches realistisch gesehen in diesem Zeitraum sicher nicht kommt.
Bauernfeind, Stadtpark und die Verbindung Gibitzenhof-Finkenbrunn sehe ich als gesetzt an.
Hallo allseits,

10 und 12: So wie die erdacht sind, sind die schlecht für die Fahrgastinformation weil trotz gleichen Start und Zielpunkt weichen die unterwegs von der Route ab, das hat man damals auf den Thoner Ast schon zu vermeiden versucht, zweimal Ziel Doku-Zentrum aber mit unterschiedlichen Laufweg zu haben, die Idee ist so auch heute noch schlecht. 10 und 12 müssen beide ein anderes Ziel als Doku-Zentrum bekommen.

11: Hier würde ich wochenends die Verlängerung bis Tiergarten anstreben, Makel hier ist, das diese trotz Benutzung der Celtisstrecke nicht den Plärrer erreicht, das die zwei wichtigsten Knoten Nürnbergs auch auf der Straßenbahn auf kürzesten Weg verbunden sind, halte ich für sehr wichtig, ich würde mit der 12er Äste tauschen, sodass aus der 11 (Tiergarten -) Mögeldorf - HBF - Celtisplatz - Plärrer - Westfriedhof entsteht, die 12er würde dann die frühere 6er also Westfriedhof - Gibitzenhof fahren

9er: Neben der unrealistischen Pirchkeimer (wenn dann wohl dritte Linie Altstadttram) Halte ich Stresemannplatz - Wöhrd für nicht sinnvoll baubar, ergo würde ich am Rathenauplatz abzweigen, bis Peterskirche ist die OK, aber als Hochschullinie erwarte ich, das die EwF angebunden ist, also Fliegerstraße, ergo sollte die 9er den Bogen über Doku-Zentrum mitmachen, damit entfällt die Driektverbindung Peterskirche Pl. d. Opf. d. Fasch. Den Bogen Holzgarten - Tristan halte ich für unnötig, und wage zu bezweifeln, das der der Weisheit letzter Schuss ist.

Ferner vermisse ich die Möglichkeit, von der Stub zum Rathaus zu fahren, würde also eine Linie 13 vorschlagen die Wegfeld - Haller Tor - Rathaus - HBF - Scheurlstraße - Wodanstraße - Doku-Zentrum fährt, und den Gegenpart zu meiner umgeleiteten Linie 9 (Linienwechsel) bildet.

Um die bei mir leicht geschwächte Südstadtlinie mit einer zweiten Linie zu versorgen (sofern das wirklich nötig ist), nachdem ich ja die 12 anders führen würde, kann man ferner an der Scharrerstraßenschleife beginnend eine Linie Plärrer - Haller Tor - Pirckheimer - Stadtpark als reine Tangentialline vorsehen, Vorteil davon ist, die dies selbst im Pirckheimer-Mitfall eine andere Fahrbeziehung als die U-Bahn darstellt, da ja der FEP und Rennweg/Rathenauplatz nicht bedient wird, dies dürfte leichter genehmigbar sein als der plumbe direkte Parallelverkehr, den man in dem Plan der 9er unterstellt hat.

Fehlt noch eine Zweite Linie für die Bauerfeindstraße, würde ich sagen, den freien Schenkel der 10er ab Wodanstraße, dann ist auch der verartztet, und das Informationsproblem ist weg.

Soweit meine quick and dirty Lösung, für eine ausführliche müsst ich mir mal selbst das Netz Zeichnen, und schauen, obs es noch mehr Verbesserungspotential gibt.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Das schöne an Corona ist, dass ich am Ende doch immer Recht behalte.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.01.2021 11:53 von Daniel Vielberth.
Wo findet man den Netzplan, habe gegoogelt aber nicht gefunden.

Gruss Chr17
Den Netzplan findet man im Erläuterungsbericht zur Erweiterung des Straßenbahndepots:
[www.uvp-verbund.de]

Auf Seite 10 findet man den Netzplan.

Wo genau diese "Vision 2030" herkommt und wer sie wie verbindlich beschlossen hat, konnte ich bisher nicht herausfinden. Im Stadtrat und Verkehrsausschuss war das definitiv noch nicht das Thema.

Wie es aussieht, hat Nürnberg Geld über die "Dieselmilliarde" bekommen und damit neue Straßenbahnen angeschafft. Und jetzt muss man sich überlegen, was man mit all den schönen neuen Fahrzeugen tun will. Stadtpark wird wohl mit den ersten neu gelieferten Fahrzeugen bedient. Als gesetzt gilt die Verlängerung Brunecker Straße und die StUB. Minervastraße wird wohl auch kommen, aber erstmal noch nicht zu großem Neubedarf führen. Das ist erst mal eine Umleitungsstrecke, wenn die Katzwanger Straße gesperrt wird. Und dann vor allem ein zweiter Einrückweg.

Darüber hinaus könnte man vorhandene Linien auf 5-Minuten-Takt umstellen, zumindest in der HVZ. Oder eben wieder überlagernde Dirkektlinien schaffen, was sehr zu begrüßen wäre. Über Einzelheiten kann man ja noch diskutieren.

Wirklich neu ist vor allem die Altstadtquerung und die Reaktivierung der Pirckheimer sowie die Straßenbahn durch oder entlang Wöhrd. Da kann man nur hoffen, dass das tatsächlich kommt. Eine Straßenbahn durch die Bauvereinstraße halte ich im übrigen nicht für schwer machbar. Wenn man die parkenden Autos entfernt und eine der beiden Fahrspuren umwidmet, so ist mehr als genug Platz für Straßenbahngleise.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.01.2021 16:22 von HansL.
Zitat
Daniel Vielberth
10 und 12: So wie die erdacht sind, sind die schlecht für die Fahrgastinformation weil trotz gleichen Start und Zielpunkt weichen die unterwegs von der Route ab, das hat man damals auf den Thoner Ast schon zu vermeiden versucht, zweimal Ziel Doku-Zentrum aber mit unterschiedlichen Laufweg zu haben, die Idee ist so auch heute noch schlecht. 10 und 12 müssen beide ein anderes Ziel als Doku-Zentrum bekommen.

Ernsthaft? Das ist Dein Argument bzw. ein offizielles Argument? Aus Berlin, kann ich Dir sagen, dass das jahrelang gut funktioniert hat. Es gibt ja noch Netzpläne, wo man sehen kann, welche Route welche Liniennummer befährt. Inzwischen wurde die eine Linie verlängert und damit ist das Thema erledigt, wenngleich sich die beiden Linien im Verlauf ihrer Strecken noch einmal treffen. (M4 und M5, früher 3 und 5, von "Hohenschönhausen, Zingster Straße" nach "S Hackescher Markt", M5 neu bis "S+U Hauptbahnhof")

Darüber hinaus gibt es eine Haltestelle (Landsberger Allee/Petersburger Straße), wo gleich drei Linien mit dem Ziel Hauptbahnhof halten (M5, M8 und M10), zwei davon am selben Bahnsteig (M5 und M8). Auch da funktioniert es ohne große Probleme. Entsprechende Routenverläufe braucht man nicht vermeiden - viel mehr sollte man die heutigen technischen Möglichkeiten bei der Fahrgastinfo besser nutzen. Die BVG hat im Bus-Bereich für Fahrzeuge mit LED-Anzeigen vor einiger Zeit ein Software-Update installiert (für LCD-Anzeigen ist das schwieriger umzusetzen, zudem verschwinden die Busse mit LCD-Anzeigen sowieso in absehbarer Zeit), nun ist man pro Zeile nicht mehr auf 16 Zeichen begrenzt und kann darüber hinaus unterschiedliche Schriftgrößen für beide Zeilen verwenden. So ist die obere Zeile etwas kräftiger dargestellt, wenn sie das Hauptziel zeigt und die untere dann etwas dezenter mit bspw. einer "via xyz"-Angabe. Umgekehrt kann auch oben in klein der Stadtteil stehen und unten hervorgehoben der Name der Straße bzw. der Haltestelle.
Sowas wünsche ich mir auch für die Berliner Straßenbahn, wo dann die M5 in der ersten Zeile groß "Hauptbahnhof" und in der zweiten Zeile klein "via Alexanderplatz" schildert (das dämliche "S+U" braucht man auch nicht immer zwingend, bleibt also bewusst weg), die M8 "Hauptbahnhof - via Rosenthaler Platz" und die M10 "Hauptbahnhof - via Eberswalder Straße". Und genauso könnte man auch bei euch in Nürnberg mit zweizeiligen Zielanzeigen und via-Angaben arbeiten. Die Fahrgastinfo sollte heutzutage kein Grund sein, eine durchaus sinnvolle Linienführung zu unterbinden. (Wobei ich nicht weiß, ob diese gemeinsame 10 und 12 sinnvoll ist oder nicht, ich kenne mich da nicht aus. Der Satz ist eher allgemein gehalten. "Die Menschen brauchen das, aber wir können es nicht anzeigen, deshalb fahren wir so nicht" - das wäre zumindest echt ein schwaches Argument.)


Hier ein Beispielbild mit oberer größerer Zeile und hier eins mit unterer größerer Zeile. Technisch ist das also machbar.
an 182 004

> Ernsthaft? Das ist Dein Argument bzw. ein offizielles Argument?

Ja, das war offiziell, als damals 2002 (?) die Doku-Schleife eröffnet werden sollte (diese verbindet die ehemaligen Schleifen Luitpoldhain und Dutzenteich und ist strenggenommen keine Schleife sondern zweigleisige Strecke an deren Mittelpunkt die Linien umschildern und in der selben Richtung weiter fahren) fuhren davor die Linie 4 Thon - Dutzendteich und 9 Thon - Luitpoldhain (während die alte 6er Westfriedhof - Gibitzenhof) war, dies hielt man für nicht vermittelbar, weil sonst danach Doku-Zentrum sowohl die nach links als auch die nach rechts abfahrenden Bahnen beide Thon als Ziel gehabt hätten (einmal über HBF einmal über Plärrer), weswegen dann neue Läufe 6 Westfriedhof - Dokuzentrum, 9 Thon - Doku-Zentrum und 4 Thon - Gibitzenhof erdacht worden. Und da Nürnberg eine sehr traditionsbehaftete Stadt ist, glaube ich nicht, das man das so schnell überwindet.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Das schöne an Corona ist, dass ich am Ende doch immer Recht behalte.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.01.2021 13:51 von Daniel Vielberth.
>> Wo genau diese "Vision 2030" herkommt und wer sie wie verbindlich beschlossen hat, konnte ich bisher nicht herausfinden. Im Stadtrat und Verkehrsausschuss war das definitiv noch nicht das Thema.

Wie es aussieht, hat Nürnberg Geld über die "Dieselmilliarde" bekommen und damit neue Straßenbahnen angeschafft. Und jetzt muss man sich überlegen, was man mit all den schönen neuen Fahrzeugen tun will. Stadtpark wird wohl mit den ersten neu gelieferten Fahrzeugen beliefert. Als gesetzt gilt die Verlängerung Brunecker Straße und die StUB. Minervastraße wird wohl auch kommen, aber erstmal noch nicht zu großem Neubedarf führen. Das ist erst mal eine Umleitungsstrecke, wenn die Katzwanger Straße gesperrt wird. Und dann vor allem ein zweiter Einrückweg. <<

Da es sich um eine Vision für 2030 handelt [Helmut Schmidt: "Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen."], ist das noch nichts Endgültiges. Einen Hinweis gibt der neue Masterplan nachhaltige Mobilität, der diese Woche vom Ferienausschuss des Stadtrats behandelt worden ist. Auszug:

>> 9. Ausbau des Straßenbahnnetzes

Bis zum Jahr 2026 werden die Projekte „Straßenbahnlückenschluss Minervastraße“, „Reaktivierung der Stadtparkschleife“ und „Straßenbahnverlängerung Brunecker Straße / TUN“ umgesetzt. Die Stadtumlandbahn nach Erlangen soll sich bis dahin im Bau befinden.

Bis 2030 werden die im ÖPNV-Maßnahmenpaket 2030 enthaltenen Erweiterungen im Straßenbahnnetz geprüft und geplant. Haltestellen der Straßenbahn werden bis 2025 barrierefrei umgebaut, die Haltestellen im Busnetz bis 2030. <<

Vorbericht zur Sitzung des Ferienausschusses: [www.nordbayern.de]

Der Plan aus der Vision 2030:


Die Verlängerung der Linie 7 zum Stadtpark könnte ja schon 2022/23 kommen.
Auch eie kurze Linie 11 zwischen Hauptbahnhof und Mögeldorf.
Zitat
Marktkauf
Auch eie kurze Linie 11 zwischen Hauptbahnhof und Mögeldorf.

Da fährt doch die S1.
Re: Neue 11
31.01.2021 16:04
Zitat
Mezzo
Zitat
Marktkauf
Auch eie kurze Linie 11 zwischen Hauptbahnhof und Mögeldorf.
Da fährt doch die S1.

Da fährt die S1, richtig. Hält halt nur nicht zum Aussteigen überall dort, wo viele Menschen hinwollen.

Aber weshalb kurze 11er? Gäbe die nicht auf der ganzen Strecke Sinn? Die Weichen an der Landgrabenstraße sind doch auch schon da. Fehlt noch die Haltestelle für diese Linie. Aber das sollte doch auch relativ einfach zu machen sein.

Oder gibt es da ein weiteres Problem, das ich noch nicht gesehen habe?
Re: Neue 11
31.01.2021 20:21
Die VAG will selber den 5er zwischen Hauptbahnhof und Mögeldorf verstärken.
Eben, an der Landgrabenstr. fehlen zwei Haltestellen.
Re: Neue 11
31.01.2021 20:36
Heutige Einrücker fahren Brehmstraße - Heynestraße - Humboldtstraße, es ginge also auch ohne...

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Das schöne an Corona ist, dass ich am Ende doch immer Recht behalte.
Re: Neue 11
01.02.2021 01:46
Ja, als Linie D.

Für den Regelbetrieb der Linie 11 aber wohl ungeeignet.
Re: Neue 11
01.02.2021 08:52
Zitat
Marktkauf
Eben, an der Landgrabenstr. fehlen zwei Haltestellen.

Jein, die Haltestellen sind ja da, nur deren Lage ist äußerst Bescheuert!

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Es wäre schon toll, auf manchen Teilabschnitten bis zu 4 überlagernde Linien zu haben. Früher gab es das auch. Aber auf den hochbelasteten Strecken gab es immer Doppelhaltestellen. Ist das angesichts der Länge der Straßenbahnzüge überall machbar?
Aber was ich mich vor allem frage: Am Hauptbahnhof und am Rathenauplatz sollen sich jeweils 5 Linien kreuzen. Könnte das am Hauptbahnhof ohne die früher vorhandenen Doppelgleise überhaupt gehen? Da stehen sich manchmal schon heute die Züge gegenseitig im Weg. Und am Rathenauplatz soll es Linien aus jeder Richtung in jede Richtung geben. Das wäre dann ja auch ein größerer Umbau der gerade erst umgebauten Kreuzung.
Auch die Haltestellen Wodanstraße und Hallertor müssten noch umgebaut werden. Die Haltestelle Schweiggerstraße würde zwar von der Lage der Bahnsteige her passen. Aber wie klappt das dann mit den Ampelphasen, wenn dort künftig zwei Linien abbiegen sollen?
Wenn das Liniennetz tatsächlich so kommen soll, gibt es doch einiges mehr zu planen und bauen, als auf den ersten Blick zu sehen ist.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.02.2021 10:29 von HansL.
Viel zu unübersichtlich grad für Touris.

Ich denke die neuen Linien sind super aber sowas wie die 11 sollte man sich sparen.

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Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
Zitat
R-ler
Viel zu unübersichtlich grad für Touris.

Ich denke die neuen Linien sind super aber sowas wie die 11 sollte man sich sparen.

Was genau sollen Touris daran nicht kapieren? Dass man sich in einer "neuen" Stadt auf den dortigen Netzplan einlässt ist jetzt gar nicht sooo ungewöhnlich. Und dann schau ich, ob meine Haltestelle von der jeweiligen Linie bedient wird oder wo ich sinnvoll umsteige. Bzw. heute lass ich mein Smartphone das schauen.

Ich verstehe dein Argument nicht.
Mich wundert etwas, dass die StUB nur die "Umgehungsstrecke" im Norden und Osten bekommt. Wäre da nicht mehr Potenzial zu erreichen, wenn man auf der Altstadtquerung fährt?

Wie man sonst noch Linienbetrieb in der Pirckheimer hinbekommt, fällt mir aber auch nicht ein. Es sei denn , dass man 3 Linien zum Wegfeld fährt - die Schleife Thon ist ja nicht mehr.

Der Laufweg der 10 ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wird am Ende kein Problem darstellen. Vom Aufkommen könnte die 8 oder 10 sicher schon am Ostbahnhof wenden - wenn es da natürlich erstmal eine Wende gäbe.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.02.2021 14:02 von Phantom.
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